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Saarländer werden beim Einkommen weiter abgehängt

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Saarländer verdienen etwa 500 Euro weniger als ihre Kollegen in anderen westdeutschen Bundesländern. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Vollzeitbeschäftigte in Westdeutschland verdienen durchschnittlich 500 Euro mehr als Arbeitnehmer im Saarland. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verdienstabstand sogar noch an.

Geringerer Verdienst und höhere Niedriglohnquote

Während Saarländer 2018 noch etwa 10,3 Prozent weniger Einkommen hatten als ihre Kollegen, waren es in diesem Jahr 11,5 Prozent. Das geht aus einem Einkommensbericht der Arbeitskammer hervor. Die Bruttoeinkommen im Saarland hatten darüber hinaus den geringsten Zuwachs. 

Zudem ist die Niedriglohnquote im Saarland vergleichsweise hoch. Jeder fünfte Beschäftigte im Saarland verdiente 2018 weniger als 2.289 Euro brutto im Monat. Nur in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ist die Quote noch höher. 

Entsprechend fallen auch die Konsumausgaben im Saarland niedriger aus. 2017 gaben die hiesigen Haushalte rund 1.700 Euro weniger aus als der Bundesdurchschnitt (20.956 Euro). Auch gespart wird etwas weniger (0,7 Prozent).

Weniger Einkommen vor allem in der KfZ-Branche

Die Verdienstschere betrifft fast alle Bereiche. Ausnahmen sind die Gummi- und Kunststoffindustrie, sowie die Glas- und Keramikindustrie. Der Abstand zu den Verdiensten anderer Bundesländern ist in der Stahlbranche und im Baugewerbe noch am geringsten (Zwischen 5 und 7 Prozent). Weit abgeschlagen ist jedoch die KfZ-Industrie. Hier liegt der Bruttoverdienst fast 20 Prozent unter dem der übrigen westdeutschen Länder

Auch Dienstleistungen und Akademiker schlechter bezahlt

Auch im Dienstleistungsbereich schneiden Saarländer bei Lohn und Gehalt schlechter ab. Angestellte im Grundstücks- und Wohnungswesen und Beschäftigte im Finanz- und Versicherungswesen zum Beispiel verdienen etwa 21 Prozent weniger. Aber auch in anderen Bereichen wie Handel (16,7 Prozent) und Gastgewerbe (13,9 Prozent) liegt das Saarland zurück. 

Saarländische Akademiker verdienen etwa 6,8 Prozent weniger als der westdeutsche Durchschnitt. Der drittletzte Platz. Allerdings verdienen Facharbeiter mit anerkanntem (dualem) Berufsabschluss etwas mehr als ihre Kollegen (1,1 Prozent).  

"Gender Pay Gap" im Saarland auf Bundesniveau

Frauen verdienen im Bundesdurchschnitt etwa 19 Prozent weniger als Männer. Das Saarland schneidet beim sogenannten "Gender Pay Gap" zwar etwas besser ab, dennoch liegt der durchschnittliche Bruttoverdienst einer Frau mit 3.450 Euro im Monat deutlich unter dem eines Mannes mit 4.219 Euro. 

Das hängt einerseits mit der gesellschaftlichen Unterbewertung von frauentypischen Berufen zusammen, die entsprechend auch weniger gut entlohnt werden. Doch auch unter Einberechnung der Unterschiede durch die Jobwahl bleibt ein bereinigter "Pay Gap" von zwei bis sieben Prozent.  

Verwendete Quellen:
AK-Fakten zum Einkommen

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Kältebus wieder am Römerkastell: So könnt ihr helfen

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Der Kältebus Saarbrücken bietet obdachlosen Menschen Schutz. Foto: Tobias Ebelshäuser

Seit dem gestrigen Montag (9. Dezember) steht der Kältebus wieder am Römerkastell in Saarbrücken. Seit 2014 bietet er Menschen, die kein Dach überm Kopf haben Unterschlupf und eine warme Mahlzeit. Ein Jahr zuvor waren zwei Obdachlose in Saarbrücken erfroren.

