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Nach Schüssen auf Saar-Stripper Jesse Fischer: Prozessbeginn in St. Ingbert

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Der Vorfall soll sich in Heckendalheim (hier im Hintergrund zu sehen) abgespielt haben. Dabei wurde Jesse Fischer (rechts oben) wohl mit einer Waffe verletzt. Foto (Hintergrund): BeckerBredel | Foto (Fischer): Youtube/Jesse Fischer

In Heckendalheim, einem Ortsteil der Gemeinde Mandelbachtal, soll im Januar vergangenen Jahres Thorsten B. (36) den bekannten Saar-Stripper Jesse Fischer verletzt haben. Nach Angaben der Polizei verwendete B. dazu eine Gasdruckpistole. Wegen des mutmaßlichen Vorfalls muss er sich nun vor dem Amtsgericht in St. Ingbert verantworten, berichtet „Bild“.

Der 36-Jährige sei wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Laut des Medienberichts schwieg er bislang vor Gericht. Aufgrund „eines anderen Deliktes“, so Bild, befindet sich B. bereits im Gefängnis. Währenddessen fühle sich Fischer im Zeugenstand „nicht so richtig wohl“. Insbesondere die Fragen des Verteidigers würden ihn verärgern.

Ein Urteil in dem Fall steht noch aus, der Prozess wird fortgesetzt.

Hintergrund: Bild berichtete im vergangenen Jahr, dass Saar-Stripper Jesse seiner Bekannten Swetlana R. wohl Geld (50 Euro) geliehen hatte. Als er diesen Betrag angeblich zurückfordern wollte, sei der Streit eskaliert. Mit einer Gaspistole schoss Thorsten B., der Freund von Swetlana R., dann wohl auf Jesse.

Verwendete Quellen:
• Bild Saarland

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Cyber-Angriff auf Saar-Kliniken: Spur führt nach Russland

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Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen im Saarland waren von einem Cyber-Angriff betroffen. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk.

Kommen die Hacker, die für einen Cyber-Angriff auf Einrichtungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz verantwortlich sind, aus Russland? Einer entsprechenden Spur geht die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz nach, berichtet der „SR".

Kliniken lahm gelegt

Demnach sei der Verschlüsselungstrojaner Mitte Juli über russische Server an die Einrichtungen der Deutschen Roten Kreuz (DRK)- Trägergesellschaft Südwest verschickt worden. Das Virus verbreitete sich anschließend im DRK-Netzwerk und legte Computer lahm. Die betroffenen Einrichtungen (im Saarland: die Kliniken in Mettlach und Saarlouis sowie die Pflegeheime in Dillingen, Hülzweiler, Lebach und Wadgassen) mussten über mehrere Tage hinweg mit Stift und Papier arbeiten.

Hacker forderten Lösegeld

Die unbekannten Täter verlangten nach dem Cyberangriff laut Medienbericht Lösegeld von umgerechnet circa 7.000 Euro. Die DRK Trägerschaft Südwest hatte nach eigenen Angaben nicht gezahlt. Patientendaten seien nicht gestohlen worden. Die medizinische Versorgung der Patienten soll zu jeder Zeit gewährleistet gewesen sein.

Woher kommen Angreifer?

Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat in Russland um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten, so der „SR". Noch sei unklar, ob die Betreiber der Server hinter dem Hackerangriff stecken. Die Täter könnten die Server genauso gut nur angemietet haben. Oder sie hackten die Server und sitzen irgendwo anders auf der Welt.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Berichte

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„Made in Germany“ plus Macher-Qualitäten: Was Liqui Moly so anders macht

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Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, nennt seine rund 1000 Mitarbeiter lieber "Mitunternehmer": Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken.

Als sich Deutschland im März ins Corona-Lockdown begab und auf die Wirtschaft ungemütliche Zeiten zurollten, verkündet Ernst Prost: „Bevor ich nur einen Mitarbeiter entlassen muss, verzichte ich auf mein Geschäftsführer-Gehalt.“ Liqui Moly und sein Chef haben die Linie durchgehalten: Keine Entlassungen, nicht einmal Kurzarbeit.
Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, passe nicht zur Firmenphilosophie. „Wir wollen optimistische Mitarbeiter“, sagt Peter Szarafinski, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Ausland, in der Ulmer Zentrale. Liqui Moly will Menschen, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Kurzarbeit sei da „ein psychologischer Dämpfer“.

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Liqui Moly bietet eine breite Produktpalette: Motoröle, Additive und Fahrzeugpflege - inklusive Qualitätsversprechen "Made in Germany".

Lieber streicht Firmenchef Ernst Prost an ganz anderer Stelle: „Gewinn ist eine opferbare Größe“, ist seine Überzeugung. Er spricht übrigens auch nicht gerne von „Mitarbeitern“. Für ihn sind die rund 1000 Menschen, die für Liqui Moly arbeiten „Mitunternehmer“. Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken. Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.


