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A8 Luxemburg Richtung Saarlouis zwischen Merzig-Wellingen und Rastplatz Weiler Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (16:10)

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Saarländer werden beim Einkommen weiter abgehängt

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Saarländer verdienen etwa 500 Euro weniger als ihre Kollegen in anderen westdeutschen Bundesländern. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Vollzeitbeschäftigte in Westdeutschland verdienen durchschnittlich 500 Euro mehr als Arbeitnehmer im Saarland. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verdienstabstand sogar noch an.

Geringerer Verdienst und höhere Niedriglohnquote

Während Saarländer 2018 noch etwa 10,3 Prozent weniger Einkommen hatten als ihre Kollegen, waren es in diesem Jahr 11,5 Prozent. Das geht aus einem Einkommensbericht der Arbeitskammer hervor. Die Bruttoeinkommen im Saarland hatten darüber hinaus den geringsten Zuwachs. 

Zudem ist die Niedriglohnquote im Saarland vergleichsweise hoch. Jeder fünfte Beschäftigte im Saarland verdiente 2018 weniger als 2.289 Euro brutto im Monat. Nur in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ist die Quote noch höher. 

Entsprechend fallen auch die Konsumausgaben im Saarland niedriger aus. 2017 gaben die hiesigen Haushalte rund 1.700 Euro weniger aus als der Bundesdurchschnitt (20.956 Euro). Auch gespart wird etwas weniger (0,7 Prozent).

Weniger Einkommen vor allem in der KfZ-Branche

Die Verdienstschere betrifft fast alle Bereiche. Ausnahmen sind die Gummi- und Kunststoffindustrie, sowie die Glas- und Keramikindustrie. Der Abstand zu den Verdiensten anderer Bundesländern ist in der Stahlbranche und im Baugewerbe noch am geringsten (Zwischen 5 und 7 Prozent). Weit abgeschlagen ist jedoch die KfZ-Industrie. Hier liegt der Bruttoverdienst fast 20 Prozent unter dem der übrigen westdeutschen Länder

Auch Dienstleistungen und Akademiker schlechter bezahlt

Auch im Dienstleistungsbereich schneiden Saarländer bei Lohn und Gehalt schlechter ab. Angestellte im Grundstücks- und Wohnungswesen und Beschäftigte im Finanz- und Versicherungswesen zum Beispiel verdienen etwa 21 Prozent weniger. Aber auch in anderen Bereichen wie Handel (16,7 Prozent) und Gastgewerbe (13,9 Prozent) liegt das Saarland zurück. 

Saarländische Akademiker verdienen etwa 6,8 Prozent weniger als der westdeutsche Durchschnitt. Der drittletzte Platz. Allerdings verdienen Facharbeiter mit anerkanntem (dualem) Berufsabschluss etwas mehr als ihre Kollegen (1,1 Prozent).  

"Gender Pay Gap" im Saarland auf Bundesniveau

Frauen verdienen im Bundesdurchschnitt etwa 19 Prozent weniger als Männer. Das Saarland schneidet beim sogenannten "Gender Pay Gap" zwar etwas besser ab, dennoch liegt der durchschnittliche Bruttoverdienst einer Frau mit 3.450 Euro im Monat deutlich unter dem eines Mannes mit 4.219 Euro. 

Das hängt einerseits mit der gesellschaftlichen Unterbewertung von frauentypischen Berufen zusammen, die entsprechend auch weniger gut entlohnt werden. Doch auch unter Einberechnung der Unterschiede durch die Jobwahl bleibt ein bereinigter "Pay Gap" von zwei bis sieben Prozent.  

Verwendete Quellen:
AK-Fakten zum Einkommen

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Kältebus wieder am Römerkastell: So könnt ihr helfen

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Der Kältebus Saarbrücken bietet obdachlosen Menschen Schutz. Foto: Tobias Ebelshäuser

Seit dem gestrigen Montag (9. Dezember) steht der Kältebus wieder am Römerkastell in Saarbrücken. Seit 2014 bietet er Menschen, die kein Dach überm Kopf haben Unterschlupf und eine warme Mahlzeit. Ein Jahr zuvor waren zwei Obdachlose in Saarbrücken erfroren.

