{k}/{n}
Artikel {k} von {n}

B41 Idar-Oberstein Richtung Saarbrücken zwischen Bei Bauershaus und Am Kohlwaldaufstieg Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (21:46)

Priorität: Dringend

0°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
0°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Staus zu erwarten: A8 am Mittwoch gesperrt

image

Schäden in Höhe des Rastplatzes Kutzhof werden am Mittwoch beseitigt. Dafür wird eine rund 200 Meter lange Baustelle eingerichtet. Grafik: Landesbetrieb für Straßenbau.

Wegen Arbeiten an der Fahrbahn rechnet der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) am morgigen Mittwoch (23. Oktober) mit Verkehrsstörungen auf der A8 Richtung Saarlouis. Die Straßenbauer beseitigen Schäden zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Anschlussstelle Heusweiler in Höhe des Rastplatzes Kutzhof.

Sperrung der A8 zwischen 8 und 18 Uhr

Der Verkehr soll zwischen 8.00 und 18.00 Uhr einspurig an der circa 200 Meter langen Baustelle vorbeigeführt werden. Insbesondere zum abendlichen Feierabendverkehr kann es laut LfS zu Staus kommen.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im SOL.DE-Ticker

Fahrern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten und mögliche Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 21.10.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Zugverkehr zwischen Saarbrücken und St. Wendel wird stark reduziert

image

Die Regionalbahnen zwischen Saarbrücken, Neunkirchen und St. Wendel fahren an den Wochenenden seltener. Archivfoto: BeckerBredel

Statt jede halbe Stunde fahren an den Wochenenden dann nur noch stündlich Regionalbahnen von Saarbrücken an die 13 Bahnhöfe im nordöstlichen Saarland oder zurück. Am 15. Dezember tritt der neue Fahrplan in Kraft. Insgesamt 30 Züge nach etwa St. Wendel oder Neunkirchen fallen dann an den Samstagen weg.

Die Landesregierung, die für den Schienenpersonenverkehr zuständig ist, steht in der Kritik. Die Grünen werfen dem Verkehrsministerium Versagen vor. Die Einschränkung sei ein "Zugkahlschlag am Wochenende" und ein "Schlag für die ÖPNV-Nutzer", da die Bahnstrecke durch bevölkerungsreiche Gebiete führe und damit eine der wichtigsten im Saarland sei.

Grünen-Landeschef und Bundestagsabgeordnete Markus Tressel wirft der Regierung vor, mit dem Fahrplan die Verkehrswende zu torpedieren. Das neue Klimabewusstsein von Saar-CDU und Saar-SPD ende offenbar noch vor Weihnachten, heißt es in der Pressemitteilung. In dieser fordern die Saar-Grünen Verkehrsministerin Anke Rehlinger dazu auf, die Notbremse zu ziehen. Statt weniger Zugverbindungen brauche man mehr. Wenn sie den ÖPNV im Saarland nicht "vollends gegen die Wand fahren" wolle, müsse sie die Kürzung sofort rückgängig machen.

Wie der "SR" berichtet, gibt das Wirtschaftsministerium an, dass der Grund für die Anpassung die geringe Nachfrage auf der Strecke sein. Sollten wieder mehr Menschen die Verbindung am Wochenende nutzen, könnte die Zugfrequenz jederzeit wieder erhöht werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Grünen Saar
• Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

image

Foto: Jennifer Weyland

1. Besser werden

Gewinnen Sie Kompetenz und persönliche Qualifikation! Wer seinen Meister macht, erweitert seine Fähigkeiten und erwirbt einen wichtigen Vorsprung an Wissen und Können. So sind Handwerksmeisterinnen und –meister für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes bestens gerüstet.

2. Selbstständig machen

Führen Sie Ihren Betrieb in eine sichere Zukunft! Meisterinnen und Meister haben beste Voraussetzungen für eine Firmengründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Sie können individuell entwickelte Produkte und Dienstleistungen anbieten und haben gelernt, einen Betrieb erfolgreich zu führen.

image

Foto: Jennifer Weyland

3. Kunden gewinnen

Profitieren Sie vom positiven Image des Meisterbriefes! Er ist und bleibt ein wichtiges Markenzeichen für Qualität, auf das die Kunden vertrauen. Und weil diese wissen, dass sie bei Ihnen als Meisterin oder Meister qualitativ hochwertige Arbeit und professionellen Service erhalten, kommen sie immer wieder gerne auf Sie zu.

