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„Fieber“ Tour 2020: Bausa kommt nach Saarbrücken

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Im Rahmen der „Fieber“ Tour 2020 kommt Bausa für ein Konzert nach Saarbrücken. Foto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Einen Stillstand kennt das „Baui Coupé“ nicht. Ganz in diesem Sinne dreht Bausa für die „Fieber“ Tour eine weitere Runde. Und besucht im kommenden März erneut die saarländische Landeshauptstadt.

Am Donnerstag, 20. März 2020, tritt der gebürtige Saarländer in der Garage auf. Wer sich für das Konzert interessiert, sollte allerdings (möglichst) schnell sein. Denn das letzte Gastspiel des Künstlers war, so die „4 plus 1 Konzerte GmbH“, „lange im Voraus ausverkauft“.

Tickets für die „Fieber“ Tour 2020 gibt es ab morgen (17. September) exklusiv hier. Verkaufsstart ist um 16.00 Uhr, die Karten kosten etwa 40 Euro.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung 4 plus 1 Konzerte GmbH

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Brutale Attacke auf 15-Jährigen in Völklingen: Jugendlicher wird von Gruppe angegriffen

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In Völklingen wurde ein 15-Jähriger von einer Gruppe brutal attackiert. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Räuberischer Diebstahl in Völklingen

Am Sonntagabend kam es auf dem Hindenburgplatz in Völklingen gegen etwa 17:00 Uhr zu einem räuberischen Diebstahl zum Nachteil eines 15-Jährigen. Dem Jugendlichen näherte sich am vorgenannten Ort eine fünfköpfige Gruppe. Die Personen der Gruppe bedrängten den 15-Jährigen und nahmen eine Packung Zigaretten aus dessen Umhängetasche.

15-Jähriger wird in Völklingen brutal attackiert

Nachdem der Geschädigte zusammen mit weiteren Freunden der Personengruppe bis zum Rathausplatz gefolgt war, forderte er dort seine Zigaretten zurück. In der Folge kam es dann zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Die Personen der fünfköpfigen Gruppe schlugen auf den Geschädigten sowie einen seiner Freunde ein.

Im Rahmen der Gewaltattacke nahm einer der Tätergruppe eine leere Glasflasche vom Boden und zerschlug diese auf dem Boden. Im Anschluss schlug der Angreifer mit der zerbrochenen Glasflasche auf den 15-Jährigen ein, der durch die Attacke eine Platzwunde erlitt. Nach der Attacke entfernten sich die Täter fußläufig in Richtung Moltkestraße.

Beschreibung des Haupttäters

Der Haupttäter, der den 15-Jährigen mit der zerbrochenen Flasche attackierte wird wie folgt beschrieben:
• 1,75 Meter groß
• etwa 16-18 Jahre alt
• kräftige Gestalt
• dunkle kurze Haare
• nordafrikanischer Phänotyp
• soll dunkle Oberbekleidung und eine dunkle Jogginghose getragen haben.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat liefern können, sollen sich bitte bei der Polizei Völklingen unter der Telefonnummer 06898/ 2020 melden.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Völklingen vom 16.09.2019

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Wie Corona den Uni -Alltag verändert- Das Campus Extra Magazin der Universität des Saarlandes

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Foto: Christin Hume | Unsplash

Studieren während der Corona-Pandemie: Umfrage gibt Aufschluss   

Im Rahmen einer bundesweiten Umfrage des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung konnten 2.100 Studierende der Universität des Saarlandes im Juni das diesjährige Sommersemester bewerten. Obwohl die Universitäten von der plötzlichen Situation überrascht wurden, geben die saarländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem digitalen Lehrangebot eine gute Bewertung.

