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Blieskasteler Schutzengelverein sammelt über 17.000 Euro für unheilbar kranken Jungen

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Klaus Port vom Blieskasteler Schutzengelverein überreichte Katja Lauer die Spenden für ihren Sohn Moritz, der an der Schmetterlingskrankheit leidet. Foto: Klaus Port/Peter Geble

Der achtjährige Moritz Lauer leidet seit seiner Geburt an der Schmetterlingskrankheit. Seine Haut ist so verletzlich wie Schmetterlingsflügel. Schuld ist eine Genmutation.

Schon leichte Berührungen führen zu Verletzungen

Durch die Krankheit lagert sich Flüssigkeit in der Haut ein. Am ganzen Körper entstehen immer wieder Blasen und schmerzhafte Wunden. Herumtollen, Sport und viele andere Aktivitäten, die für andere Kinder normal sind, sind für Moritz ein Tabu. Schon leichte Stöße oder Berührungen können zu Verletzungen führen. 

Das bedeutet für den Achtjährigen nicht nur Entbehrungen beim Spielen, sondern auch zeitintensive und schmerzhafte Wundversorgung sowie eine spezielle Diät. Dazu kommen Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte in Homburg und einer Salzburger Spezialklinik. Eine Heilung gibt es jedoch bisher nicht. Mit zunehmendem Alter könnte Moritz Haut immer schlechter verheilen. Die Vernarbungen drohen dann zu Verwachsungen zu werden, wodurch seine Bewegungen stark eingeschränkt werden könnten. 

Eine Klimaanlage konnte die Familie sich nicht leisten

Allerdings können einige Maßnahmen das Leben von Moritz erheblich angenehmer machen. Dazu zählen nicht nur Schmerztherapien, sondern auch schlicht: Kühlung. Die Kosten für eine Klimaanlage in der Wohnung jedoch sind hoch. Die Familie konnte die über 15.000 Euro teure Installation nicht zahlen. Doch der Blieskasteler Schutzengelverein sprang ein. 

Spendenlauf bringt über 15.000 Euro zusammen

Beim neunten Schutzengellauf am 17. Mai sammelten sie Spenden für Moritz. Dank zahlreicher Läufer und Spender aus der Region konnte der Verein mit dem Erlös für 15.649 Euro eine Klimaanlage für Familie Lauer finanzieren. Bereits Ende Mai konnte eine Saarbrücker Firma die Installation umsetzen. Den heißen Sommer verbrachte der kleine Moritz so bereits in angenehm gekühlten Räumen. 

Schutzengelverein greift Familie weiter unter die Arme

Bei einem erneuten Treffen mit der Familie am vergangenen Samstag (23. November 2019) bestätigten die Eltern, dass sich das Allgemeinbefinden ihres Sohnes durch die Kühlung verbessert habe. Als besondere Überraschung überreichten die Vorstandsmitglieder des Schutzengelvereins Klaus Port und Peter Geble Familie Lauer eine Bargeldspende von 2.000 Euro. Das Geld soll für die umfangreichen Renovierungsmaßnahmen im Haus verwendet werden. Unter anderem soll ein Badezimmer und das Zimmer von Moritz behindertengerecht umgebaut werden. 

Der Schutzengelverein wünscht dem Achtjährigen und seiner Familie weiterhin alles Gute und verspricht zu Stelle zu sein, wenn wieder Hilfe benötigt wird. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Schutzengelvereins vom 24. November 2019

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Rehkitz "Bambi" lebt jetzt in Saarbrücken: Warum das Jungtier nicht ausgewildert wird

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Jennifer Knur-Schmidt und Tierpfleger Christian Gauer entlassen das Rehkitz "Bambi" aus der Transportbox. Foto: Ralf Blechschmidt

Seit dem gestrigen Mittwoch lebt das Rehkitz "Bambi" im Wildpark in Saarbrücken. Das junge Reh wurde im Mai 2019 alleine aufgefunden und anschließend als vermeintlich verwaistes Rehkitz in die Wildtierauffangstation nach Eppelborn verbracht. Dort hat eine Mitarbeiterin der Auffangstation sich um das Jungtier gekümmert und es mit der Flasche großgezogen.

Tier-Experten entscheiden sich gegen eine Auswilderung

Sowohl die Mitarbeiter der Wildtierauffangstation in Eppelborn als auch des Wildparks in Saarbrücken haben sich gegen eine Auswilderung des jungen Rehs entschieden. Im Gegensatz zu anderen Artgenossen in der Auffangstation habe das Reh auch mit zunehmendem Alter seine Zutraulichkeit zu Menschen nicht verloren.

