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Verunreinigte Wurst: Auch IKEA in Saarlouis ist betroffen

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IKEA in Saarlouis und Kaiserslautern wurde mit Wurst-Aufschnitt von Wilke beliefert. Symbolfoto: Stephanie Pilick/dpa-Bildfunk

Die Restaurants der Möbelhauskette wurde von Wilke mit Wurst beliefert. Auch in Saarlouis-Lisdorf und in Kaiserslautern wurden die Waren des hessischen Herstellers verkauft. Laut SR hat IKEA den Verkauf der Wurst umgehend nach Bekanntwerden am Freitag gestoppt. 

Die Waren wurden über einen Großhändler erworben, der alle Filialen in Deutschland mit Aufschnitt beliefert. Die anderen Fleischprodukte in den IKEA-Restaurants und Shops seine nicht betroffen. Man habe zudem bereits einen neuen Lieferanten. 

Welche weiteren Betriebe im Saarland mit den Wurstwaren beliefert wurde, ist nicht klar. Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums sind zehn Großhändler betroffen, darunter Metro. Die Supermarktkette hat die Produkte bereits aus dem Sortiment genommen. Auch Altenheime sollen auf der Liste der belieferten Betriebe stehen. 

Zwei Todesfälle: Wurst auch im Saarland zurückgerufen

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Eigener Artikel

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Busstreik im Saarland: Saarbrücker startet Petition zur Wiederaufnahme des Busverkehrs

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Der Busfahrerstreik führt im Saarland derzeit zu zahlreichen Ausfällen und leeren Haltestellen. Foto: BeckerBredel

"Die Busse in Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Völklingen müssen wieder fahren! Jetzt!" - das fordert Mikolai Gütschow in seiner Online-Petition

Busstreik im Saarland: Diese Busse fahren und diese nicht

Wie der Saarbrücker auf der Plattform OpenPetition schreibt, sollten die Busfahrer selbstverständlich fair bezahlt werden und zu guten Bedingungen arbeiten. Der durch den Streik ausgedünnte Busbetrieb nehme die täglichen Nutzer jedoch "in wochenlange Geiselhaft". Daher müsse alles in Bewegung gesetzt werden, damit der Verkehr sofort wiederhergestellt wird. Gefordert seien nicht nur die Tarifpartner, sondern auch die kommunale und landesweite Politik.

Zunächst sollten die Busse umgehend wieder den Betrieb aufnehmen - unabhängig von den Verhandlungen. Eine Übergangslösung müsse her. Mittelfristig jedoch müsse mehr Geld für den ÖPNV zur Verfügung gestellt werden. Die Online-Petition startete am vergangenen Freitag und hat derzeit etwa 400 Unterstützer.

Verwendete Quellen:
• OpenPetition

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Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten, Herr Toscani?

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Stephan Toscani, Präsident des saarländischen Landtags. Foto: dpa/Oliver Dietze/Archiv

Stephan Toscani hatte sich schon früh während der Corona-Krise zu Wort gemeldet. Anfang April: Deutschland befand sich mitten im Lockdown, im Saarland herrschte die noch strengere Ausgangsbeschränkung.

Der saarländische Landtagspräsident merkte da kritisch in einem Interview mit dem SR an: "In der parlamentarischen Demokratie gilt das Prinzip, dass wesentliche Entscheidungen vom Parlament getroffen werden müssen. Daran darf nicht gerüttelt werden."

Und das gelte insbesondere in Fällen, "in denen eine Ausgangsbeschränkung oder andere massive Einschnitte in die persönlichen Grundrechte" angeordnet würden.

Wesentliche Entscheidungen müssen vom Parlament getroffen werden. Daran darf nicht gerüttelt werden

STEPHAN TOSCANI

Was wäre geschehen, wenn Parlamente über den Umgang mit dem Corona-Virus entschieden hätten? Wäre die Demokratie handlungsfähig gewesen? Oder hätten Debatten die Entscheidungen verlangsamt? Können gewählte Abgeordnete Krise? Oder sind dies Zeiten für Macher im Kanzleramt und in den Staatskanzleien? Wieviel Demokratie können wir uns leisten, wenn es um Leben und Tod geht?