4. Existenz sichern

Etablieren Sie sich erfolgreich am Markt! Ob in der Selbstständigkeit oder als Führungskraft fest angestellt – als Meisterin oder Meister Ihres Handwerks lernen Sie, Ihre Zukunft dauerhaft zu sichern. So senken Sie nachhaltig Ihr Insolvenzrisiko und schützen sich vor Arbeitslosigkeit.

image

Foto: Jennifer Weyland

5. Karriere machen

Nutzen Sie interessante Aufstiegsmöglichkeiten! Auch als Angestellter können Sie als Meisterin oder Meister eine Führungsposition übernehmen. Mit Ihrem Know-how sind Sie für Ihre Mitarbeiter eine Autorität. Sie tragen Verantwortung und treffen richtungsweisende Entscheidungen.

6. Einkommen verbessern

Steigern Sie den Wert Ihrer Arbeit! Wer besser verdienen möchte, braucht den Meisterbrief. Er steht für qualitativ hochwertige Arbeit, die auch finanziell von Ihren Kunden oder Ihrem Arbeitgeber anerkannt wird. So zahlt sich die Investition in Ihre Ausbildung schnell wieder aus.

image

Foto: Jennifer Weyland

7. Nachwuchs ausbilden

Fördern Sie die Entwicklung des Unternehmens! Wer seine Fähigkeiten weitergibt, braucht sich wegen des Fachkräftemangels keine Sorgen zu machen. Denn aus qualifizierten und leistungsfähigen Auszubildenden werden motivierte Mitarbeiter, auf die Sie sich auch beim Ausbau Ihres Unternehmens verlassen können.

8. Anerkennung genießen

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung. Flexibilität, Ausdauer, Motivation – für das alles steht der Meisterbrief. Wer diese herausragende Qualifikation geschafft hat, hat allen Grund, zufrieden mit sich zu sein. Der Meisterbrief ist auch gesellschaftlich hoch angesehen – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

10 gute Gründe, den Meister zu machen

9. Studium beginnen

Mit dem Meistertitel direkt durchstarten! Durch Ihre erworbene Qualifikation steht Ihnen als Meisterin oder Meister bundesweit der Weg an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen offen – und das ganz ohne jede zusätzliche Prüfung.

10. Und Ihr persönlicher Grund

… zählt am meisten. Neben all diesen guten Gründen gibt es sicher noch einen ganz besonderen, den nur Sie kennen: Ihr eigener guter Grund. Und der ist oft die stärkste Motivation auf dem Weg zum Meisterbrief.

Kontakt:

Markus Becker
Tel.: 0681 5809-130
m.becker@hwk-saarland.de
www.smts-saarland.de

www.hwk-saarland.de/wegzummeister

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Nach Busstreik im Saarland: Entschädigung für Kunden gefordert

image

Der Busstreik im Saarland ist beendet. Foto: BeckerBredel

Die Verkehrsbetriebe hatten Entschädigungen mit der Begründung, Streik sei "höhere Gewalt", abgelehnt. Der VCD fordert jedoch, zumindest die eingesparten Lohn- und Kraftstoffkosten an die Kunden weiterzugeben. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung

So könnten laut der Landesvorsitzenden Andrea Schrickel "treue Kunden bei der Stange" gehalten werden. Der Streik sei Negativwerbung für den öffentlichen Nahverkehr gewesen. Das müsse wieder wettgemacht werden, äußerte Schrickel gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Das ist nicht die einzige Forderung, die der Club im Falle eines Streiks an die Verkehrsunternehmen stellt. Wie solche Situationen laut VCD vermieden werden könnten, ist auf saarbruecker-zeitung.de nachzulesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personennahverkehr hatte bereits gefordert, den Zeitkarten-Besitzern eine Erstattung zu ermöglichen: Busstreik im Saarland: Erhalten betroffene Kunden Geld zurück?

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Eigener Artikel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa

Bundesbank fordert Rente mit fast 70

image

Wenn es nach Berechnungen der Bundesbank geht, soll der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten in Rente gehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk.

Die Bundesbank befeuert die Debatte um eine weitere Anhebung des Rentenalters auf fast 70 Jahre. „Durch die demografische Entwicklung gerät die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung künftig unter erheblichen Druck, insbesondere ab Mitte der 2020er Jahre", stellt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Oktober fest. Um das System stabil zu halten, bestehe „Anpassungsbedarf bei den zentralen Stellgrößen der Rentenversicherung", schreiben die Bundesbank-Ökonomen. „Ein wichtiger Ansatzpunkt für weitere Reformen ist das Rentenalter."

Ab Mai 2070: Rente mit 69 Jahren und vier Monaten?

