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1. Street Food Festival in Saarlouis: Das erwartet dich am Wochenende

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Symbolfoto: Stefan Weissig/SOL.DE

„Eine kulinarische Weltreise“: So kündigt der Veranstalter im offiziellen Facebook-Event das „1. Street Food Festival Saarlouis“ an. Hungrige, Feinschmecker, Interessierte und Co. dürfen sich demgemäß auf allerlei Spezialitäten der internationalen Street-Food-Küche freuen. Los geht's am Freitag, 13. September, um 17.00 Uhr.

Street Food in Saarlouis: Diese Food-Trucks gibt es vor Ort

Die Besucher des Events dürfen sich durch mehr als 30 Essensstände futtern. Einige davon hat der Veranstalter bereits im Detail vorgestellt, so beispielsweise:

Falafelo (Falafel-Variationen)

„Mrs. Chow Chow“ („Baozi“, gefüllte Teigtaschen)

„Red Kitchen Crew“ (Tacos)

Saporeaty (italienische Spezialitäten)

Darüber hinaus verwöhnen euch unter anderem noch diese Food-Trucks mit außergewöhnlichen Kreationen:

„Mellow Monkey“ (Marshmallow-Variationen und Eis)
„Maison-Touareg Food Truck“ (maghrebinische Wraps)
„HONG KONG Dim Sum“ (chinesische „Maultaschen“)
„#DEEPFRIEDESHIT“ (frittierte Süßigkeiten)
„Alfredo Palomares Chust“ (traditionelle, israelische Rezepte)
„FutoBuri“ (Sushi-Burritos)
„Frittenwerk - Der Truck“ („Poutine“, Fast-Food aus Kanada)

Saarlouiser Street Food Festival: Programm

Neben dem Essen sollen auch Showbühnen, Angebote für Kinder und Ruhezonen eine Rolle spielen. Das Rahmenprogramm des Street-Food-Festivals sieht folgendermaßen aus:

Freitag
• ab 18.00 Uhr: Live-Musik mit „StereU“
Samstag
• 13.00 bis 18.00 Uhr: Zirkusbus, Kinderschminken und Kinderkochschule
• ab 14.00 Uhr: Live-Musik mit „Toni Mogens“
• ab 18.00 Uhr: Live-Musik mit „Storky Bones“
Sonntag
• ab 12.00 Uhr: Live-Musik mit „Dominik Baer“
• 13.00 bis 18.00 Uhr: Zirkusbus, Kinderschminken und Kinderkochschule
• ab 16.00 Uhr: Live-Musik mit „As Far As Low“

Ebenso findet im Rahmen des Festivals die Verleihung der „German Street Food Awards“ statt. Laut einem Bericht der „SZ“ seien diese „so etwas wie die deutschen Street-Food-Meisterschaften“. Der Erstplatzierte des Wettbewerbs qualifiziert sich für den europäischen Endausscheid in Schweden, heißt es.

Auf einen Blick:
Was? 1. Street-Food-Festival Saarlouis
Wo? Holtzendorffer Str. 3, 66740 Saarlouis
Wann? 13.-15. September 2019 (Freitag: 17.00 bis 23.00 Uhr, Samstag: 12.00 bis 22.00 Uhr, Sonntag: 12.00 bis 20.00 Uhr)

Der Eintritt kostet drei Euro (einmalig). Kinder können kostenlos auf das Festivalgelände.

Verwendete Quellen:
• Facebook-Event
• Eigener Bericht
• Saarbrücker Zeitung

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Nach „Karnevalswitz“: AKK diskutiert mit lesbischen und schwulen Menschen in CDU

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Annegret Kramp-Karrenbauer sorgte beim "Stockacher Narrengericht" mit Scherzen über intergeschlechtliche Menschen für Empörung. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach Kritik wegen eines Karnevalswitzes über Intersexuelle und wegen früherer Aussagen zur Ehe für alle mit Schwulen und Lesben in ihrer Partei diskutiert. Bei dem Gespräch in der CDU-Parteizentrale antwortete sie mit „Ja“ auf die Frage, ob der Bundesverband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) für sie gleichberechtigter Teil der CDU sei.

