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Saarbrücken: Kindesentziehung? 29-Jähriger mit Säugling in Fernbus aufgegriffen

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Die Bundespolizei griff den Bulgaren mit einem Säugling in einem Fernbus in Saarbrücken auf. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Der Bulgare hatte nicht die erforderlichen Reisedokumente und konnte auch seine Vaterschaft nicht nachweisen. Er gab an, dass sich die Mutter des Kindes in Bulgarien aufhalte. Die Beamten wurden misstrauisch und nahmen den Mann und das Baby mit zur Dienststelle. 

Der Mann wurde von verschiedenen Behörden gesucht

Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Frankfurt gesucht wurde. Er war ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren. Auch der Staatsanwaltschaft Duisburg und einer bulgarischen Behörde lagen zwei Fahndungsnotizen vor. Zudem suchte die Ausländerbehörde Duisburg nach dem Bulgaren, da dieser ausgewiesen werden sollte. Da er den haftbefreienden Beitrag von 2.700 Euro nicht zahlen konnte, wurde der 29-Jährige für 50 Tage in die Justizvollzugsanstalt in Ottweiler gebracht.

Familie des Säuglings nicht auffindbar

Zu dem Säugling lag eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung vor. Die Ermittlungen ergaben, dass dessen Familie in Duisburg leben soll. Als die letzte bekannte Anschrift jedoch von der dortigen Polizei aufgesucht wurde, konnte die Familie nicht angetroffen werden. Sie gilt als unbekannt verzogen. Die Adresse war behördlich gemeldet. Der Säugling wurde nach Rücksprache mit dem Jugendamt Saarbrücken vorläufig in einer Pflegefamilie untergebracht. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung Polizei Saarbrücken

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