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A8 Karlsruhe Richtung Saarlouis zwischen Kreuz Neunkirchen und Neunkirchen-Kohlhof alle Fahrbahnen geräumt (14:35)

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Hier kann man nicht mal telefonieren: Saarland will fünf Funklöcher stopfen

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An fünf Orten im Saarland funktionieren noch nicht einmal Telefonate verlässlich. Foto: dpa-Bildfunk.

Das Saarland soll bald weniger Funklöcher haben. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist zuversichtlich, dass neue Regelungen auf Bundesebene und gemeinsame Lösungen zwischen dem Saarland und den Netzbetreibern die Mobilfunkversorgung spürbar verbessern.

In einem ersten Schritt wurden an verschiedenen Plätzen im Saarland Messungen durchgeführt. Heraus stachen dabei fünf Orte, in denen unabhängig vom Netzbetreiber noch nicht einmal mobile Telefonate verlässlich funktionierten:

Brenschelbach (Stadt Blieskastel)
Gerlfangen (Gemeinde Rehlingen-Siersburg)
Grügelborn (Gemeinde Freisen)
Ihn (Gemeinde Wallerfangen)
Peppenkum (Gemeinde Gersheim)

Die Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone haben Interesse an einer Versorgung der Gebiete signalisiert und wollen jetzt mit der jeweiligen Kommune daran arbeiten, die Ortsteile ans Netz zu bringen.

In Grügelborn soll ein mobiler Sendemast der Vodafone für schnelle Abhilfe sorgen. In Ihn akquiriert die Telekom aktuell einen Standort für die Errichtung eines neuen Mobilfunkmastes. Nächstes Jahr will das Unternehmen in das Baugenehmigungsverfahren einsteigen.

Zur Versorgung der übrigen oben genannten Ortsteile prüfen die Netzbetreiber derzeit mit Hochdruck denkbare Lösungsansätze, teilt die Staatskanzlei mit.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes, 22.10.19

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Bedenkliche Entwicklung: Nur etwa jeder zweite Saarländer geht noch zum Zahnarzt

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Nur jeder zweite Saarländer geht regelmäßig zum Zahnarzt. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

Im Saarland geht laut einer aktuellen Auswertung der "KKH" nur etwa jede zweite Person zum Zahnarzt. So suchten nur 54 Prozent der Saarländer im Jahr 2018 einen Zahnarzt auf. Bei den Erwachsenen zwischen 21 und 30 Jahren waren es sogar nur 48 Prozent. Damit gehören die Saarländer zu den größten Zahnarztmuffeln Deutschlands. Im bundesweiten Vergleich gehen nur die Menschen in Hamburg noch seltener zum Zahnarzt (laut Auswertung 53 Prozent).

KKH: "Keine gute Entwicklung"

Thomas Linn von der "KKH" in Saarbrücken äußerte sich am heutigen Mittwoch (23. Oktober 2019) zu dem bedenklichen Trend: "Insgesamt ist das keine gute Entwicklung. Denn wenn Probleme rechtzeitig erkannt werden, verhindert das oft schmerzhafte, langwierige Behandlungen und im schlimmsten Fall einen Zahnverlust."

Bereits im Jahr 2017 gehörte das Saarland zu den Schlusslichtern, was den Gang zum Zahnarzt anbelangt. Damals gingen aber noch immerhin etwa 65 Prozent der Saarländer zum Zahnarzt: "Saarländer gingen im Jahr 2017 bundesweit am seltensten zum Zahnarzt".

Verwendete Quellen:
• Meldung der "KKH" vom 23.10.2019

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Arbeiten am Universitätsklinikum: Attraktive Stellen für Pflegeprofis

Arbeiten am Universitätsklinikum: Attraktive Stellen für Pflegeprofis

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Foto: PR

Ein Team von mehr als 5.000 Beschäftigten, davon über 600 Ärztinnen und Ärzte sowie rund 2.000 Pflegekräfte, kümmert sich in interdisziplinären und qualitätszertifizierten Zentren um die Gesundheit der Menschen in der Großregion. Rund 700 junge Menschen werden jährlich im Homburger Schulzentrum in 12 Gesundheitsfachberufen ausgebildet.

