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29 Einbrüche im Landkreis Saarlouis: Polizei nimmt Bande fest

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Die Täter hebelten Fenster oder Türen auf und gelangten so in die Wohnungen. Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat eine mutmaßliche Bande dingfest gemacht, die für 29 Einbrüche in Wohnungen im Landkreis Saarlouis verantwortlich sein soll. Die Männer im Alter von 44 und 32 Jahren seien bereits Ende November in Luxemburg festgenommen worden und sitzen seit Freitag (6. Dezember 2019) in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken, so die Polizei am Montag. Ein weiteres Mitglied der Bande, ein 39-Jähriger, war bereits Ende August in Zürich/Schweiz festgenommen worden.

Die Serben sollen zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 allein im Wallerfanger Ortsteil Ittersdorf 13 Wohnungseinbrüche begangen haben. Meist seien sie nachts in die Objekte gestiegen, oft auch, wenn die Hausbewohner da waren.

Täter ließen meistens Schmuck mitgehen

Dabei hebelten sie Türen oder Fenster auf und klauten gezielt hochwertigen Schmuck. Auch Tresore nahmen sie mit. Insgesamt sei Schmuck im Wert eines hohen fünfstelligen Betrages geklaut worden und bei den Taten ein noch größerer Sachschaden entstanden. Auch gestohlene EC-Karten nutzten die Männer und hoben an Bankomaten in Frankreich und Luxemburg Geld ab.

Ausgebranntes Auto gefunden

Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich laut Polizeisprecher Stephan Laßotta Hinweise darauf, dass sich die Bandenmitglieder offenbar auch in den beiden Ländern aufhielten. Mitte Januar sei in Grenznähe ein ausgebranntes Auto mit einem der Wohnungseinbrüche der Bande in Verbindung gebracht worden.

Videoaufnahmen einer Überwachungskamera an einem Geldautomaten in Luxemburg brachten die Ermittler schließlich nach eigenen Angaben auf die Spur der drei Männer. Sie wohnten im nahen Frankreich.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 09.12.19

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