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Staus zu erwarten: A8 am Mittwoch gesperrt

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Schäden in Höhe des Rastplatzes Kutzhof werden am Mittwoch beseitigt. Dafür wird eine rund 200 Meter lange Baustelle eingerichtet. Grafik: Landesbetrieb für Straßenbau.

Wegen Arbeiten an der Fahrbahn rechnet der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) am morgigen Mittwoch (23. Oktober) mit Verkehrsstörungen auf der A8 Richtung Saarlouis. Die Straßenbauer beseitigen Schäden zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Anschlussstelle Heusweiler in Höhe des Rastplatzes Kutzhof.

Sperrung der A8 zwischen 8 und 18 Uhr

Der Verkehr soll zwischen 8.00 und 18.00 Uhr einspurig an der circa 200 Meter langen Baustelle vorbeigeführt werden. Insbesondere zum abendlichen Feierabendverkehr kann es laut LfS zu Staus kommen.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im SOL.DE-Ticker

Fahrern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten und mögliche Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 21.10.19

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Zugverkehr zwischen Saarbrücken und St. Wendel wird stark reduziert

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Die Regionalbahnen zwischen Saarbrücken, Neunkirchen und St. Wendel fahren an den Wochenenden seltener. Archivfoto: BeckerBredel

Statt jede halbe Stunde fahren an den Wochenenden dann nur noch stündlich Regionalbahnen von Saarbrücken an die 13 Bahnhöfe im nordöstlichen Saarland oder zurück. Am 15. Dezember tritt der neue Fahrplan in Kraft. Insgesamt 30 Züge nach etwa St. Wendel oder Neunkirchen fallen dann an den Samstagen weg.

Die Landesregierung, die für den Schienenpersonenverkehr zuständig ist, steht in der Kritik. Die Grünen werfen dem Verkehrsministerium Versagen vor. Die Einschränkung sei ein "Zugkahlschlag am Wochenende" und ein "Schlag für die ÖPNV-Nutzer", da die Bahnstrecke durch bevölkerungsreiche Gebiete führe und damit eine der wichtigsten im Saarland sei.

Grünen-Landeschef und Bundestagsabgeordnete Markus Tressel wirft der Regierung vor, mit dem Fahrplan die Verkehrswende zu torpedieren. Das neue Klimabewusstsein von Saar-CDU und Saar-SPD ende offenbar noch vor Weihnachten, heißt es in der Pressemitteilung. In dieser fordern die Saar-Grünen Verkehrsministerin Anke Rehlinger dazu auf, die Notbremse zu ziehen. Statt weniger Zugverbindungen brauche man mehr. Wenn sie den ÖPNV im Saarland nicht "vollends gegen die Wand fahren" wolle, müsse sie die Kürzung sofort rückgängig machen.

Wie der "SR" berichtet, gibt das Wirtschaftsministerium an, dass der Grund für die Anpassung die geringe Nachfrage auf der Strecke sein. Sollten wieder mehr Menschen die Verbindung am Wochenende nutzen, könnte die Zugfrequenz jederzeit wieder erhöht werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Grünen Saar
• Saarländischer Rundfunk

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Nach Busstreik im Saarland: Entschädigung für Kunden gefordert

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Der Busstreik im Saarland ist beendet. Foto: BeckerBredel

Die Verkehrsbetriebe hatten Entschädigungen mit der Begründung, Streik sei "höhere Gewalt", abgelehnt. Der VCD fordert jedoch, zumindest die eingesparten Lohn- und Kraftstoffkosten an die Kunden weiterzugeben. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung

So könnten laut der Landesvorsitzenden Andrea Schrickel "treue Kunden bei der Stange" gehalten werden. Der Streik sei Negativwerbung für den öffentlichen Nahverkehr gewesen. Das müsse wieder wettgemacht werden, äußerte Schrickel gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Das ist nicht die einzige Forderung, die der Club im Falle eines Streiks an die Verkehrsunternehmen stellt. Wie solche Situationen laut VCD vermieden werden könnten, ist auf saarbruecker-zeitung.de nachzulesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personennahverkehr hatte bereits gefordert, den Zeitkarten-Besitzern eine Erstattung zu ermöglichen: Busstreik im Saarland: Erhalten betroffene Kunden Geld zurück?

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

• Eigener Artikel

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dpa

Bundesbank fordert Rente mit fast 70

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Wenn es nach Berechnungen der Bundesbank geht, soll der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten in Rente gehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk.

