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Für diese 10 Social-Media-Beiträge schämen sich die Deutschen am meisten

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Ein Drittel der Deutschen schämt sich für Beiträge in den sozialen Netzwerken. Symbolfoto: Pixabay

Wenn es um Posts in sozialen Netzwerken geht, handeln viele Deutsche nicht immer besonnen und überlegt. Schnell ist mal das betrunkene Foto von der Weihnachtsfeier auf Instagram oder das Schlaf-Bild mit dem aufgemalten Schnurrbart auf Facebook. Ein Drittel der Deutschen gab in einer Umfrage des Cyber-Sicherheitsunternehmens McAfee an, sich für Inhalte in sozialen Netzwerken zu schämen.

Dennoch pflegen die meisten Deutschen ihre Accounts wenig bis gar nicht. Die Folge: Das Passwort ist längst vergessen, besagte Fotos aber immer noch gut sichtbar für jeden - auch den Chef der Personalabteilung. Wenn auch von euch einige der folgenden peinlichen Posts noch online zu finden sind, solltet ihr dringend eure Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. (Und: Nummer 10 kennen wir doch alle).

Für diese 10 Posts schämen sich die Deutschen am meisten:

Verwendete Quellen:
• McAfee

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Traktor-Unfall mit Dominoeffekt in Saarlouis: Drei Personen verletzt

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Bei dem Unfall in Saarlouis wurde ein Mann schwer verletzt. Er musste mit dem Hubschrauber ins Winterberg-Klinikum gebracht werden. Archivfoto: BeckerBredel

Gegen 13:30 Uhr fuhr ein 26-Jähriger in Saarlouis-Picard mit seinem Traktor inklusive Anhänger über die Überherrner Straße in Richtung Metzer Straße. 

Aufgrund eines Verkehrsstaus mussten die Fahrzeuge vor ihm bis zum Stillstand bremsen. Der Traktorfahrer bemerkte dies jedoch zu spät. Er fuhr auf den Transporter eines 47-Jährigen auf, der durch die Kollision wiederum auf den Opel Corsa einer 50-Jährigen geschoben wurde.  Auch dieses Fahrzeug wurde durch den Aufprall nach vorne geschleudert und krachte auf das Heck eines Ford Mondeo. 

Die Fahrer des Traktors und des Transporters blieben unverletzt. Die beiden Insassinnen des Opels wurden leicht verletzt. Der 58-jährige Ford-Fahrer allerdings musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wagen geborgen werden. Es bestand der Verdacht auf Schäden an der Wirbelsäule. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Saarbrücken am Winterberg gebracht. 

Sowohl der Traktor als auch der Ford wurden abgeschleppt, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung war die L167 voll gesperrt. 

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Was bedeutet Demokratie?- Demokratie on tour

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Das Grundgesetz Foto: Fugeefilms gGmbH

Um die Bevölkerung zum Thema Demokratie zu sensibilisieren und deren Auseinandersetzung mit dem Thema zu bestärken hat das Landes-Demokratiezentrum die Demokratie-Tour ins Leben gerufen. Bereits im vergangenen Jahr startete das Landes-Demokratiezentrum mit einer Tour durch das Saarland, um mit den Menschen vor Ort über das Thema Demokratie zu diskutieren. Auch in diesem Jahr wird das Landes-Demokratiezentrum, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, wieder an verschiedenen Orten im Saarland mit Informationsständen und Mitmachangeboten für das Thema Demokratie werben. Gemeinsam mit Projektträgern des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird über die breite Angebotspalette rund um das Thema Demokratie informiert: Interessierte können sich über Informations- und Schulungsangebote, Projekte im Saarland sowie über Beratungs- und Anlaufstellen im Saarland informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Demokratie, aktuelle Probleme und persönliche Ansichten auszutauschen. Geplant sind vier Termine in vier verschiedenen Städten: Homburg am Dienstag, 6. Oktober, Saarbrücken am Freitag, 9. Oktober.

ACHTUNG! Die Demokratie-Tour wird ihre nächsten beiden Termine in St. Wendel (Dienstag, 13. Oktober) und Merzig (Mittwoch, 14. Oktober) aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung ausfallen lassen!! Die Termine werden zu einem späteren nachgeholt.

Weitere Infos zur Demokratie-Tour:

- www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

- Insta: @ldzsaar

Impressionen der letztjährigen Demokratie-Tour finden Sie auf YouTube oder auf der Website des Landes-Demokratiezentrums.

