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A623 Saarbrücken Richtung Friedrichsthal zwischen B41, Saarbrücken-Ludwigsberg und Saarbrücken-Herrensohr alle Fahrbahnen geräumt (08:25)

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Welt-Mädchentag: Wahrzeichen in St. Wendel sind am Freitag pink beleuchtet

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Zum Weltmädchentag werden die Kirche, der Wasserturm und die Innenstadt in St. Wendel pink beleuchtet. Foto: SecretDisc/CC BY-SA 3.0

Der Berliner Funkturm, die St. Petri Kirche in Hamburg und das Karlstor in München: Insgesamt 50 bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler in 30 deutschen Städten werden am Welt-Mädchentag pink beleuchtet

St. Wendel erstrahlt zum Welt-Mädchentag in Pink

Auch im Saarland ist eine Stadt beteiligt: In St. Wendel werden die evangelische Kirche, der Wasserturm und Teile der Bahnhofstraße in den Abendstunden in pink angestrahlt. Die Frauenbeauftragte des Landkreises St. Wendel, Ursula Weiland, die evangelische Kirche und ein ansässiges Unternehmen sind an der Aktion beteiligt. „Alles erstrahlt in Pink, nicht, um der weiteren Trennung zwischen Mädchen und Jungen weiter Vorschub zu leisten, sondern um klarzumachen, dass diese Farbe auch für Stärke, gute Bildung und Selbständigkeit stehen kann. Setzen wir gemeinsam ein leuchtendes Zeichen für Mädchen“, so Weiland.

Aktion macht auf mangelnde Gleichberechtigung aufmerksam 

Die Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland macht damit auch in diesem Jahr auf das Chancen-Ungleichgewicht aufmerksam, das in vielen Ländern der Welt immer noch zwischen Jungen und Mädchen herrscht. „Weltweit leben heute fast 750 Millionen Mädchen und Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. Die meisten von ihnen haben auch heute wenig Mitspracherecht und kaum eine Chance, ihre Bildung abzuschließen. Das muss sich ändern“, erklärt Geschäftsführerin Maike Röttger. Gleichberechtigung dürfe kein Schlagwort bleiben. 

Mädchenbericht 2019: Ungleichgewicht im Kino

Dazu macht die Organisation im jährlichen "Mädchenbericht" auf das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weltweit aufmerksam. Die diesjährige Studie "Rewrite her Story" beschäftigt sich mit der Unterrepräsentation von Frauen und Mädchen in aktuellen Kinofilmen - vor wie hinter der Kamera. Diese habe Auswirkungen auf das Selbstbild von Zuschauerinnen. Daher fordert Plan International ein Gütesiegel für Filme mit zeitgemäßen Rollen. 

Plan International unterstützt Mädchen weltweit

Mit dem Welt-Mädchentag soll auf die Bedürfnisse und Belange, aber auch auf die Missstände von Mädchen aufmerksam gemacht werden. Die diesjährige Kampagne „Girls Get Equal“ hat zum ziel die Normen und Strukturen, die Diskriminierung zugrunde liegen, zu verändern. Mädchen und Jungen weltweit sollen gleichermaßen lernen, leiten, entscheiden und sich entfalten können. Vor allem in den ärmsten Ländern erschweren Frühverheiratung, Frühschwangerschaft und sexuelle Gewalt Mädchen den Zugang zu Bildung. Plan International setzt dort an und hilft Mädchen vor Ort sich politisch zu engagieren, sich zu bilden und beruflich zu entwickeln. Zudem engagiert sich die Organisation für Sexualerziehung und sichere Städte für Mädchen.

Verwendete Quellen:
Plan International: Welt-Mädchentag
• Landkreis St. Wendel
• Foto: SecretDisc/ CC BY-SA 3.0 (bearbeitet)

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Saarbrücken: Zwei Männer treten und schlagen auf 55-Jährigen ein - schwere Verletzungen

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Symbolfoto: Skolimowska/ZB/dpa

In Saarbrücken kam es am Mittwochabend, gegen 17.50 Uhr, zu einem Fall von gefährlicher Körperverletzung durch zwei Täter. Das meldet die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt.

