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Vor Synagoge in Saarbrücken: 1.500 Menschen nehmen an Mahnwache teil

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An der Mahnwache vor der Synagoge in Saarbrücken hatten sich zum Gedenken an den Anschlag in Halle etwa 1.500 Menschen versammelt. Foto.BeckerBredel

Am gestrigen Freitagabend (11. Oktober) fand in der Saarbrücker Synagoge der Gottesdienst statt. In Gedenken an den Anschlag in Halle versammelten sich dazu laut Polizei etwa 1.500 Menschen in der Lorzingstraße

Das Aktionsbündnis "Bunt statt Braun" hatte zur Mahnwache aufgerufen. Auch die Junge Union, die zur gleichen Zeit in der Congresshalle ihren Bundeskongress abhielt, unterbrach diesen kurz nach Beginn, um in einem Trauermarsch zur Synagoge zu ziehen, vor der ein Kranz niedergelegt wurde. Etwa 800 Menschen schlossen sich dem Zug an. Auch andere Vertreter aus der Politik, etwa Mitglieder der Landesregierung und des Parlamentes, nahmen an der Aktion teil. 

Richard Bermann von der Synagogengemeinde Saar äußerte im SR, dass es sich beim wachsenden Antisemitismus um ein gesamtgesellschaftliches Problem handelte. Die Politik könne jedoch etwa mit Jugendarbeit und Bildung entgegenwirken. So könne man beispielsweise mit Schülern höherer Klassenstufen ein KZ besuchen.

Auch Ministerpräsident Tobias Hans und Friedrich Merz waren Teil des Trauerzuges. Gegenüber dem SR äußerte Hans, dass es auch die Aufgabe der Politik sei, Rechtsextremismus in die Schranken zu weisen. 

Sowohl der Marsch durch die Stadt als auch die Mahnwache und der Solidaritätsgottesdienst wurden von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei begleitet. Der Einsatz verlief ohne Störungen

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei Saarbrücken
• Saarländischer Rundfunk

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Demonstration von Kurden in Saarbrücken: Polizei muss gegen Ausreißer einschreiten

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Die Polizei musste den Demonstranten mit einer schnellen Absperrung den Weg abschneiden. Archivfoto: BeckerBredel

Eine Kundgebung des Kurdischen Kulturzentrums in Abstimmung mit der Polizei verlief zunächst störungsfrei. Im Anschluss kam es bei der Demonstration der Kurden in Saarbrücken jedoch zu Problemen. 

Etwa 75 der Protestierenden bewegte sich entgegen der Absprache in Richtung Bahnhofstraße Saarbrücken. Die Demonstranten seien laut Polizei "hoch emotionalisiert" gewesen. Die Einsatzkräfte konnten mit einer schnellen Absperrung jedoch den Weg der Gruppe abschneiden und so Gefahren für Anwohner, Passanten und den Straßenverkehr verhindern. 

Die Polizisten brachten die Ausreißer unter Kontrolle und begleiteten sie zurück zur Europa-Galerie. Dort löste sich der Aufzug auf. Bei der Aktion, die die Beamten teilweise unter Anwendung von Zwang durchsetzen mussten, wurden jedoch Polizeikräfte bedrängt. Gegen einen Demonstranten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Verletzt wurde niemand. 

Aufgrund der zeitgleich stattfinden Mahnwache vor der Synagoge in Saarbrücken waren etwa einhundert Polizeikräfte in Saarbrücken an dem Abend im Einsatz. Gegen 21:30 Uhr stabilisierte sich die Lage in der Stadt. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizei Saarbrücken

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Gewaltbereite Fans erwartet: Saar-Polizei in Sorge um Pokalspiel

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Beim Pokalspiel zwischen FC Saarbrücken und FC Köln werden 6.800 Fans erwartet - darunter auch gewaltbereite. Foto: BeckerBredel

Etwa 500 "Problemfans" auf beiden Seiten erwartet die saarländische Polizei zum DFB-Pokalspiel im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion. Mehrere Hundert Beamte werden an dem Fußballtag eingesetzt, die auch aus anderen Bundesländern hinzugezogen werden.

