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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis zwischen Völklingen-Wehrden und Wadgassen Unfall, Standstreifen blockiert (06:50)

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Staus zu erwarten: A8 am Mittwoch gesperrt

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Schäden in Höhe des Rastplatzes Kutzhof werden am Mittwoch beseitigt. Dafür wird eine rund 200 Meter lange Baustelle eingerichtet. Grafik: Landesbetrieb für Straßenbau.

Wegen Arbeiten an der Fahrbahn rechnet der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) am morgigen Mittwoch (23. Oktober) mit Verkehrsstörungen auf der A8 Richtung Saarlouis. Die Straßenbauer beseitigen Schäden zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Anschlussstelle Heusweiler in Höhe des Rastplatzes Kutzhof.

Sperrung der A8 zwischen 8 und 18 Uhr

Der Verkehr soll zwischen 8.00 und 18.00 Uhr einspurig an der circa 200 Meter langen Baustelle vorbeigeführt werden. Insbesondere zum abendlichen Feierabendverkehr kann es laut LfS zu Staus kommen.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im SOL.DE-Ticker

Fahrern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten und mögliche Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 21.10.19

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Zugverkehr zwischen Saarbrücken und St. Wendel wird stark reduziert

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Die Regionalbahnen zwischen Saarbrücken, Neunkirchen und St. Wendel fahren an den Wochenenden seltener. Archivfoto: BeckerBredel

Statt jede halbe Stunde fahren an den Wochenenden dann nur noch stündlich Regionalbahnen von Saarbrücken an die 13 Bahnhöfe im nordöstlichen Saarland oder zurück. Am 15. Dezember tritt der neue Fahrplan in Kraft. Insgesamt 30 Züge nach etwa St. Wendel oder Neunkirchen fallen dann an den Samstagen weg.

Die Landesregierung, die für den Schienenpersonenverkehr zuständig ist, steht in der Kritik. Die Grünen werfen dem Verkehrsministerium Versagen vor. Die Einschränkung sei ein "Zugkahlschlag am Wochenende" und ein "Schlag für die ÖPNV-Nutzer", da die Bahnstrecke durch bevölkerungsreiche Gebiete führe und damit eine der wichtigsten im Saarland sei.

Grünen-Landeschef und Bundestagsabgeordnete Markus Tressel wirft der Regierung vor, mit dem Fahrplan die Verkehrswende zu torpedieren. Das neue Klimabewusstsein von Saar-CDU und Saar-SPD ende offenbar noch vor Weihnachten, heißt es in der Pressemitteilung. In dieser fordern die Saar-Grünen Verkehrsministerin Anke Rehlinger dazu auf, die Notbremse zu ziehen. Statt weniger Zugverbindungen brauche man mehr. Wenn sie den ÖPNV im Saarland nicht "vollends gegen die Wand fahren" wolle, müsse sie die Kürzung sofort rückgängig machen.

Wie der "SR" berichtet, gibt das Wirtschaftsministerium an, dass der Grund für die Anpassung die geringe Nachfrage auf der Strecke sein. Sollten wieder mehr Menschen die Verbindung am Wochenende nutzen, könnte die Zugfrequenz jederzeit wieder erhöht werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Grünen Saar
• Saarländischer Rundfunk

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100 Jahre: So gratulieren Saar-Promis dem Saarland zum runden Geburtstag!

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 Persönlichkeiten aus Saar-Wirtschaft und -Kultur gratulieren dem Saarland zum 100.

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Michael Burkert und Peter Jacoby/Saartoto

"Das Saarland ist 100 Jahre, Saartoto fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist das bekannte außerordentliche saarländische Wir-Gefühl entstanden. Wir Saarländer identifizieren uns stark mit unserem Bundesland und dem Gemeinwesen und verfügen über ein hohes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. In vielfacher Hinsicht unterstützt Saartoto jedes Jahr dieses Engagement.". (Michael Burkert/Peter Jakoby/Geschäftsführer Saartoto)

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Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH

Marienhaus ist ein traditionsreicher Träger von sozialen Einrichtungen und fest im Saarland verwurzelt. In unseren Kliniken und Senioreneinrichtungen tun wir alles, damit es Ihnen gut geht – mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und Menschlichkeit. Alles Gute zum Geburtstag! (Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH)

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Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes

Die Volkshochschulen feiern mit. In allen Städten und Gemeinden bieten wir seit über 100 Jahren für alle Menschen Bildungsmöglichkeiten an.  Mit uns geht Bildung weiter. Wir wünschen dem Saarland auch in den nächsten 100 Jahren viel Freude am Lernen im Bewusstsein gelebter Demokratie.  (Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes)

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Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH

Zukunft ist nur dort möglich, wo Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Bestandteil unserer Existenz gesehen wird. 