Auch das Thema gleichgeschlechtliche Ehe kam zur Sprache. Kramp-Karrenbauer sagte: „Die Ehe für alle ist ein Fakt, ist abgestimmt worden, ist akzeptiert worden, gilt für mich. Und alles, was jetzt weiter auch rechtlich noch daran hängt, wird auch umgesetzt - überhaupt keine Frage.“ Die CDU-Chefin stand mehrfach in der Kritik, weil sie die Öffnung der Ehe für Homosexuelle abgelehnt hatte. Auch für Interview-Äußerungen aus dem Jahr 2015, nach der Homo-Ehe seien andere Forderungen nicht mehr auszuschließen, etwa nach einer Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen, war sie heftig gescholten worden.

Im Juni hatte Kramp-Karrenbauer einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ zufolge im Saarland an der standesamtlichen Trauung und der Hochzeitsfeier eines gleichgeschlechtlichen befreundeten Paares teilgenommen. Am Rande der Feier hatte sie laut Zeitung gesagt: „Ich akzeptiere die Entscheidung des Bundestages zur 'Ehe für alle' selbstverständlich.“

In der Diskussion, zu der der LSU eingeladen hatte, machte sie zudem deutlich, dass sie parteiinterne Bündnisse, wie die konservative Werteunion aber auch die Union der Mitte, ablehnt. Man habe in der CDU eine gute Tradition mit Gruppierungen, die an soziologischen Merkmalen festgemacht würden, wie die CDU-Arbeitnehmer, die CDU-Mittelstandsvereinigung oder die Frauen-Union, sagte Kramp-Karrenbauer. Deswegen gehörten auch die Lesben und Schwulen in der Union für sie dazu. „Was wir bisher in der CDU nie hatten (...) sind weltanschaulich geprägte Kreise“. Deshalb tue sie sich schwer, wenn jetzt Anträge kämen, „so etwas wie eine Werteunion oder auch eine Union der Mitte anzuerkennen“. Sie glaube, dass das einer Volkspartei nicht gut tue.

Zu ihrem viel kritisierte Witz über Toiletten für Intersexuelle, den Kramp-Karrenbauer im Frühjahr auf einer Karnevalsveranstaltung gemacht hatte sagte sie, dort sei es vor allem um Machos gegangen. In diesem Kontext sei der Witz gefallen, der dann „zum Teil auch böswillig herausgerissen“ worden sei. „Ja, das ist schräg rübergekommen. Beziehungsweise hat es zumindest auch viele dazu eingeladen, etwas sehr Schräges daraus zu interpretieren. Aber es war nicht die Absicht, irgendjemanden nach unten zu treten, und darauf lege ich großen Wert“. Es läge ihr wirklich fern, irgendjemanden zu verletzen.

Sie habe im Vorfeld der LSU-Veranstaltung gelesen, was sie angeblich alles sei: „Homophob, eine Frömmlerin, dem Papst hörig. Um mal damit aufzuräumen: Ich bin weder das Erste. Ja, ich bin bekennende Christin und Katholikin. Ob mich das unbedingt fromm macht, nach allen Maßstäben, weiß ich nicht. Ich bin ganz sicherlich nicht Papst-hörig, sonst wäre ich nicht für die Aufhebung des Zölibats und für Frauen im Priesteramt.“

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Klasse statt Masse: Das Power-Out Sport- und Erlebniszentrum in Saarbrücken und Völklingen

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Foto: Power-Out

Wenn Sie noch nicht wissen, wie Sie Ihren Sommer verbringen: Im Power-Out-Zentrum in der Mainzer Straße finden Sport und Fitnessbegeisterte auf über 1.200 Quadratmetern alles, was das Herz begehrt. „Das breite Angebot bestimmt das Publikum. Bei uns trainiert die ganze Familie, Jung und Alt, gemeinsam“, sagt der Studioleiter, Vincenzo Schiel, stolz. Service, Fachwissen, individuelle Betreuung und Abwechslung werden im Power-Out-Zentrum groß geschrieben. Was dem Studioleiter besonders wichtig ist: „Hohe Hygiene-Standards, individuelle Betreuung und gut ausgebildetes Personal sind bei uns Standard und keine Floskeln. Wir kennen jedes unserer Mitglieder mit Namen.“ Schiel ergänzt: „Wir sind das größte gemeinnützige Sportzentrum in Saarbrücken. Unsere Kunden unterstützen mit ihrem Beitrag gemeinnützige Projekte.“ Der Trägerverein des Power-Out, der SFBC 09 e.V., ist in der Jugendhilfe und an Schulen aktiv, er kümmert sich um die Integration von Jugendlichen, und stellt auch vereinseigene Notunterkünfte für Hilfsbedürftige. 

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Studioleiter Vincenzo Schiel Foto: Power-Out

Power-Out für die ganze Familie 

Das vielfältige und breit gefächerte Angebot für alle Altersklassen unterscheidet das Power-Out von vielen Mitbewerbern. „Die Angebote richten sich an die ganze Familie. Beim Ü30-Boxen, im Zumba-Kurs oder an den Geräten, beim Kinder-Taekwondo oder Reha-Sport finden Eltern, Jugendliche, Kinder und auch Großeltern genau das Richtige“, berichtet Schiel. Schon den Kleinsten bietet das Power-Out perfekt auf sie zugeschnittene Sportmöglichkeiten. So wird der Bewegungsmangel, den viele Kinder im Alltag haben, spielerisch und mit viel Spaß ausgeglichen. Kinder-Kickboxen beispielsweise verbessert mittels Dehnungs-, Haltungs- und Koordinationsübungen die gesamte Physis.

Da der Urlaub in diesem Sommer für viele Familien wohl aufgrund der Corona-Pandemie ausfällt, feilt das Power-Out-Zentrum derzeit an einer tollen Alternative: „Wir werden in den Sommerferien mehrmals täglich Kindertrainings anbieten“, verrät Schiel. „Das geht vom Kinder-Krabbeln über Zirkeltraining bis hin zu Taekwondo und Kickboxen.“ Kampfkunsttraining ist eine wichtige Säule im Power-Out und breit aufgestellt – natürlich für alle Altersgruppen: Taekwondo, Kickboxen, Boxen, Ü30 Training, Selbstverteidigung, Thai Boxen, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Schiel empfiehlt klassisches Taekwondo als Gesundheitskonzept. „Man kann in jedem Alter einsteigen. Klassisches Taekwondo eignet sich als Lebensbegleiter und um sich richtig auszupowern. Zudem wird es kontaktlos durchgeführt, was besonders jetzt in der Coronakrise ein großer Vorteil ist.“ 

Die ganze Welt der Fitnessaktivitäten steht Mitgliedern von Power-Out in den mit modernsten Geräten ausgestatteten Fitnessbereichen offen. In seinen großzügig ausgestatteten Räumlichkeiten bietet der SFBC 09 e.V. perfekte Bedingungen für alle Sportler – vom Anfänger bis zum Fitness-Freak. Das Angebot an Kursen im Bereich des medizinischen Trainings und des Gesundheitssports ist umfangreich und Mitglieder können an zahlreichen Reha- und Präventionsmaßnahmen teilnehmen. 

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Foto: Power-Out

Mit Personal-Training auf das nächste Level

Fokussiert trainieren und gezielt Problemzonen angehen, das schafft man schneller mit der richtigen Unterstützung. Ein Personal-Trainer hilft Ihnen, Ihre Form auf das nächste Level zu bringen. „Privattraining ist nach Absprache und unabhängig von den Öffnungszeiten möglich: sieben Tage die Woche, zu jeder Uhrzeit“, berichtet Schiel. So haben auch Menschen im Schichtdienst oder mit langen Arbeitszeiten die Chance, sich zu den für sie passenden Zeiten fit zu machen oder fit zu halten. Nach einem eingehenden Gesundheits-Check und einem ausführlichen Informationsgespräch erstellen Personal-Trainer individuelle, auf die Ziele des Sportlers zugeschnittene Trainingspläne. Nicht nur für Individuen, sondern auch für Unternehmen bietet das Power-Out-Zentrum maßgeschneiderte Fitness-Lösungen: Die Angebote des Sportzentrums im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement sind durch die Krankenkassen anerkannt und von der zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert. Sie dürfen damit das Qualitätssiegel „Deutscher Standard Prävention“ tragen und sind förderfähig. 

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Foto: Power-Out

Echte Experten vor Ort

Betreut werden die Sportler und Fitness-Fans im Power-Out-Zentrum von erfahrenen Trainern, die Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind. Studioleiter Vincenzo Schiel steht den Besuchern mit über 20 Jahren Erfahrung im Gesundheitssport zur Seite. 

E-Sport 

Nicht nur die bewährten Sportkonzepte finden ihren Weg ins Power-Out-Zentrum – auch für Innovationen sind die Saarbrücker Fitness-Experten offen. Der SBFC 09 e.V. präsentiert als erster Sportverein im Saarland im Power-Out mit dem „ICAROS“ den Fitness-Trainer der Zukunft. Trainierende können während der Übungseinheit in virtuelle Welten eintauchen. Neustart: Training trotz Corona. Dank eines personenbezogenen Zugangssystems und der Beschränkung auf maximal 45 Personen im gesamten Gebäude, kann das Power-Out-Zentrum alle Hygieneauflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfüllen und ist seit dem 15. Mai wieder für Sportler geöffnet. 