„Das UKS bietet Pflegefachkräften attraktive Stellen“, erklärt Personalchef Christian Müller. „Aktuell suchen wir verstärkt nach neuen Kolleginnen und Kollegen, die unsere Teams in der Intensiv-, OP- und Anästhesiepflege unterstützen.“ Alle Interessierten können sich schon einmal den 26. Oktober vormerken: An diesem speziellen Bewerber-Infotag für Pflegekräfte kann man die Teams und den vielleicht zukünftigen Arbeitsplatz kennenlernen.

„Hochschulmedizin ist ein sehr spannendes Einsatzfeld für Pflegeprofis. Wir wollen vor Ort die Arbeitsplätze und die dort arbeitenden Menschen vorstellen, damit die Bewerberinnen und Bewerber einen direkten Einblick erhalten“, so Müller. Doch neben dem spannenden Arbeitsbereich und den netten Kolleginnen und Kollegen hat das UKS noch mehr zu bieten.

Die Pflegefachkräfte profitieren am UKS durch aktuelle Entwicklungen im Berufsfeld.  Die Rahmenbedingungen konnten immer weiter verbessert werden, so dass das UKS heute über die besten und attraktivsten Konditionen im südwestdeutschen Raum verfügt.

Daneben arbeitet das UKS kontinuierlich an der Entlastung der Mitarbeiter: Die Aufstockung von Stellen, die Schaffung eines Springerpools zur Unterstützung, die Einführung zusätzlicher freier „Entlastungstage“, was einzigartig im Saarland ist, sind nur einige wenige Maßnahmen davon.

Eine Betriebsrente, flexible und vielfältige Arbeitszeitmodelle, Fortbildungsmöglichkeiten, Angebote der Kinderbetreuung und das betriebliche Sportprogramm sind schon seit langer Zeit etabliert. „Das UKS hat vieles zu bieten. Wir müssen uns als Arbeitgeber nicht verstecken, ganz im Gegenteil“, versichert Müller. „Ob am Bewerber-Infotag oder zu anderen Zeiten: Kommen Sie vorbei, rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine Nachricht – wir freuen uns auf motivierte Bewerberinnen und Bewerber.“

Kontakt

Tel. 0 68 41 / 16 - 2 23 82 und - 2 34 92
E-Mail: bewerbung@uks.eu
bewerbung.uks.eu

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Kampf gegen Spielsucht: Auch Saarbrücken erlaubt nur noch zwei Automaten pro Kneipe

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Ab dem 10. November dürfen pro Standort nur noch zwei Spielautomaten betrieben werden. Foto: dpa-Bildfunk/ Angelika Warmuth

Die sogenannteSpielverordnungregelt den Umgang mit gewerblichen Geldspielgeräten. Bislang dürfen Betreiber von Schankwirtschaften, Wettannahmestellen oder Restaurants laut der Verordnung pro Standort drei solcher Geräte aufstellen. Das soll sich zum 10. November dieses Jahres ändern. Dann tritt nämlich eine Änderung des Gesetzes in Kraft.

Diesbezüglich informierte auch die Landeshauptstadt Saarbrücken in einer Pressemitteilung: Betreiber von Spielautomaten seien demnach verpflichtet, überschüssige Geräte abzubauen. Laut der Verordnung dürfe man pro Standort künftig nur noch zwei Automaten aufstellen.

