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Saarbrücker Weihnachtsmarkt bekommt eine Eisbahn

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Die Eisbahn wird mitten in der Bahnhofstraße aufgebaut. Symbolfoto: Pixabay

Der Saarbrücker Christkindlmarkt wartet in diesem Jahr mit einer besonderen Neuerung auf: einer Eisbahn. Diese wird laut Verkehrsverein mitten in der Bahnhofstraße aufgebaut sein.

Kinder zahlen drei Euro

Kinder bis 15 Jahren können auf der 140 Quadratmeter großen Kunststoff-Bahn zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zum Preis von drei Euro zwei Stunden lang eislaufen. Schlittschuhe müssen die Kinder selbst mitbringen. Die Schuhe können vor Ort geschliffen werden.

Eisbahn auch für Erwachsene

Danach steht die Eisbahn den Erwachsenen zur Verfügung. Bis 21.00 Uhr kann auf der Fläche Eisstockschießen gespielt werden. Es treten pro Bahn zwei Teams mit jeweils maximal vier Spielern gegeneinander an. Der Preis liegt bei 25 Euro pro Bahn und Stunde. Um Reservierung vor Ort wird gebeten. Alle Infos und Spielregeln gibt's auf der Christkindlmarkt-Website.

Die Eisbahn ist vom 25. November bis 30. Dezember täglich geöffnet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verkehrsvereins Saarbrücken, 18.11.19

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Stellenabbau bei MTD: 160 Angestellte in Saarbrücken-Bübingen verlieren ihren Job

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Der Gartengerätehersteller "MTD" baut insgesamt 195 Stellen ab. 160 davon im Saarland. Foto: BeckerBredel

Insgesamt fallen 195 Stellen bei dem amerikanischen Produzenten weg. Davon 160 in der Bübinger Zentrale, in der aktuell 330 Angestellte arbeiten. Das Lager in Hornbach in Rheinland-Pfalz wird vollständig aufgelöst. Dort werden weitere 35 Stellen gestrichen. Die Zentrale in Saarbrücken soll bestehen bleiben. 

Vor allem in der Logistik werden Stellen abgebaut

Der Stellenabbau betrifft vor allem den Bereich Lagerlogistik. Diese wird von einem externen Anbieter übernommen, wodurch 85 Arbeitsplätze bei "MTD" wegfallen. Die übrigen 110 werden in Entwicklung, Vertrieb, IT und Finanzwesen gestrichen. Es soll eine sozialverträgliche Lösung gefunden werden. 

Umsatz bei benzinbetriebenen Geräten sinkt

Als Grund für den Stellenabbau nennt Personalchef Werner Diller laut "SR" den Umsatzeinbruch von 30 bis 60 Prozent bei benzinbetriebenen Rasenmähern. Da die Kunden verstärkt akkubetriebene Geräte kauften, sei eine Neuausrichtung nötig.

Verwendete Quellen
• Saarländischer Rundfunk

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Wetter im Saarland: Vorsicht Frost!

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost im Saarland. Die Straßen könnten glatt werden. Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (20. November 2019) kommt es im Saarland in Bodennähe zu leichtem Frost. Durch Reif und überfrierende Nässe kann es laut DWD zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen glatt werden

Bewölkt, aber trocken am Mittwoch

Die Temperaturen sinken nachts auf etwa -1 Grad. Stellenweise kommt es zu Nebel. Der löst sich am Mittwoch zwar allmählich auf, jedoch bleibt es bewölkt. Die Höchstwerte liegen bei etwa 4 bis 7 Grad. Regnen soll es nicht. In der Nacht wird es mit Tiefstwerten von -2 Grad nochmal kalt.

Die Wetter-Aussichten bis Freitag

Den Rest der Woche bleiben die Temperaturen oberhalb der Null-Grad-Marke. Nachts kann es stellenweise dennoch zu Frost kommen. Dabei ist das Wetter bis Freitag überwiegend trocken, aber neblig und wolkenverhangen

Verwendete Quellen:
•  Deutscher Wetterdienst

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Saarland verliert Tausende Jobs im Fahrzeugbau

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Laut Angaben der IG Metall Saarbrücken sind im Jahr 2019 bereits über 3.000 Jobs im Fahrzeugbau im Saarland verloren gegangen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind im Jahr 2019 über 3.000 Arbeitsplätze im Fahrzeugbau verloren gegangen. Dies berichtet der "SR" unter Berufung auf die IG Metall Saarbrücken. Die Gründe für die Jobverluste lägen aus Sicht der Gewerkschaft vor allem im "Handelskrieg". Aber auch neue Abgasnormen und die CO2-Debatte hätten für die Verluste von Arbeitsplätzen gesorgt.

