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A6 Kaiserslautern - Metz/Saarbrücken zwischen Rohrbach und Sankt Ingbert-Mitte in beiden Richtungen Gefahr besteht nicht mehr (11.12.2019, 18:47)

Priorität: Sehr dringend

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1. FC Saarbrücken trennt sich von Chef-Trainer Dirk Lottner

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Der 1. FC Saarbrücken hat sich am heutigen Montag (02.12.2019) von seinem Cheftrainer Dirk Lottner getrennt. Archivfoto: BeckerBredel

FCS trennt sich von Trainer Lottner

Der 1. FC Saarbrücken hat am heutigen Nachmittag seinem bisherigen Cheftrainer Dirk Lottner sowie Co-Trainer Robert Roelofsen mitgeteilt, dass man sich mit sofortiger Wirkung von ihnen trennen wird. Dies gab der FCS den saarländischen Medienvertretern vor wenigen Minuten bekannt.

Die Trennung vom Trainerteam folgte für viele überraschend, da der 1. FC Saarbrücken trotz einer zuletzt schwächeren Phase sowohl die Tabelle der Regionalliga Südwest anführt als auch noch im DFB-Pokal vertreten ist.

Sportliche Entwicklung bewegte Präsidium zur Trennung

Laut Angaben des Vereins haben die Entwicklung der letzten Wochen und das Auftreten der Mannschaft in den vergangenen Punktspielen das Präsidium zu der Erkenntnis gelangen lassen, diesen Schritt vollziehen zu müssen.

"Wir bedauern diesen Schritt sehr, jedoch steht über allem der Erfolg des 1. FC Saarbrücken sowie die Verteidigung der Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest bis zum letzten Spieltag und damit gleichbedeutend der Aufstieg in die 3. Liga. Diesem Ziel ist alles unterzuordnen und genau dies sehen wir in der aktuellen Situation extrem in Gefahr durch die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit“, gab Vize-Präsident Dieter Ferner zur Begründung der Entscheidung an.

Der 1. FC Saarbrücken bedankte sich in der an die Pressevertreter versandten Mitteilung für die Zusammenarbeit mit Dirk Lottner sowie Robert Roelofsen und wünscht beiden für ihre weitere Zukunft alles Gute.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken vom 02.12.19

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Die A620 wird voll gesperrt

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Die A620 zwischen Wadgassen und Wehrden wird am kommenden Wochenende wegen einer Baustelle voll gesperrt. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Die Brückenbaustelle auf der A620 zwischen den Anschlussstellen Wehrden und Wadgassen geht in die Winterpause. Während des Abräumens der Verkehrssicherung muss die Autobahn wegen der beengten Platzverhältnisse gesperrt werden. Vorgesehen sind Rückbau und Abtransport der mobilen Schutzwände. 

Beide Fahrspuren voll gesperrt

Betroffen von der Sperrung sind beide Richtungen. Um den Berufsverkehr nicht zu belasten werden, die Arbeiten daher von Samstag, 05.00 Uhr, bis Montag 05.00 Uhr, durchgeführt. Die Umleitung führt von der Ausfahrt Wadgassen auf der L271 über Wadgassen bis zur Anschlussstelle Wehrden. Die Gegenrichtung soll entsprechend ausgeschildert werden. 

Einspuriger Verkehr bis Mittwoch

Bis zum Mittwoch (11. Dezember 2019) wird der Verkehr während der Restarbeiten in beiden Richtung einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Landesbetrieb für Straßenbau bittet die Verkehrsteilnehmer, die Baustelle mit besonderer Vorsicht zu passieren. 