Körperverletzung in Saarbrücken: Männer attackieren 55-Jährigen

Zuvor befuhr ein 55 Jahre alter Mann mit seinem Pkw die A 620. Unmittelbar vor der Tat stand er an einer Rot zeigenden Ampel, um nach links auf die B 51 (in Fahrtrichtung Frankreich) abbiegen zu können. Plötzlich, so die Polizei, traten zwei Männer an sein Fahrzeug heran.

Nach einem kurzen Dialog riss einer der Männer die Fahrertür auf - und schlug auf den Geschädigten ein. Als der 55-Jährige aus seinem Pkw ausstieg, prügelten beide Tatverdächtige so lange auf das Opfer ein, bis es zu Boden fiel. Das schildern die Beamten ebenso in der Pressemitteilung.

Aus den Schlägen wurden dann auch noch Tritte, heißt es. Die beiden Männer ließen erst von dem Geschädigten ab, als ein unbeteiligter Zeuge aus seinem Fahrzeug ausstieg. Danach stiegen die Tatverdächtigen wieder in ihren eigenen Wagen ein. Im Anschluss fuhren sie über die B 51 in Richtung Frankreich davon.

Das Opfer erlitt mehrere Verletzungen. Darunter eine Platzwunde am Kopf, eine Fraktur eines Fußes und eine Verletzung am Auge. Nach der Attacke wurde der Geschädigte in ein Saarbrücker Klinikum eingeliefert.

Festnahme der Tatverdächtigen nach Angriff

Der alarmierten Polizei gelang es nach intensiven Fahndungsmaßnahmen, die Gesuchten mitsamt dem Pkw festzustellen und ebenso festzunehmen. Beide Täter erwartet nun eine Strafanzeige wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher (eventuell auch schwerer) Körperverletzung.

Zeugen der Tat, die weitere Angaben zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt in Verbindung zu setzen.

Hinweise an die Beamten unter der Telefonnummer (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt, 11.10.2019

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Prometheus: Das neue Ballet von Stijn Celis im Saarländischen Staatstheater

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Foto: Pixabay

Das Schöpfungspraktikum: Und Prometheus brachte die Kunst...

Das Beethoven-Jahr 2020 dürfte anstrengend werden. Sämtliche Werke werden von bekannten und weniger bekannten Künstlern neu interpretiert. Wie man sich am besten vorbereitet? So, wie sich der Meister selbst vorbereitet hat. In seiner 1801 uraufgeführten Ballettmusik »Die Geschöpfe des Prometheus« legt Ludwig van Beethoven viele seiner großen sinfonischen Ideen bereits an.

Wer hören mag, kann Instrumentierungen und Motivwendungen erkennen, wie sie in der »Eroica«, der schicksalsschwangeren »Fünften« oder der tänzerischen »Siebten« wiederkehren. Und wenn das Bassethorn mit der Harfe flirtet, schnalzen Beethoven-Kenner mit der Zunge: Solch klingende Gewürze sind wie Wasserzeichen und schulen den Umgang mit dem Genie aus Bonn.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

Für die Tänzerinnen und Tänzer aber ist es noch spannender, jener durch diese »Prometheus«-Musik flirrende Ungeduld mit ihren Körpern nachzuspüren. Das Vibrieren und Fiebern gilt der Veränderung Europas, die Beethoven zu dieser Zeit noch Konsul Napoleon zutraute. Der neue Mensch, wie Prometheus ihn schafft, erhält neue Fähigkeiten und Freiheiten. In der Mythologie gibt Prometheus dem Menschen die Macht über die Natur zurück, da er ihnen das von Zeus geraubte Feuer überlässt.

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Im Ballett ersetzt die Kunst diese Naturgewalt – kein Wunder bei Feuerkopf Beethoven. Er ist sich sicher, dass die Veränderung das Gute erschaffen wird. In der Kunst wie in der Politik. Doch die zweite Hoffnung zerbricht nur drei Jahre später, als Napoleon Europa selbstsüchtig unterwirft. Stijn Celis ist seit der Spielzeit 2014/2015 künstlerischer Leiter des Saarländischen Staatsballetts. Von 2004 bis 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Im Lauf seiner Karriere hat er für renommierte Kompanien wie die Grands Ballets Canadiens, das Tanzensemble der Göteborger Oper, das Nederlands Dans Theater oder das Semperoper Ballett choreographiert.