Sozialministerium spendet Schlafsäcke

"Diese Erfahrung wollen wir nicht mehr machen", so Sozialministerin Monika Bachmann. Gemeinsam mit Staatssekretär Stephan Kolling übergab sie daher Schlafsäcke und eine Geldspende an den Kältebus und die Diakonie Saar. Es gilt mit gutem Beispiel voranzugehen. "Jeder Einzelne trägt Verantwortung – nicht nur für sich, sondern auch für andere. Deshalb ist es notwendig und gut, dass wir hinsehen und da sind. Vor allem für diejenigen, die unsere Unterstützung brauchen", so Bachmann.

So könnt auch ihr den Kältebus unterstützen

Der Kältebus kann auf vielfältige Weise unterstützt werden. Zum einen natürlich mit Geldspenden. Die Mittel werden dazu genutzt, um haltbare Lebensmittel zu kaufen. Aber auch für Unterwäsche, Strümpfe und natürlich Schlafsäcke. Zudem wird Geld benötigt, um Container und mobile Toiletten zu mieten und zu reinigen. Derzeit werden außerdem Spenden gesammelt, um eine neue Küche zu kaufen. 

Spendenkonto und Online-Plattform

Wer das Projekt mit einer Finanzspritze unterstützen will, kann das online über die Plattform "betterplace" oder direkt über die Facebook-Seite des Kältebusses tun. Spenden können außerdem natürlich direkt auf das Spendenkonto überwiesen werden:

Kältebus Saarbrücken - Hilfe für Obdachlose e.V
Sparkasse Saarbrücken
IBAN: DE 31 590 501 01 0067 077 388
BIC: SAKSDE 55XXX

Sachspenden

Natürlich kann man auch mit Sachspenden helfen. Der Kältebus veröffentlicht dazu Listen, mit Dingen die benötigt werden. Die können mittwochs und samstags beim Kältebus abgegeben werden. Auch haltbare Lebensmittel sind immer gerne gesehen. 

Hier findet ihr den Kältebus

Der Bus steht am Römerkastell zwischen Mainzer Straße und Halberg Straße.

Da die Homepage des Kältebusses derzeit in Überarbeitung ist, gibt es alle aktuellen Infos auf Facebook.

Verwendete Quellen:
• Kältebus Saarbrücken auf Facebook
• Pressemitteilung des Sozialministeriums

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Marathon der besonderen Art: Effizienter Flitzer macht Zwischenstopp in Saarbrücken

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Rainer Zietlow und Beifahrer Domic Brüner vor dem neuen ID.3 Foto: Volkswagen

20 000 Kilometer in zwei Monaten? Das ist zugegeben selbst für den fittesten Marathonläufer eher nicht zu schaffen. Bei dem Marathon, den Langstreckenrekordfahrer Rainer Zietlow und Beifahrer Domic Brüner zurzeit in Deutschland absolvieren, laufen sie jedoch nicht selbst, sondern legen die Strecke mit dem Hauptakteur, dem neuen schmucken Volkswagen ID.3, zurück. Derzeit gilt es, die Langstreckentauglichkeit des vollständig elektrisch betriebenen Volkswagen ID. 3, sowie die Ladeinfrastruktur, auch in beiden Volkswagenzentren Autohaus Scherer in Saarbrücken Ost und West zu testen. 