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Die Tier-Experten haben sich gegen eine Auswilderung von "Bambi" entschieden. Nun lebt das Jungtier im Saarbrücker Wildpark. Foto: Ralf Blechschmidt

Daher waren die Tier-Experten der Meinung, dass eine Auswilderung in diesem speziellen Fall nicht zielführend sei. Die Gefahr, dass das zutrauliche Reh beispielsweise dem Straßenverkehr zum Opfer fallen würde, sei zu groß.

Folglich lebt das Rehkitz nun zusammen mit dem Rehbock des Wildparks in dem großen Rehgehege in Saarbrücken.

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Das Rehkitz "Bambi" lebt nun im großen Rehgehege im Wildpark in Saarbrücken. Foto: Ralf Blechschmidt

Verwendete Quellen:
- Informationen der Stadt Saarbrücken, 27.11.19

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Alle stationären Blitzer in Saarlouis aktuell abgebaut: Die Hintergründe

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In Saarlouis wurden alle stationären Blitzer abgebaut. Symbolfoto: BeckerBredel

Viele Autofahrer in Saarlouis sind aktuell verwundert darüber, dass zahlreiche Blitzer im Gebiet der Kreisstadt abgebaut wurden. So erreichten uns zahlreiche Zuschriften von Lesern, die sich die Frage stellten, was es mit der Demontierung der Blitzeranlagen auf sich habe. Auch in den sozialen Medien wird gerätselt, warum die Kontrollstellen plötzlich nicht mehr an ihrem Ort sind.

Keine stationären Blitzer mehr in Saarlouis: Die Gründe

Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte die Pressesprecherin der Kreisstadt Saarlouis, dass die Stadt sich im Hinblick auf ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes des Saarlandes dafür entschieden habe, den Vertrag für die stationären Blitzer aufzulösen. Das Gericht hatte im Juli dieses Jahres entschieden, dass Geschwindigkeitsmessungen bestimmter Blitzeranlagen im Saarland unverwertbar sind. Davon betroffen sind auch die Blitzer in Saarlouis.

Gegenüber SOL.DE verdeutlichte die Pressestelle der Stadt Saarlouis, dass der Abbau der stationären Blitzer allerdings nicht bedeute, dass in Saarlouis überhaupt keine Geschwindigkeitskontrollen mehr durchgeführt werden. Aktuell erfolge die Verkehrsüberwachung aber nur über zwei mobile Messgeräte seitens des Ordnungsamtes.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Angaben der Kreisstadt Saarlouis vom 28.11.19

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Nach Überfällen: Aumann will mehr Polizeipräsenz in Neunkirchen

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Jörg Aumann (SPD) will mehr Polizeipräsenz in der Kernstadt von Neunkirchen. Archivfotos: BeckerBredel

Nach einem Überfall auf eine Frau am Sonntag in der Lindenallee plädiert der OB für mehr Polizisten in der Kernstadt von Neunkirchen.

Häufung von Überfällen erfordert mehr Polizei

„Wir hatten in letzter Zeit eine besorgniserregende Häufung von Überfällen in der Kernstadt von Neunkirchen. Daher ist es notwendig, dass die Polizei mehr Präsenz in der Innenstadt zeigt“, so Aumann. Das Problem sei jedoch die Personalsituation.

Ordnungsdienst und Polizei sollen verstärkt zusammenarbeiten

Aumann will die gemeinsamen Streifengänge von Ordnungsdienst und Polizeibeamten ausweiten: „Die Beamten der Vollzugspolizei machen einen guten Job und arbeiten mit unserer Stadtverwaltung auch sehr gut zusammen.“ Um die Bürger zu schützen, sollen verschiedene Möglichkeiten ausgelotet werden, um weitere Vorkommnisse zu verhindern. 

Bereits im Wahlkampf im Frühjahr dieses Jahres hatte der SPD-Politiker angekündigt, für mehr Polizeipräsenz in Neunkirchen sorgen zu wollen.

Verwendete Quellen:
• Bericht im Wochenspiegel

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So bewerten die Saarländer ihr Sexleben - Schulnotenvergabe

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Das Dating-Portal "secret.de" befasste sich mit dem Sexleben der Deutschen. Symbolfoto: Unsplash

Eine Schulnotenvergabe in Sachen Erotik: So ließe sich eine aktuelle Studie des Online-Dating-Portals "secret.de" vereinfacht zusammenfassen. Über das Marktforschungsinstitut "Growth from Knowledge" (GfK) initiierten die Dating-Experten eine repräsentative Umfrage, wie zufrieden die Teilnehmer mit ihrem Sexleben sind. Und das sowohl qualitativ wie auch quantitativ.