Politik und Unternehmen seien nun gefragt

Nun sei es wichtig, dass Politik, Unternehmen und Gewerkschaften an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Lösung erarbeiten, äußerte Patrick Selzer, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Saarbrücken gegenüber dem "SR". Es läge an den Unternehmen, in notwendige Innovationen zu investieren, aber auch an der Politik, dafür die erforderlichen Strukturhilfen zu schaffen.

Heute Zulieferer-Konferenz in Saarbrücken

Am heutigen Dienstag (19. November 2019) kommen rund 150 Branchenvertreter im Rahmen einer Zulieferer-Konferenz in Saarbrücken zusammen, um über mögliche Zukunftskonzepte für den Fahrzeugbau im Saarland zu diskutieren und weitere Jobverluste zu verhindern.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "Saarländischen Rundfunks"

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Männer rauben Busfahrer in Nohfelden aus: Polizei fahndet mit Phantombild

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Nach einem Raub in Nohfelden-Wolfersweiler wurde von einem der Täter ein Phantombild erstellt. Grafik: Polizei

Die Polizei fahndet nach einem Raub auf einen Busfahrer in Nohfelden-Wolfersweiler nach zwei Männern. Laut den Angaben der Beamten vom Dienstag (19. November 2019) seien die beiden Täter am 4. November gegen 19.50 Uhr an der Haltestelle "Nohfelden-Burg" in den ansonsten unbesetzten Bus eingestiegen.

Auto wartete auf Täter

An der Haltestelle "St. Wendeler Straße" hätten sie dann den Halteknopf gedrückt. Kurz vorm Aussteigen näherte sich einer der Männer dem Busfahrer von hinten und bedrohte ihn mit einem Messer. Dabei forderte er die Einnahmen ein, die der Fahrer ihm auch aushändigte. Die Unbekannten flüchteten aus dem Bus und stiegen kurz darauf in einen wartenden Pkw ein, der schließlich in Richtung Nohfelden davon fuhr.

Die Täter werden von der Polizei wie folgt beschrieben:

1. Täter:
- männlich
- zwischen 25 und 30 Jahre alt
- zwischen 160 und 170 Zentimeter groß
- trug eine Bomberjacke

2. Täter (auf dem Phantombild zu sehen):
- männlich
- zwischen 25 und 30 Jahre alt
- zwischen 160 und 170 Zentimeter groß
- trug eine "Hochwasser"-Jeans, eine Trainings-Kapuzenjacke aus Baumwolle und eine Basecap

Vom zweiten Täter konnte mittlerweile ein Phantombild erstellt werden, mit dem sich die Polizei jetzt Hinweise aus der Öffentlichkeit erhofft.

Tipps an die Polizeiinspektion St. Wendel, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 19.11.19

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Betrugsfall in Dudweiler: Radiologe zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt

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Der Radiologe rechnete in der Gemeinschaftspraxis in Dudweiler Leistungen ab, die er nicht selbst erbrachte. Symbolfoto: Tobias Hase/dpa-Bildfunk

Der Angeklagte wurde wegen Abrechnungsbetrug schuldig gesprochen. Das Landgericht verhängte zusätzlich zur einjährigen Bewährungsstrafe eine Auflage von 5.000 Euro für den 56-Jährigen. Die milde Strafe verdankt der Radiologe einem Deal. So fiel der Vorwurf der Körperverletzung weg und die Anklage wurde auf sieben Fälle beschränkt. Dafür legte der Radiologe ein Geständnis ab

Radiologe legt Geständnis ab

Er gab zu, Röntgen- und CT-Untersuchungen, die er nicht selbst erbracht hatte, bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) geltend gemacht zu haben. Statt das Arztgespräch selbst zu führen, um wichtige Informationen zur Krankengeschichte der Patienten zu erfragen, wurden diese über einen Fragebogen erfasst. Zudem überließ er die notwendige Abwägung zwischen Nutzen und Schaden einer Strahlenuntersuchung seinem Personal.