Mehr zu "Prometheus" im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters und weiteren Programmhighlights in den anderen Spielstätten gibt es in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Null-Toleranz bei Hochzeitskorsos: Gewerkschaft der Polizei kritisiert Forderung der Saar-Politik

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Durch Hochzeitskorsos wurde im Saarland mehrfach der Verkehr lahm gelegt. Symbolfoto: Pixabay

Sowohl Ministerpräsident Tobias Hans als auch Innenminister Klaus Bouillon machten sich in den vergangenen Tagen für eine "Null-Toleranz" gegenüber eskalierenden Hochzeitskorsos stark. 

Gegen das gezielte Lahmlegen des Verkehrs durch Autokorsos solle "mit allen gesetzlichen Möglichkeiten konsequent und niederschwellig bis hin zur Sicherstellung oder Beschlagnahmung von Fahrzeugen" durchgegriffen werden. So Bouillon laut Saarbrücker Zeitung. 

Gewerkschaft der Polizei kritisiert Null-Toleranz-Strategie

Für diese Forderung wird der Minister nun allerdings von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert. Die veranschlagte Vorgehensweise sei unverhältnismäßig und für die Gesundheit der Einsatzkräfte gefährlich. Hinzu kommt das Personalproblem: Gerade an den Wochenenden, wenn Hochzeiten für gewöhnlich gefeiert werden, seien die Wachen in Mindeststärke besetzt, dringendere Anliegen müssten dann warten. Eine Null-Toleranz-Strategie sei mit "Nullpersonal" nicht umsetzbar

Der Landesvorsitzende der GdP äußert dazu: "Einmal mehr stellt sich jedoch die Frage, ob nicht gerade deren rigorose Sparpolitik und der Personalabbau bei der saarländischen Polizei die offenbar rechtsfreien Räume hat erst entstehen lassen. Die Anweisung des Innenministers ist einsatztaktisch fatal, da der Polizei das Recht genommen wird, die Lage selbst zu beurteilen. Stattdessen werden meine Kolleginnen und Kollegen über einen politischen Befehl in Lagen geschickt, in denen sie blindlings den Kopf hinhalten müssen." Er fordert Klaus Bouillon öffentlich dazu auf diese Anweisung zurückzunehmen

Leitlinien zum Umgang mit Autokorsos

Währenddessen hat Landespolizeipräsident Norbert Rupp nun "Leitlinien zum Umgang mit problematischen Autokorsos" erlassen. Wann ein solcher Korso als problematisch einzustufen ist und weitere Einzelheiten zu den möglichen Maßnahmen der Polizei gibt es auf saarbruecker-zeitung.de. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Verwendete Quellen:
• Eigene Artikel
• Pressemitteilung der GdP
• Saarbrücker Zeitung

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Skandal um verunreinigte Wurst: Mindestens zwei Saarländer an Listeriose erkrankt

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Ein Firmen-Lkw-Anhänger steht auf dem Werksgelände des nordhessischen Wurstherstellers Wilke. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

Im Zusammenhang mit Bakterien in Wurstwaren des Lieferanten „Wilke“ (die sogar Tote forderten), kam es in den vergangenen Tagen bundesweit zu Rückrufen der Ware. In den Produkten des hessischen Unternehmens waren nämlich mehrfach Listerien nachgewiesen worden - Keime, die für Personen mit schwachem Immunsystem eine Lebensgefahr darstellen.

Saarländer an Listeriose erkrankt

Wie aus einem Bericht des „SR“ hervorgeht, betrifft der Wilke-Skandal nun sehr gezielt das Saarland. Denn hierzulande wurden zwei Patienten registriert, denen der Keim „Listeria Monocytogens“ zugeordnet werden konnte. Das belegt eine Studie des Robert-Koch-Instituts.

Verunreinigte Wurst: Auch IKEA in Saarlouis ist betroffen

Ebenso geht aus der Studie hervor, dass die Bakterien wohl bereits seit mehreren Jahren in Umlauf sind, so SR. Insgesamt 37 Fälle konnten dem Keim nachträglich zugeordnet werden (darunter auch die zwei Patienten aus dem Saarland).

