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ÖPNV im Saarland soll durch weitere Millioneninvestitionen verbessert werden

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Anke Rehlinger und Tobias Hans stellten im Rahmen der Klausurtagung der Groko die Pläne für eine Verbesserung des ÖPNV im Saarland vor. Foto: BeckerBredel

Wie Ministerpräsident Tobias Hans und Verkehrsministerin Anke Rehlinger bei der zweitägigen Klausurtagung der Landesregierung mitteilten, soll die Attraktivität des Saarlandes auf vielen Ebenen verbessert werden. Dazu zähle ein leistungsfähiger ÖPNV. 

Fünf Millionen Euro mehr werden in ÖPNV investiert

Zunächst solle in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine Tarifoffensive umgesetzt werden. Das Wabensystem soll verbessert werden. Bus- und Bahnfahren sollen dadurch einfacher und günstiger werden. Vor allem Familien würden dadurch entlastet. Menschen mit geringen finanziellen Mitteln sollen zudem mehr Möglichkeiten für Mobilität und Teilhabe gegeben werden. Dafür sollen im Jahr 2021 fünf Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt werden. 2023 sollen die Investitionen auf zehn Millionen Euro mehr steigen. 

"Jobticket Plus", E-Bikes und schnellere Zugverbindungen

Auch für das Angebot, die Qualität, das Marketing und die Struktur sollen mit den notwendigen Ressourcen vorangetrieben werden. Auf Basis des neuen Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV sollen Vorschläge entwickelt werden. Auch Verkehrsströme und intelligente Nahverkehrskonzepte für den ländlichen Raum sollen miteinbezogen werden. 

Landesbediensteten wird ermöglicht, das "Jobticket Plus" zu nutzen. Außerdem sollen Arbeitnehmer durch eine Teilnahme am Projekt "JobRad" vergünstigt E-Bikes leasen können. Zudem will dich die Große Koalition für beschleunigte Zugtaktungen im Fernverkehrsnetz einsetzen. Auch die Bahnverbindungen nach Frankfurt sollen schneller werden. 

Investitionen in Strukturwandel, Digitalisierung und Sicherheit

Bei der Klausurtagung legte die Landesregierung aus CDU und SPD die Schwerpunkte für die zweite Hälfte der Legislaturperiode fest. Das Land stehe aufgrund des wirtschaftlichen Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Dieser solle aktiv mitgestaltet werden. Zudem will die Regierung mehr in einen stabilen Haushalt investieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Der Klima- und Umweltschutz soll nachhaltiger werden. Im Rahmen einer Attraktivitätsoffensive will das Land Schulen, Innere Sicherheit und die Gesundheitslandschaft stärken. Zudem soll aktiver gegen Hass, Extremismus und Antisemitismus vorgegangen werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Landesregierung vom 2. Dezember 2019
• Abschlusspapier der Regierungsklausur in Weiskirchen

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