Im Rahmen von Kontrollen des Ordnungsamtes soll die Einhaltung der neuen Bestimmung überprüft werden, kündigte die Stadt Saarbrücken an.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, 22.10.2019

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Mangel an Hausärzten im Saarland spitzt sich zu

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Im Saarland fehlen Hausärzte. Vor allem in Wadern und Lebach droht ärztliche Unterversorgung. Symbolfoto: Benjamin Ulmer/dpa-Bildfunk

Die Mangelversorgung wurde durch neue Vorgaben zur Arztdichte festgestellt. Nach der neuen Berechnung gibt es 83 unbesetzte Hausarztsitze im Saarland. Zuvor waren es nur 40. Das berichtete die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland dem SR. Die Neuberechnung betrifft nicht nur Hausärzte, sondern auch Rheumatologen und Psychotherapeuten. Auch für diese soll es in Zukunft mehr Kassensitze geben. 

Bedarfsplanung sieht weniger Patienten pro Arzt vor

Den veränderten Zahlen liegt eine neue Bedarfsplanung des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken zugrunde. Durch die älter werdende Bevölkerung sei auch der Krankenstand erhöht. Daher müsse eine wohnortnähere Versorgung gewährleistet werden. Entsprechend wurde die Verhältniszahl von Ärzten zu Patienten gesenkt. Statt 1.670 Patienten pro Arzt, soll ein Mediziner künftig nur noch 1.609 Menschen versorgen. In Gebieten, in denen mehr ältere und kranke Menschen leben, wird die Zahl nach unten korrigiert. 

Ärztliche Unterversorgung in Wadern

In Wadern sei man durch die Neuberechnung sogar in die Unterversorgung gerutscht. Dort soll sich ein Hausarzt künftig nur noch 1.438 Patienten kümmern. Das drohe laut KV-Vorsitzendem Joachim Meiser im SR auch in Lebach. Der Versorgungsgrad liege dort knapp unter 80 Prozent. Diese Zahlen seien zunächst jedoch rein rechnerische Feststellungen. Laut Stadtverwaltung und Ärzten vor Ort funktioniere die ärztliche Versorgung.

Dennoch müsse man in Wadern reagieren und gegebenenfalls eine eigene Praxis eröffnen. Das Problem: Die Suche nach einem Arzt, der bereit ist sich dort niederzulassen. Von 670 Hausärzten im Saarland sind 18 Prozent über 65 Jahre alt. In den nächsten fünf Jahren rechnet die KV damit, dass 50 der Mediziner ihre Tätigkeit beenden

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Deutsche Presseagentur

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Tödlicher Messerangriff in Saarbrücken: Tatverdächtiger (23) äußert sich vor Gericht

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Der mutmaßliche Täter soll sein Opfer mit 32 Messerstichen getötet haben. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Wegen eines tödlichen Messerangriffs muss sich ein 23 Jahre alter Mann aktuell vor dem Landgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, am 14. April 2019 einen Freund mit einem Messer attackiert und ihm 32 Stiche und Schnitte zugefügt zu haben. Das Opfer verstarb wenig später an den Folgen des Angriffs.

Nach tödlichen Messerstichen in Saarbrücken: Prozessauftakt am Landgericht

Totschlag sowie versuchte gefährliche Körperverletzung: Das sind die Anklagepunkte, die dem 23 Jahre alten Mann zur Last gelegt werden. Doch wie kam es zu der mutmaßlichen Tat? Vor Gericht äußerte sich der Angeklagte zwar zu den Vorwürfen. An Einzelheiten könne er sich jedoch nicht erinnern. Das berichtet „Bild“.

Der 23-Jährige sagte vage aus, am Abend des mutmaßlichen Angriffs nach eigenen Worten „ausgerastet“ zu sein. „Das Messer lag auf dem Tisch“, zitiert der Medienbericht die Aussage des jungen Mannes. Und dann habe es „keine Minute gedauert“.

Mobbing als Motiv?