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Impressionen von der Demokatie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum Saarland (LDZ), als Projektanteil des Bundesprogramms "Demokratie Leben!", setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Lebenslagen, Herkunft, Kultur, Religion und für die Einhaltung der Menschenrechte in einer Demokratischen Gesellschaft ein.

Ein solidarisches Zusammenleben beruht auf Demokratie, Toleranz, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. In der jüngeren Vergangenheit sind die Herausforderungen für ein gemeinschaftliches Zusammenleben erheblich gestiegen und demokratische Grundhaltungen werden immer mehr in Frage gestellt.

Um antidemokratischen Tendenzen vorzubeugen und entgegenzutreten, unterstützt und entwickelt das Landes-Demokratiezentrum wirksame Strategien gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit- inklusive der mit diesen Dimensionen zusammenhängenden Formen von Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit sowie Abwertung von Menschen mit Behinderung und sozial benachteiligten Gruppen.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

Das Landes-Demokratiezentrum koordiniert die Zusammenarbeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteuren in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention. Einbezogen in die Strategien sind die Projektträger des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“, insbesondere die Fachberatung des Adolf-Bender-Zentrum (Schwerpunkt Rechtextremismus), die Fachstelle Yallah! (Schwerpunkt antimuslimischer Rassismus und islamistische Radikalisierung) sowie die Opferberatungsstelle für betroffene von Diskriminierung und politischer Gewalt der Universität des Saarlandes. In diesem Netzwerk findet ein kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen und fachlichem Wissen statt. Es werden gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Fachveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit geplant. Des Weiteren wird hier Qualitätsentwicklung und –Sicherung betrieben.

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Bei der letzten Demokratie-Tour lautete das Motto "DemokraTEE" Foto: Fugeefilms gGmbH

Darüber hinaus schafft das Landes-Demokratiezentrum eine Vernetzung aller Akteurinnen und Akteuren im Saarland, die im Rahmen von „Demokratie Leben!“ gefördert werden. Da das Landes-Demokratiezentrum im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie angesiedelt ist, gewährleistet die Koordination eine Anbindung an alle relevanten Ministerien des Saarlandes sowie an den Landkreistag und den Städte- und Gemeindetag des Saarlandes.

Zu den Aufgaben des Landes-Demokratiezentrums gehören:

1. Förderung des demokratischen Engagements im Saarland

2.  Vernetzung der Träger im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" sowie weiterer Akteurinnen und Akteuren  im Bereich Demokratie

3. Koordinierung der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren

4.  Zusammenarbeit mit den Partnerschaften für Demokratie 
In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft aus Kirchen, Vereinen oder Verbänden bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen zusammen. Gemeinsam entwickeln sie auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategien und setzen Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt um.

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Impressionnen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

„Lauffeuer der Demokratie“ macht Rundreise durch das Saarland

Unter der Federführung  der fugeefilms GmbH findet von 24. bis 31. Oktober die Aktion „Lauffeuer der Demokratie statt“. Das Lauffeuer macht in sechs Städten, aus den sechs  Landkreisen halt und wird von dem Landes- Demokratiezentrum Saarland sowie von dessen Netzwerkpartnerinnen und Partnern unterstützt.  Mithilfe der Stationen in Tholey, Mettlach, Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Saarbrücken möchte man mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Demokratie ins Gespräch kommen sowie ein Zeichen gegen den demokratiefeindlichen Diskurs der vergangenen Monate setzen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger  sind Teil der vielfältigen Rundreise und Reisen mit verschiedenen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise einem Traktor oder dem Fahrrad, durch das Saarland. Gemeinsam möchten sie auf die Wichtigkeit der Demokratie aufmerksam machen. Bei verschieden, spannenden Aktionen werden die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen angeregt und sollen somit in einen gemeinsamen Austausch über demokratische Werte eintreten.

Neben den Trägerinnen und Trägern nehmen, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, auch zahlreiche saarländische Sportvereine, Jugendzentren und Jugendgruppierungen teil. Somit ist eine breite Masse der Bevölkerung am Lauffeuer beteiligt.

