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A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Saarbrücken-Westspangenbrücke und Saarbrücken-Luisenbrücke Unfall, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn, fahren Sie bitte besonders vorsichtig (17:23)

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Unverpackt-Laden in Saarlouis: Crowdfunding gestartet

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Auch in Saarlouis soll im Sommer 2020 ein Unverpackt-Laden eröffnen. Das Geld dafür soll über Crowdfunding zusammenkommen. Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa-Bildfunk

Der Unverpackt-Laden in Saarlouis soll im Sommer 2020 eröffnen. Jedenfalls, wenn es nach Lena Reichert und Niki Herl geht. Die beiden wollen auch den Saarlouisern ein nachhaltiges Einkaufen von Bio-Lebensmitteln ohne Verpackung ermöglichen. Die Waren werden in Mehrweg-Behälter in der benötigten Menge abgefüllt. So wird nicht nur Plastik gespart, sondern auch Überfluss und damit Lebensmittelverschwendung vorgebeugt. Um das Geld dafür zusammenzubekommen, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Ladenlokal in Saarlouis gesucht

Neben den finanziellen Mitteln fehlt derzeit allerdings auch ein passendes Ladenlokal. Das sollte möglichst zentral liegen. Bevorzugt wäre der Große Markt, da dort auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Allerdings seien die meisten Ladenlokale dort zu klein. Für den Unverpackt-Laden benötigen Reichert und Herl laut "SR" mindestens 100 Quadratmeter und einen großen Lagerraum. Sie werden bei der Suche von der Wirtschaftsförderung des Landkreises unterstützt. 

So soll das Geld genutzt werden

Wenn der passende Laden gefunden ist, soll das Geld aus der Kampagne in den Umbau, die Kasse und den ersten Warenbestand fließen. Das Sortiment soll regionale und Bio-Lebensmittel beinhalten, aber auch Zero-Waste-Zubehör. Wenn mehr Geld zusammenkommt, wollen sie auch Angebote wie eine Käsetheke und unterschiedliche Mühlen verwirklichen. Je mehr bei der Crowdfunding-Kampagne gesammelt wird, desto unabhängiger sind die beiden Gründer zudem von einer Bank.

Unterstützung aus Trier

Die Idee kam Lena Reichert und Niki Herl als sie in eine Gemeinde zogen, in denen der Müll gewogen wird. Schnell war klar: Es ist zu viel. Mit dem Laden wollen sie gegen die Wegwerfkultur und gegen Plastikmüll vorgehen. Wie das geht, haben sie bereits im Unverpackt-Laden in Trier gelernt, mit dessen Besitzer Sebastian Würth sie zusammenarbeiten. Durch die Kooperation profitieren sie nicht nur von dessen Know-how, sondern auch von Mengenrabatten.

Crowdfunding-Kampagne für den Unverpackt-Laden Saarlouis

Die Crowdfunding-Kampagne auf StartNext läuft seit dem 1. November bis zum 15. Dezember. Mindestens 25.000 Euro sollen zusammenkommen. Fast 10.000 Euro sind bereits gesammelt. Die Gründer scheinen mit der Idee bei den Saarlouisern Anklang zu finden. In Saarbrücken gibt es bereits seit 2017 einen Unverpackt-Laden

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
Crowdfunding-Kampagne von Unverpackt-Saar auf StartNext

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Bordell in Völklingen-Fenne hat wieder eröffnet

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Das "Royal Eros" hat am 1. November in einem Gewerbegebiet in Völklingen-Fenne eröffnet. Foto: BeckerBredel

Das Bordell eröffnete am 1. November in Völklingen-Fenne. Das "Royal Eros" wird jetzt geführt von Janina, wie sich die Betreiberin der "SZ" vorstellte. Durch einen Fehler im Bebauungsplan, der das Gelände als Gewerbegebiet auswies, musste die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr einem Investor die Genehmigung erteilen ein Bordell zu eröffnen. Trotz heftiger Proteste der Bürger und Anwohner. Das "Liebes-Hotel" schloss jedoch bereits nach wenigen Monaten wieder. 