„Made in Germany“ als entscheidender Vorteil

In der Krise verhält sich der Spezialist für Motoröle, Additive (also Hilfsstoffe für den Kfz-Betrieb) und Fahrzeugpflege anders als viele Unternehmen – auch der eigenen Branche: Liqui Moly hat seinen Werbeetat kräftig nach oben gefahren – um 15 Millionen Euro. Strategie: Wenn andere stiller werden, dringt die eigene Botschaft besser durch.

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Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege: "Made in Germany" erlebt gerade eine Renaissance. Für Liqui Moly war dies schon vorher Prinzip.

Noch etwas hilft Liqui Moly dabei: das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Die Öle und Additive entstehen alle hierzulande. Ein Glücksfall ist da, dass Vor-Ort-Produktion gerade eine gewaltige Renaissance erlebt. Wenn die Globalisierung weltweit herunterfährt, entscheiden plötzlich Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege.


Mit dem Saarland eng verbunden

Stichwort kurze Wege: Liqui Moly ist auch mit dem Saarland eng verbunden. Zum Unternehmen gehört die Saarlouiser Traditionsfirma Meguin, die vor dem Kauf durch Liqui Moly (2006) bereits Zulieferer war und vor allem auf Industriekunden spezialisiert ist. So arbeiten rund 300 „Mitunternehmer“ im Liqui-Moly-Verbund für den saarländischen Standort.

Aktuell unterstützt Liqui Moly übrigens Rettungsdienste und Feuerwehren im Land mit kostenlosen Produkten. Ware im Wert von 3 Millionen Euro hat Firmenchef Prost hierfür bereitgestellt. „Es melden sich kleine Löschtrupps mit zwei Fahrzeugen“, sagt Peter Szarafinski, „wir haben aber auch große Wehren, bei denen wir dann schon von Fasslieferungen sprechen.“ Sogar ans Rote Kreuz in Mexiko ging kürzlich eine Lieferung. Ein dortiger Liqui-Moly-Importeur hatte um Unterstützung gebeten.

Spendenquittungen wollte Liqui Moly für diese Aktion übrigens nicht. „Das ist unser Beitrag für die Gesellschaft während dieser Krise“, erklärt Peter Szarafinski. Oder wie er es auf die kurze, schwäbische Formel bringt: „Schaffe, net schwätze!“ Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.

Bezugsquellen: Hier bekommt Ihr Produkte von Liqui Moly

www.liqui-moli.de

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mit dpa

Zwei Todesfälle: Wurst auch im Saarland zurückgerufen

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Wilke hat auch im Saarland Kunden beliefert. Foto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk.

Nach zwei Todesfällen im Zusammenhang mit Bakterien in Wurstwaren des Lieferanten Wilke kommt es auch im Saarland zu einem Rückruf der Ware. Die hessische Firma hatte vor allem Gastronomie und Großküchen beliefert und wurde nach dem Bekanntwerden der Tode Mitte dieser Woche vom Veterinäramt geschlossen.

Wilke ruft weltweit alle Produkte mit Ausnahme von Vollkonserven zurück. Die Waren, die betroffen sind, seien durch das ovale Kennzeichen „DE EV 203 EG" eindeutig zu identifizieren.

Wilke-Produkte auch im Saarland zurückgerufen

Das saarländische Landesamt für Verbraucherschutz besitzt laut „SR" eine Liste der Kunden von Wilke und prüft die Warenströme, berichtet der „SR". Unter den belieferten Betrieben sind auch Altenheime und Großhändler. Wilke hat nach Angaben der „Hessischen/Niedersächsichen Allgemeinen" zudem lose Ware in Wursttheken verkauft. Außerdem soll die Firma für Handelsmarken, zum Beispiel die Eigenmarke „Aro" von Metro, produziert haben.

Listerien nachgewiesen

In Wilke-Produkten waren mehrfach Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können für Personen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein. Es gibt 37 Krankheitsfälle, die möglicherweise mit Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stünden. Diese Zahl habe sich auch nach einem Aufruf der Verbraucherorganisation foodwatch an mögliche weitere Betroffene nicht erhöht, hieß es. Zwei ältere Menschen waren in Südhessen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Wilke habe die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Korbach am Freitag (4. Oktober). In einem solchen Verfahren werde geprüft, ob die Voraussetzungen zur Durchführung eines Insolvenzverfahrens vorliegen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Hessische/Niedersächsische Allgemeine
• Deutsche Presse-Agentur

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Stahlkrise: Saarland bittet Merkel um Milliardenhilfe

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Tobias Hans (hier rechts) wandte sich mit einem Schreiben an Angela Merkel. Fotos: BeckerBredel

Die Energieauflage, drohende Zusatzbelastungen für den Klimaschutz und ein bevorstehender Stellenabbau bei Stahl-Holding-Saar: Die Zukunft der saarländischen Stahlproduktion ist bedroht. Aus diesem Grund wandte sich nun Tobias Hans mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Darüber berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.).

