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mit dpa

Zwei Todesfälle: Wurst auch im Saarland zurückgerufen

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Wilke hat auch im Saarland Kunden beliefert. Foto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk.

Nach zwei Todesfällen im Zusammenhang mit Bakterien in Wurstwaren des Lieferanten Wilke kommt es auch im Saarland zu einem Rückruf der Ware. Die hessische Firma hatte vor allem Gastronomie und Großküchen beliefert und wurde nach dem Bekanntwerden der Tode Mitte dieser Woche vom Veterinäramt geschlossen.

Wilke ruft weltweit alle Produkte mit Ausnahme von Vollkonserven zurück. Die Waren, die betroffen sind, seien durch das ovale Kennzeichen „DE EV 203 EG" eindeutig zu identifizieren.

Wilke-Produkte auch im Saarland zurückgerufen

Das saarländische Landesamt für Verbraucherschutz besitzt laut „SR" eine Liste der Kunden von Wilke und prüft die Warenströme, berichtet der „SR". Unter den belieferten Betrieben sind auch Altenheime und Großhändler. Wilke hat nach Angaben der „Hessischen/Niedersächsichen Allgemeinen" zudem lose Ware in Wursttheken verkauft. Außerdem soll die Firma für Handelsmarken, zum Beispiel die Eigenmarke „Aro" von Metro, produziert haben.

Listerien nachgewiesen

In Wilke-Produkten waren mehrfach Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können für Personen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein. Es gibt 37 Krankheitsfälle, die möglicherweise mit Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stünden. Diese Zahl habe sich auch nach einem Aufruf der Verbraucherorganisation foodwatch an mögliche weitere Betroffene nicht erhöht, hieß es. Zwei ältere Menschen waren in Südhessen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Wilke habe die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Korbach am Freitag (4. Oktober). In einem solchen Verfahren werde geprüft, ob die Voraussetzungen zur Durchführung eines Insolvenzverfahrens vorliegen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Hessische/Niedersächsische Allgemeine
• Deutsche Presse-Agentur

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