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Kino in Schmelz gehört zu den 100 beliebtesten in Deutschland

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Das "Lichtspiele" in Schmelz erreichte in der Abstimmung von Movie Pilot die Top 100 der beliebtesten Kinos. Symbolfoto: Fredrik Von Erichsen/dpa-Bildfunk

62.519 Kinofans haben abgestimmt. Von den 1.226 Vorschlägen erhielten 100 Kinos besonders viele Votes. Darunter auch das "Schmelzer Lichtspiele".

Das Kino in Schmelz gibt es bereits seit 100 Jahren. Es wurde an Weihnachten im Jahr 1919 eröffnet und besteht aus nur zwei Kinosälen: Maxi und Mini. Insgesamt 272 Zuschauer finden in den Kinosesseln Platz. Es ist eines von wenigen Filmhäuser im Saarland, die noch über eine Balkonloge verfügen. Aber nicht nur der klassische Charme, sondern auch die moderne Ausstattung mit 4K-Projektoren und neuester Tontechnik dürfte den "Schmelzer Lichtspielen" einen Platz in den beliebtesten hundert Kinos verschafft haben. 

Die Beteiligung an der Abstimmung ist dabei im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent gestiegen. Auch Kinos machten verstärkt auf die Aktion "Deutschlands Lieblingskino" aufmerksam. ”Wir sind stolz, dass sich 2019 noch mehr Kinos an der Aktion beteiligt haben. Dabei beobachten wir, dass Kinos immer mehr die Sozialen Medien nutzen. Das ist hervorragend, denn so werben sie für sich dort, wo ihre Zielgruppe ist."

Die Top 100 gehen ins Rennen um den Titel "Deutschlands Lieblingskino 2019". Das Hauptthema lauter in diesem Jahr "Soziales Engagement". Aufgrund der eingereichten Bewerbungen, entscheidet eine Fachjury, wer die Urkunde auf der Münchner Filmwoche 2020 erhält. 

Verwendete Quellen:
• Moviepilot-Pressemitteilung
Hompage des "Schmelzer Lichtspiel" Kinos

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mit dpa

Missbrauchsskandal in Homburg: Opferanwältin glaubt an Vertuschung

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Claudia Willger vertritt sechs Patienten, die an der Uniklinik in Homburg Opfer von Missbrauch geworden sein sollen. Fotos: Katja Sponholz/Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die Saarbrücker Rechtsanwältin Claudia Willger weiß nicht, wie viele Opfer von sexueller Gewalt sie schon kennengelernt, beraten und vertreten hat. Einige Hundert sind es garantiert. Doch der Fall am saarländischen Universitätsklinikum Homburg (UKS) beschäftigt die 58-Jährige in besonderer Weise. 

Assistenzarzt missbrauchte mehrere Kinder

Ende Juni war bekannt geworden, dass ein Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum in Homburg von 2010 bis 2014 mehrere Kinder sexuell missbraucht haben soll. Er soll medizinisch nicht notwendige Untersuchungen im intimen Bereich vorgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen der Behandlung von 34 Patienten. Nach dem Tod des Arztes 2016 waren die Ermittlungen eingestellt worden. Die Eltern der meist fünf bis acht Jahre alten Kinder waren bis vor kurzem nicht informiert worden.

Gegen den Klinikleiter wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Laut Rechtsaufsicht lasse er auf eigenen Wunsch derzeit die Leitung und seine hauptamtlichen praktischen Dienste in der Krankenversorgung ruhen.

314 Betroffene kontaktiert

Nach Auskunft von Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor des Klinikums, läuft die Aufarbeitung der Verdachtsfälle mit unterschiedlichen Maßnahmen, unter anderem einem neuen "Schutzkonzept Gewaltprävention". Außerdem seien insgesamt 314 Betroffene, die damals Patienten des Arztes waren, beziehungsweise deren Familien angeschrieben worden. Aus 57 telefonischen Anfragen hätten sich bislang 32 Akteneinsichten und Gespräche an der Uniklinik ergeben. Zudem habe es eine externe Begutachtung der ursprünglichen 34 Patientenakten gegeben. "Die Ergebnisse des umfangreichen Gutachtens werden aktuell am UKS gesichtet", teilte Reith mit.