Die Bundesbank befeuert die Debatte um eine weitere Anhebung des Rentenalters auf fast 70 Jahre. „Durch die demografische Entwicklung gerät die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung künftig unter erheblichen Druck, insbesondere ab Mitte der 2020er Jahre", stellt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Oktober fest. Um das System stabil zu halten, bestehe „Anpassungsbedarf bei den zentralen Stellgrößen der Rentenversicherung", schreiben die Bundesbank-Ökonomen. „Ein wichtiger Ansatzpunkt für weitere Reformen ist das Rentenalter."

Ab Mai 2070: Rente mit 69 Jahren und vier Monaten?

Seit 2012 wird die Altersgrenze für den Bezug der gesetzlichen Rente schrittweise von 65 auf 67 Jahre im Jahr 2031 angehoben. Doch das wird nach Expertenansicht nicht ausreichen, weil ab Mitte der 2020er Jahre die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen.

Die Bundesbank regt daher an, das Rentenalter bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate anzuheben. Auch internationale Organisationen wie EU-Kommission, IWF und OECD hätten nahegelegt, „das Rentenalter mit steigender Lebenserwartung weiter anzuheben".

Nach Bundesbank-Berechnung würde der Geburtsjahrgang 2001 ab Mai 2070 mit 69 Jahren und vier Monaten regulär in Rente gehen. Eine solche Anpassung würde nicht nur die Rentenkasse entlasten, argumentierte die Notenbank am Montag. „Sie würde über eine höhere Erwerbstätigkeit auch das gesamtwirtschaftliche Potenzial stärken und damit die Bemessungsgrundlagen für Steuern und Sozialbeiträge stützen."

Das jüngste Rentenpaket der Bundesregierung sichert bis 2025 das Absicherungsniveau bei 48 Prozent ab - dieses markiert das Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn. Zudem soll bis 2025 der Beitragssatz zur Rentenversicherung nicht über 20 Prozent des Einkommens steigen. Experten rechnen danach mit einem sinkenden Rentenniveau und steigenden Beiträgen, wenn nicht gegengesteuert wird.

Kritik von SPD, Grünen und Linken

Bei SPD, Grünen und Linken stieß der Bundesbank-Vorstoß auf wenig Gegenliebe. „Ein höheres Renteneintrittsalter halte ich für falsch", sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast, dem „Handelsblatt". Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth sagte: „Wir brauchen eine Strategie für ein gesünderes längeres Arbeiten und keine Rente mit 69 für alle." „Ohne Lösung für die Menschen, die nicht bis 67 im Beruf durchhalten, ist eine Diskussion um die Rente mit 69 eher gefährlich als hilfreich."

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte, die Beitragsbasis für die Rentenkasse zu verbreitern: „Statt ein höheres Eintrittsalter zu fordern, müssen die Einnahmen der Rentenkasse erhöht werden. Dann hat die Rente eine sichere und langfristige Zukunft." Man müsse hinterfragen, warum es für Beamte, Selbstständige und Politiker Extra-Systeme zur Altersvorsorge gebe, sagte Bartsch.

FDP und zwei bekannte Ökonomen dafür

FDP-Vizefraktionschef Michael Theurer begrüßte die Forderung der Bundesbank. Sie sei „ein wichtiger Impuls in der Debatte um Generationengerechtigkeit", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). „Ein flexibles Renteneintrittsalter würde den Fehler der großen Koalition korrigieren, das Alter für den Eintritt in den Ruhestand abzusenken." Andernfalls werde die durch Umlagen finanzierte Rente sehr bald an ihre Grenzen stoßen.

Zwei bekannte Ökonomen befürworteten den Vorstoß der Bundesbank im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag), machten jedoch Einschränkungen. Die Anpassung solle „nicht allein durch ein höheres Rentenzugangsalter erfolgen, sondern nur in dem Maße, in dem die Lebenserwartung steigt", sagte Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts in München.

Zu berücksichtigen sei auch, dass mit körperlich belastenden Berufen oder einem niedrigen Einkommensniveau eine im Vergleich etwa zu Akademikern geringere Lebenserwartung einhergehe, erklärte Fuest. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte mit Blick auf unterschiedliche Voraussetzungen für einen flexiblen Renteneintritt, betonte jedoch: „Ohne eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird ein nachhaltiges Rentensystem nicht möglich sein."