Zwei Wachleute sollen für Sicherheit der Prostituierten sorgen

Im "Royal Eros" werden 32 Zimmer an Sex-Arbeiterinnen vermietet, dazu gibt es Schlafplätze für die Frauen. Am ersten Tag arbeiteten 15 Prostituierte, wie "Janina" der "SZ" berichtet. Zwei Sicherheitsleute sollen dabei ein Auge auf die Freier haben. Die Saarbrücker Zeitung hat sich in dem Etablissement umgesehen. Wie die Bedingungen für die Frauen im "Royal Eros" aussehen und wie die Betreiberin gegen Zwangsprostitution im "Royal Eros" vorgehen möchte, gibt es zum Nachlesen auf saarbruecker-zeitung.de. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Verhaltensregeln für Freier

Neben dem Prostituiertenschutzgesetz, das unter anderem eine Anmelde- und Kondompflicht vorsieht, gibt es im "Royal Eros" auch einige Hausregeln. So sollen sich die Freier natürlich respektvoll verhalten und keine Überredungs- oder Verhandlungsversuche hinsichtlich Praktiken oder Dienste zu unternehmen. Diese bieten die Frauen als selbstständige Unternehmerinnen an. Sie bestimmen damit selbst über Vergütung und Tätigkeiten. 

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• eigene Recherche

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KOI in Homburg: Fantastische Sauna-Events erwarten Sie!

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Erleben Sie die wunderbare Saunawelt des KOI in Homburg. Foto: Wolfram Schwöbel/KOI.

Das KOI in Homburg ist ein außergewöhnliches Erlebnisbad. Insbesondere die japanisch inspirierte Saunalandschaft ist gerade im Hinblick auf die Architektur in der Region einmalig.

„Schlichtheit und die Nähe zur Natur reinigen die Seele und führen zu innerer Ruhe, Harmonie und Lebenskraft“, besagt ein altes japanisches Sprichwort. Dieses hat sich die KOI-Saunawelt zu eigen gemacht.

Saunagarten mit Relaxbecken

Großzügige Ruheplätze, viel frische Luft in unserem weitläufigem Saunagarten mit Relaxbecken und die herzliche Betreuung durch ein Top-Team sorgen dafür, dass sich die Besucherinnen und Besucher gut aufgehoben fühlen und die Seele baumeln lassen können.

Was darf es für Sie sein: Lieber Entspannung für die Sinne, Spaß & Erlebnis, Schönheit & Pflege oder etwas besonders Heißes für „Sauna-Obensitzer“?

Bei den unterschiedlich inszenierten und herrlich duftenden Aufgüssen bleiben garantiert keine Wünsche offen!
Hier ein paar Beispiele: Mit Morning Heat in der Zeremoniensauna lässt es sich entspannt in den Tag starten.
Der Birkenaufguss mit Natursud in der KOI-Sauna ist ebenfalls ein Erlebnis.

Fire And Ice heißt der Menthol-Aufguss in der Schlossbergsauna, der Sole-Aufguss mit Salz-Peeling ist ein wahres Erlebnis für die Haut.

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Das KOI verfügt neben der Saunawelt auch über eine wunderschöne Badelandschaft. Foto: Wolfram Schwöbel/KOI.

Der Bier-Aufguss im Koi

Hinter O‘zapft is verbirgt sich ein Bier-Aufguss in der Schlossbergsauna, Samt & Seide verwöhnt mit einem Zucker-Peeling. Eine Überraschung erwartet die Saunagänge übrigens bei Magic Flavour.

Was die KOI-Saunawelt ebenfalls zu etwas Besonderem macht, sind die Events. Besonders beliebt im Sommer ist die After-Work-Sauna. Los geht immer um 18 Uhr und je nach Motto wird zu Livemusik in einer tollen Kulisse entsprechend gefeiert. Kulinarische Genüsse dürfen ebenfalls nicht fehlen und tolle Showaufgüsse natürlich auch nicht.

Halloween-Event am 31. Oktober

Das nächste Event findet schon an diesem Donnerstag, 31. Oktober statt.  Trotz Vorverkauf der Tickets gibt es meist noch Restkarten am Abend der Veranstaltung. „Halloween meets Rock“, lautet das Motto. Gruseln kann nämlich so entspannend sein und so erwartet die Saunagäste ein Sauna-Special der besonderen Art:

Freuen Sie sich auf eine schaurig-schöne Halloween-Kulisse, Spooky Snacks, die Liveband The Red Couch, eine Ausstellung von Harley-Davidson Bruchmühlbach und rockige und gruselig-gute Showaufgüsse!