ID.3 führt Volkswagen in eine nachhaltigere Zukunft

Der ID.3 ist das neue elektrische Steckenpferd von Volkswagen, welcher den Weg für eine grünere und effizientere Fortbewegung ebenen soll. In Tests hat das Auto, das auch bei Autohaus Scherer Volkswagenzentrum in Saarbrücken-Ost erhältlich ist, bereits gezeigt, dass es sich vor internationalen Konkurrenten wie Tesla nicht zu verstecken braucht. Dabei überzeugt es vor allem durch seinen besonderen Fahrkomfort. Bei dem Modell der Deutschland-Tour handelt es sich um ein Vorserienmodell des ID.3 Pro S, welches ab Frühjahr 2021 auf dem Markt erhältlich sein wird. Das Auto verfügt über 77 Kilowattstunde Netto-Batterie-Energieinhalt und kann bis zu 549 Kilometer elektrisch zurücklegen. Die Motorleistung dieses ganz besonderen Marathonläufers beträgt 204 PS und der Verbauch liegt bei circa 15,9 Kilowattstunde. Auch beim Aufladen des Autos soll es möglich sein, innerhalb von 30 Minuten genug Strom für etwa die Hälfte der Reichweite zu laden. Ein echter Marathonläufer würde vor Neid erblassen. 

SOL hat sich bei Autohaus Scherer, dem Volkswagenzentrum in Saarbrücken-Ost bereits ein Bild vom elektrifizierten Läufer gemacht und hat seine Eindrücke im folgenden YouTube Video festgehalten.

Marathonfahrt als Praxistest

Mit seiner Marathon-Tour unterzieht Volkswagen den ID.3 nun dem ultimativen Praxistest. 650 Schnellladestationen mit mehr als 60 kW Ladeleistung werden auf der Tour angesteuert und der ID.3 wird dabei nahezu ausschließlich mit Ökostrom geladen. An den Ladesäulen soll ein umfangreiches Bild zum Stand der Ladeinfrastruktur in Deutschland entstehen. Denn klar ist: Ein schnelles Laden benötigt vor allem geeignete Ladesäulen. Dabei prüft Volkswagen auch seinen eigenen Ladeservice “We Charge” auf seine Praxistauglichkeit.

Langstreckenläufer ID.3 auch in Saarbrücken 

Der Langstreckenläufer ID.3 hat mit seinen beiden Fahrern bereits zahlreiche Stationen absolviert, Das Aufsehen erregende Trio machte auch in Saarbrücken halt. 

Auf der Website berichten die Teilnehmer des Marathons über ihre täglichen Erfahrungen.

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Der ID.3 Foto: Volkswagen

Fünf Vorteile des Elektroautos 

Viele Bürgerinnen und Bürger haben bereits ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht - ob beim Sprint oder eben auch im Rahmen ihres ganz eigenen Marathons. Denn elektrisch betriebene Autos sind in Deutschland immer stärker auf dem Vormarsch und dieser ganz spezielle Volkswagen-Marathon durch Deutschland beweist: Elektroautos sind längst nicht mehr ausschließlich für Kurzstrecken, also den Sprint, geeignet. Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, auf den warten viele Vorteile

1. Positiver Effekt für die Umwelt

Sicher der offensichtlichste Vorteil, aber dennoch erwähnenswert: Durch den Elektroantrieb haben die Autos einen hervorragende CO2 Bilanz und stoßen während der Fahrt kein CO2 aus. Somit leisten Fahrer von Elektroautos einen positiven Beitrag zum Klimaschutz

2. Umweltprämie sorgt für bemerkenswerte Preise 

Durch die Umweltprämie tut man mit einem Elektroauto nicht nur Gutes, sondern schützt auch den eigenen Geldbeutel. Mithilfe eine Förderung von bis zu 9 000 Euro sparen die Kunden beim Kauf eines elektrischen Neuwagens enorm viel Geld.
3 000 Euro steuert beim ID.3 der Hersteller bei, 6 000 Euro übernimmt der Staat

3. Geringe Betriebskosten

Auch die Betriebskosten der Elektroautos unterscheiden sich von herkömmlichen Autos. Insbesondere wer an der eigenen Steckdose sein Fahrzeug auflädt, spart. Hinzu kommt: Die Strompreise bleiben weitgehend stabil und der Käufer ist nicht von schwankenden Ölpreisen abhängig.

4. Einmaliges Fahrgefühl 

Etwas ganz Besonderes ist das neue Fahrgefühl. Durch den Elektroantrieb verändert sich die Beschleunigung und der Vorgang ist wesentlich schneller. Zudem gestaltet sich die Fahrt durch das fehlende Motorgeräusch und die intelligente Fahrweise der Autos wesentlich entspannter.

