{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
21°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
21°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Diese Künstler treten beim Zeltfestival 2020 in Lebach auf

image

Beim zweiten "Zeltfestival" in Lebach treten 2020 unter anderem Silbermond und Johannes Oerding auf. Archivfoto: Carsten Johann/SOL.DE

Bei der zweiten Auflage des "Zeltfestival" werden nicht nur deutsche Pop-Musiker auftreten. Der Veranstalter kündigte auch einen erneuten Schlagerabend an. 

Silbermond und Johannes Oerding beim Zeltfestival

Die Musik-Wochen in Lebach beginnen mit einem Highlight. Die deutsche Band Silbermond ist mit ihrer "Schritte Live Tour 2020" am Freitag, den 4. September 2020 auf der Pferderennbahn zu Gast. Sie eröffnen mit ihren längst bekannten Hits wie "Durch die Nacht" oder "Das Beste", aber auch mit Songs von ihrem neuen Album das Festival.

Auch der Sonntagsact steht bereits fest. Johannes Oerding wird am 6. September im Rahmen einer Open-Air-Tour mit seinem neuen Album "Konturen" auf der Bühne stehen. In diesem Jahr trat er bereits beim Alm Open Air in Landsweiler Reden auf. Nun konnte ihn der Veranstalter "Alm Events" auch für das Zeltfestival begeistern. 

Mia Julia und Krachleder auf den "Lebacher Wies'n"

Am zweiten Festivalwochenende ist im Zelt Oktoberfeststimmung angesagt. Dazu treten am 12. September die Stars des Partyschlagers auf. Bisher angekündigt ist die Mallorca-Künstlerin Mia Julia und die Partyband Krachleder aus der Großregion. 

Auch die anderen Wochenendtage werden noch mit namhaften Künstlern gefüllt. Wer das genau sein wird, steht allerdings noch nicht fest.  

Die Tickets für das Zeltfestival sind bereits erhältlich. Der Vorverkauf für die Lebacher Wies'n beginnt bald, Reservierungen werden bereits im Rathaus angenommen. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Stadt Lebach vom 4. Dezember 2019

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Sicherheit in Neunkirchen: OB Aumann wendet sich an Bouillon

image

Jörg Aumann (SPD) will mehr Polizeipräsenz in der Kernstadt von Neunkirchen. Archivfotos: BeckerBredel

Jörg Aumann richtete sich in einem Brief an das Innenministerium. „Sicherheit, also den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Gewalt, kann nur die Vollzugspolizei des Landes gewährleisten“, so die Begründung. 

Überfälle und Körperverletzungen in Neunkirchen

Im Stadtzentrum von Neunkirchen war es in diesem Jahr zu mehreren Fällen von Körperverletzung gekommen. Zuletzt waren zwei Frauen jeweils am 12. und 24. November Opfer von Raubüberfällen geworden. Obwohl die Zahl der registrierten Straftaten zurückging, herrsche ein Unsicherheitsgefühl bei den Bürgern. 

Mehr Polizisten auf Streife und in City-Wache

Um zu verhindern, dass sich solche Fälle wiederholen, möchte Aumann die Zusammenarbeit zwischen der Vollzugspolizei des Landes und dem kommunalen Ordnungsdienst vertiefen. Diese sei bereits sehr gut, müsse jedoch in Hinblick auf die Vorkommnisse ausgebaut werden.

Die Stadt schlägt dazu häufigere gemeinsame Streifengänge zwischen der Polizei und dem Ordnungsdienst vor. Zudem sei es möglich, die Arbeit zeitlich zu teilen, indem etwa der KOD tagsüber auf Streife geht und die Beamten in der Nacht. Die Vollzugspolizei könne darüber hinaus Büros in der City-Wache beziehen, an einem möglichen neuen Standort in der Bahnhofstraße

Keine Kritik an der Arbeit der Polizei

Das Schreiben sei nicht als Kritik zu verstehen. Man sei mit der Arbeit der Polizei sehr zufrieden. „Notwendig erscheint es mir aber, die Präsenz der Vollzugspolizei in der Innenstadt zu erhöhen, insbesondere abends am Wochenende“, sagte Oberbürgermeister Aumann. Die Aufstockung des Ordnungsdienstes könne diese nicht ersetzen. Für Vorschläge seitens des Ministeriums sei man offen.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Kreisstadt Neunkirchen vom 4. Dezember 2019

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Belastbar, gesund und attraktiv durchs Leben: 10 gute Gründe für regelmäßiges Muskeltraining

image

Effektives Training verbesert die Lebensqualität (Foto Verena Meier Fotografie).