Vor Gericht behauptete der Angeklagte, seine Freunde hätten ihn als Homosexuellen dargestellt. Am Abend des 14. April soll das spätere Opfer „Dinge gesagt“ haben. Welche Behauptungen gegen den 23-Jährigen aufgestellt worden sind, wollte er vor den Richtern „nicht wiederholen“, berichtet „Bild“. Zudem wäre ein Video verbreitet worden, dass den 23-Jährigen „bei sexuellen Handlungen" zeige.

Ob die Schilderungen des Angeklagten der Realität entsprechen, bleibt derzeit zumindest zweifelhaft. Wie aus einem Bericht der „SZ“ hervorgeht, könnten die „schlimmen Dinge“, von denen er berichtet, möglicherweise „nur in seiner Vorstellungswelt“ stattgefunden haben. Ein psychiatrisches Gutachten soll bei der Feststellung dessen helfen. Der Prozess wird fortgesetzt.

Saarbrücken: Mann stirbt bei tödlichem Messerangriff

Am Abend der mutmaßlichen Tat soll es in der Wohnung des späteren Opfers in einem Mehrfamilienhaus im Saarbrücker Kohlweg zu einem Streit gekommen sein. Daran beteiligt: der Angeklagte sowie ein Bekannter. Auf diesen stach der Beschuldigte 32 Mal mit einem Einhandmesser ein, so die Anklage der Staatsanwaltschaft. Die Auseinandersetzung habe sich dann vor die Wohnung verlagert. Dort verstarb das Opfer infolge der Verletzungen.

Laut der Anklage soll der Angeschuldigte im Anschluss einen weiteren Bekannten in der Frankenstraße im Stadtteil Malstatt aufgesucht - und mit dem selben Messer attackiert haben. Der Freund des 23-Jährigen konnte allerdings ausweichen und rechtzeitig seine Tür verschließen, heißt es. Nachdem er sich in Sicherheit befunden hatte, alarmierte er die Polizei, die den Tatverdächtigen schließlich festnahm. Dem Beschuldigten droht eine mehrjährige Haftstrafe.

Verwendete Quellen:
• Bild Saarland
• Saarbrücker Zeitung
• Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken

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Studenten der Saar-Uni entwickeln Koffer, der automatisch auf Schritt und Tritt folgt

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Mit ihrem Prototyp „Smartcase“ nehmen die Bachelor-Studenten Joshua Arens (l.), Nick Kempel (2.v.l.), Joshua Summa (3.v.l.) und Till Mertin ab 28. Oktober am Cosima-Wettbewerb in Berlin teil. Foto: Oliver Dietze

Es klingt zwar wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film, ist aber keineswegs Fiktion: Während eine reisende Person durch die Flure von Bahnhof, Flughafen und Co. läuft, fährt ihr der Reisekoffer völlig automatisch hinterher. Dafür verantwortlich: vier Studenten der Universität des Saarlandes. Die entwickeln nämlich gerade den derzeit sogenannten „Smartcase“.

Bereits jetzt sei der Prototyp in der Lage, sich an die Fersen einer bestimmten Zielperson zu heften. Um so ihre Verfolgung aufzunehmen. Das System basiere, vereinfacht ausgedrückt, zunächst auf einer Kamera. Die erfasst Bewegungen. Ergänzt werde das Ganze durch eine Kombination mehrerer Sensoren. Unter anderem würden diese Entfernungen messen und Hindernisse erkennen.

Saarland: Studenten nehmen an Wettbewerb „Cosima“ teil

Für das Projekt verantwortlich: Die Studenten Joshua Summa, Till Mertin, Nick Kempel und Joshua Arens. Die Idee zum smarten Koffer hat ihren Ursprung in einer Vorlesung von Professor Helmut Seidel über Mikromechanik. Diese gelte an der Saar-Uni bereits seit Langem als Ideenschmiede, heißt es.

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Foto: Oliver Dietze

Mit ihrem „Smartcase“-Prototyp nehmen die Tüftler vom 28. bis 30. Oktober am Studierendenwettbewerb „Cosima“ in Berlin teil. Die Begegnung in der Hauptstadt soll dazu beitragen, neue Einsatzmöglichkeiten von Mikrosystemen zu finden.