Bauarbeiten werden im März wieder aufgenommen

Bis zum März 2020 wird das Baufeld dann komplett geräumt und der Verkehr kann ohne Einschränkungen zweispurig fließen. Dann beginnen die Brückenarbeiten in Richtung Luxemburg. Der Verkehr soll auf die Richtungsfahrbahn Saarbrücken umgeleitet werden. Beide Fahrtrichtungen verlaufen dann einspurig. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Landesbetriebes für Straßenbau, 02.12.19

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Sei dabei! Als Azubi bei SIEGENIA in Hermeskeil durchstarten

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Das Unternehmen SIEGENIA in Hermeskeil bietet Auszubildenden einiges (Foto: SIEGENIA GRUPPE).

Voll in das Berufsleben durchstarten? Ob Schulabgänger, Studienabbrecher oder Umschüler: SIEGENIA hat das richtige Angebot. 80 Auszubildende beschäftigt das Unternehmen für moderne Fenstersysteme, Türsysteme und Komfortsysteme, davon 14 in Hermeskeil, inklusive drei dualen Studenten an dem Standort im Hochwald. „Für das kommende Jahr suchen wir nun neun Auszubildende“, sagt Sabrina Kumar, Personalbetreuerin und verantwortlich für die Ausbildung in Hermeskeil. Gesucht werden Industriekaufleute, Fachinformatiker für Systemintegration, Fachkräfte für Lagerlogistik oder Fachlageristen, Industriemechaniker, Mechatroniker sowie Maschinen- und Anlagenführer.

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Das Unternehmen SIEGENIA in Hermeskeil tut viel für seine Auszubildenden (Foto: SIEGENIA GRUPPE).

 Smart, grenzenlos, vielfältig, zukunftsorientiert: „Mit einer zukunfts- und praxisorientierten Berufsausbildung qualifizieren wir unsere Auszubildenden schon heute konsequent für die Herausforderungen von morgen“, sagt Till Hügelmeyer, der in den Bereichen Personalmarketing und Recruiting standortübergreifend tätig ist. „Dazu möchten wir motivierte und verantwortungsbewusste Jugendliche gewinnen, die sich gemeinsam mit uns für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft stark machen.“ Die Auszubildenden haben eine hohe Chance, übernommen zu werden und große Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln.

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Das Unternehmen SIEGENIA in Hermeskeil bietet Auszubildenden einiges (Foto: SIEGENIA GRUPPE).

Eigenmotivation und Zuverlässigkeit sollten die Bewerber mitbringen“, sagt Sabrina Kumar. „Wir bieten eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, ein kollegiales Umfeld und in jeder Abteilung einen Ansprechpartner für die Azubis.“ Till Hügelmeyer unterstreicht das familiäre Umfeld im Unternehmen. Kein Wunder, ist es doch in vierter Generation familiengeführt. „Das merkt man in der Arbeitsatmosphäre und es bietet auch Sicherheit, weil man nicht befürchten muss, dass am nächsten Tag Unternehmensanteile an einen Investor verkauft werden und dadurch die eigene Stelle auf dem Spiel steht.“

Aber nicht nur das, die Auszubildenden genießen bei SIEGENIA einige Extras: Einmal pro Woche kommt ein qualifizierter Berufsschullehrer nach Hermeskeil und bereitet die Auszubildenden auf die kommenden Prüfungen vor und unterstützt die Azubis in Fächern wie Englisch und Mathe – während der Arbeitszeit. Wer dann noch gute Noten in der Berufsschule erreicht hat und starke Leistungen im Unternehmen zeigt, wird mit bis zu 150 Euro brutto im Monat extra zum Ausbildungsgehalt belohnt. Die Kosten für die erste Arbeitskleidung und Berufsschulbücher übernimmt SIEGENIA auch. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und Vergünstigungen in der Kantine. Dazu besteht für die Nachwuchskräfte die Möglichkeit, zeitlich befristet an einem der Standorte im Ausland zu arbeiten.

Alle zwei Jahre lässt SIEGENIA seine Auszubildenden von einem externen Dienstleister zu Ausbildungsinhalten befragen. Die Ergebnisse sprechen für sich: Dieses Jahr wurde SIEGENIA in Hermeskeil bereits zum zweiten Mal in Folge als „ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ geehrt.