Milde Strafe trotz hoher Schadenssumme

Dass die Untersuchungen jedoch, anders als bei Abrechnungsbetrug mit "Luftnummern", überhaupt stattgefunden hatten, trug zu der relativ milden Strafe bei. Ein Formfehler sei seinem Mandanten zum Verhängnis geworden, so der Anwalt des Arztes. Der Schaden, der durch das Vorgehen des Radiologen entstanden war, wurde vom Gericht auf eine viertel Million Euro geschätzt. Die Summe wurde der KV zurückerstattet. 

Der verurteilte Mediziner praktiziert nicht mehr in der Dudweiler Gemeinschaftspraxis. Sein Kollege, der mitangeklagt war, verstarb während des monatelangen Prozesses. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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Essen und Trinken "to go" sorgen für mehr Verpackungsmüll im Saarland

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Als Grund für den Anstieg des produzierten Mülls im Saarland nennt die Studie auch Produkte in sogenannten Leichtverpackungen. Symbolfoto: BeckerBredel

Zwischen 2006 und 2017 ist der "Müllberg im Saarland" bildlich gesprochen um mehr als zehn Prozent gewachsen. Dafür unter anderem verantwortlich: Lebensmittel "to go". Das berichtet der "SR" und beruft sich dabei auf eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA).

Saarland: Verpackungen "to Go" verursachen mehr Müll

Im Jahr 2017 wurden nach Angaben der Studie deutschlandweit 18,72 Millionen Tonnen Verpackungen verbraucht, die somit als Abfall anfielen. Das Saarland war mit 140.000 Tonnen daran beteiligt. Diese teilen sich unter anderem in 78.000 Tonnen Papier und Pappe sowie 34.500 Tonnen an Leichtverpackungen auf, berichtet der "SR". Gerade letztere Abfälle würden "relativ konstant" ansteigen.

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Grafik: Umweltbundesamt

Aus der Studie gehe hervor, dass mitunter kleinere Plastik-Verpackungen sowie Speisen und Getränke zum Mitnehmen maßgeblich an dem Anstieg des Mülls beteiligt sind. Zudem sei auch das Versenden von online gekauften Produkten nicht gerade förderlich für die Schonung der Ressourcen, zitiert der "SR".

Maria Krautzberger, UBA-Präsidentin, schilderte demnach als Lösungsansatz: Bereits in der Produktionsphase müsse man Abfälle möglichst vermeiden. Darüber hinaus sei "viel mehr Mehrweg" nötig.

Hintergründe zur Studie des Umweltbundesamts

Die Studie befasst sich mit der in Deutschland in Verkehr gebrachten Menge an Verpackungen (entsprechend der europäischen Verpackungsrichtlinie) im Jahr 2017. Zur Bestimmung der Verwertungsmengen sowie Verwertungswege wurden Daten von Verbänden, der Entsorgungswirtschaft und der Umweltstatistik zusammengetragen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Pressemitteilung Umweltbundesamt: "Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland im Jahr 2017"

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Kind (6) in Saarbrücken schwer verletzt zurückgelassen - Unfallfahrer weiterhin flüchtig

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Bei einem Unfall in Burbach erlitt ein Sechsjähriger schwere Verletzungen. Symbolfoto: BeckerBredel

In der Bergstraße in Saarbrücken-Burbach kam es am Montagmorgen (18. November 2019) gegen 7.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Infolgedessen flüchtete der verantwortliche Autofahrer und ließ einen sechsjährigen Jungen schwer verletzt zurück.

Schwerer Unfall in Saarbrücken: Autofahrer noch immer flüchtig

Wie aus einer SOL.DE-Anfrage bei der Pressestelle der saarländischen Polizei hervorgeht, liegen den Beamten keine neuen Hinweise zu dem Unfallgeschehen vor. Somit wird weiterhin nach dem Flüchtigen gesucht.

Ein Anhaltspunkt sei möglicherweise die Farbe des Wagens. Augenzeugen schilderten, dass der Unfallverursacher in einem grünen Auto unterwegs war. Er soll rote Arbeitskleidung getragen haben, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Kind bei Unfall in Burbach schwer verletzt

Angaben der Polizei zufolge hatte der Fahrer am Montag in der Burbacher Bergstraße den sechsjährigen Jungen mit seinem Wagen erfasst, als das Kind die Fahrbahn in Höhe des Anwesens Nummer 16 überquerte. Dabei erlitt es schwere Verletzungen. Zeugen hätten ausgesagt, der Mann sei nach der Kollision ausgestiegen und habe das Kind auch noch ausgeschimpft. Anschließend sei der Fahrer geflüchtet, ohne dem Jungen zu helfen.