Muskeltraining kann auf dem Weg zu einer rundum guten Gesundheit eine enorm wichtige Rolle spielen. Auf dem Weg zum Aufbau einer starken Muskelstruktur gilt es jedoch, viele Aspekte zu beachten. Die Experten von Kieser Training haben exemplarische verschiedene Argumente aufgelistet, weshalb regelmäßiges Muskeltraining enorm positive Effekte zur Folge hat.

Zehn gute Gründe für Muskeltraining

Ein stabiler Nacken schützt vor Rückenproblemen: Nach einem langen Arbeitstag treten bei vielen Menschen Verspannungen und Schmerzen auf. Eine gute Nachricht für alle, die z.B. jeden Tag am Computer arbeiten: Diese Probleme lassen sich mit gezielter Muskelkräftigung dauerhaft und effektiv bekämpfen. 

Eine stabile Wirbelsäule bietet Lebenslangen Schutz: Auch eine stabile Wirbelsäule schützt lebenslang vor Rückenproblemen und beugt vorzeitigem „Verschleiß“ vor. Wichtig sind hierbei vor allem der Aufbau und Erhalt der tiefen Rückenmuskeln. Damit können laut den Experten bereits vorhandene Beschwerden bei über zwei Drittel der Fälle deutlich gebessert werden.

Herz und Kreislauf stärken: Wenn Muskulatur aufgebaut wird, sprießen darin neue Blutgefäße und der lebensnotwendige Sauerstoff wird ökonomischer im Körper transportiert. Dies hat zur Folge, dass die Herzarbeit optimiert wird. Besonders bei intensiven Belastungen ist das Herz ein Dienstleister der Muskeln. Es passt sich den neuen Anforderungen an und bleibt somit ebenfalls stark.

Senkung des Blutdrucks mindert Risiko für Schlaganfälle: Von Experten früher noch kritisch gesehen, wird Muskeltraining heute selbst Patienten mit Bluthochdruck empfohlen. Wichtig ist hierbei allerdings eine qualifizierte Anleitung. Die so erreichte Senkung des Ruheblutdrucks hat beispielsweise 8 bis 14 Prozent weniger Schlaganfälle zur Folge.

Senkung des Diabetesrisikos: Auch das Risiko, an Altersdiabetes zu erkranken kann durch eine gut trainierte Muskulatur gesenkt werden. Die Muskelzellen nutzen daraufhin den Blutzucker besser, dessen Spiegel sinkt und die Bauchspeicheldrüse muss weniger Insulin produzieren. Der Stoffwechsel bleibt somit im Gleichgewicht. Bei Diabetikern ist Training also Medizin.

Stärkung des Immunsystems: Eine trainierte Muskulatur schärft das Immunsystem und schenkt dem Körper mehr Abwehrkraft. Risikofaktoren, die zu schweren Verläufen – beispielsweise bei COVID-19 –führen können, werden nachweislich reduziert. Da auch Atmen Muskelarbeit ist, hilft Kraft damit auch der Lunge.

Vorbeugung von Depressionen und Burn-Out: Regelmäßiges Muskeltraining beeinflusst die Psyche sowohl von Gesunden als auch von Kranken. Das Risiko von Depressionen und Burn-Out sinkt, und selbst einer Demenz kann vorgebeugt werden. Intensive körperliche Aktivität fördert zudem auch einen gesunden Schlaf, wenn diese nicht erst am Abend erfolgt.

Verringerung des Krebsrisikos: Ein gestärktes Immunsystem schützt vor Tumoren wie Darm- oder Brustkrebs. Bei manifester Erkrankung verbessert trainierte Muskulatur die Prognose und optimiert die Verträglichkeit der oft aggressiven Therapien. Eine häufig vorhandene chronische Müdigkeit wird reduziert und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar gesteigert.

