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Kinder vor Illinger Schule angesprochen: Das ist an der Warnung dran

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Dieses Schreiben wurde an die Eltern der Schule in Hüttigweiler gerichtet. Die Warnung ist jedoch unbegründet.

Am Freitagmorgen (30. August) seien die Kinder auf dem Weg zur Grundschule in Hüttigweiler von einem Mann angesprochen worden. Dieser bot den beiden Jungen und dem Mädchen an, sich aus dem Kofferraum seines Autos Spielzeug auszusuchen. Die Polizei bestätigte diese Aussagen. 

Ein Schreiben, in dem die Schule nach dem Vorfall eine Warnung an die Eltern richtete, besagte, dass der Mann die Kinder im Anschluss gebeten habe, einzusteigen. Die Grundschüler seien daraufhin weggerannt. Diese Aussagen konnte die Polizei jedoch nicht bestätigen. 

68-Jähriger wollte Kindern eine Freude machen

Wie sich nun herausstellte, scheint die Warnung unbegründet. Bei dem Unbekannten handelt es sich laut „SZ" um einen 68-Jährigen, der den Kindern offenbar nur eine Freude machen wollte. Der Mann stellt zusammen mit seinem Enkel Zinnfiguren her und wollte diese an die Schüler verschenken. Auch am Samstag fiel er nochmals auf, als er eine Mutter in Merchweiler fragte, ob ihre Kinder Interesse an den Figuren hätten. Wie die „SZ" berichtet, konnte er der Polizei glaubhaft versichern, dass keine bösen Absichten hinter seinem Angebot steckten.

Die Beamten wiesen den 68-Jährigen darauf hin, dass sein Verhalten schnell falsch interpretiert werden könne und Misstrauen bei Schülern, Eltern und Lehrern geweckt hatte. 

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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Saarbrücken: 65-Jährige schlägt bewaffneten Räuber (64) mit Pfefferspray in die Flucht

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Dieser Schreibwarenladen in Saarbrücken-Malstatt wurde am Dienstag zum Tatort.

Die Polizei hat nach einem versuchten Raubüberfall auf einen Schreibwarenladen im Saarbrücker Stadtteil Malstatt einen Mann festgenommen. Der 64-jährige Verdächtige hatte nach Angaben der Polizei den Kiosk am Dienstag (3. September) gegen 17.30 Uhr betreten und die Inhaberin mit einer Schusswaffe bedroht. Dabei sei er mit einer Sturmhaube maskiert gewesen und habe Geld gefordert.

Die 65-Jährige Frau ging unter dem Vorwand, das Geld aushändigen zu wollen, hinter den Verkaufstresen. Doch statt zum Geld griff sie zum Pfefferspray und wehrte sich gegen den Räuber.

Dieser flüchtete und konnte noch in Tatortnähe von der Polizei gestellt werden. Der 64-Jährige soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Foto: Unternehmen

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Foto: Unternehmen

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Ehefrau in Saarbrücken zu Tode gewürgt - Verdächtiger Arzt ist gestorben

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Zivilbeamte führen den Tatverdächtigen Dr. S. in Saarbrücken dem Haftrichter vor. Foto: BeckerBredel

Im vergangenen Jahr wurde gegen den Mediziner Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und fahrlässiger Tötung erhoben.

Doch zu einem Prozess wird es nicht mehr kommen. Peter S. ist laut Bild-Zeitung an seinem letzten Wohnort in München gestorben. Das Verfahren sei laut Staatsanwaltschaft nach dem Ableben des Angeklagten eingestellt worden. Über die Umstände seines Todes ist nichts bekannt. 

Im Sommer 2017 soll der Internist seine Ehefrau in ihrer gemeinsamen Wohnung am Saarbrücker Staden gewürgt haben. Dabei erlitt sie eine Kehlkopffraktur. Die 51-Jährige starb in der Nacht an ihren Verletzungen. Der Mediziner soll neben ihr im Bett gelegen haben und ihr - obwohl sie einen komatösen Eindruck vermittelte - nicht geholfen haben. 

Erst die Putzfrau rief am nächsten Morgen die Polizei. Peter S. erklärte die Verletzungen zunächst mit einem Sturz. Später jedoch musste das SEK den Arzt aus seiner Wohnung holen, da dieser gegenüber Bekannten Suizidgedanken geäußert hatte.

SEK-Einsatz am Staden

Unter anderem durch die Obduktion ergab sich schließlich ein dringender Tatverdacht gegen den Ehemann. Der Verdacht auf gefährliche Körperverletzung und fahrlässige Tötung reichte für eine dauerhafte Untersuchungshaft jedoch nicht aus. So kam Peter S. keine zwei Monate nach der Tat auf freien Fuß. 

Die bisherigen Artikel zum Thema
11.07.2017: Arzt-Gattin (51) in Saarbrücken getötet
12.07.2017: Richter schickt ihn hinter Gitter: Hat dieser Arzt am Staden seine Frau getötet?
08.09.2017: Nach Würge-Angriff am Saarbrücker Staden: Arzt aus U-Haft entlassen
20.08.2018: Saarbrücken: Frau zu Tode gewürgt - Dr. S. wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

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mit dpa/lrs

SPD sucht neue Spitze: Heute großer Auftakt in Saarbrücken

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Die SPD sucht einen neuen Partei-Vorsitz. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk.

Die SPD startet am heutigen Mittwochabend (4. September) in Saarbrücken ihre Regionalkonferenzen zur Bestimmung des neuen Parteivorsitzes. Erstmals kommen dafür die acht Duos und ein Einzelbewerber in der Congresshalle zusammen.Laut „SZ" haben sich 300 Mitglieder angemeldet, um bei der Konferenz dabei zu sein.