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur

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Polizei Saarbrücken sucht öffentlich nach dieser Betrügerin

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Bei der Tat zeichnete eine Überwachungskamera die Gesuchte auf. Foto: Polizei.

Am Samstagmittag (29. Juni 2019), gegen 12.00 Uhr, hob eine unbekannte Frau einen hohen dreistelligen Geldbetrag an einem Sparkassen-Automat am Saarbrücker Rathausplatz ab. Dazu verwendete sie eine kurz zuvor entwendete EC-Karte, meldet die Polizei.

Bei der Geldabhebung konnte die aktuell Gesuchte von einer Überwachungskamera aufgezeichnet werden. Mit diesem Material fahnden die Beamten öffentlich nach der Frau.

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Wer kennt diese Frau? Foto: Polizei.

Zeugen, die Hinweise zur Täterin geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321–233 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken, 22.10.19

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Nach Feuer in Losheimer Flüchtlingsheim: Warum der Verurteilte (20) erneut vor Gericht muss

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Der nun erneut Angeklagte hatte im Januar 2018 seine Bettdecke in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Im Juni 2018 verurteilte das Landgericht Saarbrücken einen damals 18 Jahre alten Mann zu fünf Jahren Jugendstrafe - wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Der Grund: Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Beschuldigte Monate zuvor in einer Asylbewerberunterkunft in Losheim am See ein Feuer gelegt hatte. Bei dem Brand erlitten drei Menschen Verletzungen.

Nun muss sich der heute 20-Jährige erneut vor Gericht verantworten. Wie die „SZ“ berichtet, akzeptierte der Bundesgerichtshof das ursprüngliche Urteil nicht. In Saarbrücken werde der Prozess deswegen neu aufgerollt, es gehe aktuell um den Verdacht des versuchten Mordes. Also einen Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft bereits zu Beginn des ersten Prozesses gegen den jungen Mann erhob.

Der Angeklagte hatte im Januar 2018 eine Wolldecke auf seinem Bett in einem Losheimer Flüchtlingsheim angezündet. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro, drei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Das stellten die Richter bereits fest. Derzeit wird der Prozess fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarbrücker Zeitung

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Vermisste Katalin B. (38) aus Merzig aufgefunden

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Die 38-jährige Katalin B. wurde aufgefunden. Die Polizei Merzig hat ihre Öffentlichkeitsfahndung eingestellt. Foto: Polizei

Vermisste Katalin B. (38) in Saarbrücken aufgefunden

Die seit Sonntagabend (20. Oktober 2019) als vermisst gemeldete Katalin B. konnte am heutigen Dienstagnachmittag gegen etwa 14:30 Uhr im Stadtbereich von Saarbrücken aufgegriffen werden.

Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte die Polizei Merzig, dass es der 38-jährigen Frau den Umständen entsprechend gut gehe. Katalin B. war als Patientin der SHG-Klinik Merzig verschwunden und galt aufgrund ihres Krankheitsbildes als orientierungslos und sei laut Angaben der Polizei auf fremde Hilfe angewiesen.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach der Vermissten wurde entsprechend eingestellt.

Verwendete Quellen:
• Angaben der Polizei Merzig vom 22.10.2019

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Tankstelle in Dillingen überfallen: Wer ist dieser brutale Räuber?

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Wer kennt diesen Räuber? Foto: Polizei.

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem unbekannten Räuber. Der Gesuchte hatte am 6. Oktober um 20.14 Uhr die Esso-Tankstelle in der Merziger Straße in Dillingen überfallen.

Nachdem er dort zunächst zwei Getränke aus der Warenauslage in seine Stofftasche gepackt hatte, begab er sich zur Kassiererin. Plötzlich stieß er die 50-Jährige laut Polizei zu Boden und schlug ihr mit der bloßen Hand sowie anschließend mit dem gefüllten Stoffbeutel auf den Kopf. Dabei erlitt die Geschädigte eine blutende Wunde am Kopf.

Der Räuber forderte die Frau anschließend auf, die Kasse zu öffnen. Unter Todesangst kam die Kassiererin der Aufforderung nach. Der nun Gesuchte nahm einen dreistelligen Euro-Betrag und Tabakwaren mit unbekanntem Wert mit und verließ die Tankstelle über die Werderstraße in Richtung Diefflen mit einem Fahrrad.

