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dpa/lrs

Wieder weniger: Das Saarland verliert Einwohner

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Das Saarland hatte einst mehr als eine Million Einwohner. Heute sind es nur noch rund 988.000, Tendenz fallend. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Wegen sinkender Einwohnerzahlen hat das Saarland im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro weniger an Steuern eingenommen. "Pro Einwohner sind es 5- bis 6.000 Euro, die uns verloren gehen", sagte Finanzminister Peter Strobel (CDU) am Freitag (6. Dezember 2019) in Saarbrücken.

Saarland verliert Einwohner

Auch für 2019 ist die Einwohnerzahl rückläufig. So verringerte sich die Zahl der Saarländer im ersten Halbjahr um 2.251 Personen und lag am 30. Juni bei 988.258 Einwohnern. Gegenüber der Jahresmitte 2018 betrug der Rückgang sogar knapp 4.000 Personen, wie aus dem Statistischen Jahrbuch hervorgeht, das das Statistische Amt erstmals nach 18 Jahren öffentlich präsentierte.

Statistiken Grundlage für Entscheidungen

"Das ist kein trockener Lesestoff, sondern das pralle Leben in Zahlen ausgedrückt", sagte Strobel. Zwar wirke das 314-seitige Buch wie ein riesiges Zahlenwerk, aber die Informationen dazu seien eine wichtige Grundlage für Entscheidungen und ein Nachschlagewerk für authentische Informationen. "Gerade in einer digitalisierten Welt, in der vor allem über soziale Netzwerke Stimmungen und Meinungen gemacht wird, ist es zwar ein analoges, aber sehr gutes Gegenmittel gegen all das, was man heute als Fake News bezeichnen kann", so der Minister.

Schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft

Wenig erfreuliche Nachrichten für das Saarland brachte der vorläufige Jahres-Wirtschaftsrückblick, den der stellvertretende Amtsleiter Karl Schneider vorstellte. Demnach hat die saarländische Wirtschaft in diesem Jahr deutlich an Schwung verloren. So gingen die Aufträge des Verarbeitenden Gewerbes von Januar bis September deutlich um 8,8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurück. Die Produktion verringerte sich um 3,4 Prozent. Die Umsätze blieben mit 20,0 Milliarden Euro um 3,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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