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Raser-Video aus Saarbrücken: So reagieren Polizei und Netz

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Rote Ampeln, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsführung scheinen für den Biker im Video nicht zu gelten. Screenshot: Youtube

In etwa sieben Minuten fährt vermutlich ein Schüler aus Saarbrücken etwa acht Kilometer lang quer durch die Innenstadt. Er überholt dabei von rechts, ignoriert rote Ampeln und fährt viel zu schnell. Darauf ist er offenbar so stolz, dass er ein Raser-Video auf Youtube teilt.  

Polizeiliche Ermittlungen aufgenommen

Wie die Landespolizei auf SOL.DE-Anfrage mitteilte, wurde der Fall am gestrigen Mittwoch (9. Oktober) - einen Tag nach dem Upload - bekannt. Mehrere Meldungen von Youtube-Nutzern gingen ein und auch das Video wurde mehrfach an die Saarbrücker Beamten übermittelt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Das Problem: Obwohl das Video erst am Dienstag veröffentlicht wurde, ist unklar, wann es entstanden ist. Einige Verkehrsdelikte verjähren nach gewisser Zeit. Der Fahrer könnte dann nicht mehr dafür belangt werden. Bei einer Gefährdung des Straßenverkehrs allerdings - also einer Fahrweise, die "grob verkehrswidrig und rücksichtslos" ist - tritt diese Verjährung erst nach fünf Jahren ein. 

Wie eine Sprecherin mitteilte, könne die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründe derzeit keine weiteren Auskünfte geben. 

Kommentare auf Youtube und Facebook

Die Youtube-Nutzer finden den Motorradfahrer aus Saarbrücken so gar nicht cool. Nach zwei Tagen stehen 250 Likes etwa 4.500 Dislikes gegenüber. Und auch in den Kommentaren halten sich die User nicht mit Kritik zurück. 

Der Biker gefährde sich und Menschen in seinem Umfeld. Durch seine Fahrweise riskiere er nicht nur sein eigenes Leben, sondern das von Fahrradfahrern, Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern. 

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Aktionen wie diese würden zudem Kritik am A1 Motorrad-Führerschein für Jugendliche laut werden lassen und nicht zuletzt die Versicherungen in die Höhe treiben. Die Verantwortungslosigkeit des Fahrers werfe ein schlechtes Bild auf junge Biker.

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Doch nicht nur das. Ausgerechnet aus der Community der Motorradfahrer hagelt es die meiste Kritik. Durch Videos wie dieses werde das negative Bild bestärkt, unter dem viele Biker leiden. Die Kommentierenden beklagen, dass er dieses Image mit dem Upload befeuere und damit Fahrern, die sich an die Regeln halten, schade. 

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Neben den Kommentaren gibt es auf Youtube auch bereits Reaktions-Videos, in denen Motorradfahrer den Clip kommentieren und vor allem kritisieren. Bislang hat sich der Uploader jedoch weder von der Kritik noch von den drohenden Anzeigen beeindrucken lassen. Das Video ist nach wie vor auf der Plattform abrufbar. Da wir dem fahrlässigen Biker jedoch keine Clicks verschaffen möchten, sehen wir weiterhin davon ab, auf den Clip zu verlinken. 

Verwendete Quellen:
• Pressestelle der Landespolizei Saarland
• YouTube
• Eigene Recherche

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Führungswechsel bei Globus: Thomas Bruch übergibt Saar-Familienunternehmen

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Hier zu sehen: Matthias Bruch (links) und sein Vater Thomas Bruch. Foto: Globus Holding

Seit 1978 ist Thomas Bruch Teil von Globus. Mit 31 Jahren übernahm er die Geschäftsführung. Und diese gibt er nun, rund 40 Jahre später, an seinen Sohn Matthias (36) ab. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Im Juli 2020 soll der Generationswechsel vollzogen sein. Matthias Bruch würde Globus damit in sechster Generation weiterführen.

Doch wie kam es dazu? Den bevorstehenden Wechsel erläuterte Thomas Bruch damit, „Räume für die neuen Generationen öffnen“ zu wollen. Um künftig jüngere Zielgruppen besser erreichen zu können, benötige es einer neuen Denkweise. Und an dieser Stelle kommt der Nachwuchs ins Spiel.

Das sind die 9 reichsten Saarländer

Matthias Bruch ist seit 2014 bei Globus angestellt. Unter anderem begleitete er die Neueröffnung eines Marktes in Rüsselsheim (Hessen). Seit 2017 verantwortet er als Geschäftsleiter das Globus Warenhaus in Saarbrücken-Güdingen.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung Globus

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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Trinkwasser in Gersheim verunreinigt

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In Gersheim soll das Trinkwasser abgekocht werden. Symbolfoto: Lukas Schulze/dpa-Bildfunk.

