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Streik-Wochenende nach Gewalt gegen Schiedsrichter: Offener Brief des Saarländischen Fußballverbands

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Im Saarland kommt es am Wochenende (13. bis 15. September 2019) zu einem Schiedsrichter-Streik. Der SFV hat in einem offenen Brief an die Vereine Stellung bezogen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Gewalt führt zu Schiedsrichterstreik

Vor rund zwei Wochen wurde ein Schiedsrichter nach einem C-Jugendspiel in Merzig-Brotdorf zusammengeschlagen.  Dieser Vorfall löste eine breite öffentliche Diskussion über Gewalt gegen Schiedsrichter im saarländischen Amateurfußball aus. Nachdem der SFV-Geschäftsführer Andreas Schwinn gegenüber der "SZ" äußerte, dass es sich bei der Gewalttat um einen Ausnahmefall handele, rief dies zahlreiche Schiedsrichter auf den Plan, die davon berichteten, dass Feindseligkeiten und Aggressionen gegenüber den Unparteiischen stark zugenommen haben. Sie gaben an, dass es immer häufiger zu Angriffen komme. Um ein Zeichen gegen die Gewalt gegen Schiedsrichter zu setzen, riefen die saarländischen Unparteiischen in einer Rundmail zu einem Streik auf: Schiedsrichter drohen Streik nach Angriff auf Unparteiischen an. Dieser Streik findet am kommenden Wochenende (13. bis 15. September) statt.

Offener Brief des SFV zum Schiedsrichterstreik

Der Saarländische Fußballverband hat sich nun in einem offenen Brief an alle Vereine des SFV zum kommenden Schiedsrichterstreik geäußert. Darin heißt es: "Dieser Streik und die damit verbundenen Spielverlegungen sollen zum Nachdenken anregen und sensibilisieren wie wir alle, Schiedsrichter, Spieler, Fans, Trainer und Betreuer, in Zukunft miteinander umgehen wollen."

Laut SFV soll der Fair-Play-Gedanke wieder oberstes Gut im Fußball werden. Und das nicht nur bei den Spielern, sondern bei allen Beteiligten auf den Sportplätzen. So heißt es in dem Schreiben weiter: "Der Fußball funktioniert nur in einem Miteinander von Verbandsführung, Vereinen, Spielern und Schiedsrichtern.

SFV kündigt Maßnahmen zur Gewaltprävention an

Der SFV hat für die nächsten Tage verschiedene Gesprächsrunden angekündigt. In diesen sollen mit Schiedsrichtern, Sportgerichten, Sicherheitsbehörden sowie dem saarländischen Sportminister weitere Maßnahmen zur Gewaltprävention und Sanktionierung erarbeitet werden.

Weiterer Vorfall in Sulzbach

Dass dies nötig ist, zeigt ein weiterer Vorfall, der sich am vergangenen Wochenende in Sulzbach zugetragen hat. Dort ist ein Schiedsrichter bei der Partie zwischen Türkiyem Sulzbach II und dem SF Saarbrücken II beim Gang vom Platz wüst beleidigt und getreten worden.

Verwendete Quellen:
• Offener Brief des Saarländischen Fußballverbandes vom 09. September 2019

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