Wilke hatte vor allem Gastronomie und Großküchen beliefert. Vom Rückruf betroffen: weltweit alle Waren mit Ausnahme von Vollkonserven. Betroffene Produkte seien durch das ovale Kennzeichen „DE EV 203 EG“ eindeutig zu identifizieren.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Sie wollten den „Trierer Goldschatz“ klauen: Polizei sucht jetzt öffentlich diese Männer

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Die Polizei in Trier sucht derzeit diese beiden Personen. Sie sollen für den Einbruch in das Landesmuseum verantwortlich sein. Foto: Polizei Trier.

Zwei Unbekannte drangen am Dienstag, gegen 03.46 Uhr, in das Rheinische Landesmuseum in Trier ein. Mit dem Ziel, den sogenannten „Trierer Goldschatz“ zu erbeuten. Das Unternehmen der aktuell Gesuchten scheiterte jedoch.

Trier: Einbruch in Landesmuseum

In der Tatnacht brachen zwei vermummte Personen ein Fenster im ersten Stock des Landesmuseums auf. Hierzu kletterten sie auf ein Gerüst, das eigentlich zu Arbeiten an der Fassade aufgestellt war. Im Anschluss brachen die Täter ein Fenster auf - und suchten zielgerichtet das sogenannte Münzkabinett auf. In diesem befindet sich der historisch bedeutsame Goldschatz.

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Weitere Aufnahme der Gesuchten. Foto: Polizei Trier

Trotz brachialer Gewaltanwendung scheiterte der Diebstahl letztlich, so die Polizei. Durch den Lärm der berstenden Scheibe wurden Zeugen auf das Vorgehen aufmerksam und alarmierten die Beamten. Parallel dazu schlug die Alarmanlage des Museums an. Bereits wenige Minuten später waren erste Streifen vor Ort.

Nach Einbruch in Landesmuseum Trier: Täter flüchten

Den Langfingern gelang es, durch eine rückwärtige Tür in Richtung des angrenzenden Palastgartens zu entkommen. Außerhalb überwanden sie eine Mauer zum Palastgarten. Hier mussten sie etwa 3,70 Meter in die Tiefe springen. Das Tatwerkzeug und die Sporttaschen ließen sie am Tatort zurück.

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Unter anderem diesen Hammer ließen die beiden Männer zurück. Foto: Polizei

Eine Überwachungskamera zeichnete die Personen auf. Auf Basis einer Auswertung des Materials beschreibt die Polizei die beiden Männer wie folgt:

Täter 1:
• Schlanke/athletische Statur; lange Beine; etwa 10 Zentimeter größer als Täter 2
• bekleidet mit einer Sturmmaske mit großer Öffnung (vom Haaransatz bis zur Nase)
• etwas längerer Parka mit Druckknopfverschluss und Kapuze, beidseitig angebrachte Reißverschlüsse auf Brusthöhe und Taschen auf Bauchhöhe (vermutlich Marke North Face); darunter ein Kleidungsstück ebenfalls mit Kapuze
• zweifarbige Handschuhe (vermutlich Arbeitshandschuhe)
• Jogginghose oder lange Sporthose, kurz über den Knöcheln abschließend, an den Außenseiten versehen mit Streifen; vermutlich einfarbige Sportschuhe

Täter 2:
• Normale Statur; rund 10 Zentimeter kleiner als Täter 1
• bekleidet mit Sturmmaske mit großer Öffnung (vom Haaransatz bis zur Nasenspitze)
• Winterjacke mit Reißverschluss und Kapuze
• Jogginghose oder lange Sporthose, kurz über den Knöcheln abschließend, auf der Vorderseite, von der Hüfte bis kurz über die Knie farblich vom restlichen Teil abgesetzt (Marke: NIKE, Modell: Tech Essentials)
• zweifarbige Handschuhe (vermutlich Arbeitshandschuhe); mehrfarbige Turnschuhe, beidseitig im Bereich der Verse reflektierende Applikationen

Die Polizei weist darauf hin, dass die Flüchtenden sich möglicherweise Verletzungen zugezogen haben, als sie die Mauer zum Palastgarten übersprangen. Sie könnten dadurch humpeln und sich in (fach-)ärztliche Behandlung begeben haben.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Trier, 11.10.2019