Die dittgen-Gruppe besteht aus unterschiedlich spezialisierten Firmen und bietet dem Kunden individuelle Lösungen für viele Bereiche des klassischen Baus an.

dittgen als Unternehmensgruppe entstand, als 1998 die Werkstatt und 1999 der Transportbetrieb als selbstständige Unternehmen ausgegründet wurden. Aus der Werkstatt entstand die basis GmbH, heute ein regionaler Anbieter von Reparatur- und Serviceleistungen rund um das Thema "Baumaschine" und "LKW-Fuhrpark".

Die trans GmbH stellt ihre Leistungen nicht nur der Gruppe intern zur Verfügung, sondern versteht sich weiterhin als Experte für Baustellenlogistik am saarländischen Baumarkt.

Seit 2017 betreibt die dittgen Bauunternehmen GmbH gemeinsam mit der Firma Juchem GmbH & Co. KG eine Mischanlage in Schmelz, Limbacher Straße. Die Firma heißt AMAsaar GmbH & Co. KG.

Alle Leistungen der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche können mit eigenen Kompetenzen und Know-how realisiert werden.

(Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH)

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Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb

Seit 1982 steht die Firma PLAMECO für Spanndecken - wir als Familienunternehmen mit drei Standorten im Saarland freuen uns, dass wir über 11.600 Saarländer undere Kunden nennnen dürfen". (Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb)

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Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner

Großes entsteht immer im Kleinen.“ Am 100. Geburtstag wird klar: Das Motto des Saarlands könnte nicht besser passen. Auch die BKK ZF & Partner hat vor 30 Jahren als Krankenkasse in Saarbrücken klein angefangen und wächst seitdem stetig. Verbunden mit den Menschen und der Region feiern und gratulieren wir als Partner für Ihre Gesundheit mit unserem Motto: Jahrhundertrund – Kunterbunt + Kerngesund. (Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner)

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Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen

100 Jahre Saarland – 100 Jahre bedeutende Geschichte im Herzen Europas! Völklingen als Stadt mit Weltkulturerbe an der deutsch-französischen Grenze fühlt sich dem saarländischen Erbe aus Kohle und Stahl besonders verbunden. Alles Gute zum Jubiläum! (Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen)

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Manfred Klein, Brillen Galerie

100 Jahre Saarland – wir gratulieren. Die Vielfalt unseres Bundeslandes bekommen wir (im Austausch mit unseren Kunden) jeden Tag hautnah zu spüren. Wir sind stolz, ein fester Bestandteil der Region zu sein. (Manfred Klein, Brillen Galerie)

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Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.

2020 besteht der Golfclub Saarbrücken e.V. seit nunmehr 59 Jahren. Zu Recht bezeichnet man unseren Club als den ältesten, mitgliederstärksten und schönsten des Saarlandes. Wir sind stolz, das Saarland seit nun beinahe sechs Jahrzehnten zu repräsentieren. (Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.)

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Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH

100 Jahre alt wird das Saarland. Heute sind wir ein liebenswertes, offenes, modernes Bundesland, das optimistisch in die Zukunft blickt. Wir freuen uns, Teil des Saarlandes zu sein! Und 2020 außerdem den 40. Geburtstag der KÜS-Bundesgeschäftsstelle im Saarland zu feiern! (Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH)

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Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes

Rollladen Sonnenschutz Ollig: Wir gratulieren meisterlich! (Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes)

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Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH

Das 100-jährige Jubiläum des Saarlandes ist eng mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Entstehung des Saarbrücker Hauptfriedhofes, zunächst als „Ehrenfriedhof (Soldatenfriedhof)“, verbunden. Teil dieser interessanten und wechselvollen deutsch-französischen Geschichte an diesem Ort der letzten Ruhe war von Anfang an das saarländische Krematorium auf dem Hauptfriedhof, das in diesem Jahr stolze 90 Jahre alt wird und sich gemeinsam mit dem 15 Jahre jungen Krematorium Völklingen grenzüberschreitend zu einer der größten deutschen Feuerbestattungsanlagen entwickelte. (Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH)

Die Wanderausstellung

Die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort bringen – das ist das Ziel einer Wanderausstellung, die im Laufe des Jahres an weiterführenden Schulen und in den Rathäusern saarländischer Kommunen zu sehen ist. Von St. Wendel bis St. Ingbert, von Bous bis Merzig, von Lebach bis Ottweiler.

