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15. Tattoo Expo Saar an diesem Wochenende in der Saarlandhalle Saarbrücken

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Heute (19. Oktober 2019) beginnt die 15. Tattoo Expo Saar in Saarbrücken. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Heute ist es wieder soweit: Um 12.00 Uhr fällt der Startschuss für die mittlerweile 15. Tattoo Expo Saar. Nach Angaben der Veranstalter wird die Saarbrücker Saarlandhalle dann erneut zu einem Treffpunkt „für die Besten aus der nationalen sowie internationalen Tattoo- und Piercing-Szene“.

Im Fokus steht jedoch nicht nur das Stechen von Tattoos und Piercings. Darüber hinaus bietet die Messe unter anderem auch unterschiedliche Händlerstände mit Szene-Artikeln, eine Prämierung der besten Tattoos sowie Verlosungen, heißt es.

Für die Unterhaltung sollen darüber hinaus der Berliner Musiker Nader Rahy (bekannt durch die Sendung „The Voice of Germany“) und die Star-Wars-Cosplayer von „Imperial Order“ sorgen. Und: Dieses Jahr stehe auch der Tierschutz auf der Tagesordnung. Denn das Team von „Harte Hunde - Ralf Seeger greift ein“ (bekannt durch die gleichnamige VOX-Sendung) werde die Messe aktiv unterstützen.

Tattoos im Saarland: Bei diesen Tätowierern bist du gut aufgehoben

Als Moderator der diesjährigen Expo konnten die Veranstalter übrigens Luciano Falsetti (Radio Salü, Classic Rock Radio) gewinnen.

Auf einen Blick:
Was? 15. Internationale Tattoo Expo Saar
Wo? Saarlandhalle, Adresse: An der Saarlandhalle 1, 66113 Saarbrücken
Wann? Samstag (19.10.2019) und Sonntag ab 12.00 Uhr

Eine Tageskarte kostet zehn Euro.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung Congress-Centrum Saar GmbH

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Wegen Softair-Waffe: Polizei rückt zu Großeinsatz in Saarbrücken aus

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Symbolfoto: BeckerBredel

Am Freitagnachmittag rückte die Polizei zu einem Großeinsatz in den Saarbrücker Jenneweg aus. Ein Bürger hatte die Beamten zuvor über einen mutmaßlich bewaffneten Mann informiert. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten allerdings weder den Gesuchten noch einen verdächtigen Gegenstand feststellen.

Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus: Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Saarbrücken. Zu Hause traf ihn die Polizei nicht an, da er am am späten Nachmittag seinen Rechtsanwalt aufgesucht hatte.

Im Rahmen einer ersten Befragung gab er gegenüber den ermittelnden Polizeibeamten an, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Softair-Pistole gehandelt habe. Zwischenzeitlich hätte er diese in der Saar entsorgt.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt, 18.10.2019

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Am Samstag erneut Kurdendemo in Saarbrücken: 1.000 Teilnehmer erwartet

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Heute soll in Saarbrücken erneut eine Kurdendemo stattfinden. Foto: BeckerBredel

Seit etwa einer Woche finden in Saarbrücken Demonstrationen von Kurden gegen den Militäreinsatz der Türkei in einem kurdisch kontrollierten Teil Nordsyriens statt. Auch für den heutigen Samstag ist ein weiterer Protestzug angesetzt.

Wie der „SR" berichtet, soll die Demo um 14.00 Uhr an der Europa-Galerie in Saarbrücken beginnen. Die Polizei rechne mit rund 1.000 Teilnehmern. Kleinere Kundgebungen des Kurdischen Gesellschaftszentrums, die es seit Beginn der Offensive in Saarbrücken gab, seien bislang friedlich verlaufen.

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Foto: BeckerBredel

Insgesamt fanden bis dato sieben Kundgebungen von Kurden im Saarland statt.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Darts-Profi Gabriel Clemens aus Beckingen bei World Series Finale dabei

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Gabriel Clemens gehört zu den besten Darts-Spielern der Welt. Foto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk.

Gabriel Clemens, Spitzname „Gaga“, konnte in seiner Karriere schon zahlreiche Meilensteine erreichen. So etwa die Teilnahme an der Darts-WM 2018 - das gelang zuvor noch keinem Saarländer. Nun wurde dem 36-Jährigen eine weitere Ehre zuteil.

Wie die „SZ“ berichtet, erhielt „Gaga“ nämlich eine Wildcard für das Finale der World Series of Darts. Die Professional Darts Corporation (PDC) zeigte sich von seiner Leistung bei den German Darts Masters so beeindruckt, dass sie Clemens für das World Series Finale nominierten. Und das findet vom 01. bis zum 03. November dieses Jahres in Amsterdam statt.

Der Darts-Star hat übrigens einen ungewöhnlichen Aufstieg hinter sich. Vom heimischen Darts-Club unter die besten 100 Profis der Welt, aus der Kneipe auf die größten Bühnen. Und: Während des Löwenanteils seiner Karriere arbeitete der 36-Jährige ganz regulär als Industriemechaniker.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Eigene Berichte

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Wie ein Schwenker auf Rihannas Albumcover kam

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Auf Rihannas Album „Talk that talk“ ist die Sängerin neben einem Schwenker abgelichtet. Foto: Promo

Wer Rihanna bislang eher so mittel fand, hat jetzt einen Grund sie doch noch lieben zu lernen. Auf dem Rückcover des Albums „Talk that talk“ von 2011 wurde ein Schwenker entdeckt. 