- Etwas mehr als die Hälfte der Studierenden zeigt sich zufrieden mit den digitalen Angeboten.
- 30 Prozent gaben ein neutrales Urteil ab
- Ähnlich zufrieden sind die Studierenden auch mit der Umsetzung von Online-Veranstaltung und der Erreichbarkeit der Dozentinnen und Dozenten
- Schlechter wird derweil der Service der Verwaltung und die Kommunikation in Bezug auf geänderte Abläufe gesehen. Nur 60 Prozent bewerteten dies mit guten oder neutrale Noten. Dies ist nach Auffassung der Universität keine Überraschung, da sich die Vorgaben schrittweise und oft kurzfristig änderten.
- Erfreulich ist dagegen, dass nahezu alle Umfrageteilnehmer (95 %), ihre Klausuren oder mündliche Prüfungen schreiben und ablegen konnten.  
- Den Lernstoff  alleine bewältigen zu müssen war allerdings für viele eine große Herausforderung. Etwa 60 Prozent bezeichnen dies als schwieriger und geben an, dass die Prüfungsvorbereitung anstrengender als gewöhnlich gewesen ist.
- Das schlimmste ist für eine große Mehrheit jedoch der fehlende persönliche Kontakt zu Mitstudentinnen und Studenten

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Christine Zehren und Björn Diehl verschönerten mit ihren Videos den Alltag der Studierenden Foto: Thorsten Mohr

Die Pflanzenwelt über Online Videos kennenlernen 

Auch die beiden Botanik-Experten Björn Diehl und Christine Zehren mussten ihre Lehrmethoden coronabedingt umstellen. Mit großem Aufwand produzierten sie - ohne Technik- Vorkenntnisse - Videos und brachten die Botanik-Seminare somit zu den Studentinnen und Studenten nach Hause. In normalen Zeiten bringen die Pflanzenexperten den angehenden Biologinnen und Biologen beim Mikroskopiepraktikum im Labor die Einzelheiten der Pflanzenwelt nahe. Da dies nicht möglich war, drehten sie Videos über das Bestimmen von Pflanzen in Feld, Wald und Flur – denn gemeinsame Exkursionen waren nicht möglich.  Die beiden verbrachten Stunden mit der Vorbereitung und dem Zuschneiden der Videos. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Studentinnen und Studenten zeigten sich von den informellen und unterhaltsamen Videos begeistert! Und nicht nur das: Die Experten kamen auch zu der Auffassung, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Stoff mithilfe der Videos besser und umfänglicher verstanden haben. 

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Foto: Universität des Saarlandes

Vereinfachte Vernetzung der Wissenschaft durch Corona

Im Zuge von Corona musste sich der wissenschaftliche Austausch notgedrungen stark verändern. Tagungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren in Präsenzform leider nicht möglich. Doch Online-Formate machten es plötzlich möglich, sich überall auf der Welt zu vernetzen und zum Beispiel Vorträge und Seminare am anderen Winkel der Welt zu besuchen. Amerikanistik-Professorin Astrid Fellner wusste diesen Vorteil von Beginn an zu nutzen und meldete ihr Team im Frühjahr zu einem virtuellen Seminar an einer kalifornischen Universität an. Hier nahmen Sie an der Lesung eines Wissenschaftlers und Schriftstellers teil, der als kleines Kind mit seinen Eltern aus Mexiko in die USA flüchtete und somit als sogenannter “Dreamer” mit seiner Abschiebung rechnen muss. Die Professorin nutzte die Chance und lud den Wissenschaftler als virtuellen Referent in ihr Hauptseminar nach Saarbrücken ein. Eine positive Erkenntnis, die Astrid Fellner aus der Krise zieht „Vieles ist einfacher geworden: Man kann leichter Leute aus aller Welt einladen, zudem erreicht man mehr Personen, und der Austausch findet häufiger statt“, so ihr Fazit.