Studie zum Sexleben im Saarland: Das Ergebnis

Für ihr Sexleben vergaben die Saarländerinnen und Saarländer im Durchschnitt die Schulnote 2,7, so die Studie. Die Bewertung liege leicht über dem Bundesdurchschnitt. Die Zensur der Deutschen: Note 3,1. Oder anders ausgedrückt: "befriedigend".

Die Spitzenposition belegte Mecklenburg-Vorpommern mit der Note 2,2, erklärt "secret.de". In Hamburg sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hingegen noch einmal die Schulbank drücken: Mit einer 3,1 sei hier das Sexleben bewertet worden.

Und wie verhält es sich mit der Zufriedenheit der Saarländerinnen und Saarländer in Sachen Quantität? Dafür habe es die Note 3,2 gegeben. Zum Vergleich: Im Durchschnitt "kommen" die Deutschen auf eine 3,3.

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Alle Schulnoten auf einen Blick. Grafik: secret.de/GfK

Weitere Details: Geschlechtervergleich und Alter

Die Notenvergabe der Geschlechter zeige: Mit ihrem Sexleben sind Frauen zufriedener als Männer. Wie aus der Studie hervorgeht, vergaben etwa 15 Prozent der Männer ihrem Sexleben ein "mangelhaft" oder "ungenügend". Bei den Frauen waren es nur elf Prozent.

Spannend sei zudem der Blick auf den Altersverlauf: Den besten Sex haben die Deutschen laut den Ergebnissen der Studie offenbar zwischen 30 und 39 Jahren. Hier wurde eine Durchschnittsnote von 2,6 vergeben, heißt es.

Die Daten zur Studie wurden im Auftrag von "secret.de" über das Marktforschungsinstitut GfK erhoben. Die Teilnehmer: 2.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 74 Jahren. In die Ergebnisse des Saarland fließen die Bewertungen in Rheinland-Pfalz mit ein.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung "secret.de", 28.11.19

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Mehrere 10.000 Euro wert: Diebe klauen teuere Fahrräder aus Wallerfanger Sportladen

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Die Diebe klauten Fahrräder der ein und selben Marke. Symbolfoto: Pixabay

Unbekannte haben aus einem Sportgeschäft in Wallerfangen Fahrräder im Wert von mehreren 10.000 Euro gestohlen. Laut Polizei geschah die Tat in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (28. November 2019).

Die Einbrecher drangen durch die Eingangstür in den Laden in der Hauptstraße ein. Dort entwendeten sie insgesamt elf Bikes.

Weil alle von der gleichen Marke waren, vermuten die Beamten, dass diese Fahrräder gezielt ausgewählt wurden. Andere, teilweise teurere Räder, blieben zurück. Sie gehen zudem davon aus, dass zum Abtransport ein größeres Fahrzeug, möglicherweise ein Transporter, verwendet wurde.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, (0681)9622133 oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 28.11.19

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Verwahrlosung der Bahnhöfe im Saarland - Gravierende Mängel festgestellt

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Hier zu sehen: Die Unterführung des Bahnhofs in Luisenthal. Archivfoto: BeckerBredel

Eigentlich sollten sie ansehnlicher werden, die Bahnhöfe des Saarlandes. Dazu setzt das Land gemeinsam mit der Bahn unter anderem eigens sogenannte Inspektoren ein. Ein aktuelles Gutachten, das dem "SR" vorliegt, zeigt jedoch: Gerade im Fall kleinerer Bahnstationen hat sich das Erscheinungsbild nochmals verschlechtert.

Saarland: Bahnhöfe in schlechtem Zustand

Dass die Stationen im Saarland nicht in bester Verfassung sind, zeigte bereits ein erstes Gutachten aus dem Jahr 2016 auf. Nun ist klar: Die Lage hat sich nochmals verschlechtert, insbesondere an kleinen Bahnhöfen. Das berichtet der "SR".