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Impressionen von der Demokratie-Tour 2019 Foto: Fugeefilms gGmbH

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Die Demokratie-Tour 2020 Foto: Layout werbungundso.com

Veranstaltungsorte

06.10.2020
Homburg
Christian-Weber-Platz
Talstraße 32
66424 Homburg

09.10.2020
Saarbrücken
Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 54
66111 Saarbrücken

13.10.2020 - ABGESAGT!
St. Wendel
Schlossplatz
Am Schlossplatz
66606 St. Wendel

14.10.2020 - ABGESAGT!
Merzig
Direkt vor dem historischen Rathaus
Poststraße 20
66663 Merzig

Kontakt: 

Landes-Demokratiezentrum Saarland
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Franz-Josef-Röder-Str. 23
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 501 2137
E.Mail: ldz@soziales.saarland.de
Website: www.landesdemokratiezentrum-saarland.de

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Polizei warnt: Aktuell Falschgeld in St. Wendel im Umlauf

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Die Polizei in St. Wendel warnt aktuell vor Falschgeld, das sich in Umlauf befinden könnte. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Falschgeld in St. Wendel in Umlauf

Am Montagnachmittag (09. September 2019) wurden bei einer Bank in St. Wendel drei falsche 50-Euro-Scheine angehalten und sofort aus dem Verkehr gezogen. Das Geld war zuvor von einem ortsansässigen Optiker angeliefert worden.

Zwei Männer stehen unter Tatverdacht

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatten zwei bislang unbekannte Männer mit dem Falschgeld eine Sonnenbrille bezahlt. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass es sich hierbei um die Täter handelt, die die Falsifikate in den Verkehr gebracht haben.

Beschreibung der Tatverdächtigen

Beide sollen aus dem arabischsprachigen Raum stammen, sich aber auch auf Deutsch unterhalten haben. Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben.

Verdächtiger 1:
• 20 bis 25 Jahre alt
• etwa 1,80 Meter groß
• dunkle, kurze Haare
• mit einer Sporthose und Flip-Flops bekleidet

Verdächtiger 2:
• erkennbar kleiner als seine Begleitung
• von kräftiger Gestalt.

Geld in St. Wendel sollte geprüft werden

Laut Polizei ist es nicht ausgeschlossen, dass von den Tätern noch weiteres Falschgeld in Umlauf gebracht wurde. Deswegen sollten Geldscheine in St. Wendel aktuell überprüft werden.

Bei der Entgegennahme von Scheinen kann jeder einen Schnelltest anhand einfacher Sicherheitsmerkmale durchführen. Nach dem Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“ können die einzelnen Merkmale der Reihe nach geprüft werden. Dies sind zum Beispiel das spürbare Relief im Bereich der Wertzahl, das Hologramm auf der Vorderseite und der Glanzstreifen auf der Rückseite. Eine genauere Beschreibung der Sicherheitsmerkmale und weitergehende Informationen finden sich auf der Seite www.polizei-beratung.de.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei St. Wendel vom 10.09.2019

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Weltsuizidpräventionstag: Zahlen und Fakten über Selbstmord im Saarland

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Weltsuizidpräventionstag: Im Saarland nimmt sich alle drei Tage ein Mensch das Leben. Symbolfoto: Pixabay

Im Saarland begeht alle drei Tage ein Mensch Selbstmord. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes nahmen sich im Jahr 2017 101 Menschen im Bundesland das Leben. Die Selbstmordrate schwankt: Waren es Ende der Neunziger noch knapp unter hundert Menschen im Saarland, lag die Quote im Jahr 2015 bei 136. 

Dass Menschen sich vor allem in der dunklen Jahreszeit und um Weihnachten herum das Leben nehmen, ist ein Irrglaube. In den vergangenen 10 Jahren war die Suizidrate im Dezember vergleichsweise niedrig.

Risikogruppe: Vor allem Männer

Männer sind deutlich stärker gefährdet als Frauen: Etwa 70 Prozent der Selbstmordopfer sind männlich. Vor allem im Alter zwischen 50 und 55 Jahren nehmen sich besonders viele Menschen das Leben. Bis dahin steigt die Quote bei beiden Geschlechtern kontinuierlich an. Bei Frauen ist zudem zwischen 30 und 35 Jahren ein erhöhtes Risiko festzustellen. Besondere Risikogruppen sind außerdem Menschen mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung und junge Frauen mit Migrationshintergrund

Ursachen für Suizidversuche

Gerade junge Frauen begehen zudem häufiger Suizidversuche als Hilferuf. Diese sind häufig als Hinweis auf psychische Probleme zu werten. Doch nicht jeder, der über Selbstmord nachdenkt, ist psychisch krank. Zwar erhöhen Psychosen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und natürlich Depression das Risiko, dennoch liegen die Ursachen auch in "äußeren" Problemen wie Konflikten in der Beziehung, Schulden oder Arbeitslosigkeit

Suizidprävention 

Häufig wird eine Suizidgefährdung nicht erkannt. Anzeichen sind etwa sozialer Rückzug, ein Gefühl der Hoffnungs- und Wertlosigkeit sowie aggressives Verhalten. Viele Betroffene haben jedoch Schwierigkeiten - auch im Rahmen einer Therapie - über ihre Suizidgedanken zu sprechen. Grund ist häufig die Angst vor sozialer Zurückweisung, einer Stigmatisierung als "krank" oder sogar vor dem Verlust von Autonomie durch eine zwangsweise Behandlung in einer Einrichtung. Viele glauben außerdem, von niemandem verstanden zu werden. 

Einen Suizidgefährdeten zu erkennen und ihm zu helfen ist darum sehr schwierig. Die Betroffenen von professioneller Hilfe zu überzeugen, stellt sich oft problematisch dar. Um Selbstmorden vorzubeugen, sind darum vor allem Behandlungsangebote wichtig, die schnell und leicht zugänglich sind. Auch die Fortbildung von Medizinern, Psychologen und Menschen in sozialen Berufen, die mit dem Thema in Kontakt kommen, ist wichtig. Zudem spielt das gesellschaftliche Klima eine Rolle: psychische Erkrankungen und Suizidgefährdung müssen ernst genommen und thematisiert werden.

Warum wir nicht über Suizide berichten

In aller Regel vermeiden wir bei SOL.DE eine Berichterstattung über Selbstmorde. Der Grund ist einfach: In Untersuchungen wurde festgestellt, dass eine mediale Darstellung von Suizden zum sogenannten Werther-Effekt führen kann. Das heißt: nicht selten folgen weitere Selbstmorde. Zu beobachten war dieser Effekt beispielsweise in den Tagen nach dem - medial sehr präsenten - Suizid von Robert Enke

Daher bemühen wir uns nach Möglichkeit, einen Selbstmord nicht als große Nachricht aufzugreifen, nicht über Methoden, Orte oder gar Gründe zu berichten und natürlich persönliche Details oder gar Fotos der Verstorbenen nicht zu veröffentlichen. Sollte ein Fall, eine Berichterstattung erfordern, weisen wir auf Hilfeangebote und -möglichkeiten hin. 

Hilfe für Betroffene im Saarland

Wer Selbstmordgedanken hat, an Depressionen leidet oder in einer anderen psychischen Krise steckt, sollte sich dringend Hilfe holen. Das geht sowohl anonym über Hotlines und Internetseiten oder in persönlichen Beratungsgesprächen.

Telefonseelsorge und Beratungsstelle Saar: (0800) 111 0 111
Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: (0800) 116 111 oder 111 0 333
Saarländisches Bündnis gegen Depression: (0681) 40310-67/42
 Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland: (0681) 9602130
• Sofort-Hilfe gibt es über Kliniken für Psychiatrie, Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten zum Beispiel über den Psychotherapie-Informationsdienst: (030) 2 09 16 63 30

Verwendete Quellen:
• Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
• Statistisches Bundesamt
• Eigene Recherche

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Nachholtermin für das Spiel 1. FC Saarbrücken gegen TSG Hoffenheim II steht fest

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Der Termin für das Wiederholungsspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der TSG Hoffenheim II steht fest. Foto: Becker & Bredel

Nachholspiel 1. FC Saarbrücken gegen TSG Hoffenheim II

Die am vergangenen Samstag abgebrochene Partie in der Regionalliga Südwest zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der TSG 1899 Hoffenheim II wird bereits am kommenden Dienstag, den 17. September 2019, nachgeholt. Anstoß ist um 17:45 Uhr. Darauf verständigten sich die beiden Vereine.

Die frühe Anstoßzeit resultiert laut Angaben des 1. FC Saarbrücken aus der begrenzten Leistungsfähigkeit des vorhandenen Flutlichts im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen.

