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Tödlicher Streit in Dudweiler: Das ist der aktuelle Stand

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In diesem Hochhaus in Dudweiler ereignete sich die Tat. Fotos: BeckerBredel

Gegen 07.10 Uhr kam es in Dudweiler zu einem Familiendrama. Nach Angaben der Polizei tötete ein 40-Jähriger, der psychisch auffällig sein soll, mit einem Messer seinen 32 Jahre alter Halbbruder. Darüber hinaus verletzte er mit der mutmaßlichen Tatwaffe seine Mutter (72) schwer. Die Frau befindet sich aktuell mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Saarbrücker Krankenhaus.

Der Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen. Während der Vernehmung machte er allerdings widersprüchliche Angaben, schildern die Beamten. Heute (22. September 2019) wurde der 40-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Aus diesem Grund sitzt der Tatverdächtige nun in der JVA Saarbrücken ein.

Für morgen ist eine Obduktion des tödlich verletzten Opfers vorgesehen. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar, die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken, 22.09.2019

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Streiks im Saarland möglich: 2.800 Euro Einstiegsgehalt für Busfahrer gefordert

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Foto: BeckerBredel

Update: Busfahrer im Saarland gehen in den Warnstreik

Wie aus einer Mitteilung der Gewerkschaft Verdi hervorgeht, mangelt es dem ÖPNV im Saarland in den kommenden Jahren an etwa 1.000 Fahrern. Darüber berichtet der „SR“.

Als Maßnahme dagegen steht nun die Forderung im Raum, den Einstiegslohn auf 2.800 Euro festzusetzen. Christian Umlauf (Verdi-Verhandlungsführer) sagte, dass man den „ÖPNV pushen“ müsste. Gute Einstiegsgehälter seien die Basis dazu.

Am Montag beginnen die Tarifverhandlungen, so SR. Als mögliche Konsequenz sei auch ein Streik nicht auszuschließen. Verdi wünsche sich jedoch ein „gutes Verhandlungsergebnis“.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Blieskastel: Unbekannter versucht junge Frau mit Gewalt in Auto zu zerren - Zeugen gesucht

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen 20.00 Uhr, so die Polizeiinspektion Homburg, hielten sich im Industriegebiet in Blieskastel-Webenheim mehrere Personen auf. Darunter auch ein Mann sowie eine junge Frau. Wie die Beamten schildern, soll der Unbekannte versucht haben, die Frau mit Gewalt in einen silbernen Mercedes zu zerren.

Erst als zwei Männer, die sich in der Nähe auf dem Parkplatz des Penny-Marktes aufhielten, in Richtung des Täters riefen, ließ dieser von der Frau ab. Im Anschluss stieg er in den Wagen ein und fuhr in Richtung der Innenstadt von Blieskastel davon, heißt es. In dem Fahrzeug soll sich eine zweite Person befunden haben. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen.

Hinweise an die Beamten unter Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 22.09.2019

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Aktuelle Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

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Die saarländische Polizei hat Blitzerkontrollen angekündigt. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk.

In der Zeit von Montag, 23.09.2019, bis Sonntag, 29.09.2019, werden durch die saarländische Polizei an nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

Montag 23.09.2019

Heusweiler
B 51 zwischen Saarbrücken und Kleinblittersdorf
BAB 620 zwischen AD Saarbrücken und AD Saarlouis

Dienstag, 24.09.2019

Homburg
BAB 623 zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und AS Saarbrücken - Ludwigsberg
BAB 8 zwischen Landesgrenze Luxemburg und AS Merzig

Mittwoch, 25.09.2019

St. Wendel
B 406 zwischen Nennig und Oberleuken
BAB 8 zwischen AS Heusweiler und AK Neunkirchen

Donnerstag, 26.09.2019

Saarlouis
L 266 zwischen Humes und Göttelborn
BAB 620 zwischen AD Saarbrücken und AD Saarlouis

Freitag, 27.09.2019

Saarbrücken
L 157 zwischen Weiskirchen und Losheim am See
BAB 62 zwischen AD Nonnweiler und Landesgrenze Rheinland – Pfalz

Samstag, 28.09.2019

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Sonntag, 29.09.2019

Großrosseln
B 51 zwischen Saarbrücken und Kleinblittersdorf
A 1 zwischen AS Tholey und AK Saarbrücken

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landespolizeipräsidiums

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Faasend-Fan Kramp-Karrenbauer zur Sonderbotschafterin für Karneval ernannt

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Annegret Kramp-Karrenbauer beim „Stockacher Narrengericht“. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Statt lustiger Faschingskostüme und Narrenkappen - schwarze Anzüge, Smokings und elegante Abendgarderobe bei den gut frisierten Damen: Der Dresscode ist vorgegeben bei der Jubiläumsgala des Bundes Deutscher Karneval (BDK). Ernsthaft wird am Samstag in Cottbus mit CDU-Bundeschefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erstmals eine Sonderbotschafterin für das Kulturgut Fasching-Fastnacht-Karneval ernannt.

