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Busfahrer im Saarland gehen in den Warnstreik

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Busfahrer im Saarland gehen am morgigen Dienstag (24. September 2019) in den Warnstreik. Symbolfoto: Frank May dpa/lhe

Am morgigen Dienstag (24.09.2019) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das Personal der Saarbahn, der Neunkirchner NVG und FSN, der KVS Saarlouis sowie der VVB Völklingen zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Nachdem die Tarifverhandlungen für die rund 1.000 kommunalen Busfahrer im Saarland am heutigen Montag für gescheitert erklärt worden sind, kündigte die Gewerkschaft am Mittag einen Warnstreik für diese Woche an. Bereits wenige Stunden später setzte ver.di die Ankündigung in die Tat um.

Warnstreik saarländischer Busfahrer am 24.09.2019

Der Warnstreik beginnt laut Angaben der Pressestelle von ver.di am morgigen Dienstag mit Betriebsbeginn ab 03:00 Uhr und endet vorerst um Mitternacht. Betroffen ist der Busverkehr in Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Völklingen.

Christian Umlauf, der ver.di-Verhandlungsführer für den Tarifvertrag Nahverkehr Saarland erklärte, dass der morgige Warnstreik für die Arbeitgeberseite eine Möglichkeit sei, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Sollte die Arbeitgeberseite mit einem signifikant verbesserten Angebot auf die Gewerkschaft zukommen, so würde man die Warnstreikmaßnahmen sofort beenden. Bliebe dies hingegen aus, so würde man umgehend mit einer Urabstimmung starten und auch die Warnstreikmaßnahmen verlängern.

Hauptstreitpunkte der Verhandlungen sind aktuell vor allem die Laufzeit des Tarifvertrags in Verbindung mit der zentralen Forderung nach einem Einstiegsgehalt für Busfahrer in Höhe von 2.800 Euro brutto.

ver.di: "Wer einen guten ÖPNV will, muss in Personal investieren"

Im Rahmen der Warnstreik-Ankündigung erklärte Christian Umlauf abschließend: „Die saarländische Landesregierung will zurecht den ÖPNV verbessern. Wer hochwertigen und bei den Menschen akzeptierten Nahverkehr möchte, muss auch in das Personal investieren. An erster Stelle steht hier für uns ein gutes Einstiegsgehalt. Dafür muss auch die Refinanzierung durch die Aufgabenträger gesichert sein“.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung von ver.di vom 23.09.2019

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