Solchen Fragen stellt sich der saarländische Landtagspräsident Stephan Toscani in einem spannenden Online-Vortrag auf Einladung der Union Stiftung in Saarbrücken. Das Webinar könnt ihr am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom verfolgen.

Die Corona-Krise gibt uns reichlich Denkstoff, über die Rolle unserer Parlamenten in Krisenzeiten nachzudenken: Grundprinzip unserer Verfassung ist, dass wesentliche Entscheidungen von Bundestag und den Landtagen getroffen werden.

Im SR-Interview nennt Toscani das Beispiel von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Das gehe nicht ohne Genehmigung des Parlaments. Nach einer derart schwerwiegenden Entscheidung sei dann eine "engmaschige Verlaufskontrolle" durch die Abgeordneten notwendig - und wenn es sein müsse auch ein Rückholrecht durch den Bundestag und die Länderparlamente. Toscani macht klar: Das müsse es auch für Krisensituationen wie einer Pandemie gelten.

Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten? Antworten darauf gibt Stephan Toscani am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom.

Wie immer könnt ihr auch mitdiskutieren und im Anschluss an den Vortrag online Fragen stellen. Teilnehmen könnt ihr per Computer, Tablet oder Handy. Idealerweise habt ihr eine Kamera an eurem Gerät, um euch während eurer Fragen einzublenden. Es sind außerdem Fragen per Chat möglich.

Zum Vortrag auf Facebook
Di, 2. Juni, 19 Uhr
Zum Vortrag auf Zoom
Di, 2. Juni, 19 Uhr

 

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Trinkwasser in Dillingen wird jetzt gechlort

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Das Trinkwasser in Dillingen ist durch Keime verunreinigt. Symbolfoto: Pixabay

Am vergangenen Freitag waren im Leitungswasser von Dillingen Keime gefunden worden. Das entdeckte Bakterium "Pseudomonas aeruginosa" kann bei Menschen mit Vorerkrankungen zu Harnwegerkrankungen und Entzündungen führen. 

Die Bewohner sollten daher das Leitungswasser abkochen. Zusätzlich wird ab sofort in den Netzbereichen Innenstadt Dillingen, Überm Berg und Pachten vorsorglich gechlort. Mehrere Leitungsabschnitte, in denen die Verkeimung entstanden sein könnte, wurden am Wochenende desinfiziert. Der genaue Ort, von dem aus das Bakterium ins Wasser gelangt ist, ist jedoch unklar. Durch regelmäßige Proben soll festgestellt werden, ob die Verunreinigung weiterhin besteht.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Eigner Artikel

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Wetter im Saarland: Die Woche beginnt grau

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Die zweite Oktoberwoche im Saarland wird grau, nass und wolkig. Foto: BeckerBredel

Dabei soll es immerhin trocken bleiben. Die Temperaturen liegen bei etwa 12 bis 15 Grad. In der Nacht zieht dann von Westen her jedoch Regen auf. Die Tiefstwerte liegen bei 6 bis 10 Grad. 

Auch am Dienstag ist nicht mit einer Aufklärung zu rechnen. Es ist weiterhin bewölkt, dazu kann es immer wieder regnen. Immerhin die Temperaturen steigen leicht an auf bis zu 17 Grad. Der Regen lässt in der Nacht allmählich nach. Die Wolken verhängen jedoch weiterhin den Himmel.

Das trübe Wetter setzt sich auch am Mittwoch fort: Das Saarland erwarten dann Wolken und Schauer sowie kurze Gewitter bei etwa 13 bis 17 Grad. Auch im Laufe der Woche ist keine Besserung in Sicht. 

Verwendete Quellen:
• Deutscher Wetterdienst

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Autokorso auf A6 bei St. Ingbert: Hochzeitsgesellschaft legt Verkehr lahm - Bräutigam pöbelt gegen Polizei

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Symbolfoto: Polizei Düsseldorf

Am Samstagabend gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über einen Autokorso auf der A6 ein. Dieser solle zwischen der Anschlussstelle St. Ingbert-Rohrbach und Saarbrücken beide Fahrspuren blockieren. Und so den Verkehr verlangsamen. Mutmaßlich daran beteiligt: etwa 15 bis 20 Fahrzeuge.