Saarbrücker Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, Telefonnummer (0681)97150, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- eigene Recherche
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 18.11.19
- Deutsche Presse-Agentur

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Deutscher Lehrerpreis geht in diesem Jahr nach Saarbrücken und Blieskastel

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Unter anderem mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet worden: Lehrkräfte der Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel sowie Sebastian Kloß (rechts) vom Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken. Fotos: Deutscher Lehrerpreis

Mit der Vergabe des Deutschen Lehrerpreises soll der "große persönliche Einsatz der Lehrkräfte" für die Gesellschaft sowie das "Leben jedes einzelnen Schülers" honoriert werden. Zwei Kategorien jenes Preises gingen in diesem Jahr ins Saarland, berichtet "dpa".

Deutscher Lehrerpreis für Sebastian Kloß

Sebastian Kloß, Lehrer für Englisch, Ethik und Philosophie (Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken), erhielt den Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie "Schüler zeichnen Lehrer aus". Und zwar aufgrund des "abwechslungsreichen und gut strukturierten Unterrichts, der Offenheit und Feinfühligkeit [...]". Darüber hinaus wurde Kloß' Umgang mit der Schülerschaft im Rahmen des Berichts als "respektvoll" und "auf Augenhöhe" gelobt.

Ursprünglich hatten ihn seine Schüler der letzten beiden Abschlussjahrgänge für die Nominierung des Preises vorgeschlagen, heißt es.

Deutscher Lehrerpreis für Mathias Glahn und Christoph Thiel

Ebenso ins Saarland ging die Kategorie "Digital-Sonderpreis". Als Pädagogen-Team erhielten Mathias Glahn und Christoph Thiel (Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel) die Auszeichnung für das Projekt "TuK - Technik und Klima". In diesem Zusammenhang habe die Jury "den grundsätzlichen Ansatz eines fächerverbindenden Unterrichtsfachs 'Technik und Klima'" gelobt.

Die Vergabe des Deutschen Lehrerpreises erfolgte am Montagvormittag (18. November 2019) in Berlin. Insgesamt wurden 22 Auszeichnungen an Lehrer und Projekte aus zehn Bundesländern verliehen. Rund 5.400 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligten sich am Wettbewerb 2019.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Fahndung nach Tat in Saarbrücken: Polizei sucht diese Diebin

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Wer kennt diese Frau? Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei fahndet öffentlich nach einer Diebin. Die Unbekannte hatte am 5. Juli aus der Buchhandlung im Hauptbahnhof Saarbrücken 1.200 Euro gestohlen, so die Beamten am Dienstag (19. November).

Geld aus offenen Tresor gestohlen

Gegen 17.00 Uhr sei sie in das Lager des Ladens eingedrungen und habe das Geld aus dem Tresor geklaut. Eine Angestellte hatte das Geld dort hineingelegt, den Safe aber noch nicht abgeschlossen. Als diese den Raum kurz verließ, um die Einnahmen in der Kasse zu verbuchen, ging die Diebin in das Lager und stahl das Geld. Anschließend flüchtete sie.

Kannte sich Täterin aus?

Der Tathergang lässt darauf schließen, dass sich die Unbekannte in den Räumlichkeiten ausgekannt hat, so die Bundespolizei. Sie sucht die Diebin nun mit dem Bild aus einer Überwachungskamera.

Die Polizei beschreibt die Frau wie folgt:
- schwarzes T-Shirt mit Aufdruck
- schwarze Hose
- schwarze Schuhe der Marke "Vans"

Hinweise an die Bundespolizei, Tel. (06826)5220.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizei, 19.11.19

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Mutter und Bruder in Dudweiler erstochen: Täter soll in Psychiatrie

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In diesem Hochhaus in Dudweiler ereignete sich die Tat. Fotos: BeckerBredel

Mit mehreren Messerstichen soll ein 40-Jähriger in Saarbrücken-Dudweiler Ende September seine Mutter und seinen Bruder getötet haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann während der Tat schuldunfähig war, so Sprecher Dennis Zahedi am Dienstag (19. November 2019).