"Ich glaube, dass es gesellschaftlichen Eliten ganz gut gelingt, so etwas zu verstecken und sich gegenseitig zu schützen", sagt Claudia Willger.

Widerstand von Kindern wurde nicht ernst genommen

Die Anwältin, die sechs frühere Patienten des Arztes vertritt, ist überzeugt, dass man früher am UKS und spätestens ab 2015 in der Staatsanwaltschaft gewusst habe, dass an der sogenannten Ausscheidungsambulanz etwas nicht in Ordnung gewesen sei. Die Eltern seien trotzdem nicht informiert worden - mit der Folge, dass ihre Kinder dort weiter in die Behandlung gingen. Widerstände von Kindern seien als aufsässiges Verhalten oder als Probleme in der Erziehung gewertet worden.

"Weil die Eltern nicht informiert wurden, konnten sie nicht entsprechend reagieren. Dadurch ist ein Problem chronifiziert worden. Das geht in Richtung Körperverletzung", sagt Willger.

Willger will Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

Das gehe zulasten jener Opfer, die besonders unter der Verharmlosung von Taten litten. Deshalb habe sie gegen den Chefarzt, eine Oberärztin und die Justiziarin des UKS sowie gegen die damals ermittelnde Staatsanwältin Strafanzeigen gestellt. Weil diese jedoch ohne Ermittlungsverfahren abgelehnt worden seien, habe sie nun einen Antrag auf eine gerichtliche Entscheidung gestellt.

"Ich will ein Zeichen setzen", sagt sie. "So etwas darf so niemals wieder geschehen. Es muss sich etwas an den Strukturen ändern, dass diejenigen, die an einer verantwortlichen Stelle sitzen, auch wirklich die Verantwortung tragen - auch, wenn sie nichts unternommen haben."

Die Verharmlosung habe Traumata ausgelöst

Das sei man vor allem den Betroffenen schuldig. Wenn solche Taten verharmlost würden, litten sie unter zusätzliche Belastungen: "Dann trauen sie ihren Gefühlen nicht mehr", weiß sie aus jahrelanger Erfahrung als Opferanwältin. "Die Reaktionen der Umwelt können solch eine zerstörerische Kraft haben, dass sie von den Wirkungen über das hinausgehen, was eigentlich passiert ist." Sie kenne Betroffene, die seitdem Angst haben, ein Krankenhaus zu besuchen oder sich weigerten, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. "Eine hat erzählt: Das Schlimmste, was ihr passieren könne, wäre, wenn sie einmal pflegebedürftig werde. Das werde sie nicht aushalten, dann werde sie sich vorher umbringen."

Willger fordert, dass die Vertuschung gestanden wird

Genau deshalb will Claudia Willger mit ihrem Kampf für die Betroffenen Bewusstsein schaffen. Zwar sei sie überzeugt, dass in diesem Fall viel verheimlicht worden sei. Gleichwohl habe sie den Eindruck, "dass hier auch gewaltige Dinge angestoßen werden und endlich ein Stück weit Licht hineinkommt".

Die Staatskanzlei hat einen Sonderermittler eingesetzt, der das Verfahren untersuchen soll. Und auch ein Untersuchungsausschuss "Missbrauchsfälle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Homburg" hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen. "Ich bin dankbar für diesen Ausschuss, das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erträumt", gibt Willger zu. Ihrer Ansicht nach müssten daraus andere politische Bewertungen erfolgen. "Ich wünsche mir, dass am Ende ganz klar benannt wird, was es war", so die Anwältin. "Es war ein Vertuschen von Missbrauch an einer bedeutenden staatlichen Institution. Und es war nicht in Ordnung."

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Henry's Eismanufaktur: Dominik Heil gehört zu den erfolgreichsten Gründern Deutschlands

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Dominik Heil, Gründer der Eismanufaktur, wurde für seine unternehmerische Leistung ausgezeichnet. Foto: Agata Kozlik

Dass es bei Henry's Eismanufaktur das beste Eis des Saarlandes gibt, habt ihr, liebe SOL.DE-Leser, bereits im Juli dieses Jahres entschieden. In einem Voting erhielten die Henry's-Kreationen nämlich einen Löwenanteil eurer Stimmen. Nun wurde Dominik Heil, dem Gründer der Eismanufaktur, eine weitere Ehre zuteil.