Sozialministerium spendet Schlafsäcke

"Diese Erfahrung wollen wir nicht mehr machen", so Sozialministerin Monika Bachmann. Gemeinsam mit Staatssekretär Stephan Kolling übergab sie daher Schlafsäcke und eine Geldspende an den Kältebus und die Diakonie Saar. Es gilt mit gutem Beispiel voranzugehen. "Jeder Einzelne trägt Verantwortung – nicht nur für sich, sondern auch für andere. Deshalb ist es notwendig und gut, dass wir hinsehen und da sind. Vor allem für diejenigen, die unsere Unterstützung brauchen", so Bachmann.

So könnt auch ihr den Kältebus unterstützen

Der Kältebus kann auf vielfältige Weise unterstützt werden. Zum einen natürlich mit Geldspenden. Die Mittel werden dazu genutzt, um haltbare Lebensmittel zu kaufen. Aber auch für Unterwäsche, Strümpfe und natürlich Schlafsäcke. Zudem wird Geld benötigt, um Container und mobile Toiletten zu mieten und zu reinigen. Derzeit werden außerdem Spenden gesammelt, um eine neue Küche zu kaufen. 

Spendenkonto und Online-Plattform

Wer das Projekt mit einer Finanzspritze unterstützen will, kann das online über die Plattform "betterplace" oder direkt über die Facebook-Seite des Kältebusses tun. Spenden können außerdem natürlich direkt auf das Spendenkonto überwiesen werden:

Kältebus Saarbrücken - Hilfe für Obdachlose e.V
Sparkasse Saarbrücken
IBAN: DE 31 590 501 01 0067 077 388
BIC: SAKSDE 55XXX

Sachspenden

Natürlich kann man auch mit Sachspenden helfen. Der Kältebus veröffentlicht dazu Listen, mit Dingen die benötigt werden. Die können mittwochs und samstags beim Kältebus abgegeben werden. Auch haltbare Lebensmittel sind immer gerne gesehen. 

Hier findet ihr den Kältebus

Der Bus steht am Römerkastell zwischen Mainzer Straße und Halberg Straße.

Da die Homepage des Kältebusses derzeit in Überarbeitung ist, gibt es alle aktuellen Infos auf Facebook.

Verwendete Quellen:
• Kältebus Saarbrücken auf Facebook
• Pressemitteilung des Sozialministeriums

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100 Jahre: So gratulieren Saar-Promis dem Saarland zum runden Geburtstag!

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 Persönlichkeiten aus Saar-Wirtschaft und -Kultur gratulieren dem Saarland zum 100.

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Michael Burkert und Peter Jacoby/Saartoto

"Das Saarland ist 100 Jahre, Saartoto fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist das bekannte außerordentliche saarländische Wir-Gefühl entstanden. Wir Saarländer identifizieren uns stark mit unserem Bundesland und dem Gemeinwesen und verfügen über ein hohes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. In vielfacher Hinsicht unterstützt Saartoto jedes Jahr dieses Engagement.". (Michael Burkert/Peter Jakoby/Geschäftsführer Saartoto)

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Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH

Marienhaus ist ein traditionsreicher Träger von sozialen Einrichtungen und fest im Saarland verwurzelt. In unseren Kliniken und Senioreneinrichtungen tun wir alles, damit es Ihnen gut geht – mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und Menschlichkeit. Alles Gute zum Geburtstag! (Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH)

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Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes

Die Volkshochschulen feiern mit. In allen Städten und Gemeinden bieten wir seit über 100 Jahren für alle Menschen Bildungsmöglichkeiten an.  Mit uns geht Bildung weiter. Wir wünschen dem Saarland auch in den nächsten 100 Jahren viel Freude am Lernen im Bewusstsein gelebter Demokratie.  (Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes)

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Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH

Zukunft ist nur dort möglich, wo Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Bestandteil unserer Existenz gesehen wird. (Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH)

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Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb

Seit 1982 steht die Firma PLAMECO für Spanndecken - wir als Familienunternehmen mit drei Standorten im Saarland freuen uns, dass wir über 11.600 Saarländer undere Kunden nennnen dürfen". (Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb)

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Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner

Großes entsteht immer im Kleinen.“ Am 100. Geburtstag wird klar: Das Motto des Saarlands könnte nicht besser passen. Auch die BKK ZF & Partner hat vor 30 Jahren als Krankenkasse in Saarbrücken klein angefangen und wächst seitdem stetig. Verbunden mit den Menschen und der Region feiern und gratulieren wir als Partner für Ihre Gesundheit mit unserem Motto: Jahrhundertrund – Kunterbunt + Kerngesund. (Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner)

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Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen

100 Jahre Saarland – 100 Jahre bedeutende Geschichte im Herzen Europas! Völklingen als Stadt mit Weltkulturerbe an der deutsch-französischen Grenze fühlt sich dem saarländischen Erbe aus Kohle und Stahl besonders verbunden. Alles Gute zum Jubiläum! (Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen)

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Manfred Klein, Brillen Galerie

100 Jahre Saarland – wir gratulieren. Die Vielfalt unseres Bundeslandes bekommen wir (im Austausch mit unseren Kunden) jeden Tag hautnah zu spüren. Wir sind stolz, ein fester Bestandteil der Region zu sein. (Manfred Klein, Brillen Galerie)

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Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.

2020 besteht der Golfclub Saarbrücken e.V. seit nunmehr 59 Jahren. Zu Recht bezeichnet man unseren Club als den ältesten, mitgliederstärksten und schönsten des Saarlandes. Wir sind stolz, das Saarland seit nun beinahe sechs Jahrzehnten zu repräsentieren. (Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.)

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Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH

100 Jahre alt wird das Saarland. Heute sind wir ein liebenswertes, offenes, modernes Bundesland, das optimistisch in die Zukunft blickt. Wir freuen uns, Teil des Saarlandes zu sein! Und 2020 außerdem den 40. Geburtstag der KÜS-Bundesgeschäftsstelle im Saarland zu feiern! (Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH)

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Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes

Rollladen Sonnenschutz Ollig: Wir gratulieren meisterlich! (Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes)

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Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH

Das 100-jährige Jubiläum des Saarlandes ist eng mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Entstehung des Saarbrücker Hauptfriedhofes, zunächst als „Ehrenfriedhof (Soldatenfriedhof)“, verbunden. Teil dieser interessanten und wechselvollen deutsch-französischen Geschichte an diesem Ort der letzten Ruhe war von Anfang an das saarländische Krematorium auf dem Hauptfriedhof, das in diesem Jahr stolze 90 Jahre alt wird und sich gemeinsam mit dem 15 Jahre jungen Krematorium Völklingen grenzüberschreitend zu einer der größten deutschen Feuerbestattungsanlagen entwickelte. (Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH)

Die Wanderausstellung

Die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort bringen – das ist das Ziel einer Wanderausstellung, die im Laufe des Jahres an weiterführenden Schulen und in den Rathäusern saarländischer Kommunen zu sehen ist. Von St. Wendel bis St. Ingbert, von Bous bis Merzig, von Lebach bis Ottweiler.

Freier Eintritt  in die Ausstellung

Während die Ausstellung an den Schulen meist nicht öffentlich zugänglich ist, ist die Bevölkerung herzlich in die Verwaltungsgebäude eingeladen, um dort bei freiem Eintritt die Ausstellung zu besuchen. Die Wanderausstellung „Saarhundert“ spiegelt die Geschichte des Saarlandes wider. Sie zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10.1.1920 wurde das „Saargebiet“ als erstes politisches Gebilde geboren, das den Namen „Saar“ in seinem Namen trug. Das Saargebiet stand unter dem Mandat des neu gegründeten Völkerbunds und wurde von einer fünfköpfigen internationalen Regierungskommission verwaltet, der stets ein Franzose und ein Saarländer angehören mussten.

Die sogenannte Völkerbundzeit ist der Beginn des „Saarländischen Sonderweges“, in dessen wechselvoller Geschichte die Saarländerinnen und Saarländer mehrere Nationalitätswechsel durchlebten und dem eine prägende Bedeutung für die Identitätsfindung des Landes zukommt. Auch die großen Themen der saarländischen Gegenwart – beispielsweise Europakompetenz, Wirtschaftsprofil und Selbstständigkeit – sind tief in dieser Zeit verwurzelt. Die Wanderausstellung ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Kampagne „Saarhundert“, die zahlreiche Informationsangebote und -veranstaltungen rund um die saarländische Geschichte im Laufe des Jahres 2020 bündelt.

Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen

Da die Ausstellung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen soll, haben Kommunen und Schulen die Chance, die Ausstellung kostenlos bei sich zu zeigen. Auch Vereine und interessierte Institutionen können das Angebot der Staatskanzlei nutzen. „Gerade die Zeit der 1920er Jahre und deren Wirkung auf die Entwicklung unseres Landes werden oftmals unterschätzt und treten zuweilen in der Wahrnehmung hinter den Ereignissen des ersten Saarreferendums zurück“, sagt Ministerpräsident Tobias Hans. „Daher ist es mein Ziel, die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.“

Erstmals öffentlich zu sehen ist die teilweise interaktive Ausstellung vom 2. bis 13. März im Rathaus der Kreisstadt Merzig. Eine Auflistung der bereits feststehenden Termine finden Sie übersichtlich dargestellt auf der Internetseite der Staatskanzlei (www.saarhundert.saarland. de). Die Termine werden ständig aktualisiert und neue Ausstellungsorte werden hinzugefügt. Grafisch und mit vielen Fotos aufbereitet, sind die Saarländer eingeladen auf eine Zeitreise durch die letzten einhundert Jahre.

Bürgerfahrten

Unter dem Titel „Saarhundert“ werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Unter anderem wird es im ersten Halbjahr 2020 eine Busfahrt geben, die zu historisch relevanten Stätten führt, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist eine Fahrt zum zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab Mitte März auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de unter dem Themenpunkt Saarhundert bewerben.

Ein Kinofilm für Schulklassen und Bürger

Mit Unterstützung des Saarlandes wird ein Film für die ARD über das Saarland in der Völkerbundzeit produziert. Im Frühsommer 2020 wird es vor der TV-Ausstrahlung eine exklusive Erstaufführung in einem Saarbrücker Kino geben. Einen Tag lang wird der Film dann kostenlos für Schulklassen und interessierte Bürger angeboten. mki

 

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Feuerwehr-Einsatz in Saarlouis: Wohnung in Zweifamilienhaus nach Brand unbewohnbar

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Am heutigen Dienstag (10.12.2019) kam es in Saarlouis zu dem Brand eines Zweifamilienhauses. Foto: BeckerBredel

Brand in Saarlouis

Am heutigen Dienstag musste die Feuerwehr zu einem Brand in der Goethestraße in Saarlouis ausrücken. Dort brach ein Feuer in einem Zweifamilienhaus aus. Ein Nachbar hatte das Brandgeschehen bemerkt, während die Bewohner des Zweifamilienhauses nicht zu Hause waren.

Die Feuerwehr durchsuchte die völlig verqualmte Wohnung und entdeckte dabei einen brennenden Ölofen. Um alle Glutnester abzulöschen, mussten die Einsatzkräfte den Holzfußboden der Wohnung öffnen. Der Brand wurde von den Feuerwehrleuten in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht. Die betroffene Wohnung ist derzeit allerdings unbewohnbar.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Pressedienstes "BeckerBredel"

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Hunde-Beißstatistik: Mischlinge verletzten im Saarland die meisten Menschen

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Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk

Von den 31 Menschen, die von Mischlingshunden verwundet wurden, erlitten drei schwere Verletzungen. Die Tiere töteten darüber hinaus vier Artgenossen. Das berichtet der "SR".

Schäferhunde besonders auffällig

Unter den Rassehunden fallen vor allem Schäferhunde auf. Elf Menschen wurden 2018 von ihnen verletzt, zwei Hunde getötet. Seit 15 Jahren führt die Rasse die Statistik im Saarland an. Obwohl Schäferhunde in den vergangenen Jahren deutschlandweit für mehr Verletzungen verantwortlich waren als Hunde, die als potenziell gefährlich klassifiziert werden, gehören sie nicht zu den "Listenhunden".

