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Studenten der Saar-Uni entwickeln Koffer, der automatisch auf Schritt und Tritt folgt

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Mit ihrem Prototyp „Smartcase“ nehmen die Bachelor-Studenten Joshua Arens (l.), Nick Kempel (2.v.l.), Joshua Summa (3.v.l.) und Till Mertin ab 28. Oktober am Cosima-Wettbewerb in Berlin teil. Foto: Oliver Dietze

Es klingt zwar wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film, ist aber keineswegs Fiktion: Während eine reisende Person durch die Flure von Bahnhof, Flughafen und Co. läuft, fährt ihr der Reisekoffer völlig automatisch hinterher. Dafür verantwortlich: vier Studenten der Universität des Saarlandes. Die entwickeln nämlich gerade den derzeit sogenannten „Smartcase“.

Bereits jetzt sei der Prototyp in der Lage, sich an die Fersen einer bestimmten Zielperson zu heften. Um so ihre Verfolgung aufzunehmen. Das System basiere, vereinfacht ausgedrückt, zunächst auf einer Kamera. Die erfasst Bewegungen. Ergänzt werde das Ganze durch eine Kombination mehrerer Sensoren. Unter anderem würden diese Entfernungen messen und Hindernisse erkennen.

Saarland: Studenten nehmen an Wettbewerb „Cosima“ teil

Für das Projekt verantwortlich: Die Studenten Joshua Summa, Till Mertin, Nick Kempel und Joshua Arens. Die Idee zum smarten Koffer hat ihren Ursprung in einer Vorlesung von Professor Helmut Seidel über Mikromechanik. Diese gelte an der Saar-Uni bereits seit Langem als Ideenschmiede, heißt es.

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Foto: Oliver Dietze

Mit ihrem „Smartcase“-Prototyp nehmen die Tüftler vom 28. bis 30. Oktober am Studierendenwettbewerb „Cosima“ in Berlin teil. Die Begegnung in der Hauptstadt soll dazu beitragen, neue Einsatzmöglichkeiten von Mikrosystemen zu finden.

Und was erhoffen sich die Erfinder selbst von dem smarten Koffer? „Wir denken dabei gerade auch an Menschen mit Einschränkungen wie Gehbehinderungen. Ihnen könnte solch ein intelligenter Koffer unabhängigeres Reisen möglich machen“, erklärt Joshua Summa.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Universität des Saarlandes

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