In Gersheim sollen Bürger aktuell das Trinkwasser abkochen. Der Grund: Das Wasser ist mikrobiologisch verunreinigt. Vermutlich ist Oberflächenwasser aufgrund des starken Regens in eine Kammer des Hochbehälters eingedrungen. Dieser sei bereits außer Betrieb genommen worden. Das teilen die Stadtwerke Bliestal mit.

Trinkwasser in Gersheim soll abgekocht werden

Das Trinkwasser sollte für die Zubereitung von Speisen abgekocht werden. Zum Duschen kann das Trinkwasser auch ungekocht genutzt werden, solange es nicht getrunken wird oder auf Wunden kommt.

Das Abkoch-Gebot gilt für Gersheim selbst und die Ortsteile Niedergailbach, Reinheim und Walsheim. Nicht betroffen sind die Ortsteile Bliesdahlheim, Herbitzheim, Medelsheim/Seyweiler, Peppenkum/Utweiler und Rubenheim.

Das Gebot gilt voraussichtlich bis zum Dienstag, dem 15. Oktober. Die Stadtwerke spülen aktuell die Rohrnetze und desinfizieren sie.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Stadtwerke Bliestal, 10.10.19

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Busstreik im Saarland: Erhalten betroffene Kunden Geld zurück?

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Der Streik der Busfahrerinnen und Busfahrer geht derzeit weiter. Foto: BeckerBredel

Aktuell hält der Streik von Busfahrerinnen und Busfahrern im Saarland an. Weitere Tarifrunden wurden auf kommende Woche (Montag, 14. Oktober) verschoben. Denn eine Einigung zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) konnte bislang nicht erzielt werden.

Geld zurück bei Busstreik im Saarland?

Im Grunde gibt es hier zwei Positionen. Wie aus einem Bericht der „SZ“ hervorgeht, heißt es seitens des Saar-VV: „Die Kunden müssen erstmal zahlen“. Eine Kulanz-Regelung existiere derzeit nicht. Sollten Kunden also eine Rückbuchung veranlassen, versende der Verkehrsverbund eine Rechnung oder Mahnung.

Busstreik im Saarland: Diese Busse fahren und diese nicht

Auch der Kommunale Arbeitgeberverband, der die Gespräche mit Verdi führt, vertritt diese Position. „Streik ist höhere Gewalt“, zitiert die SZ in diesem Zusammenhang die KAV-Geschäftsführerin. Infolgedessen werden Fahrkarten nicht ersetzt, heißt es.

Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (SÖP) sieht das ein wenig anders. Schließlich seien in der Vergangenheit bereits „verschiedene Urteile“ gefällt worden. Es bestehe die Möglichkeit eines sogenannten Schlichtungsantrags. Wie dieser funktioniert, gibt es auf saarbruecker-zeitung.de. zum Nachlesen. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Eigene Berichte

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Zweibrücken: Tödlicher Schuss auf Frau - Polizei nimmt 48-Jährigen fest

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Wegen des Verdachts des Totschlags ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen einen 48-Jährigen aus Zweibrücken. Dem Mann wird vorgeworfen, eine 51-jährige Frau umgebracht zu haben.

Der Beschuldigte hatte am Montagmorgen (7. Oktober) nach Angaben der Beamten die Polizei selbst verständigt. Am Telefon sagte er, er habe seine Ex-Freundin leblos auf der Couch in seinem Wohnzimmer aufgefunden. In der Hand habe sie eine Schusswaffe gehalten.

Er vermutete, dass die Frau sich selbst erschossen hatte. Die Obduktion des Leichnams in Homburg erwies tatsächlich, dass die 51-Jährige an den Folgen einer Schussverletzung verstarb.

Ermittlungen ergaben jedoch: Der 48-Jährige ist wohl mindestens mitverantwortlich an dem Tod des Opfers. Genauere Angaben wollte das Polizeipräsidium Westpfalz dazu auf SOL.DE-Anfrage wohl aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der Mann wurde ins Gefängnis gebracht. Weitere Ermittlungen sollen jetzt den genauen Tatablauf und die Umstände klären.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 10.10.19
• eigene Recherche

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Polizei sucht weiter nach Juliane (17) aus Freisen - Vermisste dringend auf Medikamente angewiesen

Die Polizei sucht noch immer nach Juliane H. aus Freisen. Es seien zwar Anhaltspunkte zu dem Verbleib der 17-Jährigen eingegangen, „doch konkrete Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort gibt es nicht", so Marco Ames, Polizei-Sprecher aus St. Wendel, zu SOL.DE.