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Weitere Aufnahme des Bahnhofs in Völklingen. Foto: BeckerBredel

Dsa Gutachten führe aus, dass "dringender Handlungsbedarf bei fast der Hälfte der saarländischen Bahnhöfe" bestehe. Nahezu 70 Prozent der Stationen würden alleine beim Erscheinungsbild gravierende Mängel aufweisen, so "SR". Besonders schlecht soll der Zustand in Wiebelskirchen und Rohrbach sein. Die "schönsten" Bahnhöfe hingegen könne man in Homburg sowie Saarbrücken bestaunen.

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Der Rohrbacher Bahnhof befindet sich in besonders schlechtem Zustand. Foto: Wikimedia Commons/Lantus/CC3.0-Lizenz

Abhilfe durch Förderprogramm?

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, hatte sich die Große Koalition im Bund darauf geeinigt, 1.000 kleine Bahnhöfe für 330 Millionen Euro zu sanieren. Diesbezüglich sieht unter anderem Oliver Luksic (FDP) zwei Probleme. Zunächst einmal würden die Planungen dazu nur langsam vorankommen. Außerdem seien durchschnittliche 330.000 Euro pro Bahnhof schlichtweg zu wenig.

Für die bereits seit Juli durchgeführten sowie künftig noch zu leistenden Sanierungsarbeiten der zwei Bahn-Inspektoren stellte die Bahn jedenfalls 220.000 Euro zur Verfügung. Die Mitarbeiter selbst bezahlt das Verkehrsministerium.

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Auch der Bahnhof in Güdingen hatte die Verschönerungen nötig, die das Saarland nun vornehmen lässt. Archivfoto: BeckerBredel

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

Verwendete Fotos:
- Wikimedia Commons/Lantus/CC3.0-Lizenz

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"Fridays for Future" Saarland: Heute erneut Klimastreik in Saarbrücken

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Etwa in Saarbrücken fanden immer wieder Demonstrationen für den Klimaschutz statt. Archivfoto: BeckerBredel

In Saarbrücken - sowie in 400 weiteren Städten Deutschlands - findet heute eine große Demonstration für den Klimaschutz statt. Anlässlich des vierten internationale Klima-Aktionstags gehen in der saarländischen Landeshauptstadt mitunter die Klimaschützer von "Fridays for Future" Saarland auf die Straße. Das berichtet der "SR".

"Fridays for Future" Saarland demonstriert in Saarbrücken

Das Motto der Demo: "#NeustartKlima". Mit diesem Ziel rufe die Fridays-For-Future-Bewegung die Bundesregierung dazu auf, das aktuelle Klimapaket zu überarbeiten. Laut "SR" sei es "Fridays For Future Saarland" ein besonderes Anliegen, "dass der ökologische Wandel unbedingt auch sozialverträglich gestaltet wird".

Wie viele Demonstranten am Freitag tatsächlich auf die Straße gehen, ist derzeit noch unklar. Am 20. September nahmen in der saarländischen Landeshauptstadt jedenfalls rund 10.000 Personen an einer Veranstaltung für den Klimaschutz teil.

Zur Unterstützung der heutigen Demo riefen im Vorfeld unter anderem die Grünen im Ortsverband Saarbrücken-Mitte auf. Um letztlich ein Zeichen zu setzen, dass man "unmittelbar Maßnahmen gegen den fortschreitenden Klimawandel" benötige. 

Auf einen Blick:
Was? Klimastreik
Wo? Beginn am Staatstheater, Schillerplatz 1 in 66111 Saarbrücken
Wann? Freitag, 29. November 2019, um 14.30 Uhr

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Saar, 28.11.19

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Saar-Polizei findet untergetauchten Baron von S. - Festnahme auf Mallorca

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Nach langen Ermittlungen konnte der gesuchte Baron von S. auf Mallorca festgenommen werden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

In Santa Posa, einem Ort im Südwesten Mallorcas, schlugen Fahnder am Freitag (15. November 2019) zu: Als der per Haftbefehl gesuchte Baron von S. (67) sein Versteck im Keller einer Villa verließ, kam es zur Festnahme. Der Grund: Dem ehemaligen Bauunternehmer wird unter anderem vorgeworfen, über Jahre hinweg Schmiergeldzahlungen an "hochrangige Mitarbeiter der Dillinger Hütte geleistet zu haben". Dadurch soll seine Firma bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugt behandelt worden sein.

Baron von S. auf Mallorca festgenommen

Im Februar dieses Jahres übernahm die Zielfahndung des Landespolizeipräsidiums Saar die Suche nach dem Flüchtigen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Präsidiums hervor. Umfangreiche Ermittlungen ergaben, dass sich der Baron von S. auf Mallorca verborgen hielt.