Der Unbekannte wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• männlich
• 180 Zentimeter groß
• circa 45 Jahre alt
• braune, kurze Haare
• sprach Deutsch mit saarländischem Dialekt
• Kleidung: schwarz-weiß karierte Jacke, schwarze Kapuze, schwarze Hose

Der Räuber wurde während der Tat von einer Überwachungskamera aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 22.10.19

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Ehepaar stirbt auf B41: Unfall geschah beim Abbiegen

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Das Ehepaar, das in dem Hyundai saß, kam bei dem Unfall auf der B41 ums Leben. Die Fahrerin des BMW wurde schwer verletzt. Foto: BeckerBredel.

Inzwischen gibt es neue Details zum Hergang des Unfalls auf der B41 zwischen Ottweiler und Schiffweiler am gestrigen Montagnachmittag (21. Oktober). So habe nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine 69-Jährige mit ihrem BMW gegen 13.30 Uhr links auf ein Grundstück abbiegen wollen. Dabei übersah die Frau den entgegenkommenden Hyundai. Die Fahrzeuge krachten in der Folge zusammen.

Schwerverletzte außer Lebensgefahr

Im Hyundai befanden sich ein 68-jähriger Mann und seine 67-jährige Ehefrau, die beide aus Ottweiler stammten. Sie konnten trotz Reanimationsversuchen nicht gerettet werden und starben an der Unfallstelle.

Die BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Bundesstraße war wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten fast fünf Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarländischer Rundfunk
• eigener Bericht

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Giftköder in Heusweiler ausgelegt: In zwei Jahren mindestens 13 Todesfälle

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Im Raum Heusweiler sollen sich Vorfälle von ausgelegten Giftködern häufen. Symbolfoto (Hintergrund): dpa-Bildfunk/Marcel Kusch | Symbolfoto (Köder): Presseportal/Polizei

In den vergangenen Wochen kamen in Heusweiler zwei Hunde nach dem Fressen von Giftködern ums Leben. Im Zuge einer Sitzung des Ortsrates stellte sich heraus: Das Aufkommen der gefährlichen Lockmittel betreffe die gesamte Gemeinde. Wie nun bekannt wurde, ist das Ausmaß des Problems wohl noch größer, als ursprünglich angenommen.

Aus einem „SZ“-Bericht geht hervor, dass in Heusweiler innerhalb von zwei Jahren wohl mehr als 30 Hunde vergiftete Köder gefressen haben. Mindestens 13 Tiere seien nach dem Verzehr gestorben; 20 Vierbeiner mussten in eine Tierklinik, heißt es. Die Zahlen stammen von Margarete Blasen, der Naturschutzbeauftragten von Heusweiler. Betroffene Hundehalter würden sich direkt an sie wenden.

Hund in Dudweiler getötet: 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Wer hinter den ausgelegten Giftködern steckt, ist bislang unklar. Während Margarete Blasen unter anderem mit warnenden Flugblättern gegen den Hundehass ankämpft, appellieren Polizei und Bürgermeister an die Wachsamkeit der Hundehalter.

Warum auch die Polizei in einigen Fällen nicht weiterhelfen kann und wie das Engagement der Naturschutzbeauftragten fast schon sabotiert wird, gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

Verwendetes Foto:
• Wikimedia Commons/H.Hei52/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Heute Kontrollen auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis

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Heute wird unter anderem auf der A620 zwischen Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Angekündigte Geschwindigkeitskontrollen im Saarland

Wie das Landespolizeipräsidium des Saarlandes mitteilt, werden heute auf der A620 Tempokontrollen durchgeführt. Dazu wird zwischen den Autobahndreiecken Saarbrücken und Saarlouis geblitzt. Für das Saarland hat die Landespolizei zudem Kontrollen auf der B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach und auch in Riegelsberg angekündigt.

Aktuelle Blitzer im Saarland

Zudem sind im Saarland aktuell an folgenden Orten Blitzer positioniert:
• auf der A1 Trier Richtung Saarbrücken in Höhe Illingen
• in Saarbrücken im Meerwiesertalweg in Höhe Universität
• in Püttlingen in der Ritterstraße
• in Elm in der Hauptstraße
• in Rehlingen in der Beckinger Straße
• in Göttelborn in der Hauptstraße.

Weitere Kontrollen angekündigt

Für die laufende Woche (21.10.2019 bis 27.10.2019) hat die Polizei weitere Geschwindigkeitskontrollen im Saarland angekündigt. Wo die Blitzer im einzelnen aufgestellt werden, findet ihr unter: Blitzer im Saarland vom 21. bis 27.10.2019.

Verwendete Quellen:
• Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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