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Das Unternehmen SIEGENIA in Hermeskeil (Foto: SIEGENIA GRUPPE).

350 Mitarbeiter arbeiten am Standort in Hermeskeil. Ungefähr 2800 Mitarbeiter sind für die SIEGENIA GRUPPE weltweit tätig, rund 1700 davon in Deutschland. SIEGENIA gibt es seit mehr als 100 Jahren. Das Unternehmen stellt ein breit aufgestelltes Produktportfolio der Beschlagtechnik für moderne Fenster- und Türsysteme her. Zudem bietet SIEGENIA Komfortsysteme für die Gebäude- und Lüftungstechnik sowie die Nutzung und Programmierung von Apps für intelligente Smart Home- Lösungen.

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Das Unternehmen SIEGENIA in Hermeskeil bietet Auszubildenden einiges (Foto: SIEGENIA GRUPPE).

SIEGENIA-AUBI KG
Am Fohlengarten 6
54411 Hermeskeil

E-Mail: info@siegenia.com

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Menschliches Skelett in Wald nahe der Landesgrenze bei Nennig gefunden

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In einem Waldstück zwischen Palzem und Wehr an der Mosel wurde am Sonntag (01.12.2019) ein menschliches Skelett gefunden. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Teilnehmer einer Jagdgesellschaft haben am gestrigen Sonntagmittag Teile eines menschlichen Skeletts in einem Wald an der Mosel gefunden. Gegen etwa 15:40 Uhr fanden die Jagdteilnehmer die menschlichen Knochen sowie Reste von Kleidung in einem unzugänglichen Waldstück zwischen Palzem und dem Ortsteil Wehr nahe der saarländischen Grenze bei Nennig.

Polizei und Feuerwehe bergen Überreste

Mithilfe der Feuerwehr konnte die Polizei die Knochen des menschlichen Skeletts bergen. Bisher ist noch unklar, um wessen sterbliche Überreste es sich handelt. Auch die Todesumstände sind bis dato nicht bekannt. Die Kripo Trier hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ausweis neben Skelett gefunden

Laut einem Bericht des "Trierischen Volksfreund" wurde neben den menschlichen Knochen der Personalausweis einer finnischen Staatsangehörigen gefunden. Ob es sich bei den gefundenen menschlichen Überresten um diese Person handelt, soll im Rahmen der Ermittlungen der Kripo Trier geklärt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Trier vom 02.12.19
- Bericht des "Trierischen Volksfreund" vom 02.12.19

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Trotz Lebensmittelskandalen: Auch im Saarland sollen weniger Kontrollen durchgeführt werden

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Auch im Saarland sollen künftig weniger häufig Lebensmittelkontrollen durchgeführt werden. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft plant eine neue Einteilung von Risikoklassen, im Zuge derer die Fristen für Routinekontrollen deutlich verlängert werden sollen. Das geht aus einem Referentenentwurf der Behörde hervor. Etwa ein Fünfter der Lebensmittelbetriebe im Saarland würde dann seltener kontrolliert, so der SR. 

Kritiker fordern mehr statt weniger Kontrollen

Die Pläne laufen den Forderungen nach verstärkten Kontrollen entgegen, die nach vermehrten Lebensmittelskandalen - wie beispielsweise um Listerien in Wilke-Wurstwaren - laut wurden. Der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure und die Verbraucherorganisation Foodwatch kritisieren die Pläne. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Region Saar fordert stattdessen mehr Kontrollen. Zudem sollten, laut Geschäftsführer Mark Baumeister, Whistleblower nicht für die Aufdeckung von Lebensmittelskandalen juristisch belangt werden. 