Erhöhte Lebenserwartung: Eine Untersuchung an über 250.000 Menschen belegt den positiven Effekt von körperlichem Training auf die Lebenserwartung. In der Studie führte moderates Training bei 50 bis 70-Jährigen bereits zu einer Senkung der Sterberate um 27 Prozent, intensives Training sogar um 32 Prozent. Wer aktiv bleibt, lebt also tatsächlich länger.

Massive Senkung des biologischen Alters: Wer seine Muskeln trainiert, aktiviert in seinem Körper einen Jungbrunnen. Dies wurde zumindest durch eine Untersuchung deutlich, bei der 70-jährige Personen nach einem halben Jahr körperlichen Trainings untersucht wurden. Die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Muskelzellen, arbeiteten danach wieder genauso wie die von 26-Jährigen. Starke Menschen bleiben daher länger jung.

Anhand der beispielhaft aufgelisteten Argumente (und das sind noch längst nicht alle!) wird deutlich: Der menschliche Muskelapparat ist enorm wichtig und muss gepflegt werden. Ab dem 50. Lebensjahr verlieren wir jährlich zwischen 0,6 und 2 Prozent Muskelmasse. Die Folgen sind weitreichend: Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Beweglichkeit nehmen ab, die Risiken für Beschwerden steigen. Um dies zu verhindern hilft regelmäßiges, intensives Training. Eine gute Adresse hierfür ist Kieser Training in Saarbrücken.

 

Regelmäßiges, intensives Training gegen Muskelschwund

Bei jeder Trainingseinheit werden die Muskeln bis an ihre Leistungsgrenze belastet – da nur so eine effektive Wirkung erzielt werden kann. Dafür nutzt das Unternehmen hochspezialisierte Maschinen, die ganz gezielt Muskeln und Muskelgruppen beanspruchen. Egal ob Rücken-, die Rumpf- oder die Nackenmuskeln, die Beine oder Armpartien oder spezielle Gruppen wie die tiefen Rückenmuskeln, welche die Wirbelsäule stabilisieren, die Fußmuskeln oder die Beckenbodenmuskeln. Viele der professionellen Kraftgeräte, mit denen bei Kieser trainiert werden kann,  sind im Laufe der letzten Jahrzehnte in der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung konzipiert worden - und regelmäßig kommen neue hinzu.

Kompetente Betreuung für individuelle Bedürfnisse

Natürlich werden die Kundinnen und Kunden bei ihrem Trainingsbesuch nicht in einem Dschungel von Maschinen alleine gelassen. Bei Ihrem ersten Besuch entwickeln die Instruktoren von Kieser Training einen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan und begleiten die Besucherinnen und Besucher mehrmals durch Ihr Programm. Dieses wird bei Bedarf angepasst und optimiert. Ein Besuch bei Kieser-Training soll dabei nicht zur Entspannung dienen, sondern den Muskelaufbau massiv fördern. Ideal ist ein intensives Training von 30 Minuten, zweimal pro Woche.

>>> BEILAGE: Kieser Training stärkt seit mehr als 16 Jahren Saarbrücken den Rücken!

image

Alle Kunden werden bei Kieser zuverlässig betreut (Foto: Verena Meier Fotografie).

Expertinnen und Experten für alle Belange

Der menschliche Bewegungsapparat ist ein komplexes System. Zusammengehalten wird er von rund 650 verschiedenen Muskeln. Muskeln, die bei Überbeanspruchung oder Unterforderung verschiedenste Beschwerden verursachen können. Seit über 50 Jahren ist Kieser Training auf gesundheitsorientiertes, effizientes Krafttraining an Maschinen spezialisiert. Die ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen jederzeit sowohl vor Ort im Studio als auch online mit Rat und Tat zur Seite. 

Das Konzept von Kieser Training:  Selbstständiges Training an Maschinen ohne Ablenkung in ruhiger, konzentrierter Atmosphäre. Die Kunden trainieren bei Kieser nicht in Gruppen, sondern treiben Ihre Muskeln gemäß Ihrem individuellen Trainingsplan für 30 Minuten an ihre Grenzen

Durchdachte Maschinenstellpläne und eine geräumige Trainingsfläche gewährleisten automatisch angemessenen Abstand.