Seit 2012 wird die Altersgrenze für den Bezug der gesetzlichen Rente schrittweise von 65 auf 67 Jahre im Jahr 2031 angehoben. Doch das wird nach Expertenansicht nicht ausreichen, weil ab Mitte der 2020er Jahre die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen.

Die Bundesbank regt daher an, das Rentenalter bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate anzuheben. Auch internationale Organisationen wie EU-Kommission, IWF und OECD hätten nahegelegt, „das Rentenalter mit steigender Lebenserwartung weiter anzuheben".

Nach Bundesbank-Berechnung würde der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten regulär in Rente gehen. Eine solche Anpassung würde nicht nur die Rentenkasse entlasten, argumentierte die Notenbank am Montag. „Sie würde über eine höhere Erwerbstätigkeit auch das gesamtwirtschaftliche Potenzial stärken und damit die Bemessungsgrundlagen für Steuern und Sozialbeiträge stützen."

Das jüngste Rentenpaket der Bundesregierung sichert bis 2025 das Absicherungsniveau bei 48 Prozent ab - dieses markiert das Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn. Zudem soll bis 2025 der Beitragssatz zur Rentenversicherung nicht über 20 Prozent des Einkommens steigen. Experten rechnen danach mit einem sinkenden Rentenniveau und steigenden Beiträgen, wenn nicht gegengesteuert wird.

Kritik von SPD, Grünen und Linken

Bei SPD, Grünen und Linken stieß der Bundesbank-Vorstoß auf wenig Gegenliebe. „Ein höheres Renteneintrittsalter halte ich für falsch", sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast, dem „Handelsblatt". Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth sagte: „Wir brauchen eine Strategie für ein gesünderes längeres Arbeiten und keine Rente mit 69 für alle." „Ohne Lösung für die Menschen, die nicht bis 67 im Beruf durchhalten, ist eine Diskussion um die Rente mit 69 eher gefährlich als hilfreich."

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte, die Beitragsbasis für die Rentenkasse zu verbreitern: „Statt ein höheres Eintrittsalter zu fordern, müssen die Einnahmen der Rentenkasse erhöht werden. Dann hat die Rente eine sichere und langfristige Zukunft." Man müsse hinterfragen, warum es für Beamte, Selbstständige und Politiker Extra-Systeme zur Altersvorsorge gebe, sagte Bartsch.

FDP und zwei bekannte Ökonomen dafür

FDP-Vizefraktionschef Michael Theurer begrüßte die Forderung der Bundesbank. Sie sei „ein wichtiger Impuls in der Debatte um Generationengerechtigkeit", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). „Ein flexibles Renteneintrittsalter würde den Fehler der großen Koalition korrigieren, das Alter für den Eintritt in den Ruhestand abzusenken." Andernfalls werde die durch Umlagen finanzierte Rente sehr bald an ihre Grenzen stoßen.

Zwei bekannte Ökonomen befürworteten den Vorstoß der Bundesbank im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag), machten jedoch Einschränkungen. Die Anpassung solle „nicht allein durch ein höheres Rentenzugangsalter erfolgen, sondern nur in dem Maße, in dem die Lebenserwartung steigt", sagte Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts in München.

Zu berücksichtigen sei auch, dass mit körperlich belastenden Berufen oder einem niedrigen Einkommensniveau eine im Vergleich etwa zu Akademikern geringere Lebenserwartung einhergehe, erklärte Fuest. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte mit Blick auf unterschiedliche Voraussetzungen für einen flexiblen Renteneintritt, betonte jedoch: „Ohne eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird ein nachhaltiges Rentensystem nicht möglich sein."

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Polizei Saarbrücken sucht öffentlich nach dieser Betrügerin

image

Bei der Tat zeichnete eine Überwachungskamera die Gesuchte auf. Foto: Polizei.

Am Samstagmittag (29. Juni 2019), gegen 12.00 Uhr, hob eine unbekannte Frau einen hohen dreistelligen Geldbetrag an einem Sparkassen-Automat am Saarbrücker Rathausplatz ab. Dazu verwendete sie eine kurz zuvor entwendete EC-Karte, meldet die Polizei.

Bei der Geldabhebung konnte die aktuell Gesuchte von einer Überwachungskamera aufgezeichnet werden. Mit diesem Material fahnden die Beamten öffentlich nach der Frau.

image

Wer kennt diese Frau? Foto: Polizei.

