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dpa/lrs

200.000 Kraniche über dem Saarland und Rheinland-Pfalz erwartet

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200.000 Kraniche werden über dem Saarland und Rheinland-Pfalz erwartet. Foto: dpa-Bildfunk.

Vogelexperten erwarten in den nächsten Wochen mindestens 200.000 Kraniche über dem Saarland und Rheinland-Pfalz. "Allerdings ergeben sich die Zahlen aus Zufallsbeobachtungen - alle Kraniche zu zählen, ist unmöglich", sagte Dieter Rinne, Sprecher des Landesfachausschusses Ornithologie, der Deutschen Presse-Agentur.

Vögel haben zwei klassische Routen

Erfahrungsgemäß starten die Vögel ab Mitte Oktober in ersten großen Formationen in ihre Winterquartiere in Frankreich und vor allem Spanien, gerne bei Hochdruckwetter. Laut Rinne gibt es zwei klassische Routen, die die Kraniche von Niedersachsen aus über Rheinland-Pfalz nach Frankreich fliegen: eine von Rheinhessen Richtung Südwesten und eine nordwestliche Route von der Eifel über das Saarland. Ob die Zugvögel auf der nordwestliche Route auch über Mainz fliegen, sei witterungsbedingt und deshalb vorher nicht absehbar.

Kranich-Bestand steigt an

Nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland scheinen sich derzeit auch neue Zugwege zu etablieren - etwa am Main entlang. Der Bestand der Vögel steigt demnach seit einiger Zeit an, unter anderem dank Renaturierungsmaßnahmen in den Brutgebieten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

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Im Saarland werden diese Woche wieder Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Wir zeigen euch, wo die Blitzer stehen. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

In der Zeit von Montag, 7. Oktober 2019, bis Sonntag, 13. Oktober 2019, führt die saarländische Polizei an folgenden Orten Geschwindigkeitskontrollen durch:

Montag, 07.10.2019 

B41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen
A62 zwischen dem AD Nonnweiler und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz
A623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Dienstag, 08.10.2019

B51 zwischen Völklingen und Saarlouis
B269 (neu) im Bereich Lisdorf
A620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Übersicht: Feste Blitzer im Saarland

Mittwoch, 09.10.2019

L152 zwischen Nunkirchen und Weiskirchen
A1 zwischen der AS Eppelborn und der AS Riegelsberg
A8 zwischen der AS Heusweiler und dem AK Neunkirchen

Donnerstag, 10.10.2019

Freisen
B51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
B406 zwischen Nennig und Oberleuken

Freitag, 11.10.2019

B51 zwischen Völklingen und Saarlouis
B269 zwischen Saarlouis und Lebach
A620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Samstag 12.10.2019

Völklingen
L107 zwischen Eschringen und Ormesheim

Sonntag, 13.10.2019

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Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landespolizeipräsidiums

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Corona in Kliniken – sind wir ausreichend vorbereitet?

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Foto: Knappschaftsklinikum

Die Nachrichten überschlagen sich schon seit Monaten: Corona ist immer noch das brennende Thema in den Medien. Gerade in den Krankenhäusern scheint sich derzeit alles nur noch um Corona-Patienten zu drehen. Das ist natürlich nicht so – denn auch die Mehrheit der Nicht-Corona-Patienten muss betreut werden. Da jedoch die Versorgung der Covid-19-Patienten sehr aufwändig ist, sollten drohende Personal-Engpässe beizeiten abgefangen bzw. vermieden werden. Viele Kliniken haben sich darauf bereits rechtzeitig vorbereitet und richtig geplant.

Vorbereitungen von langer Hand

Das Knappschaftsklinikum Saar (KKSaar ) zum Beispiel arbeitet bereits seit dem Frühjahr daran, für eine erneute Zunahme von Corona-Patienten gewappnet zu sein:

- strengste Hygiene-Richtlinien gelten auf dem gesamten Klinik-Gelände 
- beide Klinik-Standorte (Püttlingen und Sulzbach) in ständiger Alarmbereitschaft
- Intensivkapazitäten wurden aufgebaut
- zusätzliche Mitarbeiter geschult

Angst vor Ansteckung führen zu Terminverschiebungen

Laut Geschäftsführerin Andrea Massone wurde das Pflegepersonal-Team bereits vor Corona mit über 200 neuen Fachkräften aufgestockt – das zahlt sich jetzt aus. Und kann durchaus zur Beruhigung und Unterstützung anderer Patienten dienen. Denn wie der ärztliche Direktor und Hygiene-Verantwortlichen der Knappschaftsklinikum Saar GmbH, Dr. Klaus-Dieter Gerber, berichtet, waren bereits währen der ersten Corona-Welle im Frühjar viele Menschen bezüglich Corona verunsichert: Wichtige Arzt- und Kliniktermine werden abgesagt und sogar der Notruf wird in lebensbedrohlichen Situationen nur zögerlich gewählt. Das alles aus Angst, sich mit Corona anzustecken. Die Folgen dieser Furcht können natürlich im Ernstfall fatal sein: „Gerade Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel Brust- oder Prostatakrebsvorsorge darf man auf gar keinen Fall vor sich herschieben", so Dr. Gerber.

Regelmäßige Tests plus Hygienekonzept - vermindertes Risiko

Um immer auf der sicheren Seite zu sein und die Patienten zu schützen und zu beruhigen hat die KKSaar ein ordentliches Hygienepaket auf die Beine gestellt. Dazu gehören natürlich auch gezielte Tests, um den bestmöglichen Schutz von Patienten und Mitarbeitern zu gewährleisten. Gerade deshalb, weil die überwiegende Mehrheit der Patienten keine Covid-Patienten sind und vor Ansteckung geschützt werden müssen. Dafür betreibt die KKSaar enormes Aufwand: Covid- Patienten und –Verdachtsfälle werden schon bei der Patientenaufnahme isoliert behandelt und abgefertigt. Bei Notfällen sorgen erste Schnelltests noch vor den regulären PCR-Tests dafür, dass ansteckende Neuzugänge direkt festgestellt und isoliert werden. Die KKSaar hat spezielle isolierte Corona-Bereiche mit entsprechendem, eigens dafür zuständigem Personal rekrutiert – auch so werden riskante Kontakte so gut es geht ausgeschlossen.

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die in der Coronazeit ebenfalls an vorderster Front stehen, hat die KKSaar  ebenfalls im Blick - auch sie müssen geschützt werden, um die klinischen Arbeitsabläufe aufrecht zu erhalten. „Selbst wenn uns die Corona-Pandemie noch über längere Zeit begleiten sollte, können wir einen regulären Krankenhausbetrieb parallel zur Versorgung von Corona-Patienten aufrechterhalten“so Dr. Gerber. 

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Logo: Knappschaftsklinikum

KONTAKT:

Knappschaftsklinikum Saar GmbH
An der Klinik 10
66280 Sulzbach/Saar

Tel: (06897) 5740
Website: http://www.kksaar.de/

Knappschaftsklinikum Saar GmbH
In der Humes 35
66346 Püttlingen
Tel: (06898) 550

Website: http://www.kksaar.de/ 

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mit dpa/lrs

Saarbrücken: Mann bei Schlägerei mit Schlagring schwer verletzt

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Der schwer verletzte 37-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Foto: NonstopNews/Torsten Kremers.

Bei einer Schlägerei in Saarbrücken ist am späten Samstagabend (5. Oktober) ein 37-Jähriger schwer verletzt worden. Tatort war ein frei zugänglicher Hinterhof unweit der Congresshalle, wo es gegen 22.30 Uhr zu der Auseinandersetzung gekommen war.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Dabei soll ein 32-Jähriger den 37-Jährigen mit einem Schlagring im Gesicht getroffen und schwer verletzt haben. Die alarmierte Polizei nahm den Tatverdächtigen fest. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Neben dem 32-jährigen Hauptverdächtigen aus Saarbrücken seien laut Polizei noch zwei weitere Männer an der Tat beteiligt gewesen. Auch gegen sie wird ermittelt.

Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen wurde der 37-Jährige von dort wieder nach Hause entlassen. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Beamten nach der Schlägerei zudem einen Baseballschläger und eine kleine Machete. Diese seien jedoch nicht zum Einsatz gekommen. Es gebe keinen Hinweis auf Alkoholeinfluss. Die Hintergründe der Schlägerei sind derzeit noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Agentur NonStopMedia
- Deutsche Presse-Agentur

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Mehrere Verletzte bei Veranstaltungen im Saarland

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Auf dem Oktoberfest in Merchweiler wurden vier Polizisten verletzt. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk.

Bei drei Vorfällen auf Veranstaltungen im Saarland sind in der Nacht auf Sonntag (6. Oktober) mindestens sieben Personen verletzt worden.

Mann greift Polizisten an

In Merchweiler kam es zu einem Zwischenfall auf dem Oktoberfest, bei dem vier Polizisten und ein 51-Jähriger verletzt wurden. Der 51-Jährige war gegen 0.10 Uhr wegen seines aggressiven Verhaltens zunächst des Festzeltes verwiesen worden. Da der Saarbrücker anschließend versuchte, gegen die Sicherheitskräfte körperlich vorzugehen, wurde die Polizei hinzugezogen.

Der Mann erhielt einen Platzverweis, dem er allerdings nicht nachkam. Stattdessen verpasste er einem Beamten einen Faustschlag ins Gesicht. Laut der Inspektion Neunkirchen gelang es erst durch den Einsatz mehrerer Polizisten, den 51-Jährigen schließlich zu stoppen. Insgesamt seien bei dem Vorfall vier Beamte leicht verletzt worden. Einer habe ambulant im Krankenhaus behandelt werden müssen, berichtet die Polizei. Der Beschuldigte wurde ebenfalls verletzt. Er war betrunken.

Zwei Verletzte auf Freisener Kirmes

Zwei Vorfälle gab es auf der Kirmes in Freisen. Hierbei kam es zunächst gegen 2.30 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Gruppen. Dabei griff ein 18-Jähriger aus Birkenfeld einen ebenfalls 18-Jährigen aus der anderen Gruppe an. Ein 20-Jähriger aus Freisen brachte den Schläger zu Boden, wobei sich der 18-jährige Angreifer nach Polizeiangaben einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog.

Fast zeitgleich gab es auf der Kirmes ein Gerangel zwischen zwei Männern und eine Gruppe. Dabei erlitt ein 48-Jähriger eine Platzwunde am Kopf.

Verwendete Quellen:
- Bericht der Polizeiinspektion Neunkirchen, 06.10.19
- Bericht der Polizeiinspektion St. Wendel, 06.10.19

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Frau (23) überschlägt sich bei Wadern und wird schwer verletzt

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Lukas Schulze

Bei einem Unfall auf der L150 zwischen Gehweiler und Wadern ist in der Nacht auf Sonntag (6. Oktober) eine 23-Jährige schwer verletzt worden. Die Frau war nach Polizeiangaben mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen, berichtet der "SR".

Der Wagen haben sich anschließend mehrfach überschlagen und sei auf dem Dach gelandet. Einsatzkräfte fanden die Frau einige Meter vom Unfallort entfernt. Sie war noch ansprechbar und wurde ins Krankenhaus gebracht.

L150 für Stunden voll gesperrt

Laut "SR" untersuchte die Polizei zusammen mit der Feuerwehr den Unfallort und das nahegelegene Waldgebiet nach weiteren Personen. Es sei nicht auszuschließen gewesen, dass sich neben der 23-Jährigen auch weitere Menschen in dem Auto aufgehalten haben könnten. Gefunden wurde niemand.

Ein Gutachter soll jetzt die genaue Unfallursache klären. Die L150 war an der betroffenen Stelle für mehrere Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Recherche

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Verfolgungsfahrt in Saarbrücken: Mann fährt mit 100 km/h durch die Stadt

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In Saarbrücken-Malstatt verfolgte die Polizei einen Autofahrer. Symbolfoto: dpä-Bildfunk.

Die Polizei hat nach einer Verfolgungsfahrt in Saarbrücken am Samstagmorgen (5. Oktober) einen 30-Jährigen festgenommen. Den Beamten war zunächst gegen 9.50 Uhr in der Ludwigstraße im Stadtteil Malstatt ein schwarzer BMW aufgefallen, der einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte.

Mit 100 km/h durch Malstatt

Als der Fahrer die Polizei sah, beschleunigte das Auto und fuhr mit circa 100 Kilometern pro Stunde von der Ludwigstraße in Richtung Stromstraße. Nach kurzer Zeit brachen die Polizisten die Verfolgung wegen der hohen Geschwindigkeit und der damit entstehenden Gefahr für Unbeteiligte ab.

Fahrer unter Drogeneinfluss

Die Beamten fanden den BMW samt Fahrer dann kurze Zeit darauf in der Marienstraße. Der 30-Jährige aus Völklingen ist polizeibekannt, stand unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Laut der Polizei kam es im Bereich "Auf der Werth", im Einmündungsbereich St. Johanner Straße/Stromstraße und der Stromstraße selbst durch den flüchtenden Fahrer zu mehreren gefährlichen Manövern. Zeugen sollen sich melden unter der Tel. (06821)9321230.

Verwendete Quellen:
- Bericht der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 05.10.19

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