Sprachen können auch per Videochat erlernt werden

Die Universität des Saarlandes verfügt auch im Bereich Sprachen über ein breites Angebot und Studierende haben die Möglichkeit, in rund 150 Sprachkursen 15 verschiedene Sprachen zu lernen. Hierzu gehören auch durchaus außergewöhnliche Sprachen wie beispielsweise Chinesisch, Russisch oder Gebärdensprache. Im Zuge der Krise musste das Angebot in den Online-Bereich verlagert werden. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir alle Kurse ins Internet verlagern, was zu unserer eigenen Überraschung erstaunlich gut funktioniert hat“, sagt Peter Tischer, Leiter des Sprachenzentrums. Insgesamt rund 50 Dozentinnen und Dozenten unterrichten jeweils etwa 15 Studierende in den Kursen und für das Wintersemester sind bereits zahlreiche Kurse belegt. „In den Online-Kursen mussten wir die Teilnehmerzahl reduzieren, damit wir wie im Präsenzunterricht individuell auf jeden Einzelnen eingehen können. Viele Studierende können sich den Sprachunterricht auch mit Leistungspunkten anrechnen lassen“, erläutert Tischer weiter. Die Kurse sind für alle Studierenden kostenlos und bieten ein breites Angebot. So kann in bestimmten Studiengängen, wie beispielsweise Jura oder Psychologie die englische Fachsprache gelernt werden. Des Weiteren können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf geplante Auslandssemester vorbereiten. Trotz der gut funktionierenden Online-Kurse sehnt man sich an der Universität jedoch trotzdem nach der Rückkehr zu dem klassischen Unterricht: „Sprachenlernen lebt ganz wesentlich von der Kommunikation, und die ist im Seminarraum vor Ort viel besser möglich“, betont der Leiter des Sprachenzentrums der Saar-Uni.

Weitere interessante Neuigkeiten aus dem Uni-Leben – beispielsweise wo Sportstudenten neben Spitzenathleten trainieren, welche Erfahrungen eine Studentin der Kulturwissenschaften während ihres Auslandssemesters in Italien machte und ein Einblick in die Faszinierenden Welten der Materialwissenschaften sind im neuen Uni-Magazin „Campus-Extra“ zu lesen.

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Foto: Universität des Saarlandes

Kontakt:

Universität des Saarlandes
Campus
66123 Saarbrücken
info@uni-saarland.de
Website: campus.uni-saarland.de

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Blieskasteler Schutzengelverein unterstützt Delfin-Therapie für 13-jährigen Jungen

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Der Blieskasteler Schutzengelverein hat den 13-jährigen Jamie bei seiner Delfin-Therapie unterstützt. Fotorechte: Klaus Port

Der 13-jährige Jamie Waller aus Schwarzenholz leidet am sogenannten "Kanner-Syndorm". Infolge eines frühkindlichen Autismus und damit einhergehender Entwicklungsstörungen, zeigt er erhebliche Auffälligkeiten in seinem Sozialverhalten, seiner Wahrnehmungsfähigkeit sowie seiner Kommunikation. Mit der Krankheit einhergehend sind unter anderem heftige Wutausbrüche und schlimme Aggressionen.

Verwitweter Vater kümmert sich rührend um kranken Sohn

Seit dem Krebstod seiner Gattin 2013 kämpft sich Klaus Waller mit seinem 13-jährigen Sohn alleine durch. Der berührende Schicksalschlag hat die Lebensplanung der Familie komplett auf den Kopf gestellt. Da Betreuung und Versorgung des kranken Jamie nicht von Verwandten übernommen werden konnten, musste Herr Waller seine Vollzeitstelle in eine Halbtagsstelle abändern. Das daraus resultierende, geringere Einkommen und der Wegfall des Lohnes der verstorbenen Gattin machten die Darlehensrückzahlung für das erworbene Eigenheim unmöglich, sodass dieses mit erheblichem Verlust verkauft und eine kleine Mietwohnung bezogen werden musste. Dennoch hat sich Herr Waller nicht unterkriegen lassen. Fürsorglich versucht er mit medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seines Sohnes zu erreichen.

Delfin-Therapie zeigt Besserung

Nach vielen Therapien (darunter bereits drei vom Blieskasteler Schutzengelverein mit jeweils 1.500 Euro bezuschussten Delfintherapien) verläuft die Entwicklung des 13-jährigen Jamie erstaunlich positiv. Kürzlich berichtete sein Vater voller Stolz über "großartige Fortschritte", die er insbesondere den Delfin-Therapien zuschreibt.