Die Zahl der Bissattacken stieg seit 2010 an. Waren es damals noch 51 Angriffe auf Menschen, wurden 2016 83 solcher Vorfälle im Saarland gemeldet. Mischlinge und Schäferhunde führten die Listen jedoch stets an. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
Landtag des Saarlandes
• eigene Recherche

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mit dpa/lrs

5 von 7 Dienstwagen der Saar-Regierung klimaschädlich

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Die Mehrheit der Dienstwagen der saarländischen Landesregierung sind Diesel. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Die Autos der Regierungsmitglieder in Saarbrücken rangieren in der am Montag (9. Dezember 2019) veröffentlichten Untersuchung damit hinter Rheinland-Pfalz (Platz vier), aber deutlich vor den letztplatzierten Limousinen der hessischen Regierungsmitglieder.

Allerdings sind in der Liste der DUH fünf der sieben Minister-Karossen mit einem roten Ausrufezeichen aufgeführt - sie haben Dieselantrieb, der laut DUH "nicht nur klimaschädlich, sondern auch extrem gesundheitsschädlich" ist.

Hans' Wagen mit schlechtestem Wert

Den niedrigsten realen CO2-Ausstoß hat der Wagen von Bildungsminister Ulrich Commerçon (BMW 7er mit Hybridantrieb), gefolgt von Umweltminister Reinhold Jost (BMW 7er mit Hybridantrieb). Den schlechtesten Wert hat der Dienstwagen von Ministerpräsident Tobias Hans (BMW 7er mit Dieselantrieb). Er will laut "SR" in den kommenden Wochen auf ein Auto mit Hybridantrieb umsteigen, berichtet sein Sprecher. Sein neuer Dienstwagen wird eine Mercedes-S-Klasse mit Hybridantrieb.

Verkehrsminister hat schädlichsten Dienstwagen

In der Bundesregierung weist der Dienstwagen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut DUH den höchsten realen CO2-Ausstoß auf. Knapp dahinter folgen Justizministerin Christine Lambrecht und Umweltministerin Svenja Schulze (beide SPD).

Den niedrigsten CO2-Ausstoß im Bundeskabinett hatten die Fahrzeuge von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), die allerdings auch mit Diesel unterwegs ist, und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Umwelthilfe: Dienstwagen der Landesregierungen 2019 (PDF)

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Männer mit Messern und Schlagstöcken verletzt: Polizei Saarbrücken sucht Tätergruppe

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Die zehn- bis zwölfköpfige Gruppe griff die beiden Männer mit Schlagstöcken und Messern an. Symbolfoto: Bundespolizei

Die Tat ereignete sich am Mittwoch, den 11. September 2019 gegen 20:35 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Saarbrücken.

Zwei Männer waren von einer Gruppe aus zehn bis zwölf männlichen Tätern angegriffen worden. Dabei wurden sie mit Schlagstöcken und Messern leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten daraufhin in Richtung Bahnhofstraße. Zwei von ihnen konnten bislang ermittelt werden. Die anderen sind noch unbekannt

Zeugen des Vorfalls und Personen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise in diesem Zusammenhang nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681) 9321 233, entgegen.

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"Aktenzeichen XY" behandelt Fall aus dem Saarland: Polizei sucht diesen Mann

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"Aktenzeichen XY … ungelöst" mit Moderator Rudi Cerne (rechts) behandelt den schweren Raub auf einen Getränkemarkt in Rehlingen. Der Täter wird mit einem Phantombild gesucht. Fotos: Polizei | Nadine Rupp/ZDF

"Aktenzeichen XY ... ungelöst" beschäftigt sich am morgigen Mittwoch (11. Dezember 2019) mit einem Fall aus dem Saarland. Ende November 2018 war eine Kassiererin in einem Rehlinger Getränkemarkt von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden. Als die Frau sich wehren wollte, schubste er sie auf den Boden und trat ihr mehrfach gegen den Kopf. Bei dem schweren Raub in dem Laden in der Nordstraße erlitt die Frau Schürfwunden im Gesicht.

Der Täter flüchtete mit Bargeld und mehreren Packungen Zigaretten. Ein Zeuge hatte damals der Polizei mitgeteilt, er habe eine Person aus Richtung des Getränkemarkts zu einem Auto laufen sehen. Darin habe bereits ein Fahrer gewartet. Der Pkw, ein dunkelgrüner Opel Astra Kombi mit schwarzer Dachreling, fuhr schließlich zügig in Richtung Industriestraße weg.

