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L156 Nunkirchen Richtung Rehlingen zwischen Nunkirchen und Oppen Wildunfall, Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (22:07)

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mit dpa

Militärflugzeug bei Trier abgestürzt

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Der amerikanische Kampfjet stürzte über einem Waldstück nahe Trier ab. Symbolfoto: Yuri Kochetkov/dpa-Bildfunk

Ein US-Kampfjet ist am Dienstagnachmittag in Rheinland-Pfalz abgestürzt. «Ich kann den Absturz einer unserer F16-Maschinen bestätigen», sagte eine Sprecherin vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel. Die Maschine sei vom Stützpunkt in Spangdahlem gestartet und sei während eines Routine-Trainingsflugs abgestürzt.

Pilot rettete sich über den Schleudersitz

Der Pilot habe sich über den Schleudersitz gerettet und sei mit kleineren Verletzungen geborgen worden, hieß es in einer Mitteilung. Er kam in ein Krankenhaus.

Die Polizei Trier teilte mit, die Absturzstelle bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg sei weiträumig abgesperrt worden. Zu Schäden gebe es keine Hinweise. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters von Zemmer, Edgar Schmitt, sei der Jet über einem Waldstück zu Boden gegangen. Der Unfall werde untersucht. Zemmer liegt etwa auf halber Strecke zwischen Spangdahlem und Trier,

Anwohner sollen die Absturzstelle meiden

Anwohner wurden aufgefordert, die Absturzstelle zu meiden. Fahrzeuge sollen den Bereich großräumig umfahren. Mehrere Kreisstraßen seien für den Verkehr gesperrt.

Es ist der zweite Unfall mit Militärmaschinen in Deutschland binnen weniger Monate. Bei einer Luftkampfübung waren im Juni nahe der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern zwei Eurofighter in größerer Höhe kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte den Unfall verletzt, der andere - ein 27-Jähriger - starb. Die genaue Ursache wird noch ermittelt.

In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16 Kampfjet-Staffel mit mindestens 24 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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