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Raser-Video aus Saarbrücken gelöscht

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Der Motorradfahrer in dem Youtube-Video rast durch Saarbrücken und gefährdet den Verkehr. Screenshot: Youtube

In etwas mehr als sieben Minuten fährt der Biker im Raser-Video auf Youtube vom Rastpfuhl zum Kieselhumes - einmal quer durch die Saarbrücker Innenstadt. Dabei missachtet er reihenweise Verkehrsregeln und gefährdet den Verkehr

Sein Fahrverhalten hat auf Youtube für Kritik gesorgt. Zahlreiche Nutzer warfen dem Fahrer fahrlässiges Verhalten, Leichtsinn und Rücksichtlosigkeit vor. Einige meldeten das Video der Polizei. Laut SOL.DE-Informationen wurden bereits Ermittlungen aufgenommen: Raser-Video aus Saarbrücken: So reagieren Polizei und Netz.

Video gelöscht, aber dennoch verfügbar

Das Video wurde inzwischen vom Nutzer entfernt. Allerdings ist der Clip damit nicht aus dem Netz. Einige Youtuber hatten bereits in den vergangenen zwei Tagen Reaktionsvideos gedreht. In diesen sind nicht nur die Zuschauer zu sehen, die den Clip kommentieren, sondern auch die ursprünglichen Aufnahmen.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigene Berichte

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Großer Milch-Rückruf: Aldi, Lidl, Rewe und weitere Händler betroffen

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Die betroffenen Produkte können im Laden zurückgegeben werden. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa-BIldfunk.

Die DMK Deutsche Milchkontor GmbH, kurz DMK GROUP, und die Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG informieren über den Rückruf von Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett (ein Liter) verschiedener Handelsmarken.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen von Routinekontrollen bei einzelnen Artikeln Keime des Typs Bakteriums Aeromonas hydrophila/caviae festgestellt. Dies kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Durchfall führen.

Milch-Rückruf: Diese Produkte sind betroffen

Betroffen sind ausschließlich folgende Marken mit dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 508 EG sowie den jeweils angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD):

Metro Deutschland GmbH
Aro Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019

ALDI SÜD
Milfina Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 10.10.2019/ 14.10.2019

Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG
K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Lidl GmbH & Co. KG
Milbona Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 13.10.2019/ 14.10.2019/ 16.10.2019/ 18.10.2019

EDEKA Zentrale AG & Co. KG
GUT&GÜNSTIG Frische Fettarme Milch ESL 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

Netto Marken-Discount AG & Co. KG
GUTES LAND Frische Fettarme Milch länger haltbar 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

REWE Markt GmbH
Ja! Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

real GmbH
Tip Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG
Tip Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019
Hofgut Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 18.10.2019

ALDI Nord
Milsani Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sowie Artikel mit gleichen MHD aber anderem Identitätskennzeichen sind nicht betroffen.

Die belieferten Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und die Ware wird bereits vorsorglich aus dem Handel genommen.

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises, auch ohne Vorlage des Kassenbons, in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Verwendete Quellen:
• Produktwarnung.eu

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Polizei fasst mutmaßlichen Sexualstraftäter aus Völklingen

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Der Gesuchte wurde schon Anfang Mai gefunden. Foto: Polizei.

Mit Fotos aus einer Überwachungskamera fahndete die Polizei ab Ende April dieses Jahr öffentlich nach einem Mann. Diesem wurde vorgeworfen, im Dezember 2018 ein 12-jähriges Mädchen am Zentralen Busbahnhof in Püttlingen sexuell belästigt zu haben. Dort habe der Gesuchte das Kind unsittlich über ihrer Kleidung an der Brust berührt, dem Mädchen durch die Haare gestrichen und ihr anzügliche Dinge ins Ohr geflüstert.

Lange hörte die Öffentlichkeit nichts mehr von dem Fall. Eine SOL.DE-Anfrage bei der Polizei Lebach ergab: Der Gesuchte ist längst gefunden. Demnach kam der entscheidende Tipp bereits rund eine Woche nach Start der Öffentlichkeitsfahndung von einem Beamten einer anderen Polizeidienststelle.