Fall aus dem Saarland bei "XY": Dieser Mann wird gesucht

Weil sie den Räuber nicht ausfindig machen konnte, veröffentlichte die Polizei im April ein Phantombild des Mannes und eine Personenbeschreibung:
- etwa 180 Zentimeter groß
- circa 50 bis 60 Jahre alt
- normale Statur
- grau-schwarzer Dreitagebart
- osteuropäischer Akzent
- schwarz-grauer Arbeitsanzug der Marke Engelbert-Strauß (Ober- und Unterteil)
- schwarze Basecap

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Die Saar-Polizei sucht diesen Mann, der einen schweren Raub auf einen Getränkemarkt in Rehlingen begangen haben soll. Foto: Polizei

Polizei erhofft sich Hinweise zu Raub in Rehlingen

Doch auch die Veröffentlichung des Phantombilds und der Beschreibung brachte keinen entscheidenden Hinweis ein. Der Täter ist noch immer auf freiem Fuß, weswegen die Ermittler jetzt auf "XY" setzen. In der Sendung wird ein nachgedrehter Kurzfilm zur Tat ausgestrahlt. "Aktenzeichen XY … ungelöst" mit Rudi Cerne läuft um 20.15 Uhr im ZDF.

Hinweise zum Fall an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel. (06831)901254.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 10.12.19
- eigene Berichte

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dpa/

Sängerin von Roxette ist tot

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Archivfoto: Victor Lerena/dpa-Bildfunk

Die Sängerin des Pop-Duos Roxette, Marie Fredriksson, ist tot. Das teilte das Management der Sängerin am Dienstag (10. Dezember 2019) mit. Sie sei am Montagmorgen gestorben, nachdem sie 17 Jahre lang gegen Krebs gekämpft habe. Fredriksson wurde 61 Jahre alt.

Sie hatte 1986 zusammen mit dem Songwriter Per Gessle das schwedische Pop-Duo gegründet. Mit schafften die beiden 1989 den Durchbruch. "Joyride", "Listen To Your Heart", "How Do You Do" oder die Ballade "It Must Have Been Love" gehören zu den großen Hits der 80er und 90er.

2002 wurde bei Fredriksson ein Hirntumor diagnostiziert. Nach langem Kampf und einer Comeback-Tournee zog sich die Sängerin 2016 nach 30 Jahren endgültig aus dem Musikgeschäft zurück.

"Danke Marie, danke für alles! Du warst eine ganz besondere Musikerin, eine Sängerin auf einem Niveau, dass wir kaum wieder erleben werden. Du hast meine schwarz-weißen Lieder mit den schönsten Farben ausgemalt", schrieb Fredrikssons Roxette-Partner Per Gessle in einer Mitteilung, die die schwedische Zeitung "Expressen" am Dienstag veröffentlichte.

"Du warst eine wunderbare Freundin in über vierzig Jahren. Ich bin stolz, geehrt und glücklich, dass ich so viel Zeit mit dir, deinem Talent, einer Wärme, deiner Großzügigkeit und deinem Humor teilen durfte."

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dpa/lrs

Kaiserslautern bekommt Batterie-Werk: 2.000 neue Jobs sollen entstehen

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Das neue Batteriewerk soll am Opel-Standort in Kaiserslautern entstehen. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Der Weg für ein Batteriezellenwerk am Opel-Standort in Kaiserslautern ist frei. Die EU-Kommission genehmigte am Montag (9. Dezember 2019) entsprechende Förderprogramme von Mitgliedstaaten, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.

Fertigung von Batteriezellen

Dazu zählt nach Angaben der rheinland-pfälzischen Landesregierung auch das Programm des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Batteriezellenfertigung in Kaiserslautern. Die soll ein Joint Venture aus PSA, dem Opel-Mutterkonzern, und dem französischen Energieanbieter Saft aufbauen. Es hatte sich um Subventionen aus einem deutsch-französischen Regierungstopf beworben.