Auseinandersetzungen beim Pokalspiel befürchtet 

Wie Polizeieinsatzleiter Eric Schweizer dem SR berichtet, laufen die Vorbereitungen seit Wochen. Die Polizei befürchtet körperliche Auseinandersetzungen, da das Verhältnis zwischen den Kölner und den Saarbrücker Fans "feindschaftlich geprägt" sei. In der Vergangenheit sei es zu Gewalt zwischen den Gruppen gekommen, die von der Polizei unterbunden werden musste. 

Das Großaufgebot der Polizei solle zum einen dafür sorgen, dass gegnerischen Fangruppen getrennt zum Stadion gelotst werden. Die Fans des FC Saarbrücken sollen über die Völklinger Seite, die Köln-Anhänger über das Köllertal ins Stadion geleitet werden. Da viele Saarländer, die sich in der Gegend auskennen, jedoch Anhänger des Gast-Vereins sind, schätzt Schweizer dieses Unterfangen als schwierig ein. 

Großräumige Verkehrsbehinderungen erwartet

Wie der Einsatzleiter dem SR weiter berichtet, müsse neben Auseinandersetzungen auch mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Das Stadion wird in der Hauptverkehrszeit um 16:30 Uhr geöffnet. Im ganzen Köllertal sei daher mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Wenn möglich, sollte das Gebiet umfahren werden.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Straßenbauer sperren A8 bei Saarlouis am Wochenende

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Im Baustellenbereich wird die Fahrbahn-Markierung erneuert. Grafik: Landesbetrieb für Straßenbau.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wird an diesem Sonntag (13. Oktober) die A8 voll sperren. Betroffen ist der Bereich zwischen den Anschlussstellen Dillingen-Süd und dem Autobahndreieck Saarlouis in Fahrtrichtung Luxemburg und zur A620. Das teilte der LfS am Freitag mit.

Der Grund: Die beschädigte Fahrbahn-Markierung im Baustellen-Bereich muss erneuert werden. Die Arbeiten samt Sperrung werden voraussichtlich von 8.00 bis 16.00 Uhr andauern.

Die Umleitung führt von der Anschlussstelle Dillingen-Süd über die L174 und die L355 zur Anschlussstelle Dillingen-Mitte.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 11.10.19

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Debatte um Hochzeitskorsos: Polizeipräsident wirft Gewerkschaftschef "Polemik und Stimmungsmache" vor

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Eine Polizistin steht vor den Fahrzeugen eines Hochzeitskorsos. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Thomas Kraus

David Maaß, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, hatte Innenminister Klaus Bouillon in einer Pressemitteilung öffentlich aufgefordert, seine Anweisung nach einer "Null-Toleranz-Strategie" bei Hochzeitskorsos zurückzunehmen

Die Forderung sei mit dem Personal nicht umsetzbar und für die Beamten gefährlich, zudem werde der Polizei das Recht genommen, die Lage individuell zu beurteilen, so Maaß. In einer Pressemitteilung der Landespolizei bezieht nun Polizeipräsident Norbert Rupp Stellung zu den Vorwürfen. 

Bouillon habe nur im Falle von exzessiven Begleiterscheinungen, die über die gesellschaftliche Akzeptanz hinausgehen, zu einem entschiedenen Vorgehen aufgefordert. Dies sei etwa bei gefahrenträchtigen Verkehrsverstößen auf Autobahnen, dem Einsatz von Waffen oder Pyrotechnik der Fall. Die Beamten seien dafür verantwortlich, gegen Verhaltensweisen vorzugehen, die Unbeteiligte massiv gefährden könnten. 

In den Leitlinien des Polizeipräsidenten, die sämtliche Dienststellen erhalten haben, werde zudem ausdrücklich auf Beachtung der Verhältnismäßigkeit hingewiesen. Jeder Einzelfall müsse wie immer individuell und eigenverantwortlich von den Polizisten bewertet werden. 