Juliane schon mehrfach vermisst gemeldet

Juliane habe eine regelrechte „Vermissten-Historie", sagt Ames. Sie sei in der Vergangenheit mehrfach untergetaucht, später aber wieder gefunden worden. In früheren Fällen habe sie Unterschlupf in Neunkirchen und St. Wendel gefunden, weswegen die Polizei vermutet, dass sie sich auch aktuell dort aufhält.

Vermisste dringend auf Medikamente angewiesen

Brisant macht das neuerliche Verschwinden von Juliane die Diabetes-Erkrankung der 17-Jährigen. Juliane sei auf Medikamente angewiesen, wisse auch, wie man die Mittel zu sich nehme. Doch weil sie schon zehn Tage vermisst ist, müsse die Polizei davon ausgehen, dass sie die Medikamente schon aufgebracht hat. „So besteht aktuell eine gewisse gesundheitliche Gefahrenlage", erklärt Sprecher Marco Ames.

Juliane H.: Personenbeschreibung

Bei der Suche nach der Juliane H. ist die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Eine Flächensuche ergebe keinen Sinn, da es keine Hinweise auf einen Aufenthaltsort der Jugendlichen gebe. „Die Suche findet daher punktuell statt. Wir gehen den Hinweisen zeitnah nach", so Ames zu SOL.DE.

Juliane wurde zuletzt am Montag, dem 30. September, in Saarbrücken gesehen. Sie wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• circa 170 Zentimeter groß
• schlank
• lange, blonde Haare
• über ihre Kleidung ist nichts bekannt

Hinweise an die Polizeiinspektion St. Wendel, Tel. (06851)898130.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigener Bericht

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dpa/lrs

Flugzeugabsturz bei Trier: Ursache weiter unbekannt

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Die Suche nach der Absturzursache läuft noch. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk.

Nach dem Absturz eines US-Kampfjets in der Südeifel hat das amerikanische Militär am Donnerstag (10. Oktober) seine Untersuchungen an der Absturzstelle fortgesetzt. Auch die Bergung der Wrackteile der abgestürzten Maschine vom Typ F-16 gehe voran, sagte ein Sprecher vom US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem. Die Prüfung von möglichen Umweltschäden zum Beispiel durch ausgetretenes Kerosin laufe noch.

Kampfjets bleiben vorerst am Boden

Der in Spangdahlem gestartete US-Kampfjet war am Dienstag in der Nähe der Ortschaft Zemmer rund 40 Kilometer von der rheinland-pfälzisch-saarländischen Grenze auf einem Routine-Übungsflug über einem Wald abgestürzt.

Die Maschine war unbewaffnet. Der Pilot rettete sich per Schleudersitz. Der Sprecher der Air Base teilte mit, dass derzeit keine Kampfjets vom Typ F-16 abheben würden. „Wir wissen nicht, wann wir die Flüge wieder aufnehmen."

BUND fordert Einstellung von Übungsflügen

Auch nach Angaben der Kreisverwaltung Trier-Saarburg liegen noch keine Ergebnisse von gezogenen Wasserproben vor. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Rheinland-Pfalz forderte „eine gründliche Untersuchung" aller mit dem Absturz verbundenen möglichen Umweltgefahren - zum Beispiel durch Kerosin oder den Raketentreibstoff Hydrazin. „Dieser Unfall macht deutlich, dass vom Militär erhebliche Umweltschäden ausgehen", sagte die Landesvorsitzende Sabine Yacoub. „Für den Schutz von Umwelt und Mensch sollten die Übungsflüge sofort deutlich reduziert oder besser auf Dauer eingestellt werden."

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Ein solches Flugzeug des Typs F-16 stürzte ab. Archivfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk.

Die Bundeswehr hat das Gelände um die Absturzstelle weiter großräumig abgeriegelt. Soldaten derzeit vom Standort Idar-Oberstein bewachten den militärischen Sicherheitsbereich rund um die Uhr, sagte der Sprecher der Bundeswehr Rheinland-Pfalz, Oberstleutnant Günter Bohn.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Nach Anschlag in Halle: Saar-Polizei verstärkt Schutz jüdischer Institutionen

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Hier zu sehen: Die Synagoge in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Ein Angriff mit mutmaßlich rechtsextremistischem Hintergrund forderte am Mittwoch in Halle/Saale zwei Todesopfer. Außerdem wurden mehrere Menschen verletzt. Zu den Schüssen kam es im Umfeld einer Synagoge, nachdem der Tatverdächtige daran gescheitert war, in die jüdische Institution einzudringen.