Events im Dezember

Weitere Events: Am 7. Dezember heißt es  Hot Santa Claus, und am 8. Februar stehen die Zeichen auf Circus Halligalli.
Die Events dauern jeweils von 18 bis 2 Uhr, Einlass mit Eventticket ist ab 17 Uhr. Die Besucherzahl ist an den Eventabenden  auf 200 beschränkt.

Tickets sind im Vorverkauf an der Rezeption, an der Abendkasse oder per Mail an info@koi-homburg.de (nur gegen direkte Bezahlung, keine Reservierung möglich) erhältlich. Der Vorverkauf startet zwei Wochen vor dem Event.

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Wie die Saunawelt japanisch inspiriert ist auch das dazugehörige Restaurant. Foto: Wolfram Schwöbel/KOI.

Kontakt:

KOI Homburg
Kaiserslauterer Straße 19a
66424 Homburg/Saar
Tel. (06841)188770
E-Mail: info@koi-homburg.de
Internet: www.koi-homburg.de

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dpa/lrs

Saarbrücker Forscher unterstützen Interpol: Abhören von Telefonaten soll leichter werden

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Auf der Suche nach Kriminellen könnte ein neues Computerprogramm Ermittlern künftig die Analyse von abgehörten Telefonaten erleichtern. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Auf der Suche nach Kriminellen könnte ein neues Computerprogramm Ermittlern künftig die Analyse von abgehörten Telefonaten erleichtern. In einem großangelegten europäischen Projekt mit Forschungseinrichtungen und Ermittlungsbehörden wie Interpol soll bis 2022 eine Software entstehen, die Ermittler mit einem Suchbegriff über eine Vielzahl von Telefongesprächen laufen lassen können.

Programm soll Wörter finden

Das Programm solle dann „in Windeseile" verdächtige Stellen zum Beispiel zum Wort „Sprengstoff" finden, anstatt dass Ermittler stundenlang Telefonate durchhören müssten. Das sagte Dietrich Klakow, der als Sprachtechnologe an der Universität des Saarlandes dabei ist.

Auch Kriminelle machen Smalltalk

Auch Kriminelle machten am Telefon „klassischen Smalltalk", sagte der Professor für Sprach- und Signalverarbeitung. Sie plauderten über das Wetter in der Region oder die jüngsten Fußballergebnisse. „Dazwischen kommt dann ein kleiner Schnipsel über das kriminelle Geschäft, das sie abwickeln wollen", sagte Klakow. Und genau diese Sätze seien wichtig für die Strafverfolgungsbehörden. Die neue Software solle diese Stellen dann erkennen - auch in verschiedenen Sprachen.

Halbe Million Euro nach Saarbrücken

Bei dem Projekt mit Namen „Roxanne" (Real Time Network, Text, and Speaker Analytics for Combating Organized Crime) sind zudem 22 weitere Partner aus Wissenschaft, Behörden und Industrie beteiligt. Das Vorhaben wird den Angaben zufolge aus dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation Horizon 2020 mit insgesamt sieben Millionen Euro gefördert. Knapp eine halbe Million Euro gehe nach Saarbrücken. Die Gesamtleitung liegt in der Schweiz beim Forschungsinstitut Idiap in Martigny.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gefährliche Körperverletzung: Polizei ermittelt nach Pokal-Spiel des FCS gegen Köln

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Zwei FCS-Fans erlitten während des DFB-Pokalspiels gegen den 1. FC Köln eine Rauchgasvergiftung. Foto: Polizei

Mehr als eine Woche nach dem DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Köln hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet.

Fans atmeten Rauch ein

Nach Angaben der Beamten hatten zwei Fans des FCS bei dem Spiel in Völklingen Rauch von abbrennenden pyrotechnischen Gegenständen eingeatmet. Der 20-jährige Mann aus Völklingen und das 16-jährige Mädchen aus Riegelsberg erlitten dadurch eine Rauchgasvergiftung. Sie mussten im Stadion notärztlich versorgt werden.

Die Polizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu den Tätern, die Pyrotechnik abgebrannt haben, zu melden: (0681)9625633.

Am Rande des Spiels hätten sich insgesamt 14 Stadionbesucher verletzt. Mehrere zogen sich beim Besteigen der Zäune teils schwere Handverletzungen zu.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums, 07.11.19

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Auto überschlägt sich auf der A8 bei Neunkirchen: Fahrer verletzt

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Das Fahrzeug des 51-Jährigen hatte sich auf der A8 bei Neunkirchen überschlagen. Foto: Christopher Benkert/Feuerwehr Neunkirchen

Auf der A8 bei Neunkirchen ereignete sich am heutigen Donnerstagvormittag (7. November) gegen 10:40 Uhr ein Unfall, bei dem ein 51-jähriger Fahrer verletzt wurde.  