Freier Eintritt  in die Ausstellung

Während die Ausstellung an den Schulen meist nicht öffentlich zugänglich ist, ist die Bevölkerung herzlich in die Verwaltungsgebäude eingeladen, um dort bei freiem Eintritt die Ausstellung zu besuchen. Die Wanderausstellung „Saarhundert“ spiegelt die Geschichte des Saarlandes wider. Sie zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10.1.1920 wurde das „Saargebiet“ als erstes politisches Gebilde geboren, das den Namen „Saar“ in seinem Namen trug. Das Saargebiet stand unter dem Mandat des neu gegründeten Völkerbunds und wurde von einer fünfköpfigen internationalen Regierungskommission verwaltet, der stets ein Franzose und ein Saarländer angehören mussten.

Die sogenannte Völkerbundzeit ist der Beginn des „Saarländischen Sonderweges“, in dessen wechselvoller Geschichte die Saarländerinnen und Saarländer mehrere Nationalitätswechsel durchlebten und dem eine prägende Bedeutung für die Identitätsfindung des Landes zukommt. Auch die großen Themen der saarländischen Gegenwart – beispielsweise Europakompetenz, Wirtschaftsprofil und Selbstständigkeit – sind tief in dieser Zeit verwurzelt. Die Wanderausstellung ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Kampagne „Saarhundert“, die zahlreiche Informationsangebote und -veranstaltungen rund um die saarländische Geschichte im Laufe des Jahres 2020 bündelt.

Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen

Da die Ausstellung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen soll, haben Kommunen und Schulen die Chance, die Ausstellung kostenlos bei sich zu zeigen. Auch Vereine und interessierte Institutionen können das Angebot der Staatskanzlei nutzen. „Gerade die Zeit der 1920er Jahre und deren Wirkung auf die Entwicklung unseres Landes werden oftmals unterschätzt und treten zuweilen in der Wahrnehmung hinter den Ereignissen des ersten Saarreferendums zurück“, sagt Ministerpräsident Tobias Hans. „Daher ist es mein Ziel, die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.“

Erstmals öffentlich zu sehen ist die teilweise interaktive Ausstellung vom 2. bis 13. März im Rathaus der Kreisstadt Merzig. Eine Auflistung der bereits feststehenden Termine finden Sie übersichtlich dargestellt auf der Internetseite der Staatskanzlei (www.saarhundert.saarland. de). Die Termine werden ständig aktualisiert und neue Ausstellungsorte werden hinzugefügt. Grafisch und mit vielen Fotos aufbereitet, sind die Saarländer eingeladen auf eine Zeitreise durch die letzten einhundert Jahre.

Bürgerfahrten

Unter dem Titel „Saarhundert“ werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Unter anderem wird es im ersten Halbjahr 2020 eine Busfahrt geben, die zu historisch relevanten Stätten führt, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist eine Fahrt zum zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab Mitte März auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de unter dem Themenpunkt Saarhundert bewerben.

Ein Kinofilm für Schulklassen und Bürger

Mit Unterstützung des Saarlandes wird ein Film für die ARD über das Saarland in der Völkerbundzeit produziert. Im Frühsommer 2020 wird es vor der TV-Ausstrahlung eine exklusive Erstaufführung in einem Saarbrücker Kino geben. Einen Tag lang wird der Film dann kostenlos für Schulklassen und interessierte Bürger angeboten. mki

 

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Nach Busstreik im Saarland: Entschädigung für Kunden gefordert

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Der Busstreik im Saarland ist beendet. Foto: BeckerBredel

Die Verkehrsbetriebe hatten Entschädigungen mit der Begründung, Streik sei "höhere Gewalt", abgelehnt. Der VCD fordert jedoch, zumindest die eingesparten Lohn- und Kraftstoffkosten an die Kunden weiterzugeben. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung

So könnten laut der Landesvorsitzenden Andrea Schrickel "treue Kunden bei der Stange" gehalten werden. Der Streik sei Negativwerbung für den öffentlichen Nahverkehr gewesen. Das müsse wieder wettgemacht werden, äußerte Schrickel gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Das ist nicht die einzige Forderung, die der Club im Falle eines Streiks an die Verkehrsunternehmen stellt. Wie solche Situationen laut VCD vermieden werden könnten, ist auf saarbruecker-zeitung.de nachzulesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personennahverkehr hatte bereits gefordert, den Zeitkarten-Besitzern eine Erstattung zu ermöglichen: Busstreik im Saarland: Erhalten betroffene Kunden Geld zurück?