Auch einen Tag nach dem Angriff sorgen Einsatzkräfte in ganz Deutschland für den verstärkten Schutz von Synagogen, Friedhöfen sowie weiteren jüdischen Einrichtungen. Das Saarland bildet dazu keineswegs eine Ausnahme.

Wie die „SZ“ berichtet, sei nach Angaben des Landespolizeipräsidiums Saar die Sicherheit hierzulande gewährleistet. Dennoch werde man etwa an der Saarbrücker Synagoge oder beispielsweise an Friedhöfen „verstärkt Aufklärung betreiben“. Dazu setze die Polizei beispielsweise auf fest installierte Kameras.

Tödliche Schüsse in Halle: Angriff auf Synagoge 

Ein schwer bewaffneter Täter hatte am Mittag versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen. Er scheiterte jedoch. Bei dem Angriff legte er, nach Informationen aus Sicherheitskreisen, auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab. Es seien mehrere Schüsse gefallen. In dem Gotteshaus feierten zu dem Zeitpunkt Dutzende Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur.

Ein Todesopfer wurde auf einer Straße in der Nähe der Synagoge in der Innenstadt gefunden. Die Frau wurde nach dpa-Informationen vor dem jüdischen Gotteshaus von den tödlichen Schüssen getroffen. Außerdem habe es einen männlichen Toten in einem Döner-Imbiss gegeben. Nach Augenzeugenberichten soll ein Mann in einem Kampfanzug mit einem Gewehr in den Döner-Laden geschossen und einen Besucher getötet haben. Der Imbiss befindet sich rund 600 Meter entfernt von der Synagoge.

Den ausführlichen Bericht dazu gibt es hier zum Nachlesen: Angriff in Halle: Was wir wissen - und was nicht.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• dpa

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Schwerer Unfall in Weiskirchen: Mann wird zwischen Fahrzeugen eingeklemmt

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Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte ins Krankenhaus gebracht. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk.

Schwere Verletzungen hat ein 30-jähriger Mann in der Nacht auf Donnerstag (10. Oktober) bei einem Unfall im Weiskircher Ortsteil Rappweiler-Zwalbach davongetragen. Wie SOL.DE erfuhr, hatte der Zeitungszusteller gegen 0.45 Uhr sein Auto zunächst in einer Auffahrt abgestellt.

Dabei vergaß er nach ersten Erkenntnissen, das Fahrzeug zu sichern. Der Wagen machte sich daraufhin selbstständig und begann, die Auffahrt herunterzurollen. Der 30-Jährige probierte anschließend, das Auto abzubremsen und von außen zu lenken. Dabei geriet er selbst hinter sein rollendes Fahrzeug, das ihn schließlich zwischen sich und einem weiteren Wagen einklemmte.

Der Mann war nach dem Unfall zwar ansprechbar, musste aber mit seinen schweren Verletzungen in die SHG-Klinik nach Merzig gebracht werden. Nach SOL.DE-Informationen befindet er sich am Morgen nach dem Unfall immer noch dort, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Durch den Unfall entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro. Im Einsatz waren neben Polizei und Notarzt auch die Feuerwehr-Löschbezirke aus Wadern, Rappweiler-Zwalbach, Weiskirchen sowie Losheim am See.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche

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Brandstiftung: Unbekannte zündeln an Schule in St. Ingbert

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Foto: Markus Zintel - Feuerwehr St. Ingbert

Ursache des Brandes an der Gemeinschaftsschule in der Rohrbacher Sportplatzstraße war laut Polizei Brandstiftung. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert vom Mittwochabend (9. Oktober) hervor.

Unbekannte Täter waren am Mittwoch zwischen 2.00 Uhr und 09.00 Uhr in die Gemeinschaftsschule eingebrochen und hatten aus einem Klassenraum des Gebäudes mehrere elektronische Geräte entwendet. Dann sollen sie mehrere Tische sowie einen Schrank des Klassenraumes in Brand gesetzt haben. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr St. Ingbert gelöscht.

Durch das Feuer entstand ein geschätzter Sachschaden von circa 50.000 Euro. Gegen den Täter ermittelt die Polizei jetzt wegen Brandstiftung in Verbindung mit einem Einbruchsdiebstahl.

Personen, die Angaben zur Tat machen und Hinweise auf einen Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Ingbert unter der Telefonnummer (06894)1090 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 09.10.19

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A8 bei Saarbrücken für einen Tag voll gesperrt

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Die A8 zwischen Bildstock und Friedrichsthal ist am Sonntag, den 20. Oktober voll gesperrt. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Am Sonntag (20. Oktober) setzt der Landesbetrieb für Straßenbau die Erneuerung der Beschilderung auf dem Streckenabschnitt fort.