Wagen überschlägt sich

Er war in Richtung Saarlouis unterwegs, als er mit seinem Skoda von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug geriet in eine Böschung und überschlug sich, ehe es auf dem Seitenstreifen der Autobahn zum Stillstand kam. Der Fahrer schaffte es, sich selbstständig aus dem Auto, das auf der Seite lag, zu befreien. Er wurde von einem Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes medizinisch versorgt und in ein nahes Krankenhaus gebracht.

Verkehrsbehinderungen auf der A8

Die Freiwillige Feuerwehr sicherte derweil mit der Polizei die Unfallstelle. Der rechte Fahrstreifen wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Dadurch kam es zu einem Rückstau und Verkehrsbehinderungen auf der A8. Da aus dem Wrack Öl und Kraftstoff auf die Fahrbahn gelaufen waren, musste die Feuerwehr diese Betriebsmittel an der Ausbreitung hindern und aufnehmen.

Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen im Einsatz

Der Einsatz war gegen 12.00 Uhr beendet. Beteiligt waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen aus den Bezirken Innenstadt und Wellesweiler auch die Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes und des ASB. Außerdem war das Notarzteinsatzfahrzeug der Neunkircher Wehr und mehrere Streifenwagen der Polizei vor Ort.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Feuerwehr Neunkirchen

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Jugendliche aus Saarpfalz-Kreis stirbt nach Drogenkonsum

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Nach dem Konsum von Drogen ist eine 17-Jährige aus dem Saarpfalz-Kreis gestorben. Symbolfoto: Pixabay

Eine 17-Jährige aus dem Saarpfalz-Kreis ist das 33. saarländische Drogenopfer im Jahr 2019. Die Mutter der Jugendlichen hatte sie am Montag (4. November) in der gemeinsamen Wohnung gefunden.

Jugendliche starb an Drogenvergiftung

Eine Obduktion des Opfers ergab den Schluss, dass die 17-Jährige an einer Drogenvergiftung ums Leben kam, teilt das Landespolizeipräsidium mit. Sie sei den Beamten nicht als Konsumentin bekannt gewesen.

Im gesamten vergangenen Jahr gab es an der Saar 35 Drogentote. Mögliche Gründe nannte das Gesundheitsministerium vor wenigen Wochen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 07.11.19

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Neue Regeln: Auto-Sünder sollen härter bestraft werden

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Besonders dreist - und gefährlich: Ein Autofahrer wendete in einem Unfall-Stau bei Dortmund und fuhr durch die Rettungsgasse zurück. Foto: Feuerwehr Dortmund/dpa-Bildfunk.

Verkehrssünder müssen sich auf härtere Strafen einstellen, wenn sie Rettungsgassen nutzen oder falsch parken. Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch (6. November) einen entsprechenden Vorschlag von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dem aber noch die Bundesländer zustimmen müssen.

Zudem sollen Radfahrer in der Stadt sicherer und schneller unterwegs sein, und eine neue Regelung für die Busspur soll Fahrgemeinschaften schneller vorankommen lassen. Das Verkehrsministerium will, dass die Änderungen rasch in Kraft treten. Worauf sich Rad- und Autofahrer unter anderem einstellen sollten:

Strafen fürs Falschparken

Die Bußgelder fürs Parken in der „zweiten Reihe", auf Geh- und Radwegen sollen steigen. Statt 15 Euro drohen dann bis zu 100 Euro Strafe. Das soll auch fürs Halten auf sogenannten Schutzstreifen für Radfahrer gelten - also auf Radwegen, die mit gestrichelter weißer Linie auf die Straße aufgemalt sind. Bisher durften Autos dort drei Minuten halten. Wenn jemand behindert oder gefährdet wird, etwas kaputtgeht oder jemand länger als eine Stunde auf Geh- oder Radweg parkt, kann es auch einen Punkt in „Flensburg" geben, also im Fahreignungsregister.

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Die Strafe für Parken in der zweiten Reihe soll sich erhöhen. Foto: Bundesverkehrsministerium

Rettungsgasse bilden - und frei lassen

Autofahrer haben bereits die Pflicht, Platz zu machen für Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei - und auch im Stau Rettungsgassen zu bilden. Wer das nicht macht, macht sich strafbar, und kann künftig auch ein Fahrverbot kassieren.