Zeugen, die Hinweise zur Täterin geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321–233 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken, 22.10.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Öffentlichkeitsfahndung: Rudolf Bickel (82) aus Saarbrücken-Ensheim wird vermisst

image

Die Polizei fahndet aktuell nach dem 82-jährigen Rudolf Bickel aus Saarbrücken-Ensheim. Foto: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung im Saarland

Die Polizei Saarbrücken sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach dem 82-jährigen Rudolf Bickel. Der aus Saarbrücken-Ensheim stammende Mann gilt seit dem gestrigen Montagabend (seit etwa 19:00 Uhr) als vermisst. Laut Angaben der Polizei hatte seitdem keine Person mehr Kontakt zu dem Vermissten. Er sei am Abend zu Fuß in unbekannte Richtung weggegangen. Die Hintergründe seines Verschwindens sind derzeit noch unklar. Es kann von der Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass der 82-Jährige sich in einer Notlage befindet.

Bereits in der vergangenen Nacht führte die Polizei eine Suchaktion durch. Momentan laufen die Suchmaßnahmen weiter und werden intensiviert. Dabei sind auch Suchhunde im Einsatz.

Beschreibung des Vermissten

Der Vermisste Rudolf Bickel wird wie folgt beschrieben:
• schmale Statur
• etwa 1,70 Meter groß
• hat kurze, weiß-graue Haare
• Brillenträger
• war zuletzt mit einem grauen Pullover, einer grauen Hose und einem dunkelblauen Blouson bekleidet.

Hinweise an die Polizei Saarbrücken

Personen, die den Vermissten sehen oder Hinweise zu dessen Aufenthaltsort geben können, werden gebeten sich mit der Person Polizei Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer 0681 – 9321-233 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Saarbrücken vom 22.10.2019

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Nach Feuer in Losheimer Flüchtlingsheim: Warum der Verurteilte (20) erneut vor Gericht muss

image

Der nun erneut Angeklagte hatte im Januar 2018 seine Bettdecke in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Im Juni 2018 verurteilte das Landgericht Saarbrücken einen damals 18 Jahre alten Mann zu fünf Jahren Jugendstrafe - wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Der Grund: Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Beschuldigte Monate zuvor in einer Asylbewerberunterkunft in Losheim am See ein Feuer gelegt hatte. Bei dem Brand erlitten drei Menschen Verletzungen.

Nun muss sich der heute 20-Jährige erneut vor Gericht verantworten. Wie die „SZ“ berichtet, akzeptierte der Bundesgerichtshof das ursprüngliche Urteil nicht. In Saarbrücken werde der Prozess deswegen neu aufgerollt, es gehe aktuell um den Verdacht des versuchten Mordes. Also einen Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft bereits zu Beginn des ersten Prozesses gegen den jungen Mann erhob.

Der Angeklagte hatte im Januar 2018 eine Wolldecke auf seinem Bett in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro, drei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Das stellten die Richter bereits fest. Derzeit wird der Prozess fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Vermisste Katalin B. (38) aus Merzig aufgefunden

image

Die 38-jährige Katalin B. wurde aufgefunden. Die Polizei Merzig hat ihre Öffentlichkeitsfahndung eingestellt. Foto: Polizei

Vermisste Katalin B. (38) in Saarbrücken aufgefunden

Die seit Sonntagabend (20. Oktober 2019) als vermisst gemeldete Katalin B. konnte am heutigen Dienstagnachmittag gegen etwa 14:30 Uhr im Stadtbereich von Saarbrücken aufgegriffen werden.

Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte die Polizei Merzig, dass es der 38-jährigen Frau den Umständen entsprechend gut gehe. Katalin B. war als Patientin der SHG-Klinik Merzig verschwunden und galt aufgrund ihres Krankheitsbildes als orientierungslos und sei laut Angaben der Polizei auf fremde Hilfe angewiesen.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach der Vermissten wurde entsprechend eingestellt.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Merzig vom 22.10.2019

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Tankstelle in Dillingen überfallen: Wer ist dieser brutale Räuber?

image

Wer kennt diesen Räuber? Foto: Polizei.

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem unbekannten Räuber. Der Gesuchte hatte am 6. Oktober um 20.14 Uhr die Esso-Tankstelle in der Merziger Straße in Dillingen überfallen.

Nachdem er dort zunächst zwei Getränke aus der Warenauslage in seine Stofftasche gepackt hatte, begab er sich zur Kassiererin. Plötzlich stieß er die 50-Jährige laut Polizei zu Boden und schlug ihr mit der bloßen Hand sowie anschließend mit dem gefüllten Stoffbeutel auf den Kopf. Dabei erlitt die Geschädigte eine blutende Wunde am Kopf.

Der Räuber forderte die Frau anschließend auf, die Kasse zu öffnen. Unter Todesangst kam die Kassiererin der Aufforderung nach. Der nun Gesuchte nahm einen dreistelligen Euro-Betrag und Tabakwaren mit unbekanntem Wert mit und verließ die Tankstelle über die Werderstraße in Richtung Diefflen mit einem Fahrrad.