Weitere Infos finden Sie auf der Website

Kontakt:

Hotline 0681 40 17 73 35

 

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Verkehrskontrolle bei St. Ingbert: Polizei stellt innerhalb von sechs Stunden 1.310 Raser fest

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Die Kontrollen fanden auf der A6 bei St. Ingbert statt. Symbolfoto: BeckerBredel

Beamtinnen sowie Beamte von Zoll, dem Bundesamt für Güterverkehr, dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie der Landespolizeipräsidien nahmen am Mittwoch bundesweit an der groß angelegten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ teil. Auch im Saarland kam es im Rahmen der Aktion zu Kontrollen an der A6 bei St. Ingbert. Darüber informiert das Landespolizeipräsidium Saar.

Nach Angaben der Beamten wurde, zeitgleich zur Kontrollstelle am Rastplatz Kahlenberg, eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sowie der Einsatzkräfte wies ein Schild vor der Mess- und Kontrollstelle auf die reduzierte Geschwindigkeit von 60 km/h hin.

Zwischen 07.30 und 13.30 Uhr passierten insgesamt 5.109 Fahrzeuge jene Stelle, so die Polizei. Das Ergebnis: In dem eigens für die Kontrollstelle eingerichteten Geschwindigkeitstrichter waren 1.310 Fahrzeuge zu schnell. Fast jedes vierte Auto, Motorrad und Co. hielt sich also nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit. Ein Fahrzeug wurde an diesem Tag sogar mit 130 km/h gemessen.

854 Fahrerinnen und Fahrer müssen sich nun auf ein Verwarngeld einstellen. Gegen 456 wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet - und 76 weitere müssen zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus bemerkten die Einsatzkräfte auch noch zahlreiche Verstöße im Güterverkehr, heißt es. So etwa 26 Verstöße gegen Sozialvorschriften. Einem Fahrer musste wegen eines schwerwiegenden Gefahrgutverstoßes zudem die Weiterfahrt untersagt werden.

Verwendete Quellen:
• Bericht des saarländischen Landespolizeipräsidiums, 13.09.2019

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Landgericht Saarbrücken: Gastronom soll 1,2 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben

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Der Restaurantbesitzer Angelo D. steht wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht in Saarbrücken. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Angelo D. ist Inhaber von drei Gastronomie-Betrieben in der Saarbrücker Innenstadt. Dort soll er laut Anklage Steuern von mehr als 1,2 Millionen Euro hinterzogen haben. 

Er soll die Handgeräte, in denen die Bestellungen erfasst werden, nicht mit der Hauptkasse verbunden haben. Das berichtet die Bild-Zeitung. Die schwarz aufgezeichneten Umsätze sollen dann täglich auf Null gesetzt worden sein und tauchten so nie in den Büchern auf.

Bis zu zehn Jahre Haft drohen dem Restaurant-Besitzer nun. Dieser bestreitet die Vorwürfe - es seien "Lügen". Laut Bild äußerte er: „Man möchte meine Existenz kaputtmachen. Ich ernähre 100 Familien. Die Anklage ist erstunken und erlogen. Es wurde nicht richtig ermittelt.“ Er habe sich immer an alle Gesetze gehalten. 

Der Prozess vor der Wirtschaftskammer am Landgericht wird in der kommenden Woche am Montag (16. September) und Freitag (20. September) fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
• Bild Saar
• Pressemitteilung Landgericht Saarbrücken

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Saar-Schiedsrichter wegen Aufruf zum Boykott suspendiert

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Schiedsrichter im Saarland rufen zum Streik auf. Anlass: Gewalt gegen die Unparteiischen. Symbolfoto: Pixabay

Aufgrund des vom Schiedsrichterverband geplanten Streiks fallen an diesem Wochenende zahlreiche Spiele im Saar-Amateurfußball aus. Für viele gibt es bereits Nachholtermine. 

Das verärgerte Schiedsrichter Oliver Thome. Er kritisierte, dass die Aktion nur kurzzeitig Ruhe verschaffen solle und keine Nachhaltigkeit habe. Daher kündigte er selbst in einer E-Mail, die der SZ vorliegt, einen "echten Streik" an, zu dem ihm bereits etwa 200 Kollegen zugesagt hätten. Man wolle auch zukünftige Spiele unangekündigt boykottieren.