Wie bildet man eine Rettungsgasse? SOL.DE erklärt's


Außerdem soll es bald genau so verfolgt und bestraft werden können, wenn jemand unerlaubt durch die Rettungsgasse fährt, etwa um schnell durch den Stau zu kommen. Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in „Flensburg", also im Fahreignungsregister.

Neue Regeln für Busspuren

Die Fahrstreifen für Busse in Städten können schon jetzt für Taxis oder Radfahrer freigegeben werden. Das soll künftig auch für Pkw möglich sein, in denen mindestens drei Menschen unterwegs sind - Ziel ist, das Bilden von Fahrgemeinschaften attraktiver zu machen. Dafür soll es ein neues Schild geben. Letztlich wird das vor Ort entschieden.

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Ein Schild wie dieses soll künftig auch Pkws erlauben, den Busstreifen zu benutzen. Grafik: Bundesverkehrsministerium

Parkplätze für Carsharing und E-Autos

Für Autos von Carsharing-Diensten und Elektroautos sollen Parkflächen gesondert ausgezeichnet werden können, ebenfalls mit neuen Schildern.

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Mit einem solchen Schild sollen Flächen für Carsharing-Parkplätze ausgezeichnet werden. Grafik: Bundesverkehrsministerium

Schutz für Radfahrer

Bisher müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern „ausreichenden" Abstand halten. Künftig sollen konkret mindestens 1,50 Meter im Ort und 2 Meter außerorts vorgeschrieben sein. Lkw über 3,5 Tonnen sollen beim Rechtsabbiegen im Ort nur noch Schritttempo fahren dürfen, also höchstens 11 Kilometer pro Stunde - denn diese Situation ist für Radfahrer besonders gefährlich. Es drohen 70 Euro Bußgeld.

An engen oder gefährlichen Stellen soll ein Schild verbieten können, dass Autos und Lkw einspurige Fahrzeuge, also auch Fahrräder, überholen. Vor Kreuzungen und Einmündungen soll künftig bis zu acht Meter Parkverbot gelten, wenn es einen Radweg gibt, um die Sicht zu verbessern.

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Ein Schild soll verbieten, Radfahrer zu überholen. Grafik: Bundesverkehrsministerium

Fahrradzonen

Es gibt schon jetzt Fahrradstraßen, künftig soll es ganze Zonen geben. Dort ist dann generell höchstens Tempo 30 erlaubt, der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden.

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In Fahrradzonen soll Tempo 30 gelten. Grafik: Bundesverkehrsministerium

Grüner Pfeil und andere Rechte für Fahrradfahrer

Ein grüner Pfeil an Ampeln erlaubt das Rechtsabbiegen, wenn die Ampel rot leuchtet - aber nur, wenn man erst anhält und dabei niemanden gefährdet. Künftig soll es einen Grünpfeil geben, der nur für Radfahrer gilt. Das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden soll noch mal ausdrücklich erlaubt werden, wenn sie dabei niemanden behindern.

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Ein Grünpfeil-Schild für Fahrradfahrer soll es in Zukunft geben. Grafik: Bundesverkehrsministerium

Kritik von den Grünen

Kritik kam von den Grünen im Bundestag. Stefan Gelbhaar, der Sprecher für städtische Mobilität, nannte die Änderungen unzureichend, Rad und Fußverkehr würden weiter „massiv benachteiligt". Er forderte etwa Verkehrssicherheitszonen, mit denen Kommunen Lkw ohne einen Abbiegeassistent aus den Städten verbannen könnten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mann in Saarbrücken zum Sterben auf die Straße geschleift: Obdachloser verurteilt

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Ein Autofahrer entdeckte einen Obdachlosen auf einer Saarbrücker Straße liegend. Foto: BeckerBredel

Vor dem Landgericht Saarbrücken ging am Mittwoch (6. November) der Strafprozess gegen einen 37 Jahre alten Obdachlosen zu Ende. Die Richter kamen zu dem Ergebnis, dass der Angeklagte des versuchten Totschlags schuldig ist. Das berichtet der „SR“.

Saarbrücken: 37-Jähriger nach brutalem Angriff verurteilt

Ende September begann der Prozess gegen den obdachlosen Mann. Nun hat das Landgericht den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.