Mann wegen anderer Straftat im Gefängnis

Dieser brachte die Ermittler auf die Spur des mutmaßlichen Sexualstraftäters, der sich in der Zwischenzeit wegen eines anderen Delikts in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler aufhielt. An der auffälligen Jacke des 42-jährigen Völklingers konnte die Polizei zweifelsfrei erkennen, dass es sich bei dem Mann um die Person handeln muss, die das Mädchen wenige Monate zuvor sexuell belästigt hatte.

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Der 42-Jährige ist jetzt wegen sexueller Belästigung angeklagt. Foto: Polizei.

 Der 42-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft wegen sexueller Belästigung angeklagt. Ein Verhandlungstermin steht noch aus. Bei einer Verurteilung drohen dem Völklinger bis zu zwei Jahre Haft.

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
• eigener Bericht

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Falscher Doktortitel: Saar-Linker muss vor Gericht

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Andreas Neumann muss sich ab Ende Oktober vor dem Amtsgericht Saarlouis verantworten. Foto: BeckerBredel.

Andreas Neumann muss sich ab dem 31. Oktober vor dem Saarlouiser Amtsgericht verantworten. Dem ehemaligen Vize-Vorsitzenden der Saar-Linken wird vorgeworfen, über Jahre hinweg einen falschen Doktortitel in der Öffentlichkeit verwendet zu haben.

Der 45-Jährige habe nach Ansicht der Staatsanwaltschaft den Titel unter anderem in seinem Personalausweis, auf der Internetseite seiner Heimatgemeinde Wadgassen und seines Partei-Ortsverbandes sowie bei einer Kreisvolkshochschule benutzt.

Hat Uni nie existiert?

Neumann hatte angegeben, seinen Doktortitel auf der „St. Paul University and Lancaster University - St. Paul European Campus" erlangt zu haben. Seine Dissertation habe den Titel „An architecture for management of large-scale, distributed, scientific non-traditional data“ getragen. Doch die Ermittler gehen davon aus: Die Universität hat nie existiert, angebliche Verleihungsurkunden und Unterlagen seien gefälscht.

Neumann weiter Linken-Vorsitzender in Saarlouis

Andreas Neumann hat sich zu dem Vorwurf bisher noch nicht geäußert. Anfang September wurde vom Amtsgericht ein Strafbefehl erlassen, gegen den der Neumann Einspruch eingelegt hatte. Mitte September wurde er von seinem Kreisverband bestätigt und blieb Vorsitzender der Linken im Kreis Saarlouis.

Ende Oktober kommt es also zur Amtsgericht-Verhandlung gegen den Politiker. Wird Neumann verurteilt, droht ihm wegen Missbrauchs von Titel, Berufsbezeichnungen und Abzeichen (Paragraph 132a Absatz 1 Nummer 1 Strafgesetzbuch) ein Jahr Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Amtsgerichts, 11.10.19
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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Nach Anschlag in Halle: Mahnwache und Trauerzug heute in Saarbrücken geplant

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Vor der Synagoge in Saarbrücken finden am Freitagabend (11. Oktober 2019) eine Mahnwache und ein Trauerzug statt. Foto: BeckerBredel

Für den Trauerzug will die Junge Union (JU) am Freitagabend gegen 18.30 Uhr ihren Deutschlandtag kurz nach Beginn des dreitägigen Treffens unterbrechen. JU-Chef Tilman Kuban kündigte der Deutschen Presseagentur an: „Angriffe auf jüdisches Leben in Deutschland werden wir nicht hinnehmen - nie wieder“.

Kuban sagte, die Junge Union wolle mit ihrem Trauermarsch Solidarität mit den Opfern von Halle zeigen. „Zu jeglicher Form von Antisemitismus müssen wir als Gesellschaft laut und deutlich Nein sagen. Als Junge Union stellen wir uns Antisemiten, die die Freiheit des Glaubens bedrohen, entschieden entgegen.“ Der Landeschef der Saar-JU, Alexander Zeyer, ergänzte: „Antisemitismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“ Der Trauerzug findet laut Kuban kurz vor dem Schabbat-Gottesdienst der Synagogengemeinde Saar statt. Kuban und Zeyer wollten einen Kranz zum Gedenken an die Opfer von Halle niederlegen.