Die Gesundheit der Polizisten liege sowohl Rupp als auch Bouillon am Herzen. In den vergangenen Jahren habe man durch die Verbesserung der Ausstattung für Polizisten dafür Sorge getragen, diese zu weiter zu sichern. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Polizeipräsidenten
• Pressemitteilung der GdP

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35.000 Unterschriften: Petition für Verbot von Bordellwerbung überreicht

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Werbung für Prostitution soll vor allem um Schulen und Jugendeinrichtungen in Saarbrücken verboten werden. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Bei einem Termin in der Staatskanzlei wurden die Unterschriften für ein Verbot von Bordellwerbung an den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans, bzw. dessen kurzfristige Vertreterin Monika Bachmann übergeben.

„Mit mehr als 35.000 Unterschriften ist der Aufruf für ein Saarland frei von Bordellwerbung die erfolgreichste Petition dieses Bundeslandes. Gemeinsam fordern die Unterstützerinnen und Unterstützer die saarländische Landesregierung dazu auf, sich dem Anliegen anzuschließen und Bordellwerbung im öffentlichen Raum abzuschaffen“, sagte Katharina Kunze, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken. Unter den Unterstützern sind unter anderem Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, Familienministerin Monika Bachmann, der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. 

"Sexistisch, unnötig und kein positives Aushängeschild"

Das Anliegen: Werbung von Bordellbetrieben auf Plakatwänden und mobilen Werbeflächen - teils in den Innenstädten und direkt vor Schulen - soll abgeschafft werden. „Bordellwerbung im öffentlichen Raum ist sexistisch, unnötig und sicherlich kein positives Aushängeschild für das Saarland. Wir hoffen, dass Ministerpräsident Hans dafür eintritt, diese Großplakate von unseren Straßen verschwinden zu lassen", so Katharina Kunze.

Die Begründung in der Petition: In den Reklamen werden Frauen als Ware dargestellt und mit käuflichen Produkten gleichgesetzt. Dies sei ein Angriff auf die Würde von Frauen. Die Realität des Gewerbes werde verschleiert. Zudem untergrabe die Werbung das Selbstbestimmungsrecht von Sexarbeiterinnen und den Schutz vor Zwang, Ausbeutung und gesundheitsgefährdenden Praktiken, die im Prostituiertenschutzgesetz verankert sind. Durch die Anzeigen werde Freiern suggeriert, dass es noch günstigere und "geilere Angebote" gebe. Dadurch verschlechteren sich die ohnehin riskanten Arbeitsbedingungen

Darüber hinaus werde durch die Plakatwände etwa der Jugendschutz gefährdet. Durch die Konfrontation werde Kindern und Jugendlichen der Eindruck vermittelt, dass Arbeit in Bordellen glamourös sei und die Bezeichnung "Hure" für selbstbewusste, hübsche, offenherzige Mädchen gelte. Außerdem werde Jungen suggeriert, dass sie erste romantische Erfahrungen kaufen könnten.

Die vollständige Petition ist nach wie vor auf der Seite der Frauenbeauftragten des Saarlandes zu finden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte Saarland

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Saarländer entwickeln erste Dating-App für Hunde

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In wenigen Wochen soll die neue App erhältlich sein. Grafik: red

Tanja und Andreas Scherschel möchten ihre App „petship and more“ zum Erfolg machen. Denn von der Idee sind sie überzeugt. Im Gespräch mit „Bild“ erklärten sie einige Funktionen der Anwendung, die sich an Hundebesitzer richtet.

Wie der Name bereits (in Anlehnung an eine andere bekannte Dating-Plattform) verrät, geht es in der App mitunter um die Liebe. Denn jeder Hund erhält dort ein Profil - inklusive eines Steckbriefs, Fotos und einer Geo-Lokalisierung. Nutzer der App können demgemäß Frauchen, Herrchen sowie Hundi beim Gassi gehen ansprechen. Möglicherweise entwickele sich daraus ja eine „Tier- oder Halterliebe“.

Doch die App soll noch mehr können. Als „soziale Plattform“, titelt der Medienbericht, seien in der Anwendung auch hundefreundliche Restaurants, Hundesalons oder Tierärzte zu sehen. Darüber hinaus könne man beispielsweise auch über Gefahren (etwa Hundeköder) informieren.

Ab November soll die App für Android-Geräte im Google Play Store verfügbar sein. Die Basisversion sei gratis, heißt es.

Verwendete Quellen:
• Bild Saarland

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