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A6 Kaiserslautern - Metz/Saarbrücken zwischen Rohrbach und Sankt Ingbert-Mitte in beiden Richtungen Gefahr besteht nicht mehr (11.12.2019, 18:47)

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Besuch von AKK im Saarland: Millioneninvestitionen und Nordsaarlandstraße geplant

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Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte zum ersten Mal als Verteidigungsministerin die Militär-Standorte im Saarland. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

90 Millionen Euro sollen im Saarland investiert werden

Die Bundeswehr wird in den nächsten Jahren insgesamt 90 Millionen Euro an drei Standorten im Saarland investieren. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte am Montag in Saarlouis, alleine in den kommenden fünf Jahren seien 33 Millionen Euro in Saarlouis, Lebach und Merzig geplant.

"Auf längere Sicht" seien es insgesamt 90 Millionen Euro. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sprach von einem "Bekenntnis des Bundes zum Saarland als Standort". Die Nachricht "tut uns gut in einer Zeit, die für uns auch nicht einfach ist in wirtschaftlicher Hinsicht".

Hinzu kommen nach den Worten Kramp-Karrenbauers noch "massive Investitionen" in das Heeresinstandsetzungswerk in St. Wendel. Das Werk wird entgegen ursprünglichen Überlegungen nicht privatisiert, sondern bleibt im Besitz der Bundeswehr. Dort gebe es einen "großen Investitionsstau".

Es gehe jetzt darum, das Instandsetzungswerk "als bundeseigene Gesellschaft auch weiter nach vorne zu entwickeln". "Wir versuchen, das, was schnell an Infrastruktur umgesetzt werden muss, sehr schnell und zügig zu machen." Hans sagte, es dürfe in St. Wendel "keine weitere Hängepartie" geben.

Nordsaarlandstraße  zwischen Merzig und Nonnweiler geplant

Kramp-Karrenbauer teilte mit, es komme auch "Bewegung" in das lange diskutierte Projekt einer Nordsaarlandstraße zwischen Merzig und Nonnweiler. Bisher hatte sich vor allem die Durchquerung des Truppenübungsplatzes Merzig als Problem erwiesen. Nun wolle man eine Lösung finden, dass die Truppe zwar üben könne, aber auch die Nordsaarlandstraße möglich werde. Das Projekt sei aber "noch nicht 100-prozentig sicher", sagte sie. Es müsse "nochmal genauer untersucht werden".

Eine Projektgruppe der Bundeswehr und des Landes solle nun eine Lösung ausarbeiten. "Das ist eine wichtige Botschaft in die Region hinein, aber auch eine wichtige Botschaft an die Bundeswehr", sagte die Ministerin. Hans sagte, er habe sich darüber "besonders gefreut", dass "jetzt eine echte Chance besteht, dass die Nordsaarlandstraße kommt". "Das Nord-Saarland soll nicht vom restlichen Land abgehängt werden."

Tobias Hans will Fluglärm reduzieren

Zu Klagen über Fluglärm durch Übungen von Kampfjets in dem teilweise über dem Saarland liegenden Gebiet der Übungszone "TRA Lauter" sagte die Verteidigungsministerin, sie könne "nicht versprechen, dass der Fluglärm aus dem Saarland verschwindet". Es müsse geübt werden.

Sie könne aber zusagen, dass sie versuchen werde, "den Übungsbereich gleichmäßiger zu nutzen, also mit weniger Konzentration über dem Saarland". Man befinde sich auch in einem permanenten Austausch mit den US-Verbündeten.

Hans sagte, auch er werde "noch einmal in Ramstein vorsprechen und die Situation darlegen": "Das Thema Fluglärm trifft die Menschen im Saarland hart." Er sei dankbar, wenn Durchflüge künftig fairer verteilt werden könnten, fügte aber auch hinzu: "Es ist wichtig, das unsere Soldaten üben können, denn sie sollen sicher und gesund wieder heimkommen von ihren Einsätzen."

