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Cyber-Angriff auf Saar-Kliniken: Spur führt nach Russland

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Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen im Saarland waren von einem Cyber-Angriff betroffen. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk.

Kommen die Hacker, die für einen Cyber-Angriff auf Einrichtungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz verantwortlich sind, aus Russland? Einer entsprechenden Spur geht die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz nach, berichtet der „SR".

Kliniken lahm gelegt

Demnach sei der Verschlüsselungstrojaner Mitte Juli über russische Server an die Einrichtungen der Deutschen Roten Kreuz (DRK)- Trägergesellschaft Südwest verschickt worden. Das Virus verbreitete sich anschließend im DRK-Netzwerk und legte Computer lahm. Die betroffenen Einrichtungen (im Saarland: die Kliniken in Mettlach und Saarlouis sowie die Pflegeheime in Dillingen, Hülzweiler, Lebach und Wadgassen) mussten über mehrere Tage hinweg mit Stift und Papier arbeiten.

Hacker forderten Lösegeld

Die unbekannten Täter verlangten nach dem Cyberangriff laut Medienbericht Lösegeld von umgerechnet circa 7.000 Euro. Die DRK Trägerschaft Südwest hatte nach eigenen Angaben nicht gezahlt. Patientendaten seien nicht gestohlen worden. Die medizinische Versorgung der Patienten soll zu jeder Zeit gewährleistet gewesen sein.

Woher kommen Angreifer?

Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat in Russland um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten, so der „SR". Noch sei unklar, ob die Betreiber der Server hinter dem Hackerangriff stecken. Die Täter könnten die Server genauso gut nur angemietet haben. Oder sie hackten die Server und sitzen irgendwo anders auf der Welt.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Berichte

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