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A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen zwischen Schwalbach/Schwarzenholz und Heusweiler Gefahr durch defekten LKW (15:57)

Priorität: Dringend

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

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Im Saarland werden diese Woche wieder Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Wir zeigen euch, wo die Blitzer stehen. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

In der Zeit von Montag, 21. Oktober 2019, bis Sonntag, 27. Oktober 2019, werden durch die saarländische Polizei an nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

Montag, 21.10.2019

Stadtbereich Saarbrücken
B 41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel
B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis

Dienstag, 22.10.2019

Riegelsberg
B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach
BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Übersicht: Feste Blitzer im Saarland

 

Mittwoch, 23.10.2019

• Heusweiler
B 51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
BAB 8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig

Donnerstag, 24.10.2019

Großrosseln
B 268 zwischen Wadern-Nunkirchen und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz
B 423 zwischen Habkirchen und Blieskastel

Freitag, 25.10.2019

Spiesen-Elversberg
B 51 zwischen Hanweiler und Saarbrücken
BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Samstag, 26.10.2019

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Sonntag, 27.10.2019

St. Ingbert
BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landespolizeipräsidiums

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Einbrecherbande feiert Party in Losheim - Polizei nimmt Tatverdächtige fest

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

In der Nacht zu Samstag (19. Oktober 2019) kam es in der Ortslage von Losheim am See zu einer Vielzahl von Einbrüchen sowie Einbruchsversuchen. Das meldet die Polizeiinspektion Nordsaarland.

Gegen 10.20 Uhr alarmierte schließlich ein Zeuge die Beamten; Unbekannte seien in ein leerstehendes Wohnhaus eingebrochen und würden dort eine Party feiern. Und tatsächlich: Vor Ort konnte die Polizei die beschriebene Sachlage feststellen.

Als die mutmaßlichen Einbrecher die Einsatzkräfte sahen, flüchteten die Personen. Dennoch gelang es den Beamten, diese zu stellen und festzunehmen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Gruppe wohl unter anderem für einen Einbruchsversuch im Bereich der Eisenbahnhalle sowie den Einbruch in die Dr.-Röder-Halle verantwortlich ist. Ebenso sollen die Tatverdächtigen versucht haben, die Türen eines Gebäudekomplexes in der Saarbrücker Straße gewaltsam zu öffnen.

Weitere Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Nordsaarland unter der Telefonnummer (06871)9001-0.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizeiinspektion Nordsaarland, 20.10.2019

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"Kunst und Medizin" in der Praxis am Himmelsberg in Zweibrücken

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"Paso Doble" von Iris Rickart

Kunst und Medizin

In Zweibrücken hat sich die Radiologische Praxis am Himmelsberg der Initiative „EUROP*ART, Europas Kunst der Regionen“, angeschlossen. Seit 3 Jahren stellen in der Radiologischen Praxis am Himmelsberg regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus dem südwestdeutschen Raum ihre Werke aus. Die Ausstellungen sind während der Praxisöffnungszeit und nach Absprache öffentlich zugänglich. Für jede Ausstellung veranstaltet das Praxisteam eine kleine Vernissage. Der Chef, Dr. Franz Walter, lässt es sich dabei nicht nehmen, ein paar einleitende Worte zu sagen und die Künstlerin oder den Künstler mit einer Laudatio zu ehren.

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"Fabelwesen" von Christa Witte.

Zurzeit sind die Werke einer Zweibrücker Künstlerin zu sehen: Dagmar Grieve stellt ihre Bilder zum Thema „BLAU“ aus. Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, sich die Werke in der Praxis anzuschauen.

Gesundheitliche Sorgen für einen Moment durch Kunst vergessen

Das Praxisteam und Dr. Walter sind froh, mit diesen Veranstaltungen im Gebäude des ehemaligen evangelischen Krankenhauses in Zweibrücken einen farblichen, konstruktiven und zukunftweisenden Akzent setzen zu können.

Natürlich haben auch die Patienten der Praxis etwas davon. Sie können die Kunst in Ruhe genießen und vielleicht für einen Moment ihre gesundheitlichen Sorgen vergessen. Und die Künstlerinnen und Künstler finden so immer wieder den ein oder anderen Interessenten für ihre Werke.

