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Nach Anschlag in Halle: Saar-Polizei verstärkt Schutz jüdischer Institutionen

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Hier zu sehen: Die Synagoge in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Ein Angriff mit mutmaßlich rechtsextremistischem Hintergrund forderte am Mittwoch in Halle/Saale zwei Todesopfer. Außerdem wurden mehrere Menschen verletzt. Zu den Schüssen kam es im Umfeld einer Synagoge, nachdem der Tatverdächtige daran gescheitert war, in die jüdische Institution einzudringen.

Auch einen Tag nach dem Angriff sorgen Einsatzkräfte in ganz Deutschland für den verstärkten Schutz von Synagogen, Friedhöfen sowie weiteren jüdischen Einrichtungen. Das Saarland bildet dazu keineswegs eine Ausnahme.

Wie die „SZ“ berichtet, sei nach Angaben des Landespolizeipräsidiums Saar die Sicherheit hierzulande gewährleistet. Dennoch werde man etwa an der Saarbrücker Synagoge oder beispielsweise an Friedhöfen „verstärkt Aufklärung betreiben“. Dazu setze die Polizei beispielsweise auf fest installierte Kameras.

Tödliche Schüsse in Halle: Angriff auf Synagoge 

Ein schwer bewaffneter Täter hatte am Mittag versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen. Er scheiterte jedoch. Bei dem Angriff legte er, nach Informationen aus Sicherheitskreisen, auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab. Es seien mehrere Schüsse gefallen. In dem Gotteshaus feierten zu dem Zeitpunkt Dutzende Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur.

Ein Todesopfer wurde auf einer Straße in der Nähe der Synagoge in der Innenstadt gefunden. Die Frau wurde nach dpa-Informationen vor dem jüdischen Gotteshaus von den tödlichen Schüssen getroffen. Außerdem habe es einen männlichen Toten in einem Döner-Imbiss gegeben. Nach Augenzeugenberichten soll ein Mann in einem Kampfanzug mit einem Gewehr in den Döner-Laden geschossen und einen Besucher getötet haben. Der Imbiss befindet sich rund 600 Meter entfernt von der Synagoge.

Den ausführlichen Bericht dazu gibt es hier zum Nachlesen: Angriff in Halle: Was wir wissen - und was nicht.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• dpa

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