5. Technologie aus der Zukunft 

Wer einmal in einem Elektroauto gesessen hat merkt schnell, dass diese Autos etwas besonderes ausstrahlen. Sowohl durch ihr Design als auch durch ihre Fahrweise merkt der Interessierte schnell: Er  ist in der Zukunft angekommen.

Der ID.3 bei Autohaus Scherer

Wer Interesse an einem Elektroauto hat, kann selbstverständlich eine unverbindliche Probefahrt mit den Volkswagenzentren Autohaus Scherer vereinbaren. Den ID.3 können Interessierte bei Autohaus Scherer im Saarland an vier Standorten hautnah erleben - samt individueller Beratung kompetenter Mitarbeitern kann jeder seinem ganz eigenen Marathon ein Stück näher kommen. 

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Foto: Autohaus Scherer

Kontakt: 

Autohaus Scherer - Volkswagenzentrum in Saarbrücken-Ost
Mainzer Str. 138 - 144
66121 Saarbrücken
Tel.: 0681-68579-0
Website: www.scherer-gruppe.de

Autohaus Scherer ​- Volkswagenzentrum Saarbrücken-West
Wiesenstraße 1
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681-40040
Website: www.scherer-gruppe.de

Autohaus Scherer- Neunkirchen
Am Gneisenauflöz 9,
66538 Neunkirchen
Tel.: 06821-2907-0
Website: www.scherer-gruppe.de

Autohaus Scherer- Homburg 
Saarbrücker Straße 120
66424 Homburg
Tel.: 06841-6601-0
Websitewww.scherer-gruppe.de

 

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Feuerwehr-Einsatz in Saarlouis: Wohnung in Zweifamilienhaus nach Brand unbewohnbar

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Am heutigen Dienstag (10.12.2019) kam es in Saarlouis zu dem Brand eines Zweifamilienhauses. Foto: BeckerBredel

Brand in Saarlouis

Am heutigen Dienstag musste die Feuerwehr zu einem Brand in der Goethestraße in Saarlouis ausrücken. Dort brach ein Feuer in einem Zweifamilienhaus aus. Ein Nachbar hatte das Brandgeschehen bemerkt, während die Bewohner des Zweifamilienhauses nicht zu Hause waren.

Die Feuerwehr durchsuchte die völlig verqualmte Wohnung und entdeckte dabei einen brennenden Ölofen. Um alle Glutnester abzulöschen, mussten die Einsatzkräfte den Holzfußboden der Wohnung öffnen. Der Brand wurde von den Feuerwehrleuten in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht. Die betroffene Wohnung ist derzeit allerdings unbewohnbar.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Pressedienstes "BeckerBredel"

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Hunde-Beißstatistik: Mischlinge verletzten im Saarland die meisten Menschen

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Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk

Von den 31 Menschen, die von Mischlingshunden verwundet wurden, erlitten drei schwere Verletzungen. Die Tiere töteten darüber hinaus vier Artgenossen. Das berichtet der "SR".

Schäferhunde besonders auffällig

Unter den Rassehunden fallen vor allem Schäferhunde auf. Elf Menschen wurden 2018 von ihnen verletzt, zwei Hunde getötet. Seit 15 Jahren führt die Rasse die Statistik im Saarland an. Obwohl Schäferhunde in den vergangenen Jahren deutschlandweit für mehr Verletzungen verantwortlich waren als Hunde, die als potenziell gefährlich klassifiziert werden, gehören sie nicht zu den "Listenhunden".

Die Zahl der Bissattacken stieg seit 2010 an. Waren es damals noch 51 Angriffe auf Menschen, wurden 2016 83 solcher Vorfälle im Saarland gemeldet. Mischlinge und Schäferhunde führten die Listen jedoch stets an. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
Landtag des Saarlandes
• eigene Recherche

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mit dpa/lrs

5 von 7 Dienstwagen der Saar-Regierung klimaschädlich

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Die Mehrheit der Dienstwagen der saarländischen Landesregierung sind Diesel. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Die Autos der Regierungsmitglieder in Saarbrücken rangieren in der am Montag (9. Dezember 2019) veröffentlichten Untersuchung damit hinter Rheinland-Pfalz (Platz vier), aber deutlich vor den letztplatzierten Limousinen der hessischen Regierungsmitglieder.