Auf der Website und auf dem Social Media Account des Unternehmens sind regelmäßig neue Artikel und Filme mit Informationen und konkreten Trainingstipps abrufbar – zuletzt etwa ein Video zum Thema Rückenmuskulatur:

- Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz 

Sicheres Training während Corona-Pandemie

Selbstverständlich verfügt Kieser Training über ein hervorragendes Hygienekonzept, das aus vier Elementen besteht:

1. Hygieneplan

2. Sicherheitskonzept zum Studiobetrieb nach behördlichen Vorgaben

3. Ausbildung des Personals hinsichtlich des Hygienekonzepts

4. Überprüfung der Umsetzung durch die Qualitätsentwicklung

Auch in Zeiten der Pandemie das Trainieren also problemlos möglich.

Weitere Infos zu Kieser Training:

- www.kieser-training.de/ruecken

- https://www.facebook.com/KieserTrainingGlobal/

- https://www.facebook.com/KieserTrainingSaarbruecken/ 

KONTAKT

Käthe-Kollwitz-Straße 13
66115 Saarbrücken
Telefon: (0681) 761 805 20
Website:  www.kieser-training.de/studios/saarbruecken/
Mail: saarbruecken1@kieser-training.com 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Trotz Kritik an Investoren: Saar-Landtag lehnt Beteiligung an Gusswerken ab

image

Die Landesregierung lehnte einen Antrag der Linken ab, der eine Beteiligung an den Gusswerken forderte. Fotos: BeckerBredel

Der saarländische Landtag hat am Mittwoch seine Solidarität mit den Beschäftigten der Gusswerke Saarbrücken bekundet.

Antrag der Linken abgelehnt

Der Ende November angekündigte Abbau von 600 der rund 1000 Arbeitsplätze sei ein "ein schwerer Schlag" für die gemeinsamen Bemühungen von Land und Belegschaft um die Zukunft des Traditionsunternehmens, heißt es in einer einstimmig beschlossenen Erklärung des Parlaments. Ein Antrag der Linken, die Landesregierung solle eine Mehrheitsbeteiligung an den Gusswerken erwerben, wurde abgelehnt

Kritik an früheren Eigentümern: "Schamlosigkeit und Brutalität"

Heftige Kritik wurde an den früheren Eigentümern der einstigen Neuen Halberg Guss, vor allem der Prevent-Gruppe, geübt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Commerçon sagte, die Gusswerke seien "Spielball der bösen Fratze des Kapitalismus" geworden. Der Linke-Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine sprach von "Wirtschaftsverbrechen": "Das ist ein einmaliger Fall. In dieser Schamlosigkeit und Brutalität habe ich das in meiner jahrzehntelangen Praxis noch nicht erlebt." Die Belegschaft sei "das Opfer des Finanzkapitalismus geworden".

VW und General Motors strichen Aufträge

Die 600 Arbeitsplätze sollen wegfallen, weil General Motors als wichtiger Kunde seit 1. Dezember keine Aufträge mehr an das Werk gibt. Schon zuvor war auch Volkswagen als wichtiger Kunde im Streit mit der Prevent-Gruppe ausgestiegen. Der Landtag appellierte in seiner Entschließung an die verbleibenden Kunden, "nun geschlossen zu den Gusswerken Saarbrücken zu stehen".

"Verantwortungslose Unternehmer" in der Kritik

"Ich würde die Möglichkeiten des Strafrechts versuchen auszuschöpfen, um diese Verbrecher für das zu bestrafen, was sie hier angestellt haben", rief Lafontaine. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Funk beklagte, "verantwortungslose Unternehmer" hätten das Unternehmen ausgeschlachtet, Vermögen und Know-How abgezogen und "letztlich ganz bewusst das Unternehmen an die Wand gefahren". Commerçon formulierte, wirtschaftliche Macht sei "schamlos ausgenutzt" worden. Dass 200 Mitarbeitern zugesagte Abfindungen nicht gezahlt worden seien, sei "gänzlich inakzeptabel".

Hans: Saarland muss mit weiterem Stellenabbau rechnen

"Dass das so gekommen ist, das haben die Beschäftigten nicht verdient", sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Es müsse nun alles getan werden, um neue Arbeitsplätze für die Entlassenen zu finden. Er mahnte: "Tatsache ist, dass wir jetzt erneut in einem wirklich tief greifenden Strukturwandel gelandet sind. Und Tatsache ist, dass wir mit weiterem Abbau von Arbeitsplätzen auch rechnen müssen aufgrund dieser Situation." Statt mit Staatsgeld künstlich Arbeitsplätze zu erhalten, müsse die heimische Industrie wettbewerbsfähig gemacht werden. "Dafür muss die Landespolitik die Rahmenbedingungen setzen, aber nicht als Unternehmer auftreten."