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Bisher ausgestellt haben u.a.: Elli Elzer (TR), Klaus Wingerter (VBG ZW), Iris Rickart (NK), Christa Witte (SB), Hermann Weis (F), Raymond David (ZW), Antje Scherer (SB), Samira Burhamseen (ZW), Peter Limbach (ING), Jutta Walter (SB) und Heike Wilhelm (ZW).

Für das nächste Jahr geplant sind Ausstellungen folgender Künstlerinnen und Künstler: Rita Rebmann-Holzdeppe, Frank Scheidhauer, Betina Knerr, Petra Duchscherer, Jürgen R. Edlinger und andere.

Das Praxisteam freut sich über Ihr Interesse und lädt Sie ein, sich die Ausstellungen anzusehen.

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"Ferse" von Klaus Wingerter.

Kontakt:

Radiologische Praxis am Himmelsberg
Dr. med. Franz Walter
Facharzt für Radiologische Diagnostik
Obere Himmelsberstr. 38
66482 Zweibrücken
Tel. (0 63 32) 4 81 92 80

E-Mail: info@praxis-am-himmelsberg.de
Internet: www.praxis-am-himelsberg.de

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Hund stirbt nach Verzehr von Giftköder in Dudweiler

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Symbolfoto (Hintergrund): Wikimedia Commons/Dguendel (GNU-Lizenz) | Symbolfoto (Köder): Presseportala/Polizei

Am Samstagmittag (19. Oktober 2019) informierte eine Spaziergängerin die Polizei über ausgelegte Giftköder am Wegrand des Wiesentals zwischen Dudweiler und Herrensohr. Unglücklicherweise habe der Hund einer Bekannten in einem unbeobachteten Moment davon gefressen.

Trotz des schnellen Transports in eine Tierklinik, so die Frau, verstarb der Hund an den Folgen einer Vergiftung. Bei dem Giftköder habe es sich um ein Fleischstück gehandelt, das mit grün-blauen Körnern präpariert gewesen sei. Mittlerweile wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet, melden die Beamten. Die Polizei bittet darum, beim Ausführen von Hunden achtsam zu sein.

Passanten, die verdächtige Gegenstände finden oder Hinweise machen können, sollen sich bei der Polizeiinspektion Sulzbach melden, Tel.(06897)9330.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Sulzbach, 19.10.2019

Verwendetes Foto:
• Wikimedia Commons/Dguendel (GNU-Lizenz), Bild bearbeitet

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Barber Angels schneiden Bedürftigen in Saarlouis heute die Haare

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Der Verein bietet kostenlose Haar- und Bartschnitte für bedürftige sowie obdachlose Menschen an. Foto: dpa-Bildfunk/Markus Scholz

Mehr als 400 Einsätze in ganz Europa (darunter Deutschland, Österreich, die Niederlande und Mallorca) hat der Barber Angels Brotherhood e.V. seit seiner Gründung im November 2016 geleistet. Am heutigen Sonntag besucht der gemeinnützige Verein zum dritten Mal das Sozialkaufhauses Saarlouis. Mit dem Ziel, kostenlose Haar- und Bartschnitte anzubieten. Diese sollen den Menschen ein Stück Lebensqualität und Würde zurückgeben.

Die Aktion findet auf Einladung der Diakone Saar statt. Von 10.00 bis 13.00 Uhr ist der Einsatz im Sozialkaufhaus in der Pavillonstraße 45 angesetzt. Nach Angaben des Vereins bietet das „Chapter Saarland“ unter Leitung des „Zenturio“ Björn Hary dann die kostenlosen Schnitte an.

Die „Barber Angels“ sind aktuell mit mehr als 300 Mitgliedern aktiv. Für die Charity-Einsätze erhielten sie unter anderem den „Grand Prix Humanitaire de France“. Gegründet wurde der gemeinnützige Verein von Claus Niedermaier und befreundeten Kollegen in Biberach an der Riß (Baden-Württemberg).