Allerdings sind in der Liste der DUH fünf der sieben Minister-Karossen mit einem roten Ausrufezeichen aufgeführt - sie haben Dieselantrieb, der laut DUH "nicht nur klimaschädlich, sondern auch extrem gesundheitsschädlich" ist.

Hans' Wagen mit schlechtestem Wert

Den niedrigsten realen CO2-Ausstoß hat der Wagen von Bildungsminister Ulrich Commerçon (BMW 7er mit Hybridantrieb), gefolgt von Umweltminister Reinhold Jost (BMW 7er mit Hybridantrieb). Den schlechtesten Wert hat der Dienstwagen von Ministerpräsident Tobias Hans (BMW 7er mit Dieselantrieb). Er will laut "SR" in den kommenden Wochen auf ein Auto mit Hybridantrieb umsteigen, berichtet sein Sprecher. Sein neuer Dienstwagen wird eine Mercedes-S-Klasse mit Hybridantrieb.

Verkehrsminister hat schädlichsten Dienstwagen

In der Bundesregierung weist der Dienstwagen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut DUH den höchsten realen CO2-Ausstoß auf. Knapp dahinter folgen Justizministerin Christine Lambrecht und Umweltministerin Svenja Schulze (beide SPD).

Den niedrigsten CO2-Ausstoß im Bundeskabinett hatten die Fahrzeuge von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), die allerdings auch mit Diesel unterwegs ist, und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Umwelthilfe: Dienstwagen der Landesregierungen 2019 (PDF)

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Männer mit Messern und Schlagstöcken verletzt: Polizei Saarbrücken sucht Tätergruppe

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Die zehn- bis zwölfköpfige Gruppe griff die beiden Männer mit Schlagstöcken und Messern an. Symbolfoto: Bundespolizei

Die Tat ereignete sich am Mittwoch, den 11. September 2019 gegen 20:35 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Saarbrücken.

Zwei Männer waren von einer Gruppe aus zehn bis zwölf männlichen Tätern angegriffen worden. Dabei wurden sie mit Schlagstöcken und Messern leicht verletzt. Die Angreifer flüchteten daraufhin in Richtung Bahnhofstraße. Zwei von ihnen konnten bislang ermittelt werden. Die anderen sind noch unbekannt

Zeugen des Vorfalls und Personen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise in diesem Zusammenhang nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681) 9321 233, entgegen.

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"Aktenzeichen XY" behandelt Fall aus dem Saarland: Polizei sucht diesen Mann

"Aktenzeichen XY ... ungelöst" beschäftigt sich am morgigen Mittwoch (11. Dezember 2019) mit einem Fall aus dem Saarland. Ende November 2018 war eine Kassiererin in einem Rehlinger Getränkemarkt von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden. Als die Frau sich wehren wollte, schubste er sie auf den Boden und trat ihr mehrfach gegen den Kopf. Bei dem schweren Raub in dem Laden in der Nordstraße erlitt die Frau Schürfwunden im Gesicht.

Der Täter flüchtete mit Bargeld und mehreren Packungen Zigaretten. Ein Zeuge hatte damals der Polizei mitgeteilt, er habe eine Person aus Richtung des Getränkemarkts zu einem Auto laufen sehen. Darin habe bereits ein Fahrer gewartet. Der Pkw, ein dunkelgrüner Opel Astra Kombi mit schwarzer Dachreling, fuhr schließlich zügig in Richtung Industriestraße weg.