Das reguläre Spiel zwischen den beiden Vereinen musste aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen werden, nach dem Starkregen sowie Blitz und Donner zunächst für eine Unterbrechung von dreißig Minuten gesorgt hatte: Spielabbruch bei der Partie 1. FC Saarbrücken gegen TSG Hoffenheim II.

Tickets von Samstag behalten ihre Gültigkeit

Die Tickets vom letzten Samstag behalten nach Angaben des 1. FC Saarbrücken ihre Gültigkeit. Nach Vorlage dieser Eintrittskarten erhalten die Besucher am Dienstag freien Zutritt zum Stadion.

Was tun bei Ticketverlust?

Die Personen, die ihr Ticket verloren haben oder das Ticket aufgrund der Witterung so beeinträchtigt wurde, dass es nicht mehr erkenntlich ist, werden gebeten sich bis kommenden Montag (16. September 2019, 17.00 Uhr) telefonisch auf der Geschäftsstelle oder per E-Mail an ticketing@fcsaarbruecken.de unter Angabe ihres Namens zu wenden. Am Spieltag wird es dann eine Abholkasse geben, an der die betroffenen Personen ein kostenfreies Ersatzticket erhalten. Der Verein weist an dieser Stelle jedoch ausdrücklich darauf hin, dass man sich bis Montag um 17:00 Uhr gemeldet haben muss und namentlich bei der Abholkasse registriert sein müsse. Sollte dies nicht der Fall sein, müsse ein neues Ticket erworben werden.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Pressestelle des 1. FC Saarbrücken vom 10.09.2019

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Öffentlichkeitsfahndung in Völklingen: Polizei sucht Täter-Trio

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Die Polizei in Völklingen sucht anhand von Aufnahmen der Überwachungskamera öffentlich nach einer Frau und zwei Männern. Foto: Polizei

Am 20. Mai dieses Jahres stahlen die drei Täter Hausschlüssel aus einem PKW und verschafften sich damit Zutritt zu einem Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt von Völklingen

Aus dem Keller des Gebäudes entwendeten sie mehrere, teilweise hochwertige Elektrogeräte und andere Gegenstände. Bei dem Einbruch wurden sie von der Überwachungskamera aufgenommen. Anhand der Bilder sucht die Polizei nun öffentlich nach dem Trio. 

Wer kennt die Täter oder kann Angaben zur Tat machen? Die Polizeiinspektion Völklingen bittet um Hinweise unter: (06898) 2020.

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Bundespolizei vollstreckt sechs Haftbefehle in Saarbrücken

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Die Bundespolizei Bexbach konnte am vergangenen Wochenende (06. bis 08. September 2019) insgesamt sechs Haftbefehle im Stadtgebiet von Saarbrücken vollstrecken. Symbolfoto: Fotolia

Drei Haftbefehle am Freitag in Saarbrücken vollstreckt

Bereits am Freitag hat die Bundespolizei in Saarbrücken drei Haftbefehle vollstreckt. So wurde zunächst ein 43-jähriger Mann aufgegriffen, der von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Delikten gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde. Den haftbefreienden Betrag von 1.037 Euro konnte er nicht begleichen. Folglich wurde er für 96 Tage in die JVA Ottweiler eingeliefert.

Ebenfalls am Freitag wurde ein 35-jähriger Mann von der Bundespolizei überprüft, der von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken gesucht wurde. Er musste für die nächsten 38 Tage in die JVA Ottweiler, weil er den Betrag von 464,00 EUR nicht aufbringen konnte, der ihn vor der Haft bewahrt hätte.

Schließlich wurde am Freitag noch ein 55-jähriger Mann in die JVA Saarbrücken eingeliefert. Dieser war lau Angaben der Polizei zur Ungehorsamshaft von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken ausgeschrieben zwecks Verhandlungsvorführung vor Gericht.

Weitere Haftbefehlsvollstreckungen am Samstag und Sonntag

Am Samstag stellten die Fahnder im Stadtgebiet Saarbrücken einen 44-jährigen Mann fest, der mit gleich zwei Haftbefehlen von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl gesucht wurde. Er muss nun die nächsten drei Monate in der JVA Ottweiler verbringen.