Ministerium: System belohnt auffällige Betriebe

Auch der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) hält den Entwurf für "kontraproduktiv". Durch das neue System würden risikobehaftete Betriebe in deutlich moderaterer Frequenz kontrolliert werden. Betriebe, die ursprünglich vierteljährlich kontrolliert wurden, werden dann nur noch einmal im Halbjahr einer Kontrolle unterzogen. Der neue Punkteschlüssel sei "ein Belohnungssystem für auffällige Betriebe", so das Ministerium im SR. 

Allerdings ist das Saarland bei einer Neuregelung an die Verordnung gebunden. Wie eine Sprecherin des Ministeriums dem SR berichtet, könne man dann lediglich in Einzelfällen von den Plankontrollen abweichen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk

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1,6 Millionen Euro abgeräumt: Tipper aus Neunkirchen gewinnt beim Lotto

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Beim Samstagslotto am 30.11.2019 gewann ein Spieler aus dem Saarland über 1,6 Millionen Euro. Symbolfoto: Frank May/dpa-Bildfunk

Tipper aus Neunkirchen wird Lotto-Millionär

Über satte 1.615.339,40 Euro darf sich ein Lottospieler aus dem Landkreis Neunkirchen freuen. Der frisch gebackene Lotto-Millionär lag mit seinen sechs Zahlen 5-33-38-42-43-47 goldrichtig und tippte damit den bundesweit einzigen Sechser bei der Samstagsziehung.

Zum Knacken des Lotto-Jackpots fehlte dem Tipper lediglich die Superzahl, die in diesem Fall die 5 gewesen wäre. Damit steigt der Jackpot am Mittwoch auf rund acht Millionen Euro an. Da hat der Mann aus Neunkirchen übrigens auch wieder die Chance, ordentlich abzuräumen. Denn wie "Saartoto" mitteilt, hat der Neu-Millionär einen Spielschein für vier Wochen abgegeben.

Lotto-Glück aktuell im Saarland

Aktuell scheint das Lotto-Glück im Saarland zu blühen. Denn bereits bei der letzten Samstagsziehung räumte ein Spieler aus dem Regionalverband Saarbrücken über 800.000 Euro mit dem bundesweit einzigen Sechser ab: "Lotto-Gewinner aus dem Saarland gesucht: Spieler hatte anonym getippt".

Mit dem Gewinner vom Samstag haben im Saarland in diesem Jahr bereits 18 Tipper mehr als 100.000 Euro gewonnen. Zwei davon kamen aus dem Landkreis Neunkirchen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Saartoto", 02.12.19

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"Keine sexuellen Übergriffe": Gutachten zu Missbrauchsfällen an Uni-Klinik Homburg vorgelegt

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Ein Assistenzarzt steht im Verdacht, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Kinder sexuell missbraucht zu haben. Foto: BeckerBredel

Nachdem in den vergangenen Monaten Vorwürfe von Kindesmissbrauch an der Uniklinik laut geworden waren, wurde ein Gutachten bei Professorin Renate Schepker in Auftrag gegeben. 

Vorgehen entsprach überwiegend den Vorschriften

Sie untersuchte laut Klinikum Ambulanzakten von 34 Patienten, die in den Jahren 2010 und 2014 durch den wahrscheinlich pädophilen Assistenzarzt behandelt wurden. Die vorgenommenen Untersuchungen und Behandlungsschritte in der Ausscheidungsambulanz wurden dazu mit Leitlinien und Literatur abgeglichen. Dabei kam Schepker zu dem Ergebnis, dass das Vorgehen des Arztes überwiegend den Vorschriften entsprach

Gehäuft unbegründete Untersuchungen bei sechs Patienten

Bei einem strengen Begutachtungsmaßstab seien in 13 Prozent der Fälle Maßnahmen - wie etwa Ultraschall oder wiederholte Untersuchungen der Genitalien - nicht medizinisch begründet gewesen. Bei sechs Patienten kamen nicht begründete Untersuchungen gehäuft vor. Etwa sei eine Enddarmuntersuchung, die insgesamt eher selten durchgeführt wurden, ohne Grund erfolgt. Zwei Kinder seien weitgehend nackt fotografiert worden, jedoch aus bestehendem medizinischem Grund. 