Fall aus dem Saarland bei "XY": Dieser Mann wird gesucht

Weil sie den Räuber nicht ausfindig machen konnte, veröffentlichte die Polizei im April ein Phantombild des Mannes und eine Personenbeschreibung:
- etwa 180 Zentimeter groß
- circa 50 bis 60 Jahre alt
- normale Statur
- grau-schwarzer Dreitagebart
- osteuropäischer Akzent
- schwarz-grauer Arbeitsanzug der Marke Engelbert-Strauß (Ober- und Unterteil)
- schwarze Basecap

Polizei erhofft sich Hinweise zu Raub in Rehlingen

Doch auch die Veröffentlichung des Phantombilds und der Beschreibung brachte keinen entscheidenden Hinweis ein. Der Täter ist noch immer auf freiem Fuß, weswegen die Ermittler jetzt auf "XY" setzen. In der Sendung wird ein nachgedrehter Kurzfilm zur Tat ausgestrahlt. "Aktenzeichen XY … ungelöst" mit Rudi Cerne läuft um 20.15 Uhr im ZDF.

Hinweise zum Fall an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel. (06831)901254.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 10.12.19
- eigene Berichte

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dpa/

Sängerin von Roxette ist tot

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Archivfoto: Victor Lerena/dpa-Bildfunk

Die Sängerin des Pop-Duos Roxette, Marie Fredriksson, ist tot. Das teilte das Management der Sängerin am Dienstag (10. Dezember 2019) mit. Sie sei am Montagmorgen gestorben, nachdem sie 17 Jahre lang gegen Krebs gekämpft habe. Fredriksson wurde 61 Jahre alt.

Sie hatte 1986 zusammen mit dem Songwriter Per Gessle das schwedische Pop-Duo gegründet. Mit schafften die beiden 1989 den Durchbruch. "Joyride", "Listen To Your Heart", "How Do You Do" oder die Ballade "It Must Have Been Love" gehören zu den großen Hits der 80er und 90er.

2002 wurde bei Fredriksson ein Hirntumor diagnostiziert. Nach langem Kampf und einer Comeback-Tournee zog sich die Sängerin 2016 nach 30 Jahren endgültig aus dem Musikgeschäft zurück.

"Danke Marie, danke für alles! Du warst eine ganz besondere Musikerin, eine Sängerin auf einem Niveau, dass wir kaum wieder erleben werden. Du hast meine schwarz-weißen Lieder mit den schönsten Farben ausgemalt", schrieb Fredrikssons Roxette-Partner Per Gessle in einer Mitteilung, die die schwedische Zeitung "Expressen" am Dienstag veröffentlichte.

"Du warst eine wunderbare Freundin in über vierzig Jahren. Ich bin stolz, geehrt und glücklich, dass ich so viel Zeit mit dir, deinem Talent, einer Wärme, deiner Großzügigkeit und deinem Humor teilen durfte."

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dpa/lrs

Kaiserslautern bekommt Batterie-Werk: 2.000 neue Jobs sollen entstehen

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Das neue Batteriewerk soll am Opel-Standort in Kaiserslautern entstehen. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Der Weg für ein Batteriezellenwerk am Opel-Standort in Kaiserslautern ist frei. Die EU-Kommission genehmigte am Montag (9. Dezember 2019) entsprechende Förderprogramme von Mitgliedstaaten, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.

Fertigung von Batteriezellen

Dazu zählt nach Angaben der rheinland-pfälzischen Landesregierung auch das Programm des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Batteriezellenfertigung in Kaiserslautern. Die soll ein Joint Venture aus PSA, dem Opel-Mutterkonzern, und dem französischen Energieanbieter Saft aufbauen. Es hatte sich um Subventionen aus einem deutsch-französischen Regierungstopf beworben.

Das sagt die Politik

"Ich freue mich, dass die EU-Kommission den Weg für ein industrie- und strukturpolitisch sehr bedeutendes Ansiedlungsvorhaben in Rheinland-Pfalz freigemacht hat", sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP). Die Ansiedlung einer Batteriezellfertigung schaffe "neue Chancen für eine zukunftsfähige Fahrzeugindustrie am Industriestandort Rheinland-Pfalz". Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, die Genehmigung der EU-Kommission sei ein wichtiger Schritt, um zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region Westpfalz zu schaffen.