Am Sonntag ging den Polizisten am Saarbrücker Hauptbahnhof ein  weiterer per Haftbefehl gesuchter Mann ins Netz. Der aufgegriffene, 37-jährige Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Den haftbefreienden Betrag von 973,50 Euro konnte er nicht begleichen. Er muss nun die nächsten 90 Tage in der JVA Ottweiler verbringen.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Bundespolizeiinspektion Bexbach

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Lebensmittelwarnung: Aufback-Brezeln bei Lidl können Metallfremdkörper enthalten

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Aktuell besteht eine Lebensmittelwarnung für Brezeln von "Grafschafter", die bei Lidl vertrieben werden. Foto: Lebensmittelwarnung.de

Aktuell besteht eine Lebensmittelwarnung für das Produkt "Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785g" vom Hersteller IVV GmbH & Co. KG. Es kann laut Rückrufaktion des Herstellers nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt Metallfremdkörper enthalten seien. Betroffen seien alle entsprechenden Aufback-Brezeln mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 29.02.2020 und dem 01.03.2020.

Lidl nimmt Produkt aus Verkauf

Die Brezeln wurden beim Lebensmitteldiscounter Lidl verkauft. Dieser hat nach der Rückrufaktion des Herstellers sofort reagiert und das betroffene Produkt sofort aus dem Verkauf genommen. Bereits verkaufte Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Lidl kündigte an, dass der Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückerstattet werde.

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG sowie Brezeln anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Verwendete Quellen:
• Lebensmittelwarnung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom 10.09.2019

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Streik-Wochenende nach Gewalt gegen Schiedsrichter: Offener Brief des Saarländischen Fußballverbands

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Im Saarland kommt es am Wochenende (13. bis 15. September 2019) zu einem Schiedsrichter-Streik. Der SFV hat in einem offenen Brief an die Vereine Stellung bezogen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Gewalt führt zu Schiedsrichterstreik

Vor rund zwei Wochen wurde ein Schiedsrichter nach einem C-Jugendspiel in Merzig-Brotdorf zusammengeschlagen.  Dieser Vorfall löste eine breite öffentliche Diskussion über Gewalt gegen Schiedsrichter im saarländischen Amateurfußball aus. Nachdem der SFV-Geschäftsführer Andreas Schwinn gegenüber der "SZ" äußerte, dass es sich bei der Gewalttat um einen Ausnahmefall handele, rief dies zahlreiche Schiedsrichter auf den Plan, die davon berichteten, dass Feindseligkeiten und Aggressionen gegenüber den Unparteiischen stark zugenommen haben. Sie gaben an, dass es immer häufiger zu Angriffen komme. Um ein Zeichen gegen die Gewalt gegen Schiedsrichter zu setzen, riefen die saarländischen Unparteiischen in einer Rundmail zu einem Streik auf: Schiedsrichter drohen Streik nach Angriff auf Unparteiischen an. Dieser Streik findet am kommenden Wochenende (13. bis 15. September) statt.

Offener Brief des SFV zum Schiedsrichterstreik

Der Saarländische Fußballverband hat sich nun in einem offenen Brief an alle Vereine des SFV zum kommenden Schiedsrichterstreik geäußert. Darin heißt es: "Dieser Streik und die damit verbundenen Spielverlegungen sollen zum Nachdenken anregen und sensibilisieren wie wir alle, Schiedsrichter, Spieler, Fans, Trainer und Betreuer, in Zukunft miteinander umgehen wollen."

Laut SFV soll der Fair-Play-Gedanke wieder oberstes Gut im Fußball werden. Und das nicht nur bei den Spielern, sondern bei allen Beteiligten auf den Sportplätzen. So heißt es in dem Schreiben weiter: "Der Fußball funktioniert nur in einem Miteinander von Verbandsführung, Vereinen, Spielern und Schiedsrichtern.

SFV kündigt Maßnahmen zur Gewaltprävention an

Der SFV hat für die nächsten Tage verschiedene Gesprächsrunden angekündigt. In diesen sollen mit Schiedsrichtern, Sportgerichten, Sicherheitsbehörden sowie dem saarländischen Sportminister weitere Maßnahmen zur Gewaltprävention und Sanktionierung erarbeitet werden.

Weiterer Vorfall in Sulzbach

Dass dies nötig ist, zeigt ein weiterer Vorfall, der sich am vergangenen Wochenende in Sulzbach zugetragen hat. Dort ist ein Schiedsrichter bei der Partie zwischen Türkiyem Sulzbach II und dem SF Saarbrücken II beim Gang vom Platz wüst beleidigt und getreten worden.