Assistenzarzt führte Einläufe persönlich durch

Bei sieben Patienten habe der Assistenzarzt Vorhautverklebungen gelöst und therapiert, obwohl keine sofortige Behandlung nötig war. Genitalhygiene dürfe laut Gutachterin in einer solchen Spezialambulanz allerdings nicht ausgeklammert werden. Zudem verabreichte der Assistenzarzt persönlich Einläufe, die er in den meisten Fällen auch dem Pflegepersonal hätte überlassen können.

Keine Übergriffe, die über Untersuchungen hinausgingen

Laut der Gutachterin ließen sich laut Aktenlage jedoch keine sexuellen Übergriffe in der Ambulanz feststellen, "die über die Durchführung medizinisch nicht indizierter Untersuchungen bzw. Behandlungen hinausgingen". Jedoch wertet die Gutachterin die Werbung von Patienten für den Judoverein als Verletzung der Abstinenzpflicht. Er habe zudem dokumentiert, dass einige Kinder sehr gerne zu ihm kamen und auch Geschenke für gute Mitarbeit verteilt. 

Akten liefern teilweise nur ungenaue Dokumentation

Schepker merkt zudem an, dass Akten zu Vorgehensweisen bei den einzelnen Untersuchungen naturgemäß keine Aufschlüsse liefern können. Der Assistenzarzt hatte drei Monate lang die Anwesenheit Dritter bei den Behandlungen dokumentiert. Danach konnte nur noch bei zwei von drei Untersuchungen verzeichnet werden, dass er nicht mit den Kindern alleine war. Jedoch seien auch weniger Behandlungen durchgeführt worden. Diese wurden wiederum auch weniger genau dokumentiert. 

Die Verdachtsfälle im OP-Bereich der HNO-Klinik stehen in keinem Zusammenhang zu den Vorwürfen in der "Ausscheidungsambulanz". 

Missbrauchs-Vorwürfe in Homburg: Bisherige Artikel zum Thema

15.10.2019: Missbrauchsskandal in Homburg: Opferanwältin glaubt an Vertuschung
28.08.2019: Saar-Landtag untersucht Missbrauchsskandal an Uniklinik Homburg
01.08.2019: Missbrauchsskandal in Homburg: Verfahren gegen Staatsanwältin abgelehnt
19.07.2019: Homburger Missbrauchs-Skandal: Mehr Fälle bekannt geworden
17.07.2019: Sonderermittler soll Missbrauchs-Vorwürfe an Homburger Klinik untersuchen
10.07.2019: Kinder sollen während Untersuchungen geschrien haben
06.07.2019: Uniklinik will Kinderschutz ausbauen
04.07.2019: Wann wusste AKK von Vorwürfen gegen Arzt?
02.07.2019: Opferanwältin will jetzt Klinik und Staatsanwaltschaft anzeigen
28.06.2019: Klinik hatte schon 2011 Hinweis auf pädophile Veranlagung von Matthias S.
27.06.2019: Arzt soll mit zwölfjährigem Patienten gechattet haben
25.06.2019: So verteidigt die Klinik ihr Schweigen
24.06.2019: Pädophiler Arzt soll an Homburger Klinik Kinder missbraucht haben 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Uniklinik Homburg, 02.12.19

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ÖPNV im Saarland soll durch weitere Millioneninvestitionen verbessert werden

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Anke Rehlinger und Tobias Hans stellten im Rahmen der Klausurtagung der Groko die Pläne für eine Verbesserung des ÖPNV im Saarland vor. Foto: BeckerBredel

Wie Ministerpräsident Tobias Hans und Verkehrsministerin Anke Rehlinger bei der zweitägigen Klausurtagung der Landesregierung mitteilten, soll die Attraktivität des Saarlandes auf vielen Ebenen verbessert werden. Dazu zähle ein leistungsfähiger ÖPNV. 