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

• Eigener Artikel

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dpa

Bundesbank fordert Rente mit fast 70

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Wenn es nach Berechnungen der Bundesbank geht, soll der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten in Rente gehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk.

Die Bundesbank befeuert die Debatte um eine weitere Anhebung des Rentenalters auf fast 70 Jahre. „Durch die demografische Entwicklung gerät die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung künftig unter erheblichen Druck, insbesondere ab Mitte der 2020er Jahre", stellt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Oktober fest. Um das System stabil zu halten, bestehe „Anpassungsbedarf bei den zentralen Stellgrößen der Rentenversicherung", schreiben die Bundesbank-Ökonomen. „Ein wichtiger Ansatzpunkt für weitere Reformen ist das Rentenalter."

Ab Mai 2070: Rente mit 69 Jahren und vier Monaten?

Seit 2012 wird die Altersgrenze für den Bezug der gesetzlichen Rente schrittweise von 65 auf 67 Jahre im Jahr 2031 angehoben. Doch das wird nach Expertenansicht nicht ausreichen, weil ab Mitte der 2020er Jahre die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen.

Die Bundesbank regt daher an, das Rentenalter bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate anzuheben. Auch internationale Organisationen wie EU-Kommission, IWF und OECD hätten nahegelegt, „das Rentenalter mit steigender Lebenserwartung weiter anzuheben".

Nach Bundesbank-Berechnung würde der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten regulär in Rente gehen. Eine solche Anpassung würde nicht nur die Rentenkasse entlasten, argumentierte die Notenbank am Montag. „Sie würde über eine höhere Erwerbstätigkeit auch das gesamtwirtschaftliche Potenzial stärken und damit die Bemessungsgrundlagen für Steuern und Sozialbeiträge stützen."

Das jüngste Rentenpaket der Bundesregierung sichert bis 2025 das Absicherungsniveau bei 48 Prozent ab - dieses markiert das Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn. Zudem soll bis 2025 der Beitragssatz zur Rentenversicherung nicht über 20 Prozent des Einkommens steigen. Experten rechnen danach mit einem sinkenden Rentenniveau und steigenden Beiträgen, wenn nicht gegengesteuert wird.

Kritik von SPD, Grünen und Linken

Bei SPD, Grünen und Linken stieß der Bundesbank-Vorstoß auf wenig Gegenliebe. „Ein höheres Renteneintrittsalter halte ich für falsch", sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast, dem „Handelsblatt". Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth sagte: „Wir brauchen eine Strategie für ein gesünderes längeres Arbeiten und keine Rente mit 69 für alle." „Ohne Lösung für die Menschen, die nicht bis 67 im Beruf durchhalten, ist eine Diskussion um die Rente mit 69 eher gefährlich als hilfreich."

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte, die Beitragsbasis für die Rentenkasse zu verbreitern: „Statt ein höheres Eintrittsalter zu fordern, müssen die Einnahmen der Rentenkasse erhöht werden. Dann hat die Rente eine sichere und langfristige Zukunft." Man müsse hinterfragen, warum es für Beamte, Selbstständige und Politiker Extra-Systeme zur Altersvorsorge gebe, sagte Bartsch.

FDP und zwei bekannte Ökonomen dafür

FDP-Vizefraktionschef Michael Theurer begrüßte die Forderung der Bundesbank. Sie sei „ein wichtiger Impuls in der Debatte um Generationengerechtigkeit", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). „Ein flexibles Renteneintrittsalter würde den Fehler der großen Koalition korrigieren, das Alter für den Eintritt in den Ruhestand abzusenken." Andernfalls werde die durch Umlagen finanzierte Rente sehr bald an ihre Grenzen stoßen.

Zwei bekannte Ökonomen befürworteten den Vorstoß der Bundesbank im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag), machten jedoch Einschränkungen. Die Anpassung solle „nicht allein durch ein höheres Rentenzugangsalter erfolgen, sondern nur in dem Maße, in dem die Lebenserwartung steigt", sagte Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts in München.

Zu berücksichtigen sei auch, dass mit körperlich belastenden Berufen oder einem niedrigen Einkommensniveau eine im Vergleich etwa zu Akademikern geringere Lebenserwartung einhergehe, erklärte Fuest. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte mit Blick auf unterschiedliche Voraussetzungen für einen flexiblen Renteneintritt, betonte jedoch: „Ohne eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird ein nachhaltiges Rentensystem nicht möglich sein."

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Polizei Saarbrücken sucht öffentlich nach dieser Betrügerin

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Bei der Tat zeichnete eine Überwachungskamera die Gesuchte auf. Foto: Polizei.

Am Samstagmittag (29. Juni 2019), gegen 12.00 Uhr, hob eine unbekannte Frau einen hohen dreistelligen Geldbetrag an einem Sparkassen-Automat am Saarbrücker Rathausplatz ab. Dazu verwendete sie eine kurz zuvor entwendete EC-Karte, meldet die Polizei.

Bei der Geldabhebung konnte die aktuell Gesuchte von einer Überwachungskamera aufgezeichnet werden. Mit diesem Material fahnden die Beamten öffentlich nach der Frau.

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Wer kennt diese Frau? Foto: Polizei.

Zeugen, die Hinweise zur Täterin geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321–233 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken, 22.10.19

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Nach Feuer in Losheimer Flüchtlingsheim: Warum der Verurteilte (20) erneut vor Gericht muss

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Der nun erneut Angeklagte hatte im Januar 2018 seine Bettdecke in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Im Juni 2018 verurteilte das Landgericht Saarbrücken einen damals 18 Jahre alten Mann zu fünf Jahren Jugendstrafe - wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Der Grund: Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Beschuldigte Monate zuvor in einer Asylbewerberunterkunft in Losheim am See ein Feuer gelegt hatte. Bei dem Brand erlitten drei Menschen Verletzungen.

Nun muss sich der heute 20-Jährige erneut vor Gericht verantworten. Wie die „SZ“ berichtet, akzeptierte der Bundesgerichtshof das ursprüngliche Urteil nicht. In Saarbrücken werde der Prozess deswegen neu aufgerollt, es gehe aktuell um den Verdacht des versuchten Mordes. Also einen Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft bereits zu Beginn des ersten Prozesses gegen den jungen Mann erhob.

Der Angeklagte hatte im Januar 2018 eine Wolldecke auf seinem Bett in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro, drei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Das stellten die Richter bereits fest. Derzeit wird der Prozess fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarbrücker Zeitung

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Vermisste Katalin B. (38) aus Merzig aufgefunden

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Die 38-jährige Katalin B. wurde aufgefunden. Die Polizei Merzig hat ihre Öffentlichkeitsfahndung eingestellt. Foto: Polizei

Vermisste Katalin B. (38) in Saarbrücken aufgefunden

Die seit Sonntagabend (20. Oktober 2019) als vermisst gemeldete Katalin B. konnte am heutigen Dienstagnachmittag gegen etwa 14:30 Uhr im Stadtbereich von Saarbrücken aufgegriffen werden.

Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte die Polizei Merzig, dass es der 38-jährigen Frau den Umständen entsprechend gut gehe. Katalin B. war als Patientin der SHG-Klinik Merzig verschwunden und galt aufgrund ihres Krankheitsbildes als orientierungslos und sei laut Angaben der Polizei auf fremde Hilfe angewiesen.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach der Vermissten wurde entsprechend eingestellt.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Merzig vom 22.10.2019

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Tankstelle in Dillingen überfallen: Wer ist dieser brutale Räuber?

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Wer kennt diesen Räuber? Foto: Polizei.

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem unbekannten Räuber. Der Gesuchte hatte am 6. Oktober um 20.14 Uhr die Esso-Tankstelle in der Merziger Straße in Dillingen überfallen.

Nachdem er dort zunächst zwei Getränke aus der Warenauslage in seine Stofftasche gepackt hatte, begab er sich zur Kassiererin. Plötzlich stieß er die 50-Jährige laut Polizei zu Boden und schlug ihr mit der bloßen Hand sowie anschließend mit dem gefüllten Stoffbeutel auf den Kopf. Dabei erlitt die Geschädigte eine blutende Wunde am Kopf.

Der Räuber forderte die Frau anschließend auf, die Kasse zu öffnen. Unter Todesangst kam die Kassiererin der Aufforderung nach. Der nun Gesuchte nahm einen dreistelligen Euro-Betrag und Tabakwaren mit unbekanntem Wert mit und verließ die Tankstelle über die Werderstraße in Richtung Diefflen mit einem Fahrrad.