Lafontaine fordert staatliches Engagement

Lafontaine hatte hingegen argumentiert, staatliches Engagement habe sich in der Vergangenheit schon ausgezahlt, beispielsweise bei der Rettung von Saarstahl. "Jetzt setzt man wieder auf Investoren. Die ziehen da nur Geld raus und verschwinden wieder." Er fügte hinzu: "Wenn ein Finanzinvestor dem anderen die Klinke in die Hand gibt, dann muss der Staat eingreifen."

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

St. Ingbert: Vater und Sohn retten 68-jährigem Mann das Leben

image

Willy Meiser (rechts im Bild) zwei Wochen nach seinem Zusammenbruch mit drei seiner Lebensretter: Lothar Simon, Carsten Simon und dem Oberarzt Kristian Hartleb (von links nach rechts). Foto: Klinikum Saarbrücken

68-jähriger Mann leblos auf Ladefläche

Am Morgen des 20. November 2019 brach der 68-jährige Willy Meiser bei Arbeiten in St. Ingbert zusammen. Als er gerade Schotter für eine Baustelle von einem Lkw geladen hatte, sackte der 68-Jährige plötzlich leblos auf der Ladefläche seines Gefährts zusammen. Ein großer Schockmoment, bei dem zwei Männer besonders geistesgegenwärtig handelten.

Vater und Sohn retten dem 68-Jährigen das Leben

So setzten Carsten Simon und sein Vater Lothar aus St. Ingbert nach dem Unglücksfall eine Rettungskette in Gang, die Willy Meiser letztlich das Leben rettete. Blitzschnell alarmierten die beiden den Notruf und begannen umgehend mit einer Herzdruckmassage.

Der 72-jährige Lothar Simon, der früher als Ausbilder bei den Rettungsschwimmern fungierte, hatte die anstrengende Herzdruckmassage übernommen, bis nach elf Minuten der Rettungsdienst samt Notarzt eingetroffen war. Dabei zeigte sich Lothar Simon als ehemaliger Herzinfarktpatient besonders motiviert, da er weiß, dass bei einer Herzattacke jede Minute zählt.

Oberarzt lobt die Lebensretter

Die Motivation und das schnelle Handeln zahlten sich letztlich aus. Willy Meiser überlebte die Herzattacke, was ohne das Vater-Sohn-Gespann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Fall gewesen wäre. So lobte auch der Oberarzt Kristian Hartleb vom Saarbrücker Klinikum die beiden Männer für ihre lebensrettenden Sofortmaßnahmen: "Ohne Ihr beherztes Handeln hätte ich hier in der Klinik nichts mehr tun können".

Alle Einsatzkräfte haben vorbildlich gehandelt

Hartleb hat nicht nur lobende Worte für die beiden Ersthelfer. Alle Beteiligten hätten vorbildlich gehandelt: Von der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert, die mit speziellem Transportgerät dafür sorgte, den Patienten vom Lkw in den Rettungswagen zu verfrachten, über die Polizei, die die Straße für die Rettungsaktion abriegelte, bis zum Rettungsdienst und Notarzt, die zügig vor Ort waren und durch genaue Angaben ans Klinikum dafür sorgten, dass im Herzkatheterlabor des Cardiac Arrest Centers auf dem Winterberg alles vorbereitet war, um den Patienten sofort zu behandeln. 

Willy Meiser trifft auf seine Lebensretter

14 Tage nach dem Vorfall traf Willy Meiser nun am Tage seiner Entlassung aus dem Krankenhaus auf seine Ersthelfer Carsten und Lothar Simon. "Ich danke Ihnen allen von Herzen", sagte der 68-Jährige sichtlich gerührt und verabschiedete sich Richtung Heimat, wo seine Frau und die drei erwachsenen Kinder dankbar darüber sind, dass sie Weihnachten gemeinsam verbringen dürfen.