Erster Besuch seit Amtsantritt

Es war der erste Besuch von Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin im Saarland. "Es ist für uns ganz besonders, dass unsere Verteidigungsministerin uns so früh nach ihrem Amtsantritt besucht", sagte Oberstleutnant Thomas Dillschneider in Saarlouis. Dort ließ sich die Ministerin in die Arbeit der Luftlandebrigade 1 einweisen, die mit insgesamt rund 4.100 Soldaten in drei Bundesländern alle Fallschirmjäger der Bundeswehr vereint.

Die Bundeswehr ist im Saarland an fünf Standorten mit rund 1.500 Soldaten vertreten. Hinzu kommen rund 450 zivile Mitarbeiter.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Darts-WM: Gabriel Clemens aus Saarwellingen zunächst gegen Holländer

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Der Saarländer Gabriel Clemens tritt im Dezember 2019 bei der Darts-WM in London an. Archivfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Erst vor wenigen Wochen gab Gabriel Clemens aus Saarwellingen bekannt, dass er sich als Industriemechaniker freistellen lässt, um seine ganze Kraft für eine professionelle Darts-Karriere einzusetzen: Saarländer Gabriel Clemens schafft Sprung zu Darts-Profis. Nun tritt Clemens bei der Darts-Weltmeisterschaft in London an, die ab 13. Dezember 2019 im "Alexandra Palace" ausgetragen wird.

Das Auftaktmatch von Gabriel Clemens

Zum Auftakt muss Gabriel Clemens gegen den Niederländer Benito van de Pas ran. Sollte der als "German Giant" bekannte Clemens dieses Spiel gewinnen, käme es bereits in der zweiten Runde zu einem Duell der beiden besten deutschen Spieler.

Im Anschluss deutsches Spitzenduell?

Denn nach der Auslosung des Weltverbandes PDC am gestrigen Montagabend (25. November 2019) trifft der Gewinner aus der Partie Clemens gegen van de Pas auf den deutschen Max Hopp, der aktuell auf Platz 24 der Weltrangliste platziert ist. Hopp hat für die erste Runde ein Freilos erhalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Gerichtsstand: Amtsgericht Zweibrücken HRB 1733 Z.

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dpa/lrs

Abzocke von Saar-Bordellen: Mitarbeiter von Regionalverband und Komplize angeklagt

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Seit Mitte November sitzen zwei Männer wegen des Verdachts der Bestechlichkeit in Untersuchungshaft, darunter ein Mitarbeiter des Regionalverbands Saarbrücken Symbolfoto: BeckerBredel

Er soll Anträge von Bordellbetreibern in deren Sinne bearbeitet haben, nachdem diese sich von dem mitangeklagten Bekannten Michael K. gegen Honorare bei der Antragsstellung helfen gelassen hatten, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Dienstag (26. November 2019) mit.

S., der im Gesundheitsamt für die Bearbeitung der Anträge nach dem Prostituiertenschutzgesetz zuständig war, soll einen Teil der Honorare erhalten haben. Er hatte den Angaben zufolge K., der dann die Betriebskonzepte mit den Antragstellern erstellte, die Namen der Bordellbetreiber genannt.

K. auch wegen Drogenhandel angeklagt

Der Bedienstete ist wegen Bestechlichkeit in elf Fällen angeklagt. Seinem Komplizen wirft die Staatsanwaltschaft Bestechung in elf Fällen vor. Zudem soll dieser sich wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in 26 Fällen schuldig gemacht haben.

Männer sitzen in U-Haft

Die betroffenen Bordelle befinden sich laut Staatsanwaltschaft im Saarpfalz-Kreis, im Regionalverband Saarbrücken und in Neunkirchen. Ein Bordellbetreiber im Saarland braucht die Erlaubnis vom Regionalverband Saarbrücken: Voraussetzung sei ein Betriebskonzept - vor allem mit Blick auf die zu erwartenden Arbeitsbedingungen der Prostituierten, hieß es.

Die beiden Männer sitzen nach Angaben der Anklagebehörde seit Mitte November in Untersuchungshaft. Sie hätten sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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75-Jährige in Saarbrücken bestohlen: Wer kennt diesen Mann?

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Per Öffentlichkeitsfahndung sucht die Polizei in Saarbrücken aktuell diesen Mann. Fotos: Polizei

Am 16. August 2019 wurde einer 75-jährigen Frau am Hauptbahnhof in Saarbrücken die Geldbörse gestohlen. Unmittelbar im Anschluss versuchte ein unbekannter Täter mit der EC-Karte der Geschädigten an einem Geldautomaten 1.000 Euro abzuheben. Das Vorhaben scheiterte jedoch, da der Dieb die PIN nicht kannte.

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Weitere Aufnahme des Gesuchten. Foto: Polizei

Bei der Geldabhebung wurde der Unbekannte von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Polizei sucht anhand der Fotos nun öffentlich nach dem Täter.

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Ebenso wurde dieses Foto der gesuchten Person veröffentlicht. Foto: Polizei

Wer die Person kennt oder Hinweise geben kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter (0681)9321233 oder jeder anderen Dienststelle zu melden.  

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 26.11.19

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Missbrauchsvorwürfe an Uni-Klinik Homburg widerlegt?

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In drei Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs an der HNO-Klinik in Homburg. Foto: BeckerBredel

In den vergangenen Wochen kamen an der Uniklinik in Homburg neue Vorwürfe auf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in drei Verdachtsfällen wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs. In zwei der drei Fällen, die sich 2012 und 2014 ereignet haben sollen, wurden Wunden im Genitalbereich von Kindern festgestellt. 

Klinik-Leitung: Kein Hinweis auf sexuellen Missbrauch

Die Klinik-Leitung scheint die Vorwürfe für weitestgehend widerlegt zu halten. Derzeit werde untersucht, ob die festgestellten Verletzungen unbeabsichtigt - etwa bei der Gabe von Zäpfchen oder beim Einführen der Temperatursonde - erfolgt sein könnten. Das teilte Wolfgang Reith, der ärztliche Direktor der Uniklinik dem "SR" mit. Bei einer Untersuchung durch Dritte nach der Behandlung habe sich zu den fraglichen Zeitpunkten kein Hinweis auf sexuellen Missbrauch ergeben. 

Seit 2014 habe sich kein vergleichbarer Fall mehr ereignet. Die Abläufe im OP seien damals nach Gesprächen zur Qualitätssicherung teilweise geändert worden. Den Ermittlungsbehörden wurde bereits nach Bekanntwerden der Fälle mehr Transparenz und Kooperation versprochen. 

Fünf mutmaßliche Fälle von Kindesmissbrauch gemeldet

Vor zwei Wochen berichtet die "Frankfurter Rundschau" erstmals über die mutmaßliche Vergewaltigung einer Sechsjährigen an der HNO-Klinik. Eine Woche später wurden zwei weitere Verdachtsfälle bekannt. Vor wenigen Tagen meldete die Uniklinik Homburg selbst zwei weitere mögliche Fälle, die jedoch "äußerst vage" seien. 

Bisherige Artikel zum Thema

23. November 2019: Zwei neue Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch an Homburger HNO
22. November 2019: Missbrauch von Kindern an HNO-Klinik Homburg: Experte soll Verdachtsfälle aufklären
20. November 2019: Weitere Fälle von Kindesmissbrauch an Homburger HNO-Klinik?
13. November 2019: Vergewaltigung an Homburger HNO? Klinik weist Vertuschungsvorwürfe zurück
12. November 2019: Mädchen (6) an Homburger Uni-Klinik vergewaltigt?

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Finanzielle Verluste: Aus für das City-Fest in Bexbach

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Das City-Fest in Bexbach hat 2019 wohl zum letzten Mal stattgefunden. Archivfoto: Chris Schäfer/SOL.DE

Der Kultur- und Verkehrsverein Bexbach hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, das City-Fest nicht länger auszurichten. Grund seien die hohen finanzielle Einbußen, die die Vereinskasse belasteten. Das teilte Bürgermeister Christian Prech mit. Die Entwicklung habe sich bereits in den vergangenen Jahren wegen steigender Ausgaben bei mangelnden Einnahmen abgezeichnet. Das City-Fest wurde 34 Jahre lang in Bexbach veranstaltet.

Stadt konnte keine "Patronatserklärung" geben

Die Stadt hätte das Fest mit einer "Patronatserklärung" vorübergehend retten können. Diese hätte jedoch bedeutet, dass Bexbach alle Verluste übernimmt. "Im Zuge einer verantwortungsvollen Haushaltsführung", so Bürgermeister Christian Prech, habe man dieses Versprechen nicht geben können. Die Stadt unterstützte das City-Fest in der Vergangenheit bereits unter anderem mit Arbeitskräften des Baubetriebshofs, Straßensperrungen, dem Sicherheitsdienst sowie Abfallentsorgung und Straßenreinigung. 

Planungen für ein neues Fest in Bexbach

Auch wenn die Absage nun das Aus für das City-Fest bedeutet, will der Bürgermeister den Bexbachern doch ein Stadtfest geben. Eine neue Veranstaltung soll ins Leben gerufen werden. "Ein Fest von Bexbachern für Bexbacher", so Prech. Dazu sollen die Vereine wie früher wieder stark eingebunden werden. Erste Ideen habe man bereits entwickelt. In einem Arbeitstreffen im Januar sollen nun gemeinsam Pläne geschmiedet werden. 

Verwendete Quellen:
• Mitteilung von Bürgermeister Christian Prech vom 21. November

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Autofahrerin erfasst Fußgängerin (19) in Saarbrücken und lässt sie verletzt zurück

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Auch der Rettungsdienst wurde nach der Kollision in Saarbrücken alarmiert. Symbolfoto: BeckerBredel

Zeugen gesucht: Wer hat am gestrigen Montag (25. November 2019) einen dunkelblauen BMW im Bereich der Saarbrücker Europaallee gesehen? Nach solch einem Fahrzeug fahndet derzeit die Polizei, denn eine Fahrerin dieserart Wagens beging am Nachmittag eine Unfallflucht. Und das nach einer Kollision mit einer Fußgängerin, melden die Saarbrücker Beamten.

Autofahrerin flüchtet nach Unfall in Saarbrücken

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung beschreibt, ereignete sich der Vorfall gegen 15.00 Uhr in der Europaallee. Hier wechselte eine 19 Jahre alte Passantin gerade die Straßenseite, als sie von einem Pkw mit Saarbrücker-Kreiskennzeichen erfasst wurde. Der Wagen sei in Richtung der Lützelbachbrücke unterwegs gewesen.

Durch die Kollision fiel die junge Frau zu Boden und zog sich eine Verletzung des Rückens zu, geht aus der Mitteilung hervor. Anstatt sich um die Verletzte zu kümmern, flüchtete die Autofahrerin vom Unfallort. Sie wurde als etwa 25-Jährige mit dunkelblonden Haaren beschrieben.

Nach dem Unfall ging die verletzte 19-Jährige noch selbstständig zu ihrer Arbeitsstätte. Von dort wurden der Rettungsdienst und Polizei alarmiert, heißt es.

Wer Hinweise in diesem Zusammenhang geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter (0681)9321233 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 26.11.19

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Kinder sexuell missbraucht: Saarwellinger Kita-Busfahrer entschuldigt sich bei Eltern

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Der Prozess gegen den Tatverdächtigen findet aktuell am Landgericht in Saarbrücken statt. Archivfoto: BeckerBredel

Am gestrigen Montag (25. November 2019) begann am Saarbrücker Landgericht der Prozess gegen einen Saarwellinger Kita-Busfahrer (71). Diesem wird zu Last gelegt, in nahezu 100 Fällen Kinder missbraucht zu haben. Der Rentner zeigte sich bereits geständig.

Missbrauchsfälle: Saarwellinger Kita-Busfahrer zeigt Reue

Zum Auftakt des Missbrauchsprozesses sagten unter anderem Einsatzkräfte der Polizei sowie Eltern der betroffenen Kinder aus, berichtet der "SR". Gegenüber diesen habe sich der Angeklagte "mehrfach entschuldigt und um Verzeihung gebeten".

Zuvor kam es zur Verlesung der Anklageschrift. Aus dieser ging nach Angaben der "Bild" etwa hervor, dass der 71-Jährige vor allem ein Geschwister-Paar missbraucht habe. Als die mutmaßlichen Taten des Rentners begannen, wären die Opfer erst drei sowie fünf Jahre alt gewesen.

Das psychiatrische Gutachten bezüglich des Angeklagten steht noch aus. Insofern muss die Frage der Schuldfähigkeit vor Gericht noch geklärt werden.

Fast 100 Fälle sexuellen Missbrauchs

Der Kita-Busfahrer H. soll die Taten im Zeitraum von 2015 bis 2019 begangen haben. Währenddessen war H. als Fahrer eines Unternehmens beschäftigt, das unter anderem Fahrdienste für einen integrativen Kindergarten in Saarwellingen durchführte. So kam der Angeklagte mit den später geschädigten Kindern in Kontakt.

Der Vorwurf: Während des genannten Zeitraums soll der Rentner 97 Fälle sexuellen Missbrauchs begangen zu haben, darunter auch Fälle schweren sexuellen Missbrauchs in Tateinheit mit Vergewaltigung, lautet die Anklage. Darüber hinaus fertigte der ehemalige Fahrer Fotos sowie Videos der Taten an. Das Material soll vor Gericht ausgewertet werden.

Kamera liefert entscheidenden Hinweis

Ermittler wurden mittels eines Hinweises auf den 71-Jährigen aufmerksam. Ein Vater meldete sich bei der Polizei, nachdem er zuvor auf einer Kamera ein anzügliches Bild seines Kindes entdeckt hatte. Jene Kamera gehörte zuvor dem beschuldigten Rentner, der sich in Sicherheit gewogen haben soll, alle entsprechenden Fotos zuvor gelöscht zu haben. Spezialisten der Polizei konnten das Material allerdings wieder herstellen.

Der Prozess wird am 13. Dezember fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Eigene Berichte
- Angaben der Staatsanwaltschaft Saarbrücken
- Angaben des Landgerichts Saarbrücken
- Saarländischer Rundfunk
- Bild Saarland

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Rohrbruch in Saarbrücken: Kieselhumes bis auf Weiteres gesperrt - Unterricht an Schule fällt aus

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Die Straße Am Kieselhumes in Saarbrücken bleibt bis Mitte Dezember gesperrt. Foto: BeckerBredel

Voraussichtlich bis Mitte Dezember bleibt wegen des Wasserrohrbruchs in Saarbrücken die Straße Am Kieselhumes zwischen Rentrischer Straße und Am Kaninchenberg voll gesperrt. Das teilen die Stadtwerke mit.

Eine Umleitung ist eingerichtet. Die Sperrung hat auch Auswirkungen auf den Bus- und Saarbahn-Verkehr: Die Bus-Linien 136, 139, 809, 811, 821, 849 und 852 fahren Umleitungen, bei der Straßenbahn ist mit Verspätungen zu rechnen.

Laut Stadtwerken sei die Straße mittlerweile gereinigt. Es müssten allerdings noch Schäden an der Fahrbahn beseitigt werden.

Rohrbruch in Saarbrücken: Stadtwerke geben Entwarnung

Die Wasserversorgung ist für alle Haushalte im Bereich laut den Stadtwerken wieder hergestellt. Ein Abkochen des Wassers ist nicht nötig. Ist es trüb, sollen Anwohner den Hahn so lange aufdrehen, bis klares Wasser kommt.

SOL.DE-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen

Viele Keller im betroffenen Bereich sind mit Wasser und Schlamm voll gelaufen. Auch das Deutsch-Französische Gymnasium ist betroffen. "Heizung, Wasser und Elektrizität sind ausgefallen",  so Schulleiter Hans Bächle. Der Unterricht an der Schule fällt deswegen am heutigen Dienstag aus. Wie der "SR" berichtet, wird der Unterricht voraussichtlich erst am Montag wieder aufgenommen werden können.

Wasserrohrbruch Am Kieselhumes: Ursache noch unklar

Noch ist unklar, wie es zu dem Rohrbruch kam. Fest steht, dass eine Hauptleitung, die direkt an einem Hochbehälter angeschlossen ist, am Montagmittag geborsten war. Daraufhin wurde die Straße Am Kieselhumes unterspült und sackte ein. Es bildete sich ein Loch in der Fahrbahndecke. Über die Schadenshöhe gibt es zurzeit keine Angaben.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Saarländischer Rundfunk
- Mitteilung der Stadtwerke Saarbrücken, 25.11.19
- Video: Der Jungreporter - das saarländische Schülermagazin (jungreporter.de)

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Couragierte Frau verhindert Bettelbetrug in Blieskastel

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Drei Bettlerinnen sprachen einen älteren Mann auf dem Blieskasteler Paradeplatz an. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk

Eine couragierte Frau hat am gestrigen Montagnachmittag (25. November 2019) einen Bettelbetrug in Blieskastel verhindert. Nach Angaben der Polizei hatten zunächst drei Bettlerinnen einen älteren Mann auf dem Paradeplatz um eine Spende für angeblich taub-stumme Menschen gebeten und ihn dabei umstellt.

Bettlerinnen wollen Geld nicht wechseln

Der Herr wollte zehn Euro spenden, hatte aber nur einen 50-Euro-Schein dabei. Zum Wechseln gab er diesen einer der Bettlerinnen, die sein Anliegen aber offensichtlich nicht verstehen wollte und versuchte, wegzugehen. Die Polizei schildert, der ältere Mann sei der Situation anschließend nicht mehr gewachsen gewesen.

Frau verhindert Betrug

Zum Glück für ihn mischte sich dann eine Anwohnerin in das Geschehen ein. Zwei Bettlerinnen flüchteten daraufhin, die dritte wurde von der Frau offensiv angesprochen und aufgefordert, das Geld zurückzugeben.

Bettlerinnen flüchten

Die Bettlerin wollte die Anwohnerin dann wegstoßen, was ihr allerdings nicht gelang. Nach weiteren energischen Aufforderungen gab die Bettlerin schließlich den Geldschein heraus und verschwand. Nach Angaben eines Zeugen sollen die drei Geflüchteten in der Bahnhofstraße in einen Wagen mit französischem Kennzeichen eingestiegen und davon gefahren sein. Die Polizei sucht jetzt den älteren Herrn, dessen Personalien zurzeit nicht bekannt sind.

Hinweise an die Beamten in Blieskastel, Tel. (06842)927233 oder Homburg (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 26.11.19

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Razzia im Rotlichtmilieu: Polizei kontrolliert Saarbrücker Großbordell

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In einem Großbordell in Saarbrücken führten Polizei und Regionalverband eine Kontrolle durch. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Polizei hat zusammen mit dem Regionalverband eine Kontrolle in einem Großbordell in Saarbrücken durchgeführt. Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, kam es bereits am Donnerstag (21. November 2019) zu der Razzia.

Die Ermittler fanden zwei Frauen aus Nigeria (24 und 30 Jahre alt), die unerlaubt in Deutschland als Prostituierte arbeiteten. Die Beamten leiteten Strafverfahren gegen beide Frauen ein. Auch wurden Maßnahmen eingeleitet, die den Aufenthalt der Nigerianerinnen in Deutschland beenden sollen.

Polizei will gegen Menschenhandel vorgehen

In Zukunft sollen weiterhin Kontrollen dieser Art stattfinden. Die Polizei will die Einhaltung des Prostituiertenschutzgesetzes gewährleisten und potenzielle Opfer von Menschenhandel finden. Erst kürzlich waren saarländische Beamte an der Zerschlagung eines Menschenhändlerrings beteiligt. Die Ermittlungen dazu begannen, als an der "Kufa" in Saarbrücken eine Prostituierte entführt wurde.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 25.11.19

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