Gründer-Preis für Henry's Eismanufaktur

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, konnte Henry's Eismanufaktur den Landessieg Saarland im Unternehmenswettbewerb „KfW Award Gründen 2019“ für sich entscheiden. Wertgeschätzt werde mit der Auszeichnung Heils „Bilderbuch-Start in die Selbstständigkeit“. Diesen habe er vor allem durch sein „hochwertiges, handwerklich hergestelltes Speiseeis aus der Region für die Region“ erreichen können.

Der Gründer-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, heißt es. Darüber hinaus habe das Unternehmen nun eine Chance auf den Bundessieg im Wettbewerb. Der Gewinner erhalte weitere 9.000 Euro. Ebenso bestehe die Möglichkeit auf einen Publikumspreis (5.000 Euro).

Hintergrund: Der „KfW Award Gründen 2019“ wird jährlich von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben. Laut eigenen Angaben der Förderbank sollen damit erfolgreiche Gründerinnen und Gründer ausgezeichnet werden. Zudem möchte man dazu beitragen, der Selbstständigkeit mehr öffentliche Anerkennung zu verleihen.

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung deGUT

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Die erste „Smart Bench“ des Saarlandes steht in Homburg - und das kann sie

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So sehen die neuen Bänke aus (diese Aufnahme zeigt ein Gerät, das in Wunstorf in Niedersachsen steht). Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Hauke-Christian Dittrich

An der Bushaltestelle des Christian-von-Mannlich-Gymnasiums in der Talstraße in Homburg steht seit Montag eine „intelligtente Parkbank“, berichtet die „SZ“. Die sogenannte „Smart Bench“ löst jedoch nicht nur eine handelsübliche Sitzbank ab. Sie bietet auch, das verrät bereits der Name, einige digitale Dienste an.

„Smart Bench“ in der Homburger Talstraße: Das kann die „intelligente Parkbank“

Ein Leben ohne Smartphone, Tablet und Co.? Für viele Menschen mittlerweile unvorstellbar. Doch was tun, wenn sich der Akku dem Ende neigt - oder der Empfang mal wieder besonders unbrauchbar ist? Unter anderem in solchen Fällen bietet sich ein Besuch der „Smart Bench“ an. Das kann sie nämlich:

Geräte aufladen (sowohl induktives Laden als auch per USB)
WLAN-Hotspot
• Bank als Lichtobjekt: Nach Angeben der Hersteller soll so mehr Sicherheit entstehen
• Eigentlich ist dieser Punkt offensichtlich, aber: Die „Smart Bench“ ist auch zum Sitzen geeignet

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Bürgermeister Michael Forster und Dagmar Pfeiffer, Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, stellten die neue Smart Bench vor. Foto: Bernhard Reichhart/Stadt Homburg

Insgesamt 3.500 Euro hat Homburg für das Gerät bezahlt, heißt es im Medienbericht. Mit den Daten, die während der Nutzung erhoben werden, möchte die Stadt über die mögliche Zukunft weiterer Bänke entscheiden.

„Diese Bank ist für uns ein Puzzlestein auf dem Weg zur digitalen Stadt“, erklärte Bürgermeister Michael Forster bei der Präsentation dieses ersten konkreten Projekts, mit dem die Digitalisierung zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt vorangetrieben werden soll. 

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Pressemitteilung Homburg
Homepage greinSMARTenergy

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Brutaler Raub: Maskierte überfallen Bexbacher in seinem eigenen Zuhause

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Eine Ork-Maske wie diese soll einer der Täter getragen haben. Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk.

Unbekannte haben am späten Sonntagabend (13. Oktober) einen 63-Jährigen in seinem Haus in Bexbach-Höchen überfallen. Das berichtet die Polizei am Dienstag.

Demnach klingelten die maskierten Räuber gegen 23.45 Uhr an der Haustür des Einfamilienhauses in der Kohlstraße. Nachdem der Bewohner die Tür geöffnet hatte, schlugen die Unbekannten unvermittelt auf den 63-Jährigen ein und überwältigten ihn.