Seit seinem Untertauchen im Dezember 2018 hatte er sich offenbar in einer kleinen Einliegerwohnung (ein Zimmer und Bad) im Kellerbereich der Villa eines Vertrauten versteckt. Dieser soll bereits längere Zeit auf Mallorca leben, heißt es. Als der Baron von S. sein Versteck verließ, nahmen ihn spanische Beamte im Beisein deutscher Fahnder fest.

Jahrelang im Fokus von Ermittlungen

Wie Stephan Laßotta (Sprecher des Landespolizeipräsidiums Saar) erklärt, wird seit mehreren Jahren gegen den nun Festgenommenen ermittelt. Im Oktober 2018 kam es bereits zu einer ersten Festnahme des Beschuldigten. Und zwar in seinem eigenen Feriendomizil - ebenfalls in Santa Ponsa gelegen.

Die spanische Justiz setzte den Baron von S. bis zur Entscheidung über seine Auslieferung damals allerdings auf freien Fuß. Genau diese Situation nutzte der 67-Jährige, um "unmittelbar nach der Bewilligung seiner Auslieferung Ende Dezember 2018 unterzutauchen", heißt es. Seitdem hielt sich der ehemalige Bauunternehmer bei seinem Vertrauten im Keller verborgen. Bis zu seiner Festnahme am vergangenen Freitag jedenfalls.

Überstellung ins Saarland erwartet

Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte zunächst nach Deutschland ausgeliefert. In Frankfurt kam es zur Vorführung beim dortigen Haftrichter. Dieser ordnete die Verbringung in der JVA Preungesheim bei Frankfurt an, so die Pressemitteilung der Polizei. "In den nächsten Tagen" soll die Überstellung des Baron von S. ins Saarland erfolgen.

Baron von S.: Das sind die Vorwürfe

Dem 67-Jährigen wird zur Last gelegt, "über Jahre hinweg Schmiergeldzahlungen und sonstige Zuwendungen an (ehemalige) hochrangige Mitarbeiter der Dillinger Hütte geleistet zu haben." Im Gegenzug wurden er und sein Unternehmen durch die Mitarbeiter der Hütte begünstigt und bei Ausschreibungen bevorzugt, heißt es.

Insgesamt sollen der Baron von S. sowie weitere beteiligte Unternehmen Bauaufträge im sechs- bis achtstelligen Eurobereich erhalten haben, erklärt Stephan Laßotta.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 28.11.19

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Unverpackt-Laden in Friedrichsthal geplant

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Auch in Friedrichsthal soll ein Unverpackt-Laden eröffnen. Foto: Gregor Fischer/dpa-Bildfunk

Saarbrücken hat schon einen, in Saarlouis soll im Sommer einer eröffnen und jetzt plant eine Saarländerin auch einen in Friedrichsthal: Unverpackt-Läden erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Das weiß Alexandra Pütz, die ein solches Geschäft in der 10.000-Einwohner-Stadt im Regionalverband eröffnen will.

Von der Erzieherin zur Geschäftsinhaberin

"Ich bin gelernte Erzieherin und habe beschlossen, nach zehn Jahren meinen Beruf zu verlassen und meinen Traum eines eigenen Ladens zu verwirklichen", so die 33-jährige Friedrichsthalerin. Sie beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit acht Jahren mit den Themen Nachhaltigkeit und Ernährung.

Laden soll im Frühjahr eröffnen

Ihren eigenen Konsum hat sie schon umgestellt, jetzt will sie auch die Friedrichsthaler dazu bewegen, nachhaltiger zu leben. Im Frühjahr 2020 plant sie die Eröffnung des Unverpackt-Ladens. Er soll laut "SZ" in die Saarbrücker Straße ziehen, dort, wo aktuell das Familienunternehmen "Möbel Goerisch" seine Räumlichkeiten hat.

Bis es so weit ist, sammelt Alexandra Pütz Startkapital. Über das Crowdfunding-Portal "Startnext.com" können Interessierte Pütz' Projekt mit einem frei wählbaren Betrag unterstützen. Je nach Spendenhöhe gibt es dann von der Friedrichsthalerin ein kleines Geschenk oder Rabatte im Laden zurück. Bisher haben mehr als 80 Menschen das Projekt unterstützt. Rund 5.700 Euro sind zusammengekommen.