Fünf Millionen Euro mehr werden in ÖPNV investiert

Zunächst solle in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine Tarifoffensive umgesetzt werden. Das Wabensystem soll verbessert werden. Bus- und Bahnfahren sollen dadurch einfacher und günstiger werden. Vor allem Familien würden dadurch entlastet. Menschen mit geringen finanziellen Mitteln sollen zudem mehr Möglichkeiten für Mobilität und Teilhabe gegeben werden. Dafür sollen im Jahr 2021 fünf Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt werden. 2023 sollen die Investitionen auf zehn Millionen Euro mehr steigen. 

"Jobticket Plus", E-Bikes und schnellere Zugverbindungen

Auch für das Angebot, die Qualität, das Marketing und die Struktur sollen mit den notwendigen Ressourcen vorangetrieben werden. Auf Basis des neuen Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV sollen Vorschläge entwickelt werden. Auch Verkehrsströme und intelligente Nahverkehrskonzepte für den ländlichen Raum sollen miteinbezogen werden. 

Landesbediensteten wird ermöglicht, das "Jobticket Plus" zu nutzen. Außerdem sollen Arbeitnehmer durch eine Teilnahme am Projekt "JobRad" vergünstigt E-Bikes leasen können. Zudem will dich die Große Koalition für beschleunigte Zugtaktungen im Fernverkehrsnetz einsetzen. Auch die Bahnverbindungen nach Frankfurt sollen schneller werden. 

Investitionen in Strukturwandel, Digitalisierung und Sicherheit

Bei der Klausurtagung legte die Landesregierung aus CDU und SPD die Schwerpunkte für die zweite Hälfte der Legislaturperiode fest. Das Land stehe aufgrund des wirtschaftlichen Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Dieser solle aktiv mitgestaltet werden. Zudem will die Regierung mehr in einen stabilen Haushalt investieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Der Klima- und Umweltschutz soll nachhaltiger werden. Im Rahmen einer Attraktivitätsoffensive will das Land Schulen, Innere Sicherheit und die Gesundheitslandschaft stärken. Zudem soll aktiver gegen Hass, Extremismus und Antisemitismus vorgegangen werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Landesregierung vom 2. Dezember 2019
• Abschlusspapier der Regierungsklausur in Weiskirchen

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Prostituierte im Saarland kommen meist aus dem Ausland

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Weniger als zehn Prozent der Prostituierten im Saarland haben deutsche Staatsangehörigkeit. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Mehr als die Hälfte der Prostituierten, die Ende des vergangenen Jahres im Saarland gemeldet waren, kommen aus Rumänien. Zehn Prozent sind Bulgarinnen und fünf Prozent stammen aus Thailand. Das berichtet der "SR". Nur 57 von den 600 Frauen haben die deutsche Staatsbürgerschaft. 

Die meisten Prostituierten, die in den zehn gemeldeten Bordellen im Saarland arbeiteten, waren zwischen 21 und 44 Jahre alt. Nur etwa 20 Prozent waren jünger oder älter. 

Die Datenbank des Statistischen Bundesamtes sei jedoch noch nicht vollständig. Da die Statistik auf im Aufbau befindlichen Verwaltungsstrukturen basiere, sei ihre Aussagekraft eingeschränkt.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Statistisches Bundesamt

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Lebensmittelwarnung im Saarland: Rückruf von Edel-Pasta wegen metallartiger Folie in Füllung

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Das Produkt "Kürbis Salbei Girasoli, 250 Gramm" von "Rewe Feine Welt" wurde am heutigen Montag wegen möglicher Fremdkörper zurückgerufen. Foto: Lebensmittelwarnung.de

Lebensmittelwarnung im Saarland

Aktuell besteht eine Lebensmittelwarnung im Saarland. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am heutigen Montag mit.