Werk kann 2.000 Jobs bringen

Das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern war als möglicher Standort für eine Batteriezellenfertigung schon länger im Gespräch. Dem Vernehmen nach könnte die ab 2023 aufgebaut und 2.000 Arbeitsplätze bringen. Auch in Frankreich soll eine Fabrik entstehen. Das Ganze ist Teil einer europäischen Batterie-Allianz, die der jetzige Vizepräsident das Ressorts interinstitutionelle Beziehungen bei der EU, Maros Sefcovic, 2017 auf den Weg gebracht hatte.

Dreyer und Wissing sagten, Kaiserslautern werde in der Allianz eine wichtige Rolle spielen. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass PSA nun sehr bald die Voraussetzungen für die Umsetzung der Batteriezellfertigung in Kaiserslautern schaffen wird. Grünen-Fraktionschef Bernhard Braun sagte: "Die Batteriezellenfertigung ist einer der wichtigsten Bausteine für den Erfolg der Elektromobilität". Kaiserslautern könne sich immer besser als "Hightech-Standort erster Klasse" etablieren.

DGB-Landeschef Dietmar Muscheid sprach von einem "wichtigen Signal für die Standort- und Beschäftigungssicherheit in der Region". CDU-Fraktionschef Christian Baldauf forderte, nun müssten Landesmittel für eine "Komplementärfinanzierung" bereitgestellt werden. "Zudem muss die Landesregierung flankierende Maßnahmen zur Unterstützung der Ansiedlung einer Batteriezellproduktion und -forschung ergreifen." Dazu gehörten zusätzliche Professuren, eine Stärkung von Gründungszentren sowie die Vernetzung von Zulieferbetrieben.

Insgesamt genehmigte die EU-Kommission nach eigenen Angaben eine öffentliche Förderung in Höhe von 3,2 Milliarden Euro von sieben Mitgliedsstaaten - und zwar für Forschungs- und Innovationsvorhaben für eine Batterie-Wertschöpfungskette. Der Kommission zufolge hat Deutschland rund 1,25 Milliarden Euro angemeldet, Frankreich rund 960 Millionen.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte nach einer Mitteilung: "Die Batteriefertigung in Europa ist für unsere Wirtschaft und Gesellschaft von strategischem Interesse." Sie biete große Chancen für saubere Mobilität und Energie, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach Wasserrohrbruch: Straße "Am Kieselhumes" bleibt bis Januar 2020 gesperrt

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Ein Teil der Straße "Am Kieselhumes" bleibt laut Angaben der Saarbrücker Stadtwerke bis zum Januar 2020 gesperrt. Archivfoto: BeckerBredel

Sperrung "Am Kieselhumes" bleibt vorerst bestehen

Der in Folge des Wasserrohrbruchs gesperrte Straßenabschnitt "Am Kieselhumes" zwischen der "Rentrischer Straße" und "Am Kaninchenberg" bleibt weiterhin in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Angaben der Saarbrücker Stadtwerke soll die Sperrung bis voraussichtlich Ende Januar 2020 bestehen bleiben. Die Zufahrt zum Ostbahnhof und dem dort ansässigen Möbelhaus sei aber gewährleistet.

Reparaturmaßnahmen verzögern sich

Ein Grund für die lange Sperrdauer ist das aktuelle Schadensbild der Straße. Aufgrund Ausspülungen tragender Schichten wie Sand und der damit verbundenen Hohlraumbildung müsse der gesamte Straßenkörper neu aufgebaut werden.

Da der Feuerwehr und den Rettungsdiensten jederzeit der Zugang zu den Gebäuden ermöglicht werden muss, können die Wiederherstellungsarbeiten nur in Bauabschnitten erfolgen. "Aus diesen Gründen verzögern sich die Reparaturmaßnahmen", erklärt Stadtwerke-Pressesprecherin Ulrike Reimann.

Das defekte Rohr sei zwar ausgetauscht und die Straße konnte bereits in einem Bauabschnitt verfüllt werden. Die Arbeiten zur Asphaltierung der Straße könnten aber erst im Januar begonnen werden. "Wir bekommen vor den Feiertagen keinen Asphalt mehr geliefert und zwischen den Feiertagen ruht die Produktion sogar“, so Reimann.

Wasserleitung wird früher ausgetauscht

Die Lieferverzögerungen nutzen die Stadtwerke laut eigenen Angaben, um eine Wasserleitung kurz oberhalb der Schadensstelle auszutauschen. Eine Maßnahme, die ursprünglich für März 2020 vorgesehen war. "Wenn wir schon an der Stelle Reparaturen durchführen und der Asphalt bereits entfernt ist, können wir die fest eingeplante Erneuerung vorziehen", erläutert Reimann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadtwerke Saarbrücken, 10.12.19

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29 Einbrüche im Landkreis Saarlouis: Polizei nimmt Bande fest

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Die Täter hebelten Fenster oder Türen auf und gelangten so in die Wohnungen. Symbolfoto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat eine mutmaßliche Bande dingfest gemacht, die für 29 Einbrüche in Wohnungen im Landkreis Saarlouis verantwortlich sein soll. Die Männer im Alter von 44 und 32 Jahren seien bereits Ende November in Luxemburg festgenommen worden und sitzen seit Freitag (6. Dezember 2019) in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken, so die Polizei am Montag. Ein weiteres Mitglied der Bande, ein 39-Jähriger, war bereits Ende August in Zürich/Schweiz festgenommen worden.

Die Serben sollen zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 allein im Wallerfanger Ortsteil Ittersdorf 13 Wohnungseinbrüche begangen haben. Meist seien sie nachts in die Objekte gestiegen, oft auch, wenn die Hausbewohner da waren.

Täter ließen meistens Schmuck mitgehen

Dabei hebelten sie Türen oder Fenster auf und klauten gezielt hochwertigen Schmuck. Auch Tresore nahmen sie mit. Insgesamt sei Schmuck im Wert eines hohen fünfstelligen Betrages geklaut worden und bei den Taten ein noch größerer Sachschaden entstanden. Auch gestohlene EC-Karten nutzten die Männer und hoben an Bankomaten in Frankreich und Luxemburg Geld ab.

Ausgebranntes Auto gefunden

Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich laut Polizeisprecher Stephan Laßotta Hinweise darauf, dass sich die Bandenmitglieder offenbar auch in den beiden Ländern aufhielten. Mitte Januar sei in Grenznähe ein ausgebranntes Auto mit einem der Wohnungseinbrüche der Bande in Verbindung gebracht worden.

Videoaufnahmen einer Überwachungskamera an einem Geldautomaten in Luxemburg brachten die Ermittler schließlich nach eigenen Angaben auf die Spur der drei Männer. Sie wohnten im nahen Frankreich.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 09.12.19

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Videoüberwachung in Saarbrücken verzögert sich

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Am Saarbrücker Hauptbahnhof soll es Videoüberwachung geben. Archivfoto: LoKiLeCh/CC BY-SA 3.0

Eigentlich hätten die Kameras für die Videoüberwachung in Saarbrücken Ende November angeschaltet werden sollen. Doch es gibt Verzögerungen. Stand jetzt soll die Überwachung an den Kriminalitätsschwerpunkten erst Ende Januar starten, berichtet der "SR" mit Berufung auf das saarländische Innenministerium.

Bei der Montage habe es "technische Unwägbarkeiten" gegeben, so das Ministerium. Im August war die Installation der 36 Kameras am Hauptbahnhof und an der Johanneskirche gestartet.

Die Investitionen belaufen sich für beide Standorte auf 860.000 Euro. Dazu kämen laufende Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr, hieß es. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erhofft sich mit den Kameras ein "Mehr an Sicherheit" für die Bürger.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht
- Foto: Wikimedia Commons/LoKiLeCh (CC3.0-Lizenz, Foto unverändert)

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