Der Unbekannte wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• männlich
• 180 Zentimeter groß
• circa 45 Jahre alt
• braune, kurze Haare
• sprach Deutsch mit saarländischem Dialekt
• Kleidung: schwarz-weiß karierte Jacke, schwarze Kapuze, schwarze Hose

Der Räuber wurde während der Tat von einer Überwachungskamera aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 22.10.19

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Ehepaar stirbt auf B41: Unfall geschah beim Abbiegen

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Das Ehepaar, das in dem Hyundai saß, kam bei dem Unfall auf der B41 ums Leben. Die Fahrerin des BMW wurde schwer verletzt. Foto: BeckerBredel.

Inzwischen gibt es neue Details zum Hergang des Unfalls auf der B41 zwischen Ottweiler und Schiffweiler am gestrigen Montagnachmittag (21. Oktober). So habe nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine 69-Jährige mit ihrem BMW gegen 13.30 Uhr links auf ein Grundstück abbiegen wollen. Dabei übersah die Frau den entgegenkommenden Hyundai. Die Fahrzeuge krachten in der Folge zusammen.

Schwerverletzte außer Lebensgefahr

Im Hyundai befanden sich ein 68-jähriger Mann und seine 67-jährige Ehefrau, die beide aus Ottweiler stammten. Sie konnten trotz Reanimationsversuchen nicht gerettet werden und starben an der Unfallstelle.

Die BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Bundesstraße war wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten fast fünf Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarländischer Rundfunk
• eigener Bericht

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Giftköder in Heusweiler ausgelegt: In zwei Jahren mindestens 13 Todesfälle

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Im Raum Heusweiler sollen sich Vorfälle von ausgelegten Giftködern häufen. Symbolfoto (Hintergrund): dpa-Bildfunk/Marcel Kusch | Symbolfoto (Köder): Presseportal/Polizei

In den vergangenen Wochen kamen in Heusweiler zwei Hunde nach dem Fressen von Giftködern ums Leben. Im Zuge einer Sitzung des Ortsrates stellte sich heraus: Das Aufkommen der gefährlichen Lockmittel betreffe die gesamte Gemeinde. Wie nun bekannt wurde, ist das Ausmaß des Problems wohl noch größer, als ursprünglich angenommen.

Aus einem „SZ“-Bericht geht hervor, dass in Heusweiler innerhalb von zwei Jahren wohl mehr als 30 Hunde vergiftete Köder gefressen haben. Mindestens 13 Tiere seien nach dem Verzehr gestorben; 20 Vierbeiner mussten in eine Tierklinik, heißt es. Die Zahlen stammen von Margarete Blasen, der Naturschutzbeauftragten von Heusweiler. Betroffene Hundehalter würden sich direkt an sie wenden.

Hund in Dudweiler getötet: 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Wer hinter den ausgelegten Giftködern steckt, ist bislang unklar. Während Margarete Blasen unter anderem mit warnenden Flugblättern gegen den Hundehass ankämpft, appellieren Polizei und Bürgermeister an die Wachsamkeit der Hundehalter.

Warum auch die Polizei in einigen Fällen nicht weiterhelfen kann und wie das Engagement der Naturschutzbeauftragten fast schon sabotiert wird, gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

Verwendetes Foto:
• Wikimedia Commons/H.Hei52/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Heute Kontrollen auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis

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Heute wird unter anderem auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Angekündigte Geschwindigkeitskontrollen im Saarland

Wie das Landespolizeipräsidium des Saarlandes mitteilt, werden heute auf der A620 Tempokontrollen durchgeführt. Dazu wird zwischen den Autobahndreiecken Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Für das Saarland hat die Landespolizei zudem Kontrollen auf der B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach und auch in Riegelsberg angekündigt.

Aktuelle Blitzer im Saarland

Zudem sind im Saarland aktuell an folgenden Orten Blitzer positioniert:
• auf der A1 Trier Richtung Saarbrücken in Höhe Illingen
• in Saarbrücken im Meerwiesertalweg in Höhe Universität
• in Püttlingen in der Ritterstraße
• in Elm in der Hauptstraße
• in Rehlingen in der Beckinger Straße
• in Göttelborn in der Hauptstraße.

Weitere Kontrollen angekündigt

Für die laufende Woche (21.10.2019 bis 27.10.2019) hat die Polizei weitere Geschwindigkeitskontrollen im Saarland angekündigt. Wo die Blitzer im einzelnen aufgestellt werden, findet ihr unter: Blitzer im Saarland vom 21. bis 27.10.2019.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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