So rief Firma "Gusto di Casa" (Italien) vorsorglich das Produkt "Rewe Feine Welt Kürbis Salbei
Girasoli, 250 Gramm" zurück. Betroffen sind die entsprechenden Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.12.2019 und der EAN 4388860002041.

Fremdkörper in Füllung

Laut Hersteller kann nicht ausgeschlossen werden, dass Reste weicher, metallartiger Folie in die Füllung der Teigtaschen gelangt sein könnten. Von einem Verzehr der Produkte wird daher dringend abgeraten.

Rückgabe des Produktes möglich

Kunden, die das zurückgerufene Produkt gekauft haben, können die Teigtaschen auch ohne Vorlage eines Kassenbons zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann entsprechend zurückerstattet.

Verwendete Quellen:
- Aktuelle Lebensmittelwarnung vom Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, 02.12.2019

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In der Kabine festgenommen: Polizei verhaftet Fußballer von Saarbrücker Club

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Der Spieler wurde in der Kabine festgenommen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Polizei hat am Sonntag (1. Dezember 2019) während des Verbandsliga-Spiels zwischen der SG Perl-Besch und dem FC Kandil Saarbrücken einen Fußballer festgenommen. Die Beamten hatten zuvor anonym den Tipp bekommen, dass gegen den Mann Haftbefehle offen sein könnten.

Polizei nimmt Spieler in Kabine fest

Nach SOL.DE-Informationen lagen gegen den Kicker der Gastmannschaft tatsächlich ein Zahlungshaftbefehl wegen gewerbsmäßigen Diebstahls sowie ein Abschiebehaftbefehl vor. Diese wurden schließlich in der Halbzeitpause des Spiels am Sonntagnachmittag vollstreckt: Der Algerier ließ sich in der Kabine widerstandslos festnehmen. Er soll am Montag dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben werden.

Das Spiel wurde nach der Halbzeitpause nicht wieder angepfiffen, weil die Spieler des FC Kandil Saarbrücken nicht wieder aufs Feld zurückgekommen waren. Zur Halbzeit hatte es 3:1 für Perl-Besch gestanden. Wie das Spiel gewertet wird, ist noch offen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Mettlach: Mann will junge Mutter ausrauben und bedroht sie mit Messer

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Mit einem Messer bedrohte in Unbekannter eine junge Frau in Mettlach. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Nach einem Vorfall in der Parkanlage Langweiher in Mettlach sucht die Polizei Zeugen. Wie die Beamten mitteilen, ging dort zunächst eine junge Mutter mit ihrem Kleinkind am Samstag (30. November 2019) gegen 16.10 Uhr spazieren.

Mann versperrt Frau den Weg und zückt Messer

Als sie eine Parkbank passierte, auf der ein Mann saß, sprang dieser plötzlich auf, versperrte ihr den Weg und bedrohte sie mit einem geschlossenen Klappmesser. Dabei forderte er sie auf, ihm Geld zu geben.

Polizei verfolgt Täter, kann ihn aber nicht fassen

Die Mutter sagte dem Unbekannten, dass sie kein Geld dabei hatte und zeigte ihm als Beweis ihre leere Handtasche. Das reichte dem Mann offenbar, der schließlich aufhörte, die Mutter zu bedrohen. Diese floh in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße und informierte per Notruf die Polizei.

Als die Beamten am Tatort ankamen, nahmen sie Sichtkontakt zu dem Unbekannten auf. Doch bei einer Verfolgung zu Fuß gelang es dem Täter, in Richtung der Straße Am Jungenwald zu flüchten.

Der Mann wird laut Polizei wie folgt beschrieben

- circa 25 Jahre alt
- schlank
- Brillenträger
- sprach ruhig und akzentfrei Hochdeutsch
- trug schwarze, weite Jogginghose, dunkle Schuhe schwarze Kapuzen-Bomberjacke

Während der Tat hatte der Gesuchte ein schwarzes Tuch mit weißem Muster vorm Gesicht und die Kapuze auf. Bei dem Messer soll es sich um ein circa zehn bis zwölf Zentimeter langes Klappmesser mit hölzernem Griff und silbernen Metallnieten gehandelt haben. Der Mann hatte es in seiner linken Hand gehalten.