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Barber Angels

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So könnt ihr den Tierheimen im Saarland helfen

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Die Tierheime im Saarland freuen sich über verschiedene Formen der Hilfe. Symbolfoto: CC0-Lizenz

Wenn ihr den Tierheimen im Saarland helfen möchtet, dann stehen euch viele verschiedene Wege offen. Wie immer heißt es: „Jeder gibt das, was er kann." Denn auch kleine Unterstützungshandlungen können in der Regel viel bewirken. Mit den folgenden Maßnahmen könnt ihr den saarländischen Tierschützern helfen.

Geldspenden

Die Fütterung, Pflege und tierärztliche Versorgung der vielen Tiere ist natürlich sehr teuer. Daher freuen sich alle saarländischen Tierheime über eine Geldspende. Hier können selbst kleinste Spenden sehr viel bewegen. Solche Spenden sind übrigens steuerlich absetzbar.

Sachspenden

Es muss nicht immer Geld sein. Auch Sachspenden wie beispielsweise Tierfutter können den Tierschutzvereinen weiter helfen. Um abzuklären, welche Mittel aktuell am dringendsten gebraucht werden, kontaktiert ihr am besten die Tierheime, denen ihr helfen möchtet.

Patenschaften übernehmen

In den Tierheimen kommen regelmäßig Tiere unter, die kaum noch Chancen auf eine Vermittlung haben. Um diesen eine angemessene Versorgung und Pflege zu gewährleisten, könnt ihr eine Patenschaft übernehmen. Das bedeutet, dass ihr für ein bestimmtes Tier eine geringe monatliche Geldspende übernehmt.

Mitgliedschaft

Durch eine Mitgliedschaft in den Tierschutzvereinen, welche die Tierheime betreiben, stellt ihr durch euren Mitgliedsbeitrag sicher, dass die Tierschutzarbeit planungssicher aufrechterhalten werden kann. Die Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Aktive Hilfe

Neben den klassischen finanziellen Zuwendungen in Form von Spenden oder Patenschaften könnt ihr euch auch bei der täglichen Arbeit der Tierschutzvereine engagieren. Ob Futterzubereitung, Gassi gehen, Boxen reinigen oder mit den Tieren spielen: Hier ist jede helfende Hand stets willkommen. Wie ihr den Tierheimen genau helfen könnt, erfahrt ihr bei den jeweiligen Ansprechpartnern der Tierschutzvereine. Meldet euch einfach unter den oberen Kontaktdaten und klärt ab, was alles ihr tun könnt.

Amazon-Wunschzettel

Die meisten Tierheime im Saarland haben mittlerweile einen Amazon-Wunschzettel eingerichtet, über den ihr die Tierheime direkt mit Dingen versorgen könnt, welche aktuell benötigt werden:
Wunschzettel Tierheim Saarbrücken (Bertha Bruch)
Wunschzettel Tierheim Neunkirchen/St. Wendel (Linxbachhof)
Wunschzettel Tierheim Homburg
Wunschzettel Tierheim Dillingen (Hedwig Trampert)

Andere Formen der Hilfe

Wenn ihr euch noch für anderen Arten von Hilfe für die Tierheime im Saarland interessiert, dann wendet euch doch einfach direkt an die Ansprechpartner der Tierheime. Kontaktdaten und weitere Informationen findet ihr auf unserer Übersicht: Tierheime im Saarland.

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48-Jähriger als vermisst gemeldet: Autofahrer trifft Mann auf Bundesstraße bei Lebach an

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Gegen 22.20 Uhr meldete sich am Samstag ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizeiinspektion Lebach. Er gab an, eine männliche Person gesichtet zu haben, die sich fußläufig entlang der B 268 (zwischen Lebach-Landsweiler und Heusweiler-Eiweiler) bewegen würde.

Daraufhin rückten Beamte zu der beschriebenen Ortslage aus. Den Mann traf die Polizei am Ortseingang von Eiweiler an. Eine Überprüfung ergab, dass der 48-Jährige aus einer Betreuungseinrichtung in Eppelborn-Habach abgängig war - und zudem bei der Polizei in Neunkirchen als vermisst gemeldet wurde.

