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mit dpa/lrs

Einigung im Tarifkonflikt: Warum die Busfahrer am Mittwoch aber immer noch streiken

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Verdi und KAV haben sich geeinigt. Foto: BeckerBredel.

Im Tarifkonflikt des kommunalen Busverkehrs im Saarland haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) geeinigt. Die rund 1.000 Beschäftigten erhalten rückwirkend zum 01.06.2019 mehr Lohn, wie Verdi am Dienstagabend (15. Oktober) mitteilte.

Update (16.12 Uhr): Nach Urabstimmung: Streik der Busfahrer im Saarland offiziell beendet

Weiter wird das Einstiegsgehalt der Busfahrer rückwirkend zum 01.10.2019 auf 2.500 Euro angehoben, ab dem 01.10.2022 auf 2.800 Euro. „Wir haben ein ordentliches Ergebnis erzielt", sagte Dennis Dacke vom Verdi Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland. Eine Einigung hatte sich am Montag bereits abgezeichnet. Da war aber die Zeit für Gespräche zu knapp gewesen, sodass man sich auf Dienstagabend vertagt hatte.

Urabstimmung der Streikteilnehmer

Der seit drei Wochen andauernde Streik der Busfahrer ist damit aber noch nicht beendet. Wie der Verdi-Sprecher erklärte, muss die Vereinbarung zunächst noch per Urabstimmung von mindestens 25 Prozent der Streikteilnehmer angenommen werden. Erst danach sei der Streik beendet, sagte er.

Busstreik im Saarland: Diese Busse fahren und diese nicht

Die Verkehrsbetriebe müssen dann möglichst rasch wieder den Betrieb aufnehmen. Das Ergebnis der Abstimmung soll gegen 16.00 Uhr am Mittwoch bekannt gegeben werden, ab Donnerstag fahren die Busse bei einer Zustimmung der Busfahrer wieder. Der Busverkehr laufe voraussichtlich ab Freitag wieder normal.

Hunderte Busfahrer hatten gestreikt. Ein Knackpunkt war die Laufzeit des Tarifvertrages. Verdi hatte für neu eingestellte Busfahrer einen Einstiegslohn von 2.800 Euro gefordert plus die Anhebung der Entgelte aller anderen Beschäftigten um 427 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zunächst zweieinhalb Jahren. Die Arbeitgeberseite wollte die Anhebung zeitlich strecken und hatt eine Laufzeit von fünf Jahren gefordert.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarbrücker Zeitung

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