Kein Witz: Das Bild zeigt die Sängerin auf einem Balkon kniend, in ihrem Rücken ein loderndes Feuer, über dem ein Schwenkgrill baumelt. Hat Rihanna etwa das Geheimnis saarländischer Schönheit für sich entdeckt? War sie zu Besuch im schönsten Bundesland Deutschlands?

Leider nein. Aber die Geschichte hinter dem Foto hat trotzdem mit der Liebe zum Saarland zu tun. Thomas Hayo (49), langjähriger Juror bei „Germanys next topmodel“ hat das Foto auf seiner Dachterrasse in New York geschossen. Dort hat der Fotograf aus Bexbach auch ein Mitbringsel aus der saarländischen Heimat aufgestellt: Den fraglichen Schwenker. Gegenüber „Unser Ding“ erklärte der Exil-Saarländer, dass er das gute Stück aus Heimweh importiert hatte. Beim Fotoshooting wurde der Grill so zum Accessoire für Rihanna.

Eine Sache hat die Sängerin allerdings noch zu lernen: Auf dem Schwenkgrill liegt offenbar ein Totenkopf. Liebe Riri, so nicht! Auf einen Schwenker gehören ausschließlich Schwenker. 

Verwendete Quellen:
• Unser Ding
• Eigene Recherche

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Heusweiler: Vermisste Kinder nach Öffentlichkeitsfahndung wieder da

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Mit diesen Bildern suchte die Polizei nach den vermissten Kindern. Fotos: Polizei | Bearbeitung: red

Enrico K. und Julien B. verließen am Donnerstag ihre Wohngruppe in Heusweiler. Daher veröffentlichte die Polizeiinspektion Lebach eine Öffentlichkeitsfahndung - mit dem Ziel, Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Noch am selben Abend informierten die Beamten darüber, dass die Kinder sich nach dem Veröffentlichen der Meldung am Freitagmorgen (18. Oktober 2019) selbst der Polizei stellten.

Zuvor hieß es, die beiden Zwölfjährigen wurden zuletzt in Sulzbach gesehen. Konkrete Anlaufadressen würden nicht vorliegen, so die Polizei.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Lebach, 18.10.2019

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Schwerer Unfall in Blieskastel: Mehrere Personen in Autos eingeklemmt

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Hier zu sehen: Die Unfallstelle in Blieskastel. Foto: Einsatzdokumentation, Feuerwehr Blieskastel-Mitte

Schwerer Unfall in Blieskastel-Mimbach: Kurz nach 09.00 Uhr fuhren Einsatzkräfte die Breitfurter Straße an. Hier kam es nämlich zu einem Crash zwischen zwei Pkw. Nach Angaben der „SZ“ krachten diese „seitlich versetzt frontal aufeinander“.

Aufgrund der Kollision wurden mehrere Personen in den beteiligten Fahrzeugen eingeschlossen. Während Passanten die Fahrerin einer Limousine befreien konnten, musste die Feuerwehr drei weitere Verletzte mit sogenannten Rettungsbrettern aus einem Opel Kombi retten, so SZ.

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Foto: Einsatzdokumentation, Feuerwehr Blieskastel-Mitte

Während der Maßnahmen blieb die Ortsdurchfahrt in Mimbach voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, muss noch geklärt werden, heißt es. Die Polizei ermittelt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 50.000 Euro.

Im Einsatz: Die Feuerwehren aus Mimbach, Blieskastel-Mitte und Breitfurt. Vor Ort waren zudem zwei Notärzte, der Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen und ein Krankenwagen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Saarländer melden sich häufig krank

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Im Saarland sind Erwerbstätige häufiger krankgeschrieben als in anderen Bundesländern. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Saarlandweit gab es 2018 etwa 58 Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen je 1.000 Einwohner. Das geht aus einer Studie der Barmer Versicherung hervor.

Die meisten Krankenscheine gab es in St. Wendel

Vor allem in einem Landkreis gab es besonders viele Meldungen. In St. Wendel waren an einem durchschnittlichen Werktag von 1.000 Arbeitnehmern 62 krankgeschrieben. Ganze 21,7 Tage war der Durchschnittssaarländer im Jahr arbeitsunfähig gemeldet - vier Arbeitswochen im Jahr. Damit liegt das Bundesland einige Tage über dem Bundesdurchschnitt von 18,3 Tagen. Im Vergleich zu 2017 stieg die Zahl der Krankschreibungen um 5,2 Prozent.

Psychische Krankheiten und Schlafstörungen

Dabei liegen Erkältungen und andere Atemwegserkrankungen nur auf Platz 3. Überdurchschnittlich häufig werden im Saarland dafür Muskel- und Skeletterkrankungen als Grund für die Arbeitsunfähigkeit angegeben. Saarländer fehlen dazu im deutschlandweiten Vergleich am längsten aufgrund von psychischen Krankheiten - durchschnittlich 4,3 Tage je Versicherungsjahr. Zudem leiden die Erwerbstätigen im Saarland häufig an Schlafstörungen. Die Betroffenenrate liegt ganze 23,8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Die Barmer analysierte für den Gesundheitsreport 55.000 Krankmeldungen der im Saarland versicherten Erwerbstätigen aus. 

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