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Tierquälerei-Vorwürfe: Zoo von Amnéville massiv in der Kritik

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Der Zoo von Amnéville soll Tiere nicht artgerecht behandelt haben. Archivfoto: Tierpark Amnéville/dpa-Bildfunk

120 Mitarbeiter des Zoos von Amnéville/Frankreich klagen gegen ihren Arbeitgeber. Unliebsame Angestellte und Besucher würden beispielsweise auf "schwarzen Listen" stehen, so einer der Vorwürfe gegen den Zoo. So würde zum Beispiel auch vermerkt, wenn Zoo-Besucher Sympathisanten von Tierschutzorganisationen seien, so der Radiosender "France bleu".

Zudem hat es möglicherweise finanzielle Unregelmäßigkeiten im Zoo gegeben. Ein Kassierer habe mehr als 3.000 Euro im Monat verdient, manche Mitarbeiter seien in bar bezahlt worden, heißt es. Auch während der Zoo insolvent war, seien Teile der Belegschaft in bezahlten Urlaub gefahren, unter anderem nach Bali, Brasilien oder Kenia.

Tode von Tieren verschleiert?

Laut einem Mitarbeiter habe der Zoo nahe der Grenze zum Saarland außerdem seine Tiere nicht artgerecht behandelt und in einigen Fällen Tode verschleiert. Unter anderem den von Gorilla Yakwanza im Jahr 2017: Laut Zoo war er an einer Aneurysma-Ruptur gestorben. Der Mitarbeiter behauptet allerdings, ein Anästhesiefehler sei schuld am Tod des Gorillas gewesen.

Vorwurf der Tierquälerei

Der Zoo soll außerdem Tiere auf seinem Gelände beerdigt haben, statt sie ordnungsgemäß beseitigen zu lassen. Auch zur Behandlung lebender Tiere gibt es Vorwürfe: Der Zoo soll das Wasser im Seelöwenbecken gechlort haben, weswegen die Tiere Augenprobleme bekamen, so ein Angestellter. Zoo-Direktor Michel Louis weist die Vorwürfe zurück. Alles sei legal und nichts verborgen worden, so der Gründer laut "France bleu"

Verwendete Quellen:
- France bleu

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