Und was erhoffen sich die Erfinder selbst von dem smarten Koffer? „Wir denken dabei gerade auch an Menschen mit Einschränkungen wie Gehbehinderungen. Ihnen könnte solch ein intelligenter Koffer unabhängigeres Reisen möglich machen“, erklärt Joshua Summa.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Universität des Saarlandes

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Nach Unfall in Bübingen: „Todesstrecke" soll sicherer werden, fordern Grüne

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Der 69-jährige Fahrer des Wagens wurde bei dem Unfall getötet. Foto: BeckerBredel.

Nach dem tödlichen Unfall auf der B51 bei Saarbrücken-Bübingen Mitte Oktober fordert der Ortsverband Halberg der Grünen Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zum Beispiel sollen Kreuzungen, an denen es gefährliche Linksabbieger-Situationen gibt, durch Verkehrskreisel ersetzt werden.

Damit Fahrzeuge nicht in den Gegenverkehr geraten können, schlagen die Halberger Grünen Rüttelstreifen und Baken vor. Als Sofortmaßnahme fordern sie Geschwindigkeitsbegrenzungen von 70 beziehungsweise an Einmündungen 50 Kilometern pro Stunde. Ein wünschenswerter Nebeneffekt sei dabei die Reduktion von Lärmbelästigung für Anwohner.

Grüne: „Das geht so nicht weiter"

„Wir fordern einen Runden Tisch von Polizei und den zuständigen Straßenverkehrsbehörden von Stadt und Land gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister und der Gemeinde Kleinblittersdorf, um die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Entschärfung der Gefahrenstellen zu prüfen und festzulegen", so die beiden Vorsitzenden des Ortsverbands, Anne Lahoda und Joachim Mohr in einer gemeinsamen Erklärung.

„Die stark befahrene Strecke von der französischen Grenze bis Güdingen scheint sich langsam aber sicher zu einem Unfallschwerpunkt zu entwickeln", so Lahoda und Mohr. In den letzten Jahren hätte auf der „Todesstrecke B51" nicht nur der Verkehr deutlich zugenommen, sondern es sei auch immer wieder an verschiedenen Stellen zu schweren und schwersten Unfälle gekommen. Lahoda und Mohr: „Das geht so nicht weiter."

Ursache für tödlichen Unfall auf B51 noch unklar

Bei dem Unfall auf der B51 am 13. Oktober war ein 69-jähriger Mann ums Leben gekommen. In Höhe des Industriegebiets war ein Audi Q7 in Höhe des Industriegebiets Bübingen in den Gegenverkehr gefahren und mit drei Pkw kollidiert. In einem der drei Wagen hatte der 69-Jährige gesessen. Seine Beifahrerin sowie der Audi-Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des Ortsverbands Grüne Saarbrücken-Halberg, 21.10.19
• eigener Bericht

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Frauenhäuser im Saarland erhalten 1,6 Millionen Euro Förderung

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Frauenhäuser im Saarland erhalten 1,6 Millionen Euro Förderung. Die Einrichtungen sind ausgelastet. Symbolfoto: Maja Hitij/dpa-Bildfunk

Der Bund investiert insgesamt 120 Millionen Euro in Frauenhäuser und Beratungsstellen. 1,6 Millionen gehen an das Saarland

Mit dem Geld soll in den Häusern unter anderem Barrierefreiheit geschaffen werden. Zudem wolle man Unterstützungsangebote bündeln. Das berichtete ein Sprecher der AWO dem "SR". Um das Angebot der Institutionen auszubauen, sollen außerdem stationäre Plätze und ambulante Beratungsmöglichkeiten eingerichtet werden. 