Das sagt die Politik

"Ich freue mich, dass die EU-Kommission den Weg für ein industrie- und strukturpolitisch sehr bedeutendes Ansiedlungsvorhaben in Rheinland-Pfalz freigemacht hat", sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP). Die Ansiedlung einer Batteriezellfertigung schaffe "neue Chancen für eine zukunftsfähige Fahrzeugindustrie am Industriestandort Rheinland-Pfalz". Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, die Genehmigung der EU-Kommission sei ein wichtiger Schritt, um zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region Westpfalz zu schaffen.

Werk kann 2.000 Jobs bringen

Das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern war als möglicher Standort für eine Batteriezellenfertigung schon länger im Gespräch. Dem Vernehmen nach könnte die ab 2023 aufgebaut und 2.000 Arbeitsplätze bringen. Auch in Frankreich soll eine Fabrik entstehen. Das Ganze ist Teil einer europäischen Batterie-Allianz, die der jetzige Vizepräsident das Ressorts interinstitutionelle Beziehungen bei der EU, Maros Sefcovic, 2017 auf den Weg gebracht hatte.

Dreyer und Wissing sagten, Kaiserslautern werde in der Allianz eine wichtige Rolle spielen. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass PSA nun sehr bald die Voraussetzungen für die Umsetzung der Batteriezellfertigung in Kaiserslautern schaffen wird. Grünen-Fraktionschef Bernhard Braun sagte: "Die Batteriezellenfertigung ist einer der wichtigsten Bausteine für den Erfolg der Elektromobilität". Kaiserslautern könne sich immer besser als "Hightech-Standort erster Klasse" etablieren.

DGB-Landeschef Dietmar Muscheid sprach von einem "wichtigen Signal für die Standort- und Beschäftigungssicherheit in der Region". CDU-Fraktionschef Christian Baldauf forderte, nun müssten Landesmittel für eine "Komplementärfinanzierung" bereitgestellt werden. "Zudem muss die Landesregierung flankierende Maßnahmen zur Unterstützung der Ansiedlung einer Batteriezellproduktion und -forschung ergreifen." Dazu gehörten zusätzliche Professuren, eine Stärkung von Gründungszentren sowie die Vernetzung von Zulieferbetrieben.

Insgesamt genehmigte die EU-Kommission nach eigenen Angaben eine öffentliche Förderung in Höhe von 3,2 Milliarden Euro von sieben Mitgliedsstaaten - und zwar für Forschungs- und Innovationsvorhaben für eine Batterie-Wertschöpfungskette. Der Kommission zufolge hat Deutschland rund 1,25 Milliarden Euro angemeldet, Frankreich rund 960 Millionen.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte nach einer Mitteilung: "Die Batteriefertigung in Europa ist für unsere Wirtschaft und Gesellschaft von strategischem Interesse." Sie biete große Chancen für saubere Mobilität und Energie, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach Wasserrohrbruch: Straße "Am Kieselhumes" bleibt bis Januar 2020 gesperrt

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Ein Teil der Straße "Am Kieselhumes" bleibt laut Angaben der Saarbrücker Stadtwerke bis zum Januar 2020 gesperrt. Archivfoto: BeckerBredel

Sperrung "Am Kieselhumes" bleibt vorerst bestehen

Der in Folge des Wasserrohrbruchs gesperrte Straßenabschnitt "Am Kieselhumes" zwischen der "Rentrischer Straße" und "Am Kaninchenberg" bleibt weiterhin in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Angaben der Saarbrücker Stadtwerke soll die Sperrung bis voraussichtlich Ende Januar 2020 bestehen bleiben. Die Zufahrt zum Ostbahnhof und dem dort ansässigen Möbelhaus sei aber gewährleistet.

Reparaturmaßnahmen verzögern sich

Ein Grund für die lange Sperrdauer ist das aktuelle Schadensbild der Straße. Aufgrund Ausspülungen tragender Schichten wie Sand und der damit verbundenen Hohlraumbildung müsse der gesamte Straßenkörper neu aufgebaut werden.

Da der Feuerwehr und den Rettungsdiensten jederzeit der Zugang zu den Gebäuden ermöglicht werden muss, können die Wiederherstellungsarbeiten nur in Bauabschnitten erfolgen. "Aus diesen Gründen verzögern sich die Reparaturmaßnahmen", erklärt Stadtwerke-Pressesprecherin Ulrike Reimann.