Wohlbehalten brachten die Einsatzkräfte den Vermissten in die Betreuungseinrichtung zurück.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Lebach, 20.10.2019

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500 Teilnehmer bei Kurdendemo in Saarbrücken - Wie der Protestzug verlief

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Rund 500 Menschen nahmen an der Demo in Saarbrücken teil. Foto: BeckerBredel

Am Samstag kam es in Saarbrücken zu einem Aufzug sowie Kundgebungen des Kurdischen Gesellschaftszentrums. Gegen 14.00 Uhr trafen sich dazu rund 500 Menschen vor der Europa-Galerie. Dort fand zunächst auch eine Auftaktkundgebung statt.

Anschließend begann der Protestzug in der Reichsstraße. Unter anderem ging es durch die Bahnhofstraße, die Ursulinenstraße, die Dudweilerstraße und über die Luisenbrücke. Die Abschlusskundgebung an der Europa-Galerie, zu der sich die Teilnehmer erneut zusammenfanden, war gegen 16.15 Uhr beendet.

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Foto: BeckerBredel

Wie die Polizei berichtet, ergaben sich während der Demonstration keine besonderen Vorkommnisse. Auch für den Verkehr seien keine größeren Beeinträchtigungen entstanden.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt, 19.10.2019

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Debatte um „E-Card“: Honorareinbußen auch für saarländische Praxen

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Monika Skolimowska

Für rund 200 von 400 Ärzten und Psychotherapeuten im Saarland, die bislang ihre Praxen nicht an eine neue Datenautobahn für das Gesundheitswesen angeschlossen haben, gibt es in diesem Monat die ersten Konsequenzen. Rückwirkend für das erste und zweite Quartal 2019 kürzt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ihr Honorar um ein Prozent. Das kündigte KV-Vorstand Gunter Hauptmann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken an. Das Digitale-Versorgung-Gesetz sieht zudem vor, die Kürzung im März 2020 auf 2,5 Prozent zu erhöhen.

Die „Telematikinfrastruktur“ (TI) ist die gesetzlich vorgeschriebene Vernetzungsplattform des deutschen Gesundheitssystems. Ziel ist es, alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander zu vernetzen. Langfristig sollen alle Daten eines Patienten in einer einzigen elektronischen Gesundheitsakte zusammengeführt werden.

„Digitale Angebote wie die elektronische Patientenakte können die Versorgung von Patienten deutlich verbessern“, so eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums auf Anfrage. Um die Chancen der Digitalisierung im Versorgungsalltag nutzen zu können, müssten die Beteiligten sicher und schnell miteinander kommunizieren können.

Die „Digitale Gesellschaft e.V.“ kämpft „gegen den Ausverkauf der Gesundheitsdaten“ und „für ein Moratorium in der Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Der Verein unterstützt die Aktion „Stoppt die E-Card“, die in der elektronischen Gesundheitskarte eine Gefahr für die ärztliche Schweigepflicht, die informationelle Selbstbestimmung der Bürger und eine gute medizinische Versorgung sieht. Die Kritiker warnen vor Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur.

Telematikinfrastruktur im Saarland

Im Saarland haben sich von den rund 2.150 Haus- und Fachärzten und Psychotherapeuten rund 80 Prozent anschließen lassen. Bei der TI-Anbindung habe es innerhalb des Saarlandes „nur ganz wenige fundamentale Verweigerer“ gegeben. Eher handle es sich bei denen, die sich nicht angeschlossen hätten, vor allem um ältere Hausärzte am Ende ihres Berufslebens.

Durchschnittlich verzeichne eine Hausarzt-Praxis im Saarland etwa 50.000 Euro Umsatz pro Quartal. Wer nicht an die TI angeschlossen sei, bekomme von der KV also umgerechnet 500 Euro weniger Honorar. Das Geld darf die Kassenärztliche Vereinigung übrigens nicht verwenden, um damit Personal zu bezahlen oder Investitionen zu tätigen. Je nach Leistungen werde es wohl anteilig an die Krankenkassen zurückgezahlt werden müssen und ein weiterer Teil als Honorar an die gesamte Ärzteschaft wieder ausgeschüttet.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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