Veranstaltung ist öffentlich

Insgesamt sind 23 Regionalkonferenzen in Deutschland geplant. Innerhalb von jeweils rund zweieinhalb Stunden stellen sich die Bewerber der Basis und der Öffentlichkeit vor. Es folgt eine Mitgliederbefragung online und per Brief.

Zweite Abstimmung möglich

Wenn keine Bewerber über 50 Prozent der Stimmen bekommen, gibt es zwischen Erst- und Zweitplatzierten noch eine weitere Abstimmung. Die Delegierten des SPD-Parteitags im Dezember in Berlin sollen den neuen Vorsitz dann bestätigen.

Neuer SPD-Vorsitz gesucht: Das sind die Kandidaten

• Klara Geywitz (Landtagsabgeordnete in Brandenburg) und Olaf Scholz (Bundesfinanzminister)
• Nina Scheer und Karl Lauterbach (beides Bundestagsabgeordnete)
• Gesine Schwan (Vorsitzende Grundwertekommission) und Ralf Stegner (Vize-Chef der SPD)
• Petra Köpping (Integrationsministerin in Sachsen) und Boris Pistorius (Innenminister in Niedersachsen)
• Simone Lange (Oberbürgermeisterin von Flensburg) und Alexander Ahrens (Oberbürgermeister von Bautzen)
• Christina Kampmann (ehemalige Familienministerin in Nordrhein-Westfalen) und Michael Roth (Staatsminister im Auswärtigen Amt)
• Hilde Matheis (Bundestagsabgeordnete) und Dierk Hirschel (Chefökonom bei Verdi)
• Saskia Esken (Bundestagsabgeordnete) und Norbert Walter-Bojans (Finanzminister in Nordrhein-Westfalen)
• Karl-Heinz Brunner (Bundestagsabgeordneter)

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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Start im Frühling: drei neue Flugziele ab Luxemburg

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Luxair fliegt ab dem kommenden Frühling drei neue Ziele an. Archivfoto.

Ab dem kommenden Frühling werden vom Luxemburger Flughafen drei neue Ziele angeflogen. Das berichtet die Zeitung „L'essentiel". Reisende können dann in die Städte Nantes (Westfrankreich, 620 Kilometer entfernt) und Montpellier (Südfrankreich, 700 Kilometer entfernt) sowie nach Florenz/Italien (750 Kilometer entfernt) fliegen.

Die drei Flughäfen sollen jeweils an zwei Tagen pro Woche angesteuert werden. Die Flüge nach Nantes und Florenz starten am 30. März. Nach Montpellier geht es ab dem 1. April. Das Unternehmen Luxair bedient die Strecken.

Verwendete Quellen:
• L'essentiel
• eigene Recherche

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Sicherheitspartnerschaft in Völklingen unterschrieben

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Die Stadt Völklingen geht eine Sicherheitspartnerschaft mit der saarländischen Landesregierung ein. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Kooperation zwischen Vollzugspolizei und der Stadt Völklingen wird durch die dauerhafte Sicherheitspartnerschaft vertieft. Laut Bouillon trage das Konzept maßgeblich dazu bei, die Sicherheitslage im Land zu verbessern

Das unterzeichnete Schreiben sieht zum Beispiel vor, dass mögliche Problemzonen bereits vor ihrem Entstehen lokalisiert werden. An bereits bestehenden kritischen Orten solle die Lage entschärft werden. Die Partnerschaft ermöglicht außerdem Schwerpunktaktionen zwischen Ortspolizeibehörde und Vollzugspolizei. Die Beamten in Völklingen erhalten außerdem Unterstützung bei Gefahrenlagen und Störungen im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe. Nach einer Anlaufphase soll überprüft werden, ob sich die Schritte bewährt haben. 

Durch die Kooperationen soll im Saarland die objektive und subjektive Sicherheit gestärkt werden. In Saarbrücken, Neunkirchen, Merzig, Dillingen, Saarlouis und Sulzbach bestehen bereits Partnerschaften mit dem Innenministerium. 

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mit dpa/lrs

Wetter im Saarland: Die nächsten Tage werden spürbar kühler

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Kühlere Temperaturen werden in den nächsten Tagen im Saarland erwartet. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk.

Am Mittwoch (4. September) sei es vor allem im Süden heiter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Zum Abend sollen die Wolken im Norden und Westen dichter werden, teils soll es regnen. Die Temperaturen erreichen voraussichtlich im Süden maximal 27 Grad, im Bergland soll es mit bis zu 20 Grad deutlich kühler sein.

Nach einer meist trockenen Nacht rechnet der DWD am Donnerstag im Norden tagsüber noch mit einzelnen leichten Schauern. Der Wind wehe mäßig bis frisch und könne auch mal stark böig auffrischen. Maximal würden dann noch Temperaturen zwischen 13 Grad in der Eifel und 21 Grad am Oberrhein erreicht. Kaum wärmer wird es voraussichtlich am Freitag. In der Nacht kann es auf vier bis zehn Grad herunterkühlen. Tagsüber soll es heiter bis wolkig und trocken bleiben.

Leichte Hoffnung macht die Vorhersage des DWD für die kommende Woche. Ab Mittwoch (11. September) könnten die Temperaturen wieder die 25-Grad-Marke überschreiten. Solche weit vorausschauenden Vorhersagen sind aber mit Vorsicht zu genießen.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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