Laut Angaben des Blieskasteler Schutzengelvereins zeige auch ein neues medizinisches Gutachten, dass „Jamie nach Delfintherapien deutlich ruhiger und ausgeglichener geworden ist. Er könne sich inzwischen deutlich besser mit sich selbst beschäftigen. Auch sein Wortschatz habe sich bemerkenswert vergrößert. Diese Entwicklung gebe laut Gutachter Zuversicht auf eine weitere Besserung.

Blieskasteler Schutzengelverein spendet Geld für Delphin-Therapie

Herr Walller erhofft durch eine weitere Delfin-Therapie eine noch nachhaltigere Verbesserung im Sozialverhalten von Jamie. Für die 6.000 Euro kostende Therapie, für die weder Krankenkassen noch sonstige Kostenträger aufkommen, fehlten der Familie noch 2.000 Euro. "Ohne Wenn und Aber" erklärte Klaus Port, der Vorsitzende des Blieskasteler Schutzengelvereins, dass man die Familie unterstützen werde. So spendeten die "Blieskasteler Schutzengel" die nötigen 2.000 Euro auf das für Jamie bei  "Kids and Dolfins GmbH" eingerichtete Spendenkonto.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung von Klaus Port, dem Vorsitzenden des Blieskasteler Schutzengelvereins

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Polizei erwischt dreiste Rollerfahrerin beim Textnachrichten-Tippen während der Fahrt in Saarbrücken

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In Saarbrücken wurden am heutigen Montag (16.09.2019) zahlreiche Autofahrer dabei erwischt, wie sie während der Fahrt an ihrem Handy aktiv waren. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Am Montagvormittag kontrollierte ein Einsatzkommando der Verkehrspolizei im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Focus on the road“ Fahrzeugführer im Stadtgebiet von Saarbrücken im Hinblick auf Handyverstöße am Steuer. Laut Angaben des Polizeipräsidiums des Saarlandes konnten die Beamten insgesamt zwölf entsprechende Verstöße feststellen. Neun Autofahrer, zwei Lkw-Fahrer sowie die Fahrerin eines Motorrollers nutzten ihr Mobilgerät während der Teilnahme am Straßenverkehr. Alle kontrollierten Personen erwartet nun ein Bußgeld sowie "Punkte in Flensburg".

18-jährige Rollerfahrerin mit besonders dreister Aktion

Für das meiste Kopfschütteln sorgte laut Angaben der Polizei dabei die 18-jährige Rollerfahrerin. Die junge Frau aus Frankreich schrieb während der Fahrt mit ihrem Kleinkraftrad in der Mainzer Straße Textnachrichten auf ihrem Smartphone. Sie musste noch vor Ort ein Bußgeld in Höhe von 130 Euro zahlen.

Polizei appelliert an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer

Die Polizei appelliert im Nachgang der Kontrollaktion nochmals ausdrücklich an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer. Die Nutzung eines Handys während der Fahrt lenkt stark vom Straßenverkehr ab und ist deshalb verboten. Man gefährdet dabei nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Verkehrspolizei hat angekündigt, in den kommenden Tagen weitere Kontrollen dieser Art im Saarland durchzuführen.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 16.09.2019

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Stark betrunkener Mann eskaliert und verletzt Polizisten in Elversberg: Polizei muss Taser einsetzen

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Symbolfoto: Fotolia

Mann in Elversberg rastet aus

Am Freitag ist ein 56-jähriger, stark betrunkener Mann aus Elversberg gegen etwa 18:20 Uhr im Rahmen einer Unfallaufnahme eskaliert und hat zwei Polizeibeamten angegriffen. Die Polizisten konnten den Mann nicht beruhigen, sodass diese ihren Taser einsetzen mussten, nachdem der Betrunkene die Beamten attackiert hatte.

Der 56-Jährige war zuvor mit seinem Auto gegen ein Verkehrsschild in der Spieser Straße in Elversberg gefahren. Im Rahmen der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass der Unfallverursacher erheblich alkoholisiert war.