Wie der SR berichtet, wurde Thome nun aufgrund dieser Ankündigung vom Verband von allen Spielen abgezogen. Dies komme einer Suspendierung gleich. 

Bisherige Artikel zum Schiedsrichterstreik im Saarland

10. September 2019: Streik-Wochenende nach Gewalt gegen Schiedsrichter: Offener Brief des Saarländischen Fußballverbands
05.September 2019: Schiedsrichter-Streik im Saarland: Spiele werden verlegt
03.September 2019: Saarländische Schiedsrichter treten Mitte September in Streik
30. August 2019: Nach Angriff auf Unparteiischen: Schiedsrichter drohen Streik an
26. August 2019: Merzig-Brotdorf: Schiedsrichter nach Jugendspiel zusammengeschlagen

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Islamunterricht im Saarland: Modellprojekt wird um fünf Jahre verlängert

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Berg

Vor vier Jahren (im Schuljahr 2015/16) begann im Saarland der „Modellversuch Islamischer Religionsunterricht im Saarland“. Vier Grundschulen, zwei in Völklingen und zwei in Saarbrücken, nahmen bislang daran teil.

Ursprünglich war das Projekt für die Dauer von vier Jahren angesetzt. Nun soll es allerdings um weitere fünf Jahre verlängert werden. Darüber berichtet der „SR“. Ebenso sei geplant, den Unterricht an weiteren saarländischen Schulen anzubieten. Eine Entscheidung über die genauen Standorte stehe aber noch aus.

Die Fortsetzung sowie Erweiterung des Islamunterrichts war im Vorfeld an das Einverständnis der Projektpartner gekoppelt. Im Rahmen des Modellversuchs arbeitet das Saarland nämlich mit verschiedenen Vereinen sowie islamischen Gemeinden zusammen. Der größte Partner davon: der umstrittene Moscheeverband DITIB.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung
• Bildungsministerium Saar

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Vermisster 38-Jähriger aus Blieskastel wohlbehalten aufgefunden

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Die öffentliche Fahndung nach dem zuvor vermissten Stephan D. wurde mittlerweile eingestellt. Foto (unbearbeitet): Polizei Homburg

Der 38-jährige Stephan D., der in den vergangenen Tagen per Öffentlichkeitsfahndung gesucht wurde,ist nach Angaben der Polizei wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Die Fahndung nach dem Mann wird daher eingestellt.

Seit Mittwoch (11. September 2019) galt der 38-Jährige als vermisst: Wo ist Stephan D. (38) aus Blieskastel? Der Mann hatte sich am Dienstagmorgen mit seinem Pkw auf den Weg von Blieskastel nach Bad Neustadt an der Saale gemacht. Dort kam er allerdings nie an.

Für die Unterstützung bei den polizeilichen Fahndungsmaßnahmen bedanken sich die Beamten bei der saarländischen Bevölkerung.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 13.09.2019

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Saarland mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung bei Kassenkrediten

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd

Bezogen auf die Einwohnerzahl des Saarlandes lag der Wert für die Aufnahme von Krediten zur Sicherstellung kommunaler Aufgaben bei 1.950 Euro. Bundesweit stellt das den höchsten Wert der Pro-Kopf-Verschuldung mit Kassenkrediten dar. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Insgesamt liegt das Saarland damit deutlich vor Rheinland-Pfalz (1.302 Euro) und Nordrhein-Westfalen mit 1.261 Euro. Am niedrigsten ist die Pro-Kopf-Verschuldung mit Kassenkrediten in Bayern. Dort sind es nur 13 Euro. Der Bundesschnitt hingegen liegt bei 458 Euro.

In absoluten Zahlen summierten sich diese Kredite zur Sicherstellung der laufenden Ausgaben zum Jahresende 2018 auf 1,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresstand ermittelten die Statistiker einen Rückgang um 5,1 Prozent.

Hintergrund: Mit Kassenkrediten, auch Liquiditätskredite genannt, überbrücken die Kommunen finanzielle Engpässe, etwa um Pflichtaufgaben wie Sozialleistungen erfüllen zu können. Dazu werden in der Regel kurzfristige Kredite bei Banken aufgenommen. Allerdings hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamts 67 Prozent der Kassenkredite im Saarland eine Laufzeit von mehr als einem Jahr - auch dies ist der höchste Wert aller Bundesländer.

Verwendete Quellen:
• dpa

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