Im Anschluss durchsuchten die Täter das Haus und klauten Kredit- und EC-Karten sowie Bitcoin-Münzen, teilen die Beamten mit. Der Schaden liege im fünfstelligen Bereich. Einer der Täter soll bei dem Raub eine hell-beige Ork-Maske getragen haben.

Zeugen, die zwischen 23.00 und 1.00 Uhr verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Wahrnehmungen in Bexbach-Höchen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622133, in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 15.10.19

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Polizei bereitet sich auf Kurden-Demos in Saarbrücken vor

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Wegen der türkischen Militäroffensive demonstrieren deutschlandweit Kurden. Hier im Bild: Hamburg. Foto: Axel Heimken/dpa-Bildfunk.

Das saarländische Innenministerium rechnet damit, dass es bei Protesten von Kurden zu Straftaten kommen kann. Die Polizei bereite sich daher „personell und konzeptionell" auf die laut Ministerium „zum Teil hoch emotionalisierten" Demonstranten vor, berichtet die „SZ".

Saarbrücken: Demos auch am Dienstag und Mittwoch

Laut Medienbericht geht die Polizei auch davon aus, dass es teilweise zu unangemeldeten Demos kommen wird. Für den heutigen Dienstagabend (15. Oktober) und den morgigen Mittwochabend sind laut Kurdischem Gesellschaftszentrum Saarbrücken Proteste vor der Europa-Galerie angekündigt.

Die Kurden demonstrieren gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien und die Bekämpfung der dortigen Kurdenmilizen. Seit Mittwoch vergangener Woche hat es fünf Kundgebungen von Kurden im Saarland gegeben, so die „SZ".

Nach Demo in Saarbrücken: Polizei ermittelt

Am Sonntag kam es zu einem Einsatz der Polizei in der Saarbrücker Innenstadt, als sich etwa 100 Demonstranten unangekündigt vor dem Hauptbahnhof versammelt hatten. Die Beamten ermitteln im Zusammenhang mit dieser Demo wegen mehrerer Verstöße, darunter dem Zeigen von verbotenen Symbolen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Berichte
• eigene Recherche

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mit dpa/lrs

Explosion in Spiesen: Großer Knall in Wohnhaus

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Noch läuft die Suche nach der Ursache. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Spiesen-Elversberg sind einige Scheiben zerborsten. Der laute Knall hatte gegen 18.40 Uhr am Montagabend (14. Oktober) die Nachbarschaft in der Hauptstraße aufgeschreckt.

Die Ursache für den Knall ist noch unklar. Wie die „SZ" berichtet, gibt es keine Hinweise dafür, dass ein technischer Defekt an einer Gasheizung der Auslöser gewesen sei. Die Suche nach der Ursache soll am Dienstag fortgesetzt werden.

Es sei niemand verletzt worden, die Bewohnerin des Hauses und ihre zwei Kinder seien lediglich zur Beobachtung ins Krankenhaus gekommen. Auch ein Hund wurde in Sicherheit gebracht. Das Haus bleibe bewohnbar, die Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt, 14.10.19
• Saarbrücker Zeitung

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Wie kam es zu dem tödlichen Unfall bei Bübingen? Polizei sucht weiterhin Zeugen

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An dem Unfall auf der B 51 bei Bübingen waren insgesamt vier Fahrzeuge und zehn Insassen beteiligt. Foto: BeckerBredel

Am Sonntagmorgen, gegen 10.00 Uhr, forderte ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 51 bei Saarbrücken-Bübingen ein Menschenleben. Zudem wurden vier weitere Personen verletzt, zwei davon schwer. Auch ein Hund, der sich an Bord eines Unfallfahrzeugs befand, verstarb während der Rettungsarbeiten. Doch wie kam es zu dem Unfall?

Schwerer Unfall auf B51 bei Bübingen

Auf der B51 geriet in Höhe des Industriegebiets in Bübingen ein Audi Q7 in den Gegenverkehr - und kollidierte so mit drei aufeinanderfolgenden Pkw. Der erste entgegenkommende Wagen (ein Ford) konnte noch in die Leitplanke ausweichen. So kam es lediglich zu einer seitlichen Kollision.