Verwendete Quellen:
• Offener Brief des Saarländischen Fußballverbandes vom 09. September 2019

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A8 wegen Bauarbeiten einspurig gesperrt - Behinderungen möglich

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Auf der A8 zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Ausfahrt Heusweiler kommt es aufgrund einer Behebung von Fahrbahnschäden heute (10.09.2019) zu Verkehrsstörungen. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk

Ab etwa 9:30 Uhr behebt der Landesbetrieb für Straßenbau akute Fahrbahnschäden auf der A8. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 18:00 Uhr dauern.

Im Zeitraum der Baumaßnahmen ist auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Anschlussstelle Heusweiler eine Fahrspur gesperrt. Der Verkehr wird für etwa 350 Meter über die Überholspur geführt. 

Der LfS warnt, dass die Sperrung zu Verkehrsstörungen führen könnte. Fahrern wird empfohlen eine längere Fahrtzeit einzuplanen, den Straßenabschnitt zu meiden und weiträumig zu umfahren oder auf verkehrsarme Zeiten auszuweichen. Zudem sollte auf Verkehrsmeldungen geachtet werden.  

Verwendete Quellen:
• Landesbetrieb für Straßenbau

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mit dpa

Urteil im Beckinger Familiendrama: Vater muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis

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Ernst S. (links) aus Beckingen soll seinen Sohn erschossen haben.(Foto: Becker & Bredel).

Ein Vater muss nach den tödlichen Schüssen auf seinen Sohn viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der 66-Jährige habe sich des Totschlags schuldig gemacht, urteilte das Landgericht Saarbrücken am Dienstag. Der Saarländer hatte seinen Sohn am Neujahrstag 2018 in Beckingen (Kreis Merzig-Wadern) mit drei Schüssen getötet.

In seinem Geständnis hatte der Vater berichtet, dass der 29-Jährige durch den Konsum von Drogen zunehmend aggressiver geworden sei. Am Tattag sei die Situation eskaliert. Der Sohn war über den Balkon in das Haus der Eltern in Beckingen eingedrungen. Als er sich weigerte, zu gehen, schoss der Vater.

Die Staatsanwaltschaft hatte von einem minderschweren Fall gesprochen und fünf Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine "mildere Strafe", da ihrer Ansicht nach eine Notwehrsituation bestand.

02.01.2018: Vater erschießt in Beckingen seinen Sohn
03.01.2018: Familiendrama in Beckingen: Sohn randalierte kurz vor tödlichen Schüssen
28.05.2018: Sohn mit drei Schüssen in Beckingen getötet: Vater angeklagt
21.08.2019: Beckinger Familiendrama: Vater gesteht tödliche Schüsse auf Sohn
05.09.2019: Tödliche Schüsse auf Sohn - Staatsanwaltschaft Saarbrücken fordert fünf Jahre Haft

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Aktuelle Lebensmittelwarnung: Plastikteilchen in Dr. Oetker-Pizza

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Die Dr. Oetker Nahrungsmittel KG ruft vorsorglich das Produkt Tiefkühlpizza "Die Ofenfrische Thunfisch" zurück. Foto: Dr. Oetker Nahrungsmittel KG

Lebensmittelwarnung für Tiefkühlpizza

Die Dr. Oetker Nahrungsmittel KG ruft vorsorglich das Produkt Tiefkühlpizza "Die Ofenfrische Thunfisch" zurück. Es könne laut Hersteller nicht ausgeschlossen werden, dass sich weiße Plastikteilchen im Belag der Pizza befinden. Grund sei ein Fehler in der Rohstofflieferung.

Betroffen ist die Chargennummer 28061911 mit dem Produktionsdatum 28.06.2019 (Produktionszeitraum 06:13-09:01 Uhr) und dem Verfallsdatum/MHD: 03.2020. Die betroffene Ware wurde laut Hersteller ausschließlich im deutschen Handel ab Juli 2019 in Verkehr gebracht.

Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken werden die Verbraucher gebeten, die zurückgerufene Ware in der Einkaufsstätte, in der das Produkt erworben wurde, abzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Weitere Lebensmittelwarnung am Dienstag

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat bereits am heutigen Morgen eine weitere Lebensmittelwarnung für Aufback-Brezeln ausgesprochen: Aufback-Brezeln bei Lidl können Metallfremdkörper enthalten.

Verwendete Quellen:
• Lebensmittelwarnung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom 10.09.2019

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