Die Stimmung unter den etwa 100 Gästen aus Karnevalsverbänden aus ganz Deutschland in dem Cottbuser Hotel steigt stetig, wenn bei der Musik aus 66 Jahren Karnevals-Bund mitgesungen wird. Erste Lacher, als der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) den prominenten Gast in seiner Begrüßungsrede mit „Frau Bundeskanz...“ anredet. Ein kalkulierter Versprecher oder wirklich ein Versehen? Die Karnevalisten erwarten solche Späße und die Band belohnt das mit einem Tusch.

Leichte Enttäuschung aber zunächst bei den Fotografen, die die Geehrte am roten Teppich lustig kostümiert erwartet hatten. „Es ist heute ein offizieller Anlass, erst zur närrischen Zeit ist dafür wieder Gelegenheit“, entschuldigt sich die CDU-Politikerin. Seriös trägt sie zu der schwarzen Hose eine weiße Bluse und lässt sich dann aber geduldig ablichten.

Seit zehn Jahren tritt die frühere saarländische Ministerpräsidentin bei den Narren im Saarland auf. In der Rolle der Putzfrau Gretel „wischt“ sie mit dem Besen und humorvollen Reden - die sie selbst schreibt - immer kräftig durch das aktuelle Geschehen. Als Karnevalistin scheut sie sich nicht, das eine oder andere Thema aufs Korn zu nehmen. Die Kittelschürze und das Kopftuch sind dann ihr Markenzeichen. Zuletzt widmete sie sich im Frühjahr als Gretel der Einführung von Toiletten für das dritte Geschlecht. Dafür geriet sie in die Kritik, ihr wurde lautstark Diskriminierung vorgeworfen.

BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess verteidigt die Verleihung des Titels als Sonderbotschafterin an Kramp-Karrenbauer. Zum einen war die Entscheidung dafür im BDK bereits im vergangenen Herbst gefallen, betont er. „Im Karneval sollte man zudem Toleranz erwarten, Karneval ist lebhaft, da gehört Humor dazu“, sagt er. Und: „Narren haben das Recht der Rüge und der Kritik.“ Wer dann den Kopf recke, müsse auch die Reaktionen aushalten.

Kramp-Karrenbauer werde vor allem für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für den Karneval geehrt, sagt Fess. Verbunden sei damit die Bitte, sich weiter für die Bewahrung des Kulturgutes Fasching-Fastnacht-Karneval einsetzen.

Die sichtlich bewegte Saarländerin nahm mit der Ehrung auch den goldenen Ehrenring mit ihren Initialen „AKK“, der Abkürzung „BDK“ für den Verband und dem Symbol eines Narren entgegen. „Karneval ist eine echte Leidenschaft von mir“, sagt sie. Karneval-Fastnacht-Fasching ist wirklich eine Tradition und Brauchtum. „Vor allem aber ist es harte Arbeit“, betont sie. Ob sie im kommenden Jahr wieder dabei sein könne, müsse sie aufgrund ihrer politischen Ämter erst noch klären.

Künftig wird alle drei Jahre vom BDK ein Sonderbotschafter aus dem Bereich Politik und Wirtschaft ernannt. Der Bund vertritt 2,64 Millionen Mitglieder in 5400 Karnevalsgesellschaften und -zünften.

Verwendete Quellen:
• dpa

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Bexbach: 76-Jähriger steht in Flammen - Mann bei Brand lebensgefährlich verletzt

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Symbolfoto: BeckerBredel

Die Polizeiinspektion Bexbach meldet ein Brandgeschehen in der Robert-Koch-Straße. Eine Person (76) erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Ein weiterer Mann (67) wurde schwer verletzt, ein Sanitäter leicht.

Erste Ermittlungen ergaben, dass wohl Folgendes passiert sein soll: Der 76 Jahre alte Hauseigentümer versuchte (zusammen mit dem 67-jährigen Mieter), Abfälle in einem Brunnenschacht im Garten zu verbrennen. Vermutlich kam es dabei zu einer Verpuffung.

Durch den Wind und die Trockenheit breitete sich das Feuer sehr schnell auf das Nachbargrundstück aus. Eine Wiese und ein Holzschuppen gerieten so in Brand. Auch auf dem Grundstück, auf dem die Flammen ausbrachen, fingen Teile der Wiese und eine Holzhütte Feuer.

Als die Einsatzkräfte in der Robert-Koch-Straße eintrafen, fanden sie den 76-Jährigen am Brandherd vor. Der Mann stand in Flammen, heißt es. Ein Rettungssanitäter löschte ihn mittels Kleidern und Decken ab. Der 76-Jährige wurde durch das Feuer lebensgefährlich verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen verbracht.