Autokorso auf A6 bei St. Ingbert

Einer Streifenwagenbesatzung fielen im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Höhe der Grumbachtalbrücke lediglich zwei Fahrzeuge auf. Diese befuhren gerade mit Warnblinklicht den Baustellenbereich. Bei einem der Pkw handelte es sich offensichtlich um ein durch Augenzeugen zuvor beschriebenes Fahrzeug, an dem Fahnen und Luftballons angebracht waren.

Letztlich konnten beide Autos auf dem Autobahnparkplatz „Bischmisheim“ einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dabei zeigte sich, dass die Insassen einer Hochzeitsgesellschaft angehörten. Unter den Kontrollierten befand sich auch das Brautpaar.

Nachdem die Personen bei der Maßnahme zunächst ruhig und zurückhaltend waren, wurde der Bräutigam zunehmend aufbrausender und aggressiver, heißt es. Er konnte von den kontrollierenden Beamten erst durch Aktivierung der mitgeführten Bodycam beruhigt werden.

St. Ingbert: Nach Korso - Polizei begleitet Fahrzeuge zu Feier

Im Verlauf der Kontrolle stellte die Polizei drei weitere Fahrzeuge fest, die wohl an dem Korso beteiligt waren. Nach entsprechender Personalienfeststellung wurden die Fahrzeuge durch die Polizei bis zur Anschlussstelle Malstatt (zur Verhinderung weiterer Straftaten auf der Bundesautobahn) begleitet. Von dort aus fuhren sie selbständig zur Hochzeitsfeier in Burbach weiter. Gegen die Fahrzeugführer werden Strafverfahren aufgrund des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Hinweise an die Polizeiinspektion in St. Ingbert, Tel. (06894)1090. Erst vor einigen Wochen soll sich auf der A620 ein ähnlicher Vorfall ereignet haben. Den Bericht dazu könnt ihr hier nachlesen: Autokorso auf A620 bei Völklingen: Hochzeitsgesellschaft legt Verkehr lahm und bedroht Fahrer.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei St. Ingbert, 07.10.2019

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Betrug und Bestechlichkeit: Anklage gegen Homburger Ex-Bürgermeister Roth

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Hier zu sehen: Der aktuell beschuldigte Roth. Foto: BeckerBredel

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gab am Montag (07. Oktober 2019) bekannt, Anklage gegen Klaus Roth, den ehemaligen Bürgermeister der Kreisstadt Homburg, erhoben zu haben. Laut Anklageschrift wird ihm Betrug in einem besonders schweren Fall in Tatenheit mit Bestechlichkeit zur Last gelegt. Ebenso wegen mittäterschaftlich begangenen Betrugs angeklagt: S., der Geschäftsführer eines IT-Unternehmens sowie D., Inhaber einer Elektrotechnikfirma.

Homburg: Anklage gegen Ex-Bürgermeister Roth

Roth, der zwischen 2008 und 2018 Bürgermeister der Kreisstadt Homburg war, soll Aufträge für die Stadt vergeben und selbst davon profitiert haben. Im Kern der Sache gehe es um den Tatverdacht, dass der Ex-Bürgermeister einen Auftrag für den Ausbau eines IT-Netzwerks im Rathaus nur zum Schein an D. vergab. Homburg zahlte rund 35.000 Euro dafür. Ein Großteil des Betrags soll jedoch in die eigene Tasche von Roth gewandert sein.

Derzeit bestreiten die Angeschuldigten die Vorwürfe. In diesem Zusammenhang weist die Staatsanwaltschaft auf Folgendes hin: Das Urteil über die Schuld steht nur den Gerichten zu. Eine Person hat solange als unschuldig zu gelten, wie ihr nicht durch rechtskräftiges gerichtliches Urteil ihre Schuld nachgewiesen ist.