Auch die Lebensretter waren erleichtert, dass der 68-Jährige den Vorfall überlebt hat und nun wieder auf den Beinen ist. So erklärte Carsten Simon gegenüber Willy Meiser: „Sie heute hier so zu sehen, ist wunderbar und unglaublich“.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Klinikums Saarbrücken vom 04.12.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

So soll der ÖPNV im Saarland verbessert werden

image

Der Verkehrsentwicklungsplan sieht unter anderem den Ausbau und die Reaktivierung des Schienennetzes im Saarland vor. Symbolfoto: BeckerBredel

Der Verkehrsentwicklungsplan beinhaltet eine Analyse des ÖPNV im Saarland und empfiehlt Weiterentwicklungen des Nahverkehrs. Mittels Befragungen, Modellrechnungen und Bewertungen hatte ein Ingenieurbüro ein Konzept für die Zukunft von Schienen- und Busnetz erstellt. 

Günstigere Tarife

Zunächst sollen die Tarife günstiger und einfacher werden. Dafür gibt es insgesamt 25 Millionen Euro zusätzlich bis 2023. Saarlandweite Flatrate-Abos sollen das komplizierte Wabensystem für viele Nutzer ersetzen. Laut Gutachten könnten die Nutzerzahlen so um bis zu zehn Prozent steigen. Die Tarifreform ist bereits für 2021 angekündigt. 

Neue Bahnverbindungen

Das Gutachten betrachtet auch lohnenswerte Schienenstrecken, die neu gebaut oder reaktiviert werden sollen. Verbindungen zwischen Saarlouis und Schmelz sowie zwischen Saarbrücken und Großrosseln würden sich besonders auszahlen. Die Strecke zwischen Homburg und Zweibrücken soll ab 2025 wieder in Betrieb genommen werden.

Langfristig soll eine landesweite "S-Bahn Saarland" mit mehr Haltestellen und besserer Taktung entstehen. Zudem soll ein Bus im 60-Minutentakt alle wichtigen Zentren anfahren. Das berichtet der "SR". Die Expressbusse sollen die gleiche Strecke schneller als ein Auto zurücklegen. 

Reaktivierung von alten Schienenstrecken

Auch die mögliche Reaktivierung von alten Schienenstrecken wurde untersucht. Überall dort, wo der Nutzen die Kosten übersteigt, wird eine Wiederbelebung der Schienen vorgeschlagen, zum Beispiel auf der Strecke nach Schmelz. "Solche Maßnahmen sind allerdings mit hohen Kosten verbunden, für die im Haushalt noch kein Geld bereit steht", so Rehlinger. 

Kostenpunkt: 340 Millionen Euro

Insgesamt liegen die Kosten für die Umsetzung aller Vorschläge bei rund 340 Millionen Euro. Vieles davon sei natürlich Zukunftsmusik. "Die Realisierung wird also auch davon abhängen, ob Bund oder Europäische Union bereit sind – Stichwort Klimaziele – mehr Geld dafür zu geben", äußerte die Verkehrsministerin. Wenn dies geschehen sollte, stünde allerdings bereits einKonzept. Der Verkehrsentwicklungsplan soll nach weiteren Diskussionen und Beratungen im Frühjahr 2020 beschlossen werden. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Verkehrsministeriums, 03.12.19
• Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Missbrauchsverdacht an Homburger HNO: Untersuchungsauschuss soll jetzt auch diese Fälle prüfen

image

Der Untersuchungsausschuss wird sich auch mit drei Verdachtsfällen an der Homburger HNO-Klinik beschäftigen. Foto: BeckerBredel

Ein bereits eingesetzter Untersuchungsausschuss des saarländischen Landtages wird sich nicht nur mit möglichen Fällen von sexuellem Missbrauch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uni-Klinikums Homburg befassen.

Auch Verdachtsfälle an HNO werden geprüft

Der saarländische Landtag weitete den Untersuchungsauftrag am Mittwoch (4. Dezember 2019) auf mögliche Missbrauchsfälle auch in der HNO-Klinik aus. Es sei nun "eine grundsätzliche Untersuchung" nötig, heißt es in einem entsprechenden einstimmig angenommenen Beschluss des Landesparlaments.

Es müsse untersucht werden, wie die jeweils beteiligten Stellen mit Verdachtsmomenten und Anhaltspunkten auf Kindesmissbrauch umgegangen seien. Vorhandene Abläufe und Strukturen müssten "umfassend" überprüft werden.

