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dpa/lrs

Flugzeugabsturz bei Trier: Ursache weiter unbekannt

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Die Suche nach der Absturzursache läuft noch. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk.

Nach dem Absturz eines US-Kampfjets in der Südeifel hat das amerikanische Militär am Donnerstag (10. Oktober) seine Untersuchungen an der Absturzstelle fortgesetzt. Auch die Bergung der Wrackteile der abgestürzten Maschine vom Typ F-16 gehe voran, sagte ein Sprecher vom US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem. Die Prüfung von möglichen Umweltschäden zum Beispiel durch ausgetretenes Kerosin laufe noch.

Kampfjets bleiben vorerst am Boden

Der in Spangdahlem gestartete US-Kampfjet war am Dienstag in der Nähe der Ortschaft Zemmer rund 40 Kilometer von der rheinland-pfälzisch-saarländischen Grenze auf einem Routine-Übungsflug über einem Wald abgestürzt.

Die Maschine war unbewaffnet. Der Pilot rettete sich per Schleudersitz. Der Sprecher der Air Base teilte mit, dass derzeit keine Kampfjets vom Typ F-16 abheben würden. „Wir wissen nicht, wann wir die Flüge wieder aufnehmen."

BUND fordert Einstellung von Übungsflügen

Auch nach Angaben der Kreisverwaltung Trier-Saarburg liegen noch keine Ergebnisse von gezogenen Wasserproben vor. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Rheinland-Pfalz forderte „eine gründliche Untersuchung" aller mit dem Absturz verbundenen möglichen Umweltgefahren - zum Beispiel durch Kerosin oder den Raketentreibstoff Hydrazin. „Dieser Unfall macht deutlich, dass vom Militär erhebliche Umweltschäden ausgehen", sagte die Landesvorsitzende Sabine Yacoub. „Für den Schutz von Umwelt und Mensch sollten die Übungsflüge sofort deutlich reduziert oder besser auf Dauer eingestellt werden."

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Ein solches Flugzeug des Typs F-16 stürzte ab. Archivfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk.

Die Bundeswehr hat das Gelände um die Absturzstelle weiter großräumig abgeriegelt. Soldaten derzeit vom Standort Idar-Oberstein bewachten den militärischen Sicherheitsbereich rund um die Uhr, sagte der Sprecher der Bundeswehr Rheinland-Pfalz, Oberstleutnant Günter Bohn.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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