Bei dem Einsatz erlitt der Rettungssanitäter zudem eine leichte Rauchgasvergiftung. Der 67-jährige Mieter wurde ebenfalls leicht verletzt - und in die Uniklinik nach Homburg verbracht. Die Schadenshöhe: etwa 8.000 bis 10.000 Euro. Im Einsatz waren 34 Feuerwehrleute und sieben Einsatzfahrzeuge aus Bexbach, Oberbexbach und Höchen.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 22.09.2019

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Beifahrerin und Kleinkind bei Unfall in Saarbrücken verletzt - Verursacher flüchtet

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Symbolfoto: BeckerBredel

Am Samstagabend, gegen 18.20 Uhr, befuhr eine Autofahrer die Lebacher Straße im oberen Saarbrücken-Malstatt. Der Pkw war dabei in Richtung des Ludwigskreisels unterwegs. Gleichzeitig kam ein schwarzer Kombi aus der Riegelsberger Straße. Obwohl die Ampel rotes Licht für diesen anzeigte, bog der Kombi nach links in die Lebacher Straße ab.

Da auch der andere Wagen seine Fahrt fortsetzte (hier hingegen war die Ampel bereits auf grün geschaltet), kam es zu einer Gefahrensituation. Durch den rücksichtslos einbiegenden Kombi musste der Mann ausweichen. Dabei stieß er gegen ein Glasgeländer einer Saarbahnhaltestelle. Durch den Aufprall wurden die Beifahrerin und ein kleines Kind verletzt.

Der Fahrer oder die Fahrerin des schwarzen Kombi flüchtete allerdings von der Unfallstelle, ohne sich um die Verletzten oder die Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Burbach zu melden.

Hinweise an die Beamten unter der Telefonnummer (0681)9710.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken, 22.09.2019

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Großkontrolle auf A6 bei Waldmohr: Kokain, Zigarettenschmuggel und mehr

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Auf der A8 bei Waldmohr kam es zu einer Großkontrolle. Symbolfoto: BeckerBredel

Großkontrolle auf der A6: Für insgesamt sechs Stunden hatten sich hier in der Nacht zu Sonntag Zoll und Autobahnpolizei an der Raststätte Waldmohr positioniert. Wie aus einem Bericht von „NonStopNews“ hervorgeht, konnten die Einsatzkräfte in mehreren Fällen Alkohol- sowie Drogenkonsum bei Verkehrsteilnehmern feststellen. Zwei Personen hatten beispielsweise Kokain eingenommen, heißt es.

Darüber hinaus kontrollierten Beamte in Zivil auch die Geschwindigkeitseinhaltung in dem Abschnitt der A6. Das Ergebnis: Drei Autofahrer müssen sich nun auf ein Fahrverbot einstellen, so der Medienbericht. Ebenso musste ein Beifahrer eines Pkw seinen Führerschein abgegeben. Dieser war nämlich zur Fahndung ausgeschrieben. Gegen eine weitere Person wurde zudem ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Während der Kontrolle ging dem Zoll auch ein Zigarettenschmuggler ins Netz, schreibt „NonStopNews“. Dieser hatte rund 50.000 Zigaretten mit rumänischer Steuerbanderole im Fahrzeug versteckt. Die zu ausrichtende Strafzahlung beläuft sich in diesem Fall auf etwa 19.000 Euro.

Verwendete Quellen:
•  „NonStopNews“

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Einbruch in Völklinger Einfamilienhaus: Unbekannte klauen Schmuck im Wert von 40.000 Euro

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Symbolfoto: Fotolia

Die Polizeiinspektion Völklingen meldet einen Einbruch in Geislautern: In der Straße „Im Kirchenfeld“ machten sich am Samstagabend, zwischen 18.30 und 22.20 Uhr, bislang unbekannte Täter an einem Einfamilienhaus zu schaffen.

Nach Angaben der Beamten hebelten die Unbekannten ein an der Gebäuderückseite gelegenes Küchenfenster auf. So gelangten sie in das Innere des Hauses. Dort durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten. Bei der Diebestour ergaunerten die Täter Schmuck im Wert von 40.000 Euro, Bargeld - und Schuhe.

Hinweise an die Polizeiinspektion Völklingen, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
•  Bericht der Polizei Völklingen, 22.09.2019

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Autofahrer kommt auf A8 bei Saarbrücken von Fahrbahn ab - Mann verletzt

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Hier zu sehen: Der auf der A8 verunfallte Audi. Foto: BeckerBredel

Unfall am Autobahndreieck Saarbrücken: Hier war in der Nacht zu Sonntag unter anderem ein Audi-Fahrer unterwegs. Der Mann fuhr gerade, von der A623 kommend, auf die A8 in Richtung Luxemburg. Im Kurvenbereich kam er allerdings von der Straße ab.

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Weitere Aufnahme von der Unfallstelle. Foto: BeckerBredel

Zunächst prallte der Audi gegen ein Verkehrsschild. Im Anschluss durchpflügte der Wagen auf etwa 30 Metern den Grünstreifen. Letztlich blieb der Pkw im Gebüsch liegen. Nach Angaben der Polizei wurde der Fahrer mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Erst am Sonntagmorgen barg ein Abschleppdienst das verunfallte Fahrzeug.

Verwendete Quellen:
•  Pressedienst Becker&Bredel

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