Erste Phase des Crowdfunding läuft

Bis Anfang Januar sammelt die Friedrichsthalerin noch Startkapital. Ziel in dieser ersten Phase: 20.000 Euro erreichen. Dann könne sie dem Laden "eine solide Grundausstattung geben". Das heißt, ein erstes Sortiment an Lebensmitteln sowie Drogerieprodukten anschaffen - und eine Kaffeemühle. "Jeder Cent fließt in die Ausstattung des Ladens und die Bandbreite der Produkte", schreibt Pütz in ihrer Crowdfunding-Kampagne.

So funktioniert das Unverpackt-Konzept

Das Konzept eines Unverpackt-Ladens funktioniert so: Jeder, der ins Geschäft kommt, bringt eigene Behälter mit, um die Nudeln, den Reis sowie die anderen Produkte aus den großen Behältnissen des Ladens abzufüllen.

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Trockenwaren wie Nudeln oder Reis können Käufer in ihre eigenen Behälter einfüllen. Foto: Uli Deck/dpa-Bildfunk

Neben Lebensmitteln gibt es auch Hygieneartikel, manche davon verpackungsfrei und ohne Plastik. Dazu zählen zum Beispiel festes Shampoo, Zahnbürsten aus Bambus und Produkte für die weibliche Monatshygiene. Auch eine Sitzecke ist in Friedrichsthal geplant: Hier soll gemütlich Kaffee, Tee oder der ein oder andere Snack genossen werden können.

Bald drei Läden im Saarland?

Deutschlandweit gibt es bereits in 147 Städten Unverpackt-Läden, darunter in Saarbrücken. In Saarlouis ist die Eröffnung eines Geschäfts für Sommer 2020 geplant, auch hier läuft wie in Friedrichsthal noch das Crowdfunding.

Verwendete Quellen:
- StartNext.com: Unverpackt leben in Saarbrücken
- Saarbrücker Zeitung

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dpa/lrs

Saarland belegt letzten Platz bei erneuerbaren Energien

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Das Saarland hat laut Studie bei den erneuerbaren Energien Verbesserungsbedarf in allen Bereichen. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Der Ländervergleich wird seit 2008 vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erstellt, im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Mit einer Zunahme um 9,22 Prozentpunkte beim Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 2014 bis 2017 liegt das Saarland auf Platz drei. Allerdings steht das Land mit 19,2 Prozent erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung 2017 bundesweit nur auf Platz elf. Laut Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) sei die Stahlindustrie verantwortlich für einen großen Teil des Stromverbrauchs. Sie sei besonders energieintensiv.

Bei den Anstrengungen zur Nutzung erneuerbarer Energien liegt das Saarland nur auf dem vorletzten Platz - ebenso wie bei der gesellschaftlichen Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien. Ganz hinten liegt das Saarland bei den energiebedingten CO2-Emissionen bezogen auf den Primärenergieverbrauch. Die Autoren führen dies auf den hohen Anteil der Kohleverstromung zurück.

Schlusslicht ist das Saarland auch bei der Beurteilung des politischen Stellenwerts der erneuerbaren Energien in Programmen und Gesetzgebung der jeweiligen Landesregierung. In dieser Auswertung der energiepolitischen Programmatik rangiert das Land mit deutlichem Abstand zum Vorletzten Niedersachsen.

Verbesserungsmöglichkeiten sieht die Studie in allen Bereichen. "So könnte eine konsistente Energiewende-Programmatik sowie ambitionierte mittel- und langfristige Ziele der Energiewende neuen Schwung geben."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lotto-Gewinner aus dem Saarland gesucht: Spieler hatte anonym getippt

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Bisher ist nur bekannt, dass der Glückliche seinen Lotto-Schein im Regionalverband Saarbrücken abgegeben hat. Symbolfoto: WestLotto/Bodo Kemper/WestLotto/obs/dpa-Bildfunk

Ein Tipper aus dem Regionalverband Saarbrücken hat beim Mittwochs-Lotto abgeräumt: Der Person gelang es, bei der Ziehung gestern (27. November 2019) als einziger Spieler bundesweit sechs Richtige zu tippen. Dafür bekommt der Unbekannte laut "Saartoto" 792.601,20 Euro.

Gesamtgewinn: mehr als 860.000 Euro

Doch damit nicht genug: Weil der Tipper einen Systemschein spielte, gewann er auch noch in zwei anderen Gewinnstufen. Hier kommen dann nochmals 73.261 Euro zu dem Sechser dazu. Das macht den Saarländer zum Großgewinner: Mehr als 860.000 Euro hat der Glückliche jetzt insgesamt gewonnen.