Das mittlere Auto, ein Citroën, krachte jedoch frontal mit dem Audi zusammen. Der 69-jährige Fahrer des Citroën verstarb an der Unfallstelle. Seine Frau, die sich zum Zeitpunkt der Kollision auf dem Beifahrersitz befand, erlitt schwere Verletzungen. Für den Hund des Paares kam jede Hilfe zu spät, er kam während der Rettungsarbeiten ums Leben.

Der Fahrer des dritten nachfolgenden Pkw, einem VW, wurde von dem umherschleudernden Audi an der rechten Fahrzeugseite getroffen. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

Der mutmaßliche Unfallverursacher, der Audifahrer, erlitt durch die Kollisionen schwere Verletzungen. Er musste aus seinem Wagen geborgen werden. Warum er auf die Gegenfahrbahn geraten war, steht noch nicht fest.

Unfall auf B51: Polizei sucht Zeugen

Bereits am Sonntag wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Kfz-Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Da aktuell immer noch nicht klar ist, was die Zusammenstöße am Sonntag verursachte, appelliert die Polizei weiterhin an Zeugen. Darüber berichtet die „SZ“.

Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, sollte sich umgehend bei den Beamten in Saarbrücken melden. Die Telefonnummer der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt: (0681) 932 1233.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Bericht der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 13.10.2019
• Saarbrücker Zeitung

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Trinkwasser in Dillingen wieder nutzbar - doch es gibt Einschränkungen

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Das Trinkwasser in Dillingen wird weiterhin gechlort. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk.

Die Bürger von Dillingen können aufatmen und ihr Trinkwasser wieder bedenkenlos nutzen. Die Stadtwerke haben am Montagnachmittag (14. Oktober) das Abkoch-Gebot für beendet erklärt.

Bakterium an zwei Stellen nachgewiesen

Das Wasser entspreche wieder der Trinkwasserverordnung und sei „mikrobiologisch einwandfrei", so die Stadtwerke. In den letzten Tagen seien 50 Proben im Trinkwassernetz, in Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen und öffentlichen Einrichtungen entnommen worden. Tests ergaben: Lediglich in zwei Gebäuden wurde das Bakterium Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen. Die Hausinstallationen dieser Gebäude werden jetzt individuell desinfiziert.

Trinkwasser in Dillingen wird weiter gechlort - Einschränkungen

Das Trinkwasser in Dillingen wird vorsorglich weiterhin gechlort. Es sollte daher nicht für die Herstellung von Babynahrung und für Aquarien verwendet werden. Ansonsten können Einwohner das Wasser uneingeschränkt nutzen.

In den Dillinger Innenstadt und den Bezirken Überm Berg und Pachten war vor eineinhalb Wochen bei Routineuntersuchungen eine mikrobiologische Verkeimung mit Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen worden.

Die Stadtwerke wollen mitteilen, sobald die Chlorung des Trinkwassers beendet ist. Für Fragen stehen Mitarbeiter unter der Tel. (06831)9747112 zur Verfügung.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Stadtwerke Dillingen/Saar, 14.10.19
• eigene Berichte

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Trinkwasser in Gersheim muss nicht mehr abgekocht werden

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Das Trinkwasser in Gersheim ist nicht mehr mit Keimen verunreinigt. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Nachdem vier Tage lang in den Proben vom Gersheimer Trinkwasser keine Keime mehr gefunden wurden, kann das Wasser von den Bewohnern wieder wie gewohnt verwendet werden. 

Auch bei der dritten und letzten Überprüfung am Dienstag stellte sich das untersuchte Wasser als keimfrei heraus. Damit seien die hohen Anforderungen an die Trinkwasserqualität wieder sichergestellt. Die Vorsorgemaßnahmen wurden aufgehoben. Um die Keime aus dem Netz zu entfernen, wurden zuvor umfangreiche Spülungen durchgeführt. Auf eine Chlorzugabe hatten die Stadtwerke jedoch verzichtet. 

In der vergangenen Woche hatte sich herausgestellt, dass wohl aufgrund der starken Regenfälle das Wasser in Gersheim mikrobiologisch verunreinigt war. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Stadtwerke Bliestal
• Eigener Artikel

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