Das Ziel des Schreibens sei im Kern eine Bitte um Bundeshilfen in Höhe mehrerer Milliarden Euro: „Wenn wir 40 Milliarden haben, um aus Klimaschutzgründen aus der Kohleverstromung auszusteigen, müssen wir auch einen Milliardenbetrag, der nicht zweistellig ist, aufbringen können, um unsere Stahlindustrie in eine klimaneutrale Zukunft zu führen“, zitiert die F.A.Z. aus dem Schreiben.

Darüber hinaus warnt Hans vor einer Abwanderung der Stahlproduktion in andere Länder. Stahl „Made in Germany“ müsse erhalten werden. Schließlich hätte das Verschwinden der Stahlindustrie auch für andere Zweige der Industrie erhebliche Folgen, so der Ministerpräsident.

In den kommenden drei Jahren sollen bei den Unternehmen Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl etwa 1.500 Stellen wegfallen. Für die beiden Unternehmen arbeiten weltweit derzeit rund 14.000 Beschäftigte.

Verwendete Quellen:
• Frankfurter Allgemeine Zeitung
• Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Wetter im Saarland: Wochenende wird ungemütlich

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Regnerisch wird das Wochenende im Saarland. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa-Bildfunk.

Nach Einschätzung der Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es am Freitag (4. Oktober) bedeckt mit von Westen aufziehenden Schauern, mancherorts kann es gewittern. Bei Höchsttemperaturen zwischen 11 und 14 Grad bleibt es nur selten trocken, im Bergland kann es starke Böen mit Geschwindigkeiten um 60 Stundenkilometer geben. In der Nacht bleibt es bewölkt und regnerisch, die Temperaturen kühlen ab auf 7 bis 11 Grad.

Wetter im Saarland: So wird das Wochenende

Am Samstag gibt es den DWD-Experten zufolge im Tagesverlauf zwar einige Auflockerungen, vielerorts sind aber besonders am Vormittag noch Schauer möglich. Bei Temperaturen bis 16 Grad wird es nur mäßig windig. Die Nacht bleibt trocken, bei Tiefsttemperaturen um zwei Grad wird es im Bergland kalt.

Auch am Sonntag zeigt sich der Herbst im Saarland und in Rheinland-Pfalz von seiner unfreundlichen Seite: Mit Höchsttemperaturen um 12 Grad wird es kühl, bei dichten Wolken regnet es immer wieder.

Saarland-Wetter: Neue Woche startet ohne Regen

Die neue Woche startet mit Höchsttemperaturen zwischen 10 und 13. Der Montag bleibt Vorhersagen zufolge niederschlagsfrei.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Deutscher Wetterdienst

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mit dpa/lrs

Wohl Brandstiftung: Feuer zerstört Café in Riegelsberg

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Die Polizei sucht nach dem Brand im „Café Nostalgie" Zeugen. Foto: BeckerBredel.

Vermutlich durch Brandstiftung ist in der Nacht zu Donnerstag (3. Oktober) bei einem Feuer im „Café Nostalgie" in Riegelsberg ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte waren gegen 1.00 Uhr alarmiert worden und hatten mit rund 60 Feuerwehrleuten den Brand unter Kontrolle gebracht.

Nach Angaben der Polizei in Völklingen liegen keine Hinweise darauf vor, dass ein technischer Defekt zu dem Feuer des Wirtshauses geführt haben könnte.

Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die womöglich etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise an die Polizei, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
Bericht der Feuerwehr Riegelsberg, 03.10.19

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Raub nach Homburger Oktoberfest: Junge Frau umgestoßen und beklaut

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Die Tat soll sich kurz nach dem Ende der Homburger Wiesn ereignet haben. Symbolfoto: Carsten Johan/SOL.DE

Über ein mutmaßliches Raubdelikt informiert die Polizeiinspektion Homburg: Laut Zeugenberichten soll sich der Vorfall in der Nacht auf Donnerstag, gegen 00.25 Uhr, in der Zweibrücker Straße 61 ereignet haben.

Zwei Besucher der Homburger Wiesn hätten demnach auf dem Nachhauseweg beobachtet, wie eine junge Frau von einem Mann umgestoßen wurde. Hierauf entriss der Unbekannte der auf dem Boden liegenden Festbesucherin die Handtasche, so die Angaben der Zeugen. Im Anschluss soll der mutmaßliche Täter mit einer weiteren männlichen Person in Richtung Burger King gelaufen sein.

Vor Ort konnte die Polizei weder einen Tatverdächtigen noch ein mögliches Opfer feststellen. Bei der potenziell Geschädigten soll es sich um eine etwa 20 Jahre alte Frau handeln. Diese trug ein Dirndl und eine schwarze Jacke, schilderten die Zeugen.

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Homburg, 02.10.19

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