Gewinner muss handeln

Klar ist nur, dass der Tipper in einer Annahmestelle im Regionalverband gespielt hat. Er muss sich jetzt für die Gewinn-Abholung in der Lotto-Zentrale im Totohaus in Saarbrücken melden. Im Saarland haben dieses Jahr bislang 17 Tipper mehr als 100.000 Euro im Lotto gewonnen.

Korrektur: "Saartoto" hatte in seiner ersten Pressemitteilung einen Fehler, der den Gewinner fälschlicherweise zum Millionär machte. Der Tipper hat aber "nur" mehr als 860.000 Euro gewonnen. Wir haben den Fehler korrigiert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Saartoto, 28.11.19

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Erneut Razzia in Nunkircher "Privatzoo": Einsatzkräfte befreien 70 Tiere

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Schon im September vergangenen Jahres musste die Polizei Tiere aus dem Privat-Zoo in Nunkirchen befreien. Archivfoto: BeckerBredel

Gegen eine Nunkircher Familie sprachen die Behörden im Mai dieses Jahres ein Tierhalteverbot aus. Zuvor hatten Einsatzkräfte rund 150 Tiere aus dem Familienbesitz befreit. Denn Hunde, Pferde, Kängurus und Co. wurden nicht artgerecht gehalten, hatte das Saar-Verwaltungsgericht beschlossen. Nun mussten Beamte und Veterinäre allerdings erneut zu dem Hof im Waderner Stadtteil Nunkirchen ausrücken. Das berichtet die "SZ".

Tiere von "Privatzoo" in Nunkirchen gerettet

Aus dem Medienbericht geht hervor, dass Einsatzkräfte am Mittwoch rund 70 Tiere von dem Hof befreit haben. Welche Tierarten bei dem jüngsten Einsatz befreit wurden, sei derzeit unklar. Das Ministerium habe in diesem Zusammenhang von "querbeet" gesprochen.

Hinweise auf einen möglichen Verstoß gegen das Tierhalteverbot erhielt die Polizei aus der Bevölkerung, schreibt die "SZ". Zeugen hätten im Vorfeld beobachten können, wie Mitglieder der Familie Tierfutter eingekauft hätten. Diesen Hinweisen gingen die Veterinäre letztlich nach, heißt es.

Bereits Razzia im vergangenen Jahr

Das erste Mal rückten Einsatzkräfte am 4. September 2018 zu dem Areal in Nunkichen aus. Bei der Razzia nahmen Polizei und Co. mehr als 140 Tiere mit. Zuvor stand der Verdacht im Raum, dass Lama, Känguru und Co. dort nicht artgerecht gehalten werden. Dieser Ausgangsverdacht bestätigte sich während des Einsatzes.

Vor Ort mussten sich die Einsatzkräfte zudem auf erheblichen Widerstand zweier Brüder einstellen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Die geretteten Tiere wurden in umliegende Tierheime gebracht.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarbrücker Zeitung

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dpa/lrs

Saar-Polizei bekommt Taser

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Die Polizei im Saarland wird flächendeckend mit Elektroschockern, auch Tasern genannt, ausgestattet. Foto: dpa-Bildfunk

Saarlands Polizei soll flächendeckend mit Elektroschockwaffen, sogenannten Tasern, ausgestattet werden. Das kündigte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) am Dienstag (26. November 2019) in Saarbrücken an.

Taser werden bei schwierigen Festnahmen genutzt

Eine sechsmonatige Erprobungsphase mit insgesamt zwölf Geräten habe überaus positive Ergebnisse gebracht. "Die präventive Wirkung ist enorm", so Bouillon. Er sei froh, dass allein das bloße Androhen in vielen Einzelfällen zur Lagebewältigung beigetragen habe. Die Taser sollen Angriffe auf Beamte verhindern und etwa bei Festnahmen von aggressiven und unter Drogen stehenden Tätern helfen.

Polizei erhält flächendeckend Taser

"Es hat sich herumgesprochen, dass man kurzzeitig handlungsunfähig und bewegungsunfähig ist - das schreckt ab", sagte der Minister. In der Testphase hätten Polizisten zehnmal mit dem Einsatz jener Distanzelektroimpulsgeräte gedroht, nur viermal mussten sie tatsächlich eingesetzt werden.

Im nächsten Jahr sollen alle Wach- und Streifendienste mit insgesamt 100 Tasern ausgestattet werden. Dafür investiert das Land rund 770.000 Euro, fast 1.000 Polizisten seien bereits geschult worden.