Frauenhäuser im Saarland vollbelegt

Im Saarland gibt es drei Frauenhäuser der AWO in Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis mit insgesamt 55 Plätzen. Dazu kommt das Elisabeth Zillken Haus mit 16 Plätzen. Die Einrichtungen bieten Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden Schutz, Unterkunft und Unterstützung. Auch ihre Kinder werden aufgenommen. 

Im Jahr 2018 waren in den AWO-Häusern insgesamt 196 Frauen und 219 Kinder untergebracht. Sie blieben durchschnittlich für 41 Tage. Etwa die Hälfte davon waren Migrantinnen, vor allem aus Asien und dem EU-Ausland. Im Elisabeth Zillken Haus lebten 74 Frauen und 4 Kinder für durchschnittlich 66 Tage. 10 davon kamen aus dem Ausland. Das geht aus der Antwort des saarländischen Landtages auf eine Anfrage der Linken hervor. 

Allerdings konnten 68 Frauen wegen Vollbelegung nicht in den Frauenhäusern aufgenommen werden. Im Elisabeth Zillken Haus waren es 24. Insgesamt 131 Hilfebedürftige mussten weiterverwiesen werden, da etwa kein akuter Fall von häuslicher Gewalt vorlag oder die Frau psychisch oder suchtkrank war. Im Zillken-Haus waren es mehr als 200. In solchen Fällen wurden die Frauen an geeignetere Einrichtungen verwiesen.

Weitere Beratungsstellen im Saarland

Neben den Frauenhäusern gibt es im Saarland ein Notfalltelefon für misshandelte und vergewaltigte Frauen, die Interventionsstelle für Opfer Häuslicher Gewalt, Beratungsstellen für Migrantinnen und andere Einrichtungen, die sich Frauen, Männern und Kindern, die unter häuslicher oder sexualisierter Gewalt leiden, annehmen. 


Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt
Frauennotruf Saarland - Beratung für misshandelte und vergewaltigte Frauen der Notrufgruppe Saarland e.V.
Aldona e.V. - Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsheirat
Beratungsstellen für gewaltbetroffene Migrantinnen
NELE - Beratung gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen
PHOENIX - Beratung gegen sexuelle Ausbeutung von Jungen
SOS – Kinderschutz und Beratung Saar

Verwendete Quellen:
• Antwort des Landtags des Saarlandes auf Anfrage der Linken
• Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

Saar-Schulen bekommen 67 Millionen Euro für Digitalisierung

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67 Millionen Euro gehen im Saarland in die Digitalisierung. Symbolfoto: dpa-Bildfunk.

67 Millionen für Digitalisierung

Bis zum Jahr 2024 erhält das Saarland rund 60 Millionen Euro Bundesmittel aus dem Digitalpakt. Hinzu kommen knapp sieben Millionen Euro Eigenanteil. Diese Investitionen in die IT-Ausstattung sollen durch die gezielte Qualifikation der Lehrkräfte ergänzt werden. „So bringen wir die digitale Bildung im Land ein großes Stück voran, verbessern die Unterrichtsqualität und die Arbeitsbedingungen unserer Lehrer", sagte Streichert-Clivot.

Konkret sollen von dem Geld laut „SR" unter anderem WLAN-Verbindungen und neue Verkabelungen eingerichtet werden. Zudem sollen neue Computer, mobile Geräte wie Handys und Server gekauft werden.

Um Fördergelder erhalten zu können, müssen die Schulen Medienkonzepte entwickeln. Unterstützung erhalten sie dabei vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien. Dieses erweitere auch sein Fortbildungsangebot für Lehrer, und in der Ausbildung der Referendare gibt es künftig zusätzliche Module zu Datenschutz und Urheberrecht sowie Videobearbeitung und Tablet-Nutzung.