Ende Juni war bekannt geworden, dass ein inzwischen gestorbener Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie von 2010 bis 2014 mehrere Kinder sexuell missbraucht haben soll. Die Eltern wurden darüber nicht informiert.

Die Leitung der Homburger HNO-Uniklinik hatte im November Ermittlungen wegen dreier Verdachtsfälle bestätigt und die Einschaltung eines externen Sachverständigen angekündigt.

Bisherige Artikel zum Thema

26. November 2019: Missbrauchsvorwürfe an Uni-Klinik Homburg widerlegt?
23. November 2019: Zwei neue Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch an Homburger HNO
22. November 2019: Experte soll Verdachtsfälle aufklären
20. November 2019: Weitere Fälle von Kindesmissbrauch an Homburger HNO-Klinik?
13. November 2019: Vergewaltigung an Homburger HNO? Klinik weist Vertuschungsvorwürfe zurück
12. November 2019: Mädchen (6) an Homburger Uni-Klinik vergewaltigt?

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Stinkbomben-Anschlag auf Wohnung in Burbach

image

Die Feuerwehr führte Messungen durch und lüftete die Wohnung. Foto: BeckerBredel

Der Mieter eines Mehrfamilienhauses im Saarbrücker Stadtteil Burbach ist am Mittwoch (4. Dezember 2019) zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen Opfer eines Stinkbomben-Anschlags geworden. Offensichtlich hatte ein Unbekannter übel riechende Buttersäure durch das offene Badezimmer-Fenster in die Wohnung des Mieters gesprüht.

Die alarmierte Feuerwehr führte Messungen durch und bestätigte, dass es in der Wohnung übel roch. Die Einsatzkräfte lüfteten die Wohnung, die zunächst nur mit Atemschutz zu betreten war.

Die genauen Hintergründe der Taten sind noch unklar. Nun ermittelt die Polizei.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Großkontrolle am Grenzübergang: Polizei überprüft Fahrzeuge bei Überherrn

image

Die Polizei winkte 38 Pkws und 19 Lkws aus dem Verkehr. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat am Dienstag (3. Dezember 2019) bei einer Verkehrskontrolle am Grenzübergang Überherrn mehrere Verstöße festgestellt. Laut den Beamten seien bei der Überprüfung auf der B269neu zwischen 10.00 und 15.00 Uhr unter anderem 127 Fahrer zu schnell gewesen.

Ein Autofahrer habe demnach die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 38 Kilometer pro Stunde überschritten. Ein Lkw-Fahrer sei mit seinem Brummi mit 89 statt den erlaubten 60 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen.

Polizei überprüft auch Fahrer

Neben der Geschwindigkeit überprüfte die Polizei auch die Fahrzeuge selbst sowie deren Insassen. 38 Pkws und 19 Lkws seien kontrolliert worden. Dabei gab es folgende Verstöße:
- zwei Fahrzeuge hatten keine zugelassenen Kennzeichen
- ein Fahrer war unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (Bußgeld von 500 Euro und Führerscheinsperre droht)
- ein Fahrzeuginsasse war zur Fahndung (Aufenthaltsermittlung) ausgeschrieben
- in einem Kleintransporter befand sich eine ungesicherte Gasflasche im Laderaum (Fahrer musste Sicherheitsleistung von 300 Euro hinterlegen)

Weitere Kontrollen zu erwarten

Elf Sicherheitsleistungen für zu erwartende Strafen seien insgesamt durch die Polizei einbehalten worden. Die Beamten weisen darauf hin, dass in Zukunft mit ähnlichen unangekündigten Kontrollen zu rechnen ist.

Im Einsatz bei der Kontrolle in Überherrn waren die Verkehrspolizei, die Polizeiinspektion Saarlouis sowie die Bereitschaftspolizei. Zudem waren das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz und das Bundesamt für Güterverkehr mit eigenen Kräften vor Ort.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 04.12.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fahrer landet in Homburg mit Auto in Vorgarten und lässt es einfach stehen

image

Das Auto durchbrach einen Zaun und kam in einem Vorgarten zum Stehen. Foto: Polizei

Kurioser Unfall mit erheblichem Sachschaden im Homburger Stadtteil Jägersburg: Hier war am Dienstag (3. Dezember 2019) gegen 21.20 Uhr ein unbekannter Fahrer mit seinem Auto unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Mercedes verlor und ins Schleudern geriet.