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Innenminister Bouillon schafft auch mehr E-Bikes an. Foto: BeckerBredel

Anschaffung von mehr E-Bikes geplant

Absolut bewährt habe sich laut Bouillon auch die Einführung von vier E-Bikes in Saarbrücken. "Ich höre immer wieder, dass das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dadurch gestärkt wird", sagte der Innenminister. Deshalb seien 22 weitere E-Bikes bestellt worden, um künftig elf weitere Inspektionen damit auszustatten.

Bouillon: "Alles getan", um Polizei zu modernisieren

Laut Bouillon habe man in den vergangenen fünf Jahren trotz Haushaltsnotlage rund 200 Millionen Euro zusätzlich in die Polizei investiert, unter anderem in Personal und Schutzausstattung. Seit 2015 habe die Landesregierung "alles getan, um die Polizei trotz der Probleme so durchsetzungsstark und mobil zu modernisieren, wie es geht."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Versuchter Mord in Tholey? Polizei nimmt Mann (32) fest

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Einer Person werden Handschellen angelegt. Symbolfoto: Andreas Gebert/Archiv

Nach einer versuchten Brandstiftung an einem Wohnhaus in Tholey  hat die Polizei am Mittwoch (27. November 2019) den mutmaßlichen Täter festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Gegen den 32-Jährigen  aus Wadern werde wegen versuchten Mordes ermittelt, teilte die Polizei in Saarbrücken mit.

Selbst gebaute Brandvorrichtung gezündet

Der Mann soll in der Nacht zum 29. Oktober eine selbst gebaute Brandvorrichtung an der Tür eines aus Holz errichteten Hauses in Tholey angezündet haben. In dem Gebäude schliefen zu dieser Zeit zwei Menschen. Die Vorrichtung erlosch jedoch von selbst.

Schusswaffe und Selbstschussanlage in Wohnung gefunden

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Wadern vor zwei Wochen fanden die Ermittler nach eigenen Angaben auch eine scharfe Schusswaffe und eine Selbstschussanlage.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Pressemeldung der Polizei Saarbrücken

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So einfach könnt ihr gemeinnützigen Vereinen im Saarland am "Black Friday" helfen

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Über die Plattform "Amazon Smile" können Käufer von "Amazon" auch Vereinen und Organisationen aus dem Saarland Spenden übermitteln. Symbolfoto: David Vogt/Weihnachten im Schuhkarton/obs

Der "Black Friday" gilt mittlerweile auch in Deutschland als der größte Ausverkaufstag im ganzen Jahr. Internethändler überbieten sich an diesem Tag gegenseitig mit ihren Schnäppchen. Darunter auch der Sales-Riese "Amazon". Um seinen Kunden einen zusätzlichen Kaufanreiz zu bieten, hält das wohl größte Onlinekaufhaus der Welt nicht nur Sonderangebote breit, sondern bietet allen Käufern die Möglichkeit, einen gewissen Prozentsatz ihres Einkaufswertes an Vereine oder Organisationen zu spenden.

Vereine und Organisationen aus dem Saarland bei "Amazon Smile"

Das Ganze nennt sich dann "Amazon Smile". Wenn ihr euch über die betroffene Plattform "www.smile.amazon.de" mit euren gewöhnlichem "Amazon"-Anmeldedaten einloggt, dann könnt ihr im Anschluss eine soziale Organisation auswählen, der ihr gerne eine Spende übermitteln möchtet. Die Organisation erhält dann laut Angaben von "Amazon" 0,5 Prozent der Einkaufssumme.

Auf der Plattform sind mittlerweile auch zahlreiche Vereine und Organisationen aus dem Saarland angemeldet. Ihr findet diese, wenn ihr in dem entsprechenden Suchfeld nach der Postleitzahl, dem Ort oder dem Namen des Vereins sucht. Ihr könnte vorab auch bestimmte Kategorien eingrenzen wie beispielsweise "Umwelt", "Katastrophenhilfe", "Kinder" und vieles mehr.

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Eine Beispielsuche nach Organisationen in Saarbrücken, die auf "Amazon Smile" angemeldet sind. Screenshot Amazon

Ganzjährige Spendenmöglichkeit

Die Möglichkeit an saarländische Organisationen und Vereine zu spenden besteht übrigens nicht nur am "Black Friday", sondern das gesamte Jahr über. Solltet ihr also hin und wieder über die Plattform einkaufen, so könnt ihr die Gelegenheit nutzen und einem Verein aus eurer Umgebung eine kleine Spende zukommen lassen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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