Mann attackiert Polizisten

Als der Mann zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Dienststelle mitkommen sollte, beschimpfte und beleidigte er die Beamten. Es blieb laut Angaben der Polizei allerdings nicht bei verbalen Attacken. So habe der 56-Jährige die Polizeibeamten attackiert, sodass die beiden Polizisten leichte Verletzungen erlitten. Da sich der Mann nicht anders beruhigen ließ, mussten die Beamten einen Taser einsetzen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.

Der betrunkene Mann wurde in der Folge mit auf die Dienststelle genommen, wo die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen (z.B. ein Blutalkoholtest) durchgeführt wurden. Die Nacht von Freitag auf Samstag (14. September 2019) musste der 56-jährige Mann zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle verbringen.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Neunkirchen vom 16.09.2019

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Kilometerweiter Stau nach Unfällen auf der A620

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Auf der A620 kam es in Höhe der Gersweiler Brücke in Saarbrücken zu einem kilometerweiten Stau nach einem Unfall. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Unfälle auf der A620 nach verlorener Lkw-Ladung

Am frühen Montagmorgen kam es auf der A620 gegen etwa 05:30 Uhr zu zwei Verkehrsunfällen. Unter der Gersweiler Brücke (in Fahrtrichtung Saarbrücken) verlor ein Klein-Lkw laut Angaben der Polizei eine Laderampe. Zwei dahinter befindliche Autos fuhren über die auf der Fahrbahn liegenden Metallteile und kamen dabei zu Schaden. Das erste Fahrzeug  konnte nur noch wenige Meter weiter fahren, da mehrere Reifen des Autos zerstört wurden. Da an dieser Stelle der Autobahn kein Standstreifen zur Verfügung steht, musste das Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen halten.

Das zweite Fahrzeug, das über die verlorene Laderampe des Klein-Lkws fuhr, schaffte es zwar noch bis zur Höhe des Saarbrücker Messegeländes, musste aber aufgrund einer Beschädigung ebenfalls anhalten. An dieser Stelle befindet sich ein Haltestreifen, auf dem der Fahrzeugführer sein Auto positionieren konnte.

Warum der Klein-Lkw seine Laderampe verloren hat (ob diese beispielsweise nicht ausreichend gesichert war) ist aktuell noch ungeklärt.

Kilometerweiter Stau nach Unfällen auf A620

Durch die beschädigten Autos, die teilweise die Fahrbahn versperrten sowie der folgenden Unfallaufnahme und der Arbeiten des Abschleppdienstes bildete sich ein kilometerweiter Stau aufgrund des hoch frequentierten Berufsverkehrs. Auf SOL.DE-Nachfrage gab das Landespolizeipräsidium des Saarlandes an, dass sich ein Rückstau bis nach Völklingen bildete.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Tier-Verwahrlosung in Gerlfangen: Katzen müssen aus desolatem Zustand befreit werden

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Mehrere Katzen mussten in Gerlfangen aus einem verwahrlosten Haus befreit werden. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Tierschutzfall in Gerlfangen

Am gestrigen Sonntag mussten Tierschutzbehörden im Saarland nach Gerlfangen bei Rehlingen-Siersburg ausrücken, um mehrere Katzen aus einem verwahrlosten Haus zu retten. Zuvor hatte eine Rechtsanwältin aus Gerlfangen den Tierschutzfall angezeigt.

Diese hatte laut eigener Aussage zehn bis 15 Katzen in einem leerstehenden Haus beobachtet. Die Tiere hätten laut geschrien und seien gegen Fenster sowie Türen gesprungen. Nach Angaben der Frau sollen die Katzen unter miserablen Bedingungen hausen.

Die Anzeigenstellerin hat uns am frühen Montagmorgen kontaktiert, um auf den Fall hinzuweisen. In ihrer Nachricht beschrieb die Frau einen  "unerträglichen Gestank, der aus dem Haus" käme und dass das Haus in einem "Messi-Zustand" sei. Man könne von außen "Müll in erheblichem Ausmaße" wie beispielsweise "leere Dosen, Glasscherben und weiteren Unrat" erkennen.