Der Unbekannte wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• männlich
• 180 Zentimeter groß
• circa 45 Jahre alt
• braune, kurze Haare
• sprach Deutsch mit saarländischem Dialekt
• Kleidung: schwarz-weiß karierte Jacke, schwarze Kapuze, schwarze Hose

Der Räuber wurde während der Tat von einer Überwachungskamera aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 22.10.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ehepaar stirbt auf B41: Unfall geschah beim Abbiegen

image

Das Ehepaar, das in dem Hyundai saß, kam bei dem Unfall auf der B41 ums Leben. Die Fahrerin des BMW wurde schwer verletzt. Foto: BeckerBredel.

Inzwischen gibt es neue Details zum Hergang des Unfalls auf der B41 zwischen Ottweiler und Schiffweiler am gestrigen Montagnachmittag (21. Oktober). So habe nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine 69-Jährige mit ihrem BMW gegen 13.30 Uhr links auf ein Grundstück abbiegen wollen. Dabei übersah die Frau den entgegenkommenden Hyundai. Die Fahrzeuge krachten in der Folge zusammen.

Schwerverletzte außer Lebensgefahr

Im Hyundai befanden sich ein 68-jähriger Mann und seine 67-jährige Ehefrau, die beide aus Ottweiler stammten. Sie konnten trotz Reanimationsversuchen nicht gerettet werden und starben an der Unfallstelle.

Die BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Bundesstraße war wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten fast fünf Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarländischer Rundfunk
• eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Giftköder in Heusweiler ausgelegt: In zwei Jahren mindestens 13 Todesfälle

image

Im Raum Heusweiler sollen sich Vorfälle von ausgelegten Giftködern häufen. Symbolfoto (Hintergrund): dpa-Bildfunk/Marcel Kusch | Symbolfoto (Köder): Presseportal/Polizei

In den vergangenen Wochen kamen in Heusweiler zwei Hunde nach dem Fressen von Giftködern ums Leben. Im Zuge einer Sitzung des Ortsrates stellte sich heraus: Das Aufkommen der gefährlichen Lockmittel betreffe die gesamte Gemeinde. Wie nun bekannt wurde, ist das Ausmaß des Problems wohl noch größer, als ursprünglich angenommen.

Aus einem „SZ“-Bericht geht hervor, dass in Heusweiler innerhalb von zwei Jahren wohl mehr als 30 Hunde vergiftete Köder gefressen haben. Mindestens 13 Tiere seien nach dem Verzehr gestorben; 20 Vierbeiner mussten in eine Tierklinik, heißt es. Die Zahlen stammen von Margarete Blasen, der Naturschutzbeauftragten von Heusweiler. Betroffene Hundehalter würden sich direkt an sie wenden.

Hund in Dudweiler getötet: 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Wer hinter den ausgelegten Giftködern steckt, ist bislang unklar. Während Margarete Blasen unter anderem mit warnenden Flugblättern gegen den Hundehass ankämpft, appellieren Polizei und Bürgermeister an die Wachsamkeit der Hundehalter.

Warum auch die Polizei in einigen Fällen nicht weiterhelfen kann und wie das Engagement der Naturschutzbeauftragten fast schon sabotiert wird, gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

Verwendetes Foto:
• Wikimedia Commons/H.Hei52/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Heute Kontrollen auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis

image

Heute wird unter anderem auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Angekündigte Geschwindigkeitskontrollen im Saarland

Wie das Landespolizeipräsidium des Saarlandes mitteilt, werden heute auf der A620 Tempokontrollen durchgeführt. Dazu wird zwischen den Autobahndreiecken Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Für das Saarland hat die Landespolizei zudem Kontrollen auf der B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach und auch in Riegelsberg angekündigt.

Aktuelle Blitzer im Saarland

Zudem sind im Saarland aktuell an folgenden Orten Blitzer positioniert:
• auf der A1 Trier Richtung Saarbrücken in Höhe Illingen
• in Saarbrücken im Meerwiesertalweg in Höhe Universität
• in Püttlingen in der Ritterstraße
• in Elm in der Hauptstraße
• in Rehlingen in der Beckinger Straße
• in Göttelborn in der Hauptstraße.

Weitere Kontrollen angekündigt

Für die laufende Woche (21.10.2019 bis 27.10.2019) hat die Polizei weitere Geschwindigkeitskontrollen im Saarland angekündigt. Wo die Blitzer im einzelnen aufgestellt werden, findet ihr unter: Blitzer im Saarland vom 21. bis 27.10.2019.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein