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L136 Holz - Fürstenhausen zwischen Püttlingen und Abzweig nach Püttlingen in beiden Richtungen freilaufende Tiere Schafherde (11:30)

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mit dpa

Post-Zustellung an Montagen könnte wegfallen

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In Berlin wird gerade eine Abschaffung der Montagszustellung diskutiert. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk.

Wird die Post in Zukunft nur noch an fünf Tagen in der Woche Briefe ausgetragen? Das wird zurzeit im politischen Berlin diskutiert. Laut „SZ" hat das Wirtschaftsministerium unter Führung von Peter Altmaier (CDU) ein entsprechendes Diskussionspapier zur Postgesetz-Reform vorgelegt.

Montags werden nur wenige Briefe zugestellt

Geprüft werden soll laut Papier, „ob die Zustellung an sechs Tagen weiterhin erforderlich ist", zitiert die „SZ". Wegfallen soll am ehesten der Montag. Hier haben die Boten wenig Post dabei, da Unternehmen ihre Briefe in der Regel zwischen Montag und Freitag verschicken. Montags kommen dann nur privat verschickte Sendungen an. Sie machen allerdings nur 13 Prozent der Gesamtmenge aus.

Laut Europäischer Union muss nur an fünf Tagen der Wochen zugestellt werden. Das Wirtschaftsministerium will laut „SZ" einen Gesetzesentwurf bis Ende des Jahres vorlegen.

FDP will mehr Post an Samstagen einwerfen lassen

Die FDP forderte am Wochenende eine Abschaffung der Montagszustellung. Die Post müsse allerdings dann an Samstagen ihre Zustellqualität erhöhen und deutlich mehr Briefe austragen. Bisher muss die Post an einem Werktag mindestens 80 Prozent der Briefe zustellen, die am Vortag eingeworfen worden sind. Diesen Wert will die FDP für Samstage auf 95 Prozent steigern. Das soll verhindern, dass große Briefmengen tagelang liegen bleiben.

Andere Parteien dagegen

„Eine Verkürzung der Zustellung von sechs auf fünf Tage die Woche ist ohne Frage eine Verschlechterung für die Bürgerinnen und Bürger", sagt der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol. „Wir lehnen diese ab."

Ein Nein kommt auch von der AfD, von den Grünen und von der Linken. Der Linkspolitiker Pascal Meiser verweist darauf, dass gerade erst eine saftige Portoerhöhung genehmigt worden sei und dass die Post-Beschwerden ansteigen - aus seiner Sicht wäre es daher völlig unangemessen, nun den Montag zu streichen und der Post das Geschäft somit zu erleichtern. Ähnlich argumentiert die Grüne Katharina Dröge.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Deutsche Presse-Agentur

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