Polizei Dillingen bestätigt Tierschutzfall in Gerlfangen

Auf SOL.DE-Nachfrage hat die Polizei Dillingen den Tierschutzfall in Gerlfangen bestätigt. Vor Ort angekommen, hätten die Beamten zahlreiche Katzen vorgefunden, die unter desolaten Bedingungen leben mussten. In dem Haus habe es sehr stark nach Urin gerochen und alles sei vermüllt gewesen. Zudem soll das komplette Haus stark verkotet gewesen sein.

Der amtstierärztliche Dienst des Landesamtes für Verbraucherschutz hat die verwahrlosten Tiere am heutigen Montag aus ihrer Situation befreit. Leider konnten wir die Tierschutzbehörde bislang weder telefonisch noch per E-Mail erreichen, sodass aktuell noch unklar ist, um wie viele Tiere es sich genau handelt und was mit den Katzen nun passieren wird. Die Polizei gab an, dass die Fellnasen wohl vorerst in umliegenden Tierheimen untergebracht werden.

Besitzer des verwahrlosten Hauses wohnt im Nachbarhaus

Auf unsere Nachfrage, ob man denn wisse, wem die Tiere gehörten, gab die Polizei an, dass man den Eigentümer der Katzen bereits ermitteln konnte. Es handele sich um einen Mann, der mittlerweile im Nachbarhaus lebe. Ihm gehöre jedoch ebenso das verwahrloste Haus. Nach Angaben der Polizei füttere der Mann die Katzen täglich, kümmere sich allerdings nicht weiter sonst um die Tiere.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Anzeigeerstatterin
• Informationen der Polizei Dillingen

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Aktuelle Blitzer auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis

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Am heutigen Montag (16.09.2019) stehen Blitzer auf der A620. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Blitzer auf der A620

Die Polizei hat angekündigt am heutigen Montag Geschwindigkeitskontrollen auf der A620 zwischen dem Autobahndreieck Saarbrücken und dem Autobahndreieck Saarlouis durchzuführen.

Weitere Geschwindigkeitskontrollen im Saarland

Daneben soll es heute zu weiteren Geschwindigkeitskontrollen im Saarland kommen. Temposünder sollen auf der B 419 bei Perl und auf der B41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel geahndet werden. Alle weiteren Kontrollen im Saarland für diese Woche findet ihr unter: Hier blitzt die Polizei diese Woche (16.09. bis 22.09.2019).

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Streit in Saarbrücken eskaliert: Mann (48) bewaffnet sich mit Revolver und Lanze

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Symbolfoto: BeckerBredel

In Saarbrücken ereignete sich am späten Samstagnachmittag ein Streit unter Nachbarn: Zunächst kam es zu einem verbalen Disput zwischen dem späteren mutmaßlichen Täter (48) und einem Mann. Dann aber eskalierte die Situation und der 48-Jährige ging mit einem Baseballschläger auf den Kontrahenten los.

Als dieser den Angriff abwehrte, zog sich der mutmaßliche Täter in seine Wohnung zurück. Allerdings erschien der 48 Jahre alte Mann erneut auf die Straße . Diesmal war er mit einer Lanze sowie einem Revolver bewaffnet - und drohte damit, seinen Nachbarn „kalt zu machen“ und „ihm den Kopf abzuschneiden“.

Der Anwohner flüchtete daraufhin in seine Wohnung. Per Notruf verständigte er die Polizei. Beim Eintreffen der Streife hatte sich der mutmaßliche Täter zwischenzeitlich in seiner Wohnung verschanzt. Nach mehrfacher Aufforderung kam er allerdings mit erhobenen Händen wieder hinaus.