Beschuldigter soll dauerhaft in Krankenhaus

Der Beschuldigte leide an einer schizophrenen Psychose. Von ihm gehe daher eine Gefahr für die Allgemeinheit aus, so Zahedi weiter. Die Staatsanwaltschaft hat wegen der Schuldunfähigkeit ein sogenanntes Sicherungsverfahren beantragt. Anstatt einer Verurteilung mit Freiheitsstrafe steht an dessen Ende eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Mutter und Bruder getötet

Der 40-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft zunächst seine 72-jährige Mutter in ihrer Wohnung in der Dudweiler Skalleystraße mit einem Küchenmesser angegriffen und ihr mehrere Stiche in den Bauch und den Brustkorb verpasst. Direkt danach soll der Beschuldigte in der gleichen Wohnung seinen 32-jährigen Bruder mit mindestens 20 Messerstichen attackiert haben. Der Bruder verstarb noch am Tatort; die Mutter erlag vier Tage später ihren Verletzungen.

Der Beschuldigte hatte sich von der Polizei nach der Tat widerstandslos festnehmen lassen. Er saß zunächst in Untersuchungshaft und befindet sich seit dem 27. September in der saarländischen Klinik für forensische Psychiatrie in Merzig.

Tödliche Messerstiche in Dudweiler: Bisherige Artikel zum Thema

27.09.: Verdächtiger litt offenbar unter Psychose
26.09.: Mutter (72) stirbt an Verletzungen
22.09.: Tödlicher Streit in Dudweiler: Das ist der aktuelle Stand
21.09.: Dudweiler: Mann (32) in Hochhaus mit Messer getötet - 72-Jährige schwer verletzt

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, 19.11.19
- eigene Berichte
- Wikipedia: Sicherungsverfahren

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Wohnung angezündet, weil er sich nicht wohlfühlte: Mann nach Brand in Saarbrücken verurteilt

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Durch das Feuer im Saarbrücker Stadtteil Burbachg entstand Sachschaden. Symbolfoto: BeckerBredel

Das Landgericht Saarbrücken hat am Montag (18. November 2019) einen 31-Jährigen wegen Brandstiftung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Mann hatte nach Ansicht des Gerichts Mitte Mai seine Wohnung im Saarbrücker Stadtteil Burbach in Brand gesetzt.

Brand gelegt, weil er sich nicht wohlfühlte

Wie die "SZ" berichtet, hatte sich der 31-Jährige nach eigenen Angaben in seiner Wohnung nicht mehr wohlgefühlt. Weil sie verwahrlost und vermüllt war, habe er eine neue Wohnung haben wollen. Dies wollte er erreichen, in dem der Mann die alte Wohnung anzündete.

Das Gericht hielt dem Arbeitslosen zugute, dass er kurz nach der Brandlegung die Feuerwehr informiert hatte. Wenige Minuten zuvor hatte schon eine Anwohnerin die Retter gerufen. Als die Einsatzkräfte schließlich an dem Mehrfamilienhaus eintrafen, hatten sich die sieben Bewohner bereits auf die Straße gerettet.

Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

Der Sachschaden hielt sich durch das schnelle Eingreifen in Grenzen. Die Wohnung des 31-Jährigen war laut "SZ" wegen der Rauchentwicklung unbewohnbar, die restlichen Bewohner konnten aber in ihre vier Wände zurück.

Der 31-Jährige habe durch die Brandlegung mitten in der Nacht gemeingefährlich gehandelt, so die Richter. Die Strafe könne daher nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Fahrer missachtet rote Ampel: Frau (20) in Saarbrücken lebensgefährlich verletzt

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Die 20-Jährige erlitt schwerste Verletzungen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Ein Autofahrer hat in Saarbrücken eine 20-jährige Fußgängerin angefahren, die über die Straße gehen wollte. Wie aus einem Bericht der Polizei hervorgeht, wollte die Frau am Montagabend um 18.12 Uhr die  Beethovenstraße im Stadtteil Dudweiler an einer Fußgängerampel, die Grün zeigte, überqueren. Ein 52-jähriger Fahrzeugführer missachtete nach derzeitigem Ermittlungsstand die für ihn rote Signalphase und erfasste die 20-Jährige.

Gesundheitszustand lebensbedrohlich

Infolge der Kollision erlitt die Austauschstudentin schwerste Verletzungen, ihr Gesundheitszustand wird derzeit als lebensbedrohlich eingestuft. Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme war die L 251 über mehrere Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach, 18.11.19
 Deutsche Presse-Agentur

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