Laut des Medienberichts sah es die Kammer als erwiesen an, dass der 37-Jährige im April dieses Jahres einen anderen Obdachlosen (40) bewusstlos geschlagen und ihn anschließend unter eine Autobahnausfahrt gezerrt hatte. Dort sollte das Opfer überfahren werden. Das Motiv für die Tat: Der 40-Jährige habe den nun Verurteilten wohl bestehlen wollen.

Obdachloser (40) in Saarbrücken zum Sterben auf Straße geschleift

Nach Angaben der Polizei war das Opfer am Sonntag (7. April) mit dem damals noch 36-Jährigen in Streit geraten. Infolgedessen verletzte der Täter den 40-Jährigen zunächst durch Schläge schwer. Anschließend schleifte der Angreifer den Mann auf einen unbeleuchteten Straßenabschnitt.

Ein aufmerksamer Autofahrer fand den bewusstlosen 40-Jährigen im Kurvenbereich der Abfahrt „Westspange - Alt-Saarbrücken“. So konnte der mögliche Tod des schwer verletzten Mannes verhindert werden.

Das Urteil gegen den 37 Jahre alten Obdachlosen ist noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Eigene Berichte

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Saar-Autos sind schlechter als im Bundesdurchschnitt

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24,2 Prozent der Autos im Saarland fielen 2019 im ersten Anlauf durch die Hauptuntersuchung. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk

Die Auto-Qualität im Saarland ist nach Zahlen des TÜV Rheinland schlechter als im Bundesdurchschnitt. 24,2 Prozent der Saar-Pkw erhalten demnach bei der Hauptuntersuchung ihre Prüfplakette nicht im ersten Anlauf. Der Schnitt in Deutschland liegt bei 21,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote der Autos mit erheblichen Mängeln im Saarland gestiegen - von 21,9 auf jetzt 24,2 Prozent.

Das sind die häufigsten Mängel

Untersucht wurden im Jahr 2019 laut TÜV Rheinland deutschlandweit neun Millionen Fahrzeuge. Die häufigsten Defekte waren Fehler bei der Beleuchtung, Ölverlust, Mängel an den Bremsen sowie Probleme beim Auspuff sowie den Achsen, dem Fahrwerk und den Reifen.

Das sind die zuverlässigsten Autos

Die zuverlässigsten zwei- und dreijährigen Fahrzeuge im Jahr 2019 sind laut TÜV Rheinland der Mercedes GLC, der Mercedes SLC/SLK, der Porsche 911 sowie die Mercedes B-Klasse.

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Autos im Saarland sind schlechter als im Bundesdurchschnitt. Grafik: TÜV Rheinland

Verwendete Quellen:
• Mitteilung des TÜV Rheinland, 07.11.19

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Betrug in Schiffweiler: Wer kennt diesen Mann?

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Die Polizei sucht diesen Mann. Foto: Polizei

Die Polizei fahndet öffentlich nach einem Betrüger. Der Unbekannte soll bereits am 11. April mit einer gestohlenen EC-Karte an einem Sparkassen-Automaten in Schiffweiler 1.000 Euro abgehoben haben.

Die Karte samt Geldbörse wurde nach Angaben der Beamten zwischen 9.00 und 12.35 Uhr entwendet. Der Mann hob das Geld um 12.41 Uhr ab.

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Wer kann Hinweise zum Unbekannten geben? Foto: Polizei

Hinweise an die Polizeiinspektion Neunkirchen mit Angabe der Vorgangsnummer 932032/29042019/1009 unter der Telefonnummer (06821)2030.

Verwendete Quellen:
• Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 07.11.19

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Seniorin bei Unfall nahe Losheim schwer verletzt

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An den Autos entstand Totalschaden. Foto: Rolf Ruppenthal/SOL.DE

Beim Zusammenstoß zweier Autos sind im Landkreis Merzig-Wadern am Mittwoch (6. November) zwei Menschen verletzt worden. Eine 72-Jährige sei gegen 17.00 Uhr mit ihrem Wagen aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, sagte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken.

Mann leicht verletzt

Das Auto prallte auf der B268 zwischen Losheim am See-Niederlosheim und Wadern-Nunkirchen erst gegen die Leitplanke, schleuderte zurück auf die Fahrbahn und stieß frontal mit einem anderen Wagen zusammen. Dessen 36-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt, die Seniorin schwer. Die Straße blieb wegen Bergungsarbeiten rund fünf Stunden gesperrt. Der Sachschaden war unklar.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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