Die Beamten konnten den Mann widerstandslos festnehmen. Neben der Einleitung eines entsprechenden Strafverfahrens wurde der 48-Jährige in eine Psychiatrie eingewiesen. Das Waffenarsenal zog die Polizei ein.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken, 14.09.2019

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Erstmals im Saarland: Homburg regelt das Shisha-Rauchen in Bars neu

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Bei den Kontrollen in den Homburger Shisha-Bars kamen immer wieder Mängel zum Vorschein. Symbolfoto: Hauptzollamt Darmstadt

Die Homburger Shisha-Bars fielen in der Vergangenheit immer wieder durch unterschiedliche Vorfälle auf. Etwa mangelnde Hygiene oder verriegelte Notausgänge. Die Häufung der Mängel führte letztlich dazu, dass seit dem Frühjahr 2017 regelmäßig Kontrollaktionen in den Shisha-Bars der Kreisstadt stattfinden.

Mittlerweile, so die Stadt, wurden viele Defizite in den Betrieben beseitigt. Dennoch soll es immer wieder zu Situationen kommen, in denen die rechtlichen Vorgaben nicht eingehalten werden. Aus diesem Grund entschied sich Homburg nun dazu, eine Allgemeinverfügung mit neuen Vorgaben zu erlassen.

Abgestimmt wurde die aktuelle Verfügung mit Ministerium, Polizei, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Brandschutz und der Unteren Bauaufsicht. Ziel des Ganzen sei es, „alles zu regeln, was Wasserpfeifen betritt“. Dazu gehören etwa der ordnungsgemäße Betrieb einer Lüftungsanlage, die Installation von CO-Warngeräten und die Abnahme durch den Schornsteinfeger.

Damit ist Homburg die erste Stadt im Saarland, „die diese Verfügung umsetzt und somit den Schutz für die Allgemeinheit in Zukunft noch weiter verbessern möchte“, heißt es auf der Webseite der Kreisstadt.

Verwendete Quellen:
• Homepage der Stadt Homburg

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Schwerer Raub in Saarbrücken: Fahrgast (21) mit Klappmesser bedroht Taxifahrer

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Mit einem Messer bedrohte der Mann seine Partnerin. Symbolfoto: Fotolia

Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt informiert in einer Pressemitteilung über einen schweren Raub auf einen Taxifahrer. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Sonntag in Saarbrücken-Folsterhöhe.

Nach einer Taxifahrt von Burbach zur Folsterhöhe hielt der 21-jährige Fahrgast dem Taxifahrer plötzlich ein Klappmesser vor. Dabei forderte der junge Mann die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Täter die private Geldbörse des Fahrers erhalten hatte, verließ er das Taxi. Der Geschädigte verschloss im Anschluss das Fahrzeug und fuhr aus Angst erst einige Meter weiter, bevor er die Polizei verständigte.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahme wurde der Täter später erneut gesichtet, heißt es. Als der Mann das Ganze bemerkte, flüchtete er in ein angrenzendes Waldstück. Wenig später gelang es den Beamten jedoch, den 21-Jährigen festzunehmen.

Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen. Der junge Mann befindet sich derzeit in der JVA Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken, 14.09.2019

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Vollsperrung nach Unfall in Gersheim: Motorradfahrer auf L201 schwer verletzt

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Ein Motorradfahrer krachte auf der L201 in Gersheim in einen Pkw. Symbolfoto: Christian Arndt/Feuerwehr Herdecke.

Wie die Polizeiinspektion Homburg meldet, kam es am Freitag (13. September 2019) , gegen 07.41 Uhr, zu einem Unfall auf der L201 zwischen Seyweiler und Walsheim.

Kurz zuvor geriet ein Motorradfahrer in einer Rechtskurve ins Schleudern; im Anschluss kam der Mann von seiner Spur ab und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw. Bei dem Zusammenstoß wurde der Fahrer des Motorrades schwer verletzt.

Auch die Fahrerin sowie die Beifahrerin des Pkw erlitten leichte Verletzungen. Zudem entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden, so die Polizei. Zwecks der Unfallaufnahme war eine kurzzeitige Vollsperrung des betroffenen Straßenabschnittes erforderlich.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 14.09.2019

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