Stille Mahnwache vor der Synagoge

Vor der Synagoge findet am heutigen Freitagabend auch eine Stille Mahnwache statt, zu der das Aktionsbündnis „Bunt statt Braun“ aufruft. Anlässlich des Shabatt will man sich dort zum gemeinsamen Gebet versammeln. Treffpunkt ist um 18.45 Uhr. Damit soll ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden. „Es ist unerträglich, dass jüdisches Leben in Deutschland bedroht ist“, so die Initiative.

Auch Landtagspräsident Toscani und Antisemitismus-Beauftragter Rixecker rufen zur Teilnahme am jüdischen Gottesdienst auf. 

Ein Rechtsterrorist hatte am Mittwoch vor der Synagoge in Halle eine Frau und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss einen Mann erschossen. Zuvor hatte er vergeblich versucht, mit Waffengewalt die Synagoge zu stürmen, in der sich zu dem Zeitpunkt mehr als 50 Menschen aufhielten und das Jom-Kippur-Fest feierten.

Jüdische Gemeinde im Saarland verängstigt

Der Vorsitzende der Synagogengemeinde spricht in der „SZ" von einer „neuen Qualität der Bedrohung“. Die jüdische Bevölkerung im Saarland sei verängstigt. Auch wenn die Bedrohungslage anders sei als in Halle, solle man die deutschlandweite Vernetzung von rechtsextremen Gruppen nicht unterschätzen. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Aktionsbündnis "Bunt statt Braun"
• Saarbrücker Zeitung

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Weiterer Angriff auf Schiedsrichter? ASC Dudweiler bestreitet Vorwürfe

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Der Schiedsrichter bracht die Partie ab. Symbolfoto.

Am vergangenen Dienstag wurde im Saarland erneut ein Fall von Gewalt gegen Unparteiische bekannt: Bei einer Partie zwischen dem ASC Dudweiler und dem FC Riegelsberg sei ein Schiedsrichter von Spieler angegriffen und verfolgt worden.

Die Fußballabteilung des ASC Dudweiler veröffentlichte nun eine Mitteilung, in der der Verein die Vorwürfe bestreitet. „Zwar gab es eine Rudelbildung sowie Platzverweise, die vom Schiedsrichter ausgesprochen wurden, der Schiedsrichter wurde aber weder umgestoßen noch verfolgt“, so der Vorsitzende der Abteilung, Michael Raab. Er habe den Platz völlig unbedrängt im Beisein der Ordner verlassen sowie ungestört duschen und das Gelände verlassen können. „Etwas anderes würde, bei aller Leidenschaft, unserem Verständnis von sportlichem Miteinander und Fair Play widersprechen“, heißt es in der Mitteilung. 

Da der Fall derzeit beim zuständigen Sportgericht liegt, könne man sich derzeit nicht weiter zu den Vorwürfen äußern, um nicht ins schwebende Verfahren einzugreifen. Dennoch habe man sich angesichts der Gerüchte zu einer Stellungnahme gezwungen gesehen. 

Angriffe auf Schiedsrichter im Saarland hatten in den vergangenen Monaten für Diskussionen und sogar ein Streik-Wochenende gesorgt. Sportminister Klaus Bouillon hatte angekündigt, für eine schnelle strafrechtliche Verfolgung zu sorgen. 

Bisherige Artikel zu Attacken auf Schiedsrichter im Saarland

8. Oktober 2019: Wieder Attacke im Saarland: Schiedsrichter von Spieler angegriffen und verfolgt
13. September 2019: Saar-Schiedsrichter wegen Aufruf zum Boykott suspendiert
10. September 2019: Streik-Wochenende nach Gewalt gegen Schiedsrichter: Offener Brief des Saarländischen Fußballverbands
05.September 2019: Schiedsrichter-Streik im Saarland: Spiele werden verlegt
03.September 2019: Saarländische Schiedsrichter treten Mitte September in Streik
30. August 2019: Nach Angriff auf Unparteiischen: Schiedsrichter drohen Streik an
26. August 2019: Merzig-Brotdorf: Schiedsrichter nach Jugendspiel zusammengeschlagen

Verwendete Quellen:
 Mitteilung des ASC Dudweiler
eigener Bericht

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