Baumaßnahmen auf der A8

Durch die Optimierung der Kennzeichnungen, sowie den Neubau der Verkehrszeichenbrücken soll die Sicherheit auf der A8 bei Saarbrücken erhöht werden. Voraussichtlich drei Wochen lang sollen die Bauarbeiten dauern. Zunächst werden dazu am 20. und 21. Oktober die alten Brücken demontiert

Sperrung und Umleitungen

Die A8 ist ab 6:00 Uhr am Sonntag bis etwa 5:00 Uhr am Montag zwischen Anschlussstelle Friedrichsthal-Bildstock (19) und dem Autobahndreieck Friedrichsthal (20) voll gesperrt

Fahrer werden über die A623 oder die L258, L112 sowie L262 zur Anschlussstelle Sulzbach/Altenwald und von dort aus zurück auf die A8 umgeleitet. Der Verkehr auf der A623 zur A8 in Richtung Saarlouis wird über das Autobahndreieck Friedrichsthal in Richtung Neunkirchen geführt und an der Anschlussstelle Elversberg zurück in Richtung Saarlouis geleitet. 

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Keine größeren Verkehrsstörungen erwartet

Da die Maßnahmen auf einen Sonntag gelegt wurden, rechnet der LfS nicht mit größeren Beeinträchtigungen. Dennoch sollten Verkehrsteilnehmer eine angemessene Zeit für die Umleitungen einplanen. Die Sperrung wird unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten aufgehoben. Insbesondere in Richtung Saarlouis rechnet der Landesbetrieb mit einer früheren Freigabe der Strecke.

Obwohl die Bauarbeiten noch weitere Tagesbaustellen erfordern, wird die A8 voraussichtlich nicht erneut voll gesperrt. Lediglich einzelne Fahrspuren werden an noch nicht bekannten Terminen nicht befahrbar sein. 

Verwendete Quellen:
• Landesbetrieb für Straßenbau

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Schock-Video zeigt: Biker rast rücksichtslos durch Saarbrücken

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In dem Video überholt der Motorradfahrer andere über den Fahrradstreifen - mit 76 km/h. Screenshot: Youtube

Bei dem Fahrer handelt es sich vermutlich um einen Schüler. In dem Video legt er eine Strecke von etwa acht Kilometern quer durch Saarbrücken in sieben Minuten zurück - vom Rastpfuhl bis zum Kieselhumes. Zum Vergleich: „Google Maps" veranschlagt für die Fahrt etwa 15 Minuten.

Um diese Zeit zu erreichen, fährt er mit seiner Yamaha-Maschine, die auf 130 Kilometer pro Stunde gedrosselt ist, mit weit überhöhter Geschwindigkeit: Beim Ludwigskreisel etwa erreicht der Tacho, der in dem Clip zu sehen ist, 119 km/h. 

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Am Ludwigskreisel in Saarbrücken überschreitet der Fahrer die Höchstgeschwindigkeit um mehr als das Doppelte. Screenshot: Youtube

Durchgezogene Linien, Ampeln oder Regeln im Allgemeinen scheinen für den Motorradfahrer nicht zu gelten. Er fährt auf der Gegenspur, überquert mehrere Kreuzungen bei Rot und überholt andere Fahrzeuge über den Fahrradstreifen. Auch auf der Autobahn drängelt und schlängelt er sich durch den Verkehr, überholt und schneidet Autofahrer von rechts. 

Wette um eine Portion Rigatoni

Wie SOL.DE berichtet wurde, hatte der YouTube-Nutzer zunächst in der Beschreibung angegeben, dass es sich bei der Fahrt um eine Wette mit einem Freund gehandelt habe. Sollte er seinen Nachhauseweg in weniger als acht Minuten schaffen, bekomme er eine Portion Rigatoni. Kommentare unter dem Video bestätigen das. Die Angabe wurde jedoch gelöscht. 

Raser-Video aus Saarbrücken: So reagieren Polizei und Netz

Das Video wurde am vergangenen Dienstag (8. Oktober) hochgeladen. Allerdings sprechen das Wetter sowie die Vegetation dafür, dass es im Frühjahr aufgenommen wurde. SOL.DE hat sich bewusst dagegen entschieden, den Clip einzubetten, da wir dem Motorradfahrer für diese gefährliche und verantwortungslose Aktion keine Zuschauer liefern möchten. 

Verwendete Quellen:
• Eigene Recherche
• Youtube

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