Mercedes landet im Vorgarten

Anschließend überfuhr das Auto den Gehweg und eine Grünflächeneinfassung, beschädigte eine Straßenlaterne und durchbrach danach einen Jägerzaun. Der Mercedes kam schließlich im Vorgarten eines Wohnhauses in der Brucknerstraße zum Stehen.

Auto hat pfälzer Kennzeichen

Der Unbekannte versuchte noch, den beschädigten Mercedes freizufahren, doch das missglückte. Er trat danach die Flucht an und ließ seinen Wagen einfach zurück. Bei dem Auto handelt es sich um einen Mercedes C180 mit Kennzeichen aus Kusel/Rheinland-Pfalz.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise an die Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 04.12.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Püttlingen: Junge (8) läuft auf Straße - dann erfasst ihn ein Auto

image

Der Junge wurde bei dem Unfall auf den Boden geschleudert. Symbolfoto: Pixabay

Ein Achtjähriger ist bei einem Unfall in Püttlingen verletzt worden. Nach Polizeiangaben war der Junge am Dienstag (3. Dezember 2019) gegen 14.30 Uhr unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Völklinger Straße gelaufen. Hier erfasste ihn ein 42-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen. 

Der Junge wurde anschließend zu Boden geschleudert und erlitt Prellungen im Gesicht sowie Schürfwunden an Armen und Beinen. Im Anschluss an den Unfall stand der Achtjährige selbstständig auf und rannte zum nahegelegenen Elternhaus. Dort wurde er versorgt, musste anschließend aber stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 04.12.19

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kinder (4 und 15) sterben bei Brand in Folschweiler: Ursache wohl Defekt

image

Bei dem Feuer kamen zwei Kinder ums Leben. Symbolfoto: Fotolia

Der Brand in Folschweiler/Frankreich, bei dem vor rund eineinhalb Wochen zwei Kinder ums Leben gekommen sind, ist wohl durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Das Feuer war laut Angaben der Staatsanwaltschaft im Keller des Wohnhauses entstanden, berichtet die Zeitung "Républicain Lorrain". Darin hätten sich ein Kühlschrank und ein darauf stehender Brotbackofen befunden. Diese hätten aus noch ungeklärten Gründen angefangen, zu brennen.

Kinder sterben in brennendem Haus

Der Brand breitete sich anschließend auf die drei Etagen des Hauses aus. Sechs Familienmitglieder konnten sich nach draußen retten. Für ein Mädchen im Alter von vier Jahren und ihren 15-jährigen Bruder kam jede Hilfe zu spät. Mit schweren Verletzungen musste außerdem die 70-jährige Großmutter aus dem Haus gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Kleinstadt rund 20 Kilometer von der Grenze zum Saarland entfernt zeigte sich nach dem Brand solidarisch: Laut dem Portal "Actu.fr" haben sich rund 40.000 Euro auf einem Spendenkonto gesammelt. Das Geld soll der Familie zugutekommen.

Verwendete Quellen:
- Républicain Lorrain
- Actu.fr
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Skelett an Saar-Grenze lag wohl mehrere Jahre dort

image

In einem Waldstück zwischen Palzem und Wehr an der Mosel wurde am Sonntag (01.12.2019) ein menschliches Skelett gefunden. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Weiter Rätselraten nach dem Fund eines Skeletts zwischen Palzem und Wehr nahe der rheinland-pfälzisch/saarländischen Grenze: Noch immer sei die tote Person nicht identifiziert, berichtet die "SZ" mit Berufung auf einen Polizeisprecher. Auch sei noch nicht bekannt, ob der finnische Personalausweis, der neben dem Skelett gefunden wurde, zu dem Toten gehört.

Skelett lag wohl schon lange dort

Jagdteilnehmer hatten die Knochen am Sonntagnachmittag (1. Dezember 2019) in dem schwer zugänglichen Waldstück entdeckt. Dort lagen auch noch Reste von Kleidung. Die Feuerwehr barg anschließend das Skelett. "Wir gehen davon aus, dass diese Teile dort schon mehrere Jahre gelegen haben", so der Polizeisprecher im "Trierischen Volksfreund".

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Trierischer Volksfreund
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein