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600 Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken verlieren ihren Job

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600 Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken werden zum 1. Dezember freigestellt. Foto: BeckerBredel

Am heutigen Mittwochmittag (27. November 2019) wurden die Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken von Insolvenzberater Franz Abel informiert, dass nur 400 der 1.000 Mitarbeiter ihren Job behalten können. 

600 Angestellte freigestellt

In allen Bereichen müssen insgesamt 600 Angestellte entlassen werden. Das berichtet der "SR". Die betroffenen Mitarbeiter werden bereits ab dem 1. Dezember freigestellt. Insbesondere hoch qualifizierte Mitarbeiter dürfen vorerst bleiben. Da jedoch noch nicht klar ist, wie es mit der Gießerei weitergeht, könnten auch deren Stellen langfristig in Gefahr sein. 

Auch Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zeigte sich betroffen: „Das geht mir persönlich nah. Ich habe selbst heute noch Kampfgeist bei der Belegschaft und allen Beteiligten erlebt." Und den wolle man unterstützen: "Wir werden als Land auch jetzt nicht aufgeben und alles dafür tun, dass diejenigen nicht ins Bodenlose fallen, die heute freigestellt werden. Es gibt noch eine Chance, einen Hoffnungsschimmer, das Werk auf Dauer zu erhalten, dafür kämpfen wir weiter.“

Übernahme durch "Ferraro"

Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Die "Ferraro Group" aus Neunkirchen ist bereit, die Gusswerke zu übernehmen. Das teilte das Unternehmen über Facebook mit. In der vergangenen Woche war bereits ein Vertragsabschluss geplant, jedoch wurde dieser aufgeschoben, nachdem Großkunde "General Motors" vorgesehene Aufträge zurückgezogen hatte. Laut Abel versuche man derzeit neue Großkunden für sich zu gewinnen.

"Ferraro" will die Gusswerke mit einigen Investitionen zu einer der modernsten Gießereien Europas machen. Dazu wolle man auch auf das Know-how der bisherigen Belegschaft zurückgreifen. 

 Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Ferraro Group
• Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums

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