Hinweise an die Polizei Merzig, Tel. (06861)7040.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 02.12.19

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Polizei findet mehrere Kilogramm Drogen in Saarbrücker Wohnung

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Bei der Durchsuchung in Saarbrücken wurden kiloweise Drogen gefunden. Symbolfoto: BeckerBredel

Beamte der Bundespolizeiinspektion Bexbach haben am Sonntag (1. Dezember 2019) in einer Wohnung in Saarbrücken mehrere Kilogramm Drogen gefunden. Wie aus einem Bericht des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken hervorgeht, hatten die Polizisten gegen 15.00 Uhr einen jungen Mann auf der Straße kontrolliert und dabei rund 600 Gramm Betäubungsmittel in seiner Sporttasche entdeckt.

Dem Haftrichter vorgeführt

Bei der anschließenden Untersuchung seiner Wohnung am Rotenbühl wurden dann laut "SZ" noch einmal elf Kilogramm Drogen gefunden. Um welche Substanz es sich handelt, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. Der festgenommene Mann sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 01.12.19
- Saarbrücker Zeitung

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Hund beißt Spaziergänger (61) in Homburger Wald - Halter geht einfach weg

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Ein Irish Terrier wie dieser hat in Homburg einen Spaziergänger gebissen. Foto: Pixabay

Die Polizei sucht Zeugen eines Vorfalles, der sich bereits am vergangenen Dienstag (26. November 2019) in Homburg ereignet hat. Wie aus einem Bericht der Beamten hervorgeht, war ein 61-jähriger Spaziergänger mit seinen beiden Hunden im Jägersburger Wald unterwegs. Als ein anderer Spaziergänger mit Hund auftauchte, gingen zwei der Tiere aufeinander los.

In Hand gebissen und schwer verletzt

Beim Versuch des 61-Jährigen, die beiden Hunde zu trennen, wurde er von dem Irish Terrier des anderen Spaziergängers in den linken Daumen gebissen und schwer verletzt (Bruch und erhebliche Fleischwunde). Obwohl der 61-Jährige stark blutete, ging der andere Hundehalter davon, ohne dem Verletzten zu helfen.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht jetzt Zeugen des Vorfalls. Der unbekannte Spaziergänger soll etwa 60 bis 65 Jahre alt und zirka 1,75 Meter groß und korpulent sein. Er hatte ein rundes Gesicht, trug Oberlippenbart und Brille und hat lichtes, graues Haar. Bei seinem Hund handelt es sich um einen braunen, etwa 50 Zentimeter großen Irish Terrier.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg,  Tel.(06841)1060, in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg, 02.12.19

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A6 aktuell wegen brennendem Lkw gesperrt: langer Stau bildet sich

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Aktuell ist die A6 zwischen Homburg und Neunkirchen gesperrt. Foto: BeckerBredel

 

Update: Lkw-Brand bei Homburg: Hoher Sachschaden nach Feuer auf A6

Sperrung der A6 - Stau bildet sich

Aktuell ist die A6 zwischen Homburg und dem Kreuz Neunkirchen in Fahrtrichtung Saarbrücken voll gesperrt. Wegen eines brennenden Reifens eines Lkws musste die Autobahn für die Löscharbeiten gesperrt werden. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Die Strecke bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Aktuell bildet sich an der Unfallstelle ein kilometerweiter Stau. Autofahrern wird daher empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Empfohlene Umleitung der Polizei

Die Polizei empfiehlt aktuell folgende Umleitung: Richtung Metz/Saarbrücken über B423, Kleinottweiler, Altstadt, Limbach, Kirkel-Neuhäusel und Rohrbach.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im Saarland

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei

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