Es gibt Sockelbeträge

Die möglichen Fördersummen setzen sich aus einem Sockelbetrag von 30.000 Euro für Grundschulen bis zu 75.000 Euro für Berufsschulen und einem von der Schülerzahl abhängenden Betrag (310 Euro pro Schüler) zusammen. Die Förderung kann durch einen standortbezogenen Zuschlag um weitere 25.000 Euro ergänzt werden. Dieser sei an Projekte gebunden, die medienbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklung fördern. „Damit setzen wir einen zusätzlichen Anreiz", so Streichert-Clivot.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur
• Saarländischer Rundfunk

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Radfahrerin (17) bei Unfall in Saarbrücken schwer verletzt

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Die 17-jährige Radfahrerin wurde bei dem Unfall zwischen Brebach und Bischmisheim schwer verletzt. Symbolfoto: Arnulf Stoffel/dpa-Bildfunk

Gegen 15.35 Uhr fuhr die junge Frau auf der Brebacherstraße in Richtung Bischmisheim, als der Fahrer einer Mercedes Limousine (29) sie überholen wollte

In diesem Moment kam dem 29-Jährigen jedoch auf seiner Spur ein schwarzer Peugeot 206 entgegen, der ebenfalls gerade im Überholvorgang war. Der Mercedes-Fahrer wich daraufhin nach rechts aus. Dort befand sich aber die Radfahrerin. Sie wurde von dem Wagen gegen die Leitplanke gedrückt und stürzte. 

Die 17-Jährige wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie erlitt mehrere Frakturen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Saarbrücker Krankenhaus. 

Der oder die unbekannte Peugeot-Fahrer/in fuhr weiter. Der Wagen war nach derzeitigem Kenntnisstand mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Zeugen gaben an, dass es sich um ein polnisches Kennzeichen handelte. Gegen die unbekannte Person wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. 

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall oder dem Verursachenden geben können, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter (0681) 9321 233 oder einer anderen Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
• Bericht der Polizei Saarbrücken-Stadt, 23.10.2019

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Feuerwerke in Saarbrücken bald nicht mehr erlaubt?

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Die Deutsche Umwelthilfe fordert ein Feuerwerks-Verbot in Saarbrücken an Silvester. Archivfoto: BeckerBredel.

Mehr als 100.000 Menschen haben auf der Plattform Change.org eine Petition zum Verbot von Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen unterschrieben. Gestartet wurde die Unterschriftensammlung von der Saarländerin Andrea Glomba.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag (23. Oktober) forderte sie alle Bürger auf, die in ihrer Stadt ein Ende des privaten Feuerwerks durchsetzen wollen, auf die Stadtverwaltung oder ihre Bürgermeister zuzugehen. „Gemeinsam können wir der Politik klarmachen: Es wird Zeit für zeitgemäße und sichere Alternativen", so Glomba laut Pressemitteilung von Change.org.

Feuerwerks-Verbot in Saarbrücken beantragt

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat derweil in 98 Städten in Deutschland formale Anträge auf Böller-Verbote gestellt. Darunter ist auch Saarbrücken. Die Stadtverwaltung muss sich jetzt mit dem Antrag beschäftigen.

In der saarländischen Landeshauptstadt liegt die Feinstaubkonzentration bei 20 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, zum Schutz der Gesundheit diesen Wert nicht zu überschreiten.

Extrem hohe Belastung an Silvester

Innerhalb weniger Stunden setzen die Feuerwerksböller zum Jahreswechsel laut DUH in Deutschland circa 5.000 Tonnen besonders giftigen Feinstaubs frei. Während die Werte in der Weihnachtszeit sonst bei etwa 30 bis 40 Mikrogramm pro Kubikmeter lagen, stiegen sie zum letzten Jahreswechsel beispielsweise in Burbach auf 456,5 Mikrogramm pro Kubikmeter an.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: „Wir wünschen uns weiterhin freudige Feste zum Jahreswechsel – aber ohne verpestete Luft, brennende Häuser, verletzte Menschen und verängstigte Tiere durch archaische Schwarzpulver-Böllerei."

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von Change.org, 23.10.19
• Mitteilung der Deutschen Umwelthilfe, 23.10.19
• eigene Recherche

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