Das defekte Rohr sei zwar ausgetauscht und die Straße konnte bereits in einem Bauabschnitt verfüllt werden. Die Arbeiten zur Asphaltierung der Straße könnten aber erst im Januar begonnen werden. "Wir bekommen vor den Feiertagen keinen Asphalt mehr geliefert und zwischen den Feiertagen ruht die Produktion sogar“, so Reimann.

Wasserleitung wird früher ausgetauscht

Die Lieferverzögerungen nutzen die Stadtwerke laut eigenen Angaben, um eine Wasserleitung kurz oberhalb der Schadensstelle auszutauschen. Eine Maßnahme, die ursprünglich für März 2020 vorgesehen war. "Wenn wir schon an der Stelle Reparaturen durchführen und der Asphalt bereits entfernt ist, können wir die fest eingeplante Erneuerung vorziehen", erläutert Reimann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadtwerke Saarbrücken, 10.12.19

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29 Einbrüche im Landkreis Saarlouis: Polizei nimmt Bande fest

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Die Täter hebelten Fenster oder Türen auf und gelangten so in die Wohnungen. Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat eine mutmaßliche Bande dingfest gemacht, die für 29 Einbrüche in Wohnungen im Landkreis Saarlouis verantwortlich sein soll. Die Männer im Alter von 44 und 32 Jahren seien bereits Ende November in Luxemburg festgenommen worden und sitzen seit Freitag (6. Dezember 2019) in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken, so die Polizei am Montag. Ein weiteres Mitglied der Bande, ein 39-Jähriger, war bereits Ende August in Zürich/Schweiz festgenommen worden.

Die Serben sollen zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 allein im Wallerfanger Ortsteil Ittersdorf 13 Wohnungseinbrüche begangen haben. Meist seien sie nachts in die Objekte gestiegen, oft auch, wenn die Hausbewohner da waren.

Täter ließen meistens Schmuck mitgehen

Dabei hebelten sie Türen oder Fenster auf und klauten gezielt hochwertigen Schmuck. Auch Tresore nahmen sie mit. Insgesamt sei Schmuck im Wert eines hohen fünfstelligen Betrages geklaut worden und bei den Taten ein noch größerer Sachschaden entstanden. Auch gestohlene EC-Karten nutzten die Männer und hoben an Bankomaten in Frankreich und Luxemburg Geld ab.

Ausgebranntes Auto gefunden

Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich laut Polizeisprecher Stephan Laßotta Hinweise darauf, dass sich die Bandenmitglieder offenbar auch in den beiden Ländern aufhielten. Mitte Januar sei in Grenznähe ein ausgebranntes Auto mit einem der Wohnungseinbrüche der Bande in Verbindung gebracht worden.

Videoaufnahmen einer Überwachungskamera an einem Geldautomaten in Luxemburg brachten die Ermittler schließlich nach eigenen Angaben auf die Spur der drei Männer. Sie wohnten im nahen Frankreich.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 09.12.19

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Videoüberwachung in Saarbrücken verzögert sich

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Am Saarbrücker Hauptbahnhof soll es Videoüberwachung geben. Archivfoto: LoKiLeCh/CC BY-SA 3.0

Eigentlich hätten die Kameras für die Videoüberwachung in Saarbrücken Ende November angeschaltet werden sollen. Doch es gibt Verzögerungen. Stand jetzt soll die Überwachung an den Kriminalitätsschwerpunkten erst Ende Januar starten, berichtet der "SR" mit Berufung auf das saarländische Innenministerium.

Bei der Montage habe es "technische Unwägbarkeiten" gegeben, so das Ministerium. Im August war die Installation der 36 Kameras am Hauptbahnhof und an der Johanneskirche gestartet.

Die Investitionen belaufen sich für beide Standorte auf 860.000 Euro. Dazu kämen laufende Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr, hieß es. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erhofft sich mit den Kameras ein "Mehr an Sicherheit" für die Bürger.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht
- Foto: Wikimedia Commons/LoKiLeCh (CC3.0-Lizenz, Foto unverändert)

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