Verwendete Quellen:
Anklage der Staatsanwaltschaft

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Brutaler Raubüberfall auf Tankstelle in Dillingen - Mitarbeiterin (50) verletzt

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Symbolfoto: Fotolia

Vorfall in Dillingen: Hier ereignete sich am Sonntagabend ein Raubüberfall auf eine Esso-Tankstelle in der Merziger Straße.

Wie die „SZ“ auf Grundlage von Polizei-Informationen berichtet, betrat ein Mann um etwa 20.00 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle. Als sich keine weiteren Kunden mehr in den Räumlichkeiten befanden, soll der Mann die 50 Jahre alte Mitarbeiterin durch mehrere Schläge angegriffen haben. Dabei erlitt die Frau leichte Verletzungen.

Im Anschluss entwendete der Unbekannte Alkohol sowie Bargeld, heißt es im Medienbericht. Vermutlich flüchtete er auf einem Fahrrad. Vorher steckte er allerdings noch gezielt Zigarettentabak der Marke „Pall Mall –blau“ ein.

Weitere Erkentnisse zu dem Vorfall sollen derzeit nicht vorliegen; heute (07. Oktober 2019) setze die Kriminalpolizei die Ermittlungen fort. Unter anderem werde man auch das Material der Überwachungskamera auswerten.

Beschreibung des Gesuchten:
• etwa 45 Jahre alt
• circa 180 cm groß
• braune, kurze Haare
• trug ein schwarz-weiß kariertes Hemd und eine schwarze Hose
• Bereits um die Mittagszeit suchte der spätere Täter die Tankstelle auf und trug dabei einen gelben Hut

Der Kriminaldienst der Polizeiinspektion Saarlouis ermittelt. Hinweise, insbesondere auf Personen, auf die die Beschreibung passt und die Zigaretten mit Tabak der Marke „Pall Mall –blau“ selbst drehen, werden erbeten. Und zwar an die Polizei Saarlouis unter der Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Nackter Geisterfahrer (61) flüchtet nach Unfall auf A6

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Am Montagmorgen kam es auf der A6 bei Kaiserslautern zu einem Verkehrsunfall. Dieser war von einem Geisterfahrer verursacht worden, so die Polizei.

Nach dem Zusammenstoß wendete der Mann zunächst mit seinem Pkw. Im Anschluss flüchtete er in Fahrtrichtung Trier. Unfallbeteiligte konnten jedoch das Kennzeichen des Geisterfahrers ablesen - und verständigten die Polizei. Im Rahmen der Ermittlungen fanden die Beamten den Mann schließlich (rund eineinhalb Stunden nach dem Unfall) in der Nähe der Halteradresse des Fahrzeugs auf, heißt es.

Der Wagen war in einem Acker festgefahren. Am Steuer saß, im Schneidersitz, ein nackter Mann (61). Offenbar hatte dieser im Verlauf der Nacht zu viel Alkohol getrunken, meldet die Polizei. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Er muss nun mit dem Verlust seines Führerscheins rechnen. Zudem erwartet ihn ein Strafverfahren.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Schweich, 07.10.2019

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Schläge bei Oktoberfest in Merchweiler: Mann (51) greift Polizisten an - vier Beamte verletzt

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Symbolfoto: Fotolia

In der Nacht zu Sonntag, gegen 00.10 Uhr, rückten Beamte der Polizeiinspektion Neunkirchen zum Oktoberfest in Merchweiler aus. Ein 51 Jahre alter Mann versuchte dort nämlich, körperlich gegen die Sicherheitskräfte vorzugehen.

Am Einsatzort angekommen, sprachen die Beamten zunächst einen Platzverweis gegen den Mann aus. Der Aufforderung kam er allerdings nicht nach, ganz im Gegenteil. Als Antwort darauf schlug er einem Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Erst durch das Eingreifen von mehreren Kräften gelang es, den 51-Jährigen zu fixieren.

Vier Beamte kamen bei dem Einsatz zu Schaden, einer davon musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Ihm wurde aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Neunkirchen, 06.10.2019

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