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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Einfahrt Saarbrücken-Güdingen Gefahr besteht nicht mehr (09:13)

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Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: Wo ist die 17-jährige Anastasia K.?

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Die 17-jährige Anastasia K. konnte wohlbehalten aufgefunden werden. Foto (von Redaktion zensiert): Privat

Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Anastasia K.

Seit Montagabend wird die 17 Jahre alte Anastasia K. aus Nunkirchen vermisst. Sie verließ gegen 21.00 Uhr ihre Wohnung in Nunkirchen und ist seither nicht wieder zurückgekehrt. Laut Angaben der Polizei ist die 17-Jährige auf medizinische Hilfe angewiesen. Nun erhofft sich die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung Hinweise aus der Bevölkerung.

Beschreibung von Anastasia K.

Das Mädchen ist etwa 1,65 Meter groß, kräftig, hat orange-blonde Haare und ist bekleidet mit einer schwarzen Jeans Hose sowie einer rosafarbenen Jacke.

Hinweise auf den Verbleib der Anastasia K. bitte an die Polizei in Merzig unter der Telefonnummer (06861)7040.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Merzig vom 11.12.19

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Mann kündigt Anschlag auf Türkismühler Schule an

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Die Polizei sicherte die Schule in Türkismühle ab. Symbolfoto: BeckerBredel

Ein 18-Jähriger hat am heutigen Mittwochmorgen (11. Dezember 2019) für einen Großeinsatz der Polizei an der Gemeinschaftsschule im Nohfelder Ortsteil Türkismühle gesorgt. Der Mann hatte im Chat mit einer 15-jährigen Schülerin ein "Anschlagsszenario" beschrieben, teilt die Polizei mit.

Anschlag auf Schule in Türkismühle geplant

Der St. Wendeler habe zukünftig einen Anschlag auf die Schule geplant, diese Idee in der Nachricht aber weder zeitlich noch inhaltlich konkretisiert. Mit der Schülerin sei er vor rund eineinhalb Jahren befreundet gewesen.

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Die Gemeinschaftsschule in Türkismühle sollte Ziel des Anschlags sein. Archivfoto: AllesProfis

Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

In Absprache mit der Schulleitung wurden daraufhin die Ein- und Ausgänge der Schule verschlossen und durch die Polizei gesichert. Ermittler trafen den 18-Jährigen an seiner Arbeitsstelle an und nahmen ihn in Gewahrsam. Er ist polizeibekannt.

Im Einsatz waren neben den Polizeiinspektionen Nordsaarland und St. Wendel auch die Operative Einheit sowie Spezialeinsatzkräfte.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 11.12.19

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Wecke das Model in Dir - und werde Teil eines professionellen Fashion-Videos!

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Foto: Timo Rende

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Das Saarbrücker Modehaus Bentz sucht für einen Fashion-Videodreh zwei Komparsen, vorzugsweise einen Mann und eine Frau. Die Gewinner nehmen an professionellen Video-Aufnahmen teil - und dürfen sich außerdem noch auf eine tolle Überraschung freuen.

Der Videodreh startet am Montag, 17. Februar um neun Uhr und dauert etwa vier Stunden.  Die Komparsen werden von Bentz Moden für die Zeit des Drehs komplett eingekleidet.

Das Modehaus gilt als einer der führenden Luxus-Departmentstores in Saarbrücken und bietet auf zwei Etagen und einer Fläche von über 600 Quadratmetern eine große Auswahl der neuesten Kollektionen von international bekannten Designern.  Ein Shoppingerlebnis in luxuriösem Ambiente - das ist Euch bei Bentz Moden garantiert.

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dpa/lrs

Schlag gegen saarpfälzische Drogenbande: Vier Männer in U-Haft

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Die Polizei fand unter anderem mehrere Kilogramm Drogen und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro. Foto: Polizei

In dieser Woche seien bei Durchsuchungen in beiden Bundesländern Drogen im Wert von mehr als 70.000 Euro gefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch (11. Dezember 2019) mit.

Die Köpfe der Bande sollen sich demnach ein Netz aus Händlern aufgebaut haben, die meist selbst aus der Drogenszene stammten. Diese seien etwa regelmäßig mit Kokain, Amphetamin und Cannabis beliefert worden.

Tiefgarage im Saarland diente als Drogenbunker

Zwei 34 und 61 Jahre alte Männer sollen hierfür eine Tiefgarage im Saarland gemietet haben. Dort stand demnach ein Auto, in dem sie die Drogen bunkerten. Die Ermittler nahmen die beiden führenden Bandenmitglieder kurz nach ihrem letzten Besuch in der Tiefgarage Mitte Oktober fest. Sie sitzen in Untersuchungshaft

Mehrere Kilogramm Drogen und Bargeld gefunden

Bei Durchsuchungen im Anschluss beschlagnahmten die Beamten den Angaben zufolge mehr als vier Kilogramm Haschisch, ein Kilogramm Amphetamin und 500 Gramm Marihuana-Blüten. Außerdem wurde über 20.000 Euro Bargeld und zwei Fahrzeuge gefunden. Die Ermittlungen laufen seit Beginn des Jahres. An den Einsätzen waren laut Polizei auch Spezialeinheiten beteiligt. 

Kuriere schon in Haft

Bereits im Vorfeld hatte die Polizei bereits zwei Drogenkuriere der Bande festgenommen. Die Männer im Alter von 24 und 42 Jahren waren bei einer Beschaffungsfahrt nach Frankreich mit einem Kilogramm Marihuana erwischt worden. Sie sitzen ebenfalls in U-Haft. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Flüchtlinge auf Laster am Tunnel Pellinger Berg entdeckt

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Die Bundespolizei griff die drei Flüchtlinge im nahegelegenen Scheuerwald auf. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Ein Lkw-Fahrer hatte die drei Personen am heutigen Mittwochmorgen (11. Dezember 2019) an einer Haltebucht am Tunnel Pellinger Berg auf seiner Ladefläche entdeckt. Der Laster war von England über Luxemburg nach Aalen/Baden-Württemberg unterwegs.

Als der Fahrer anhielt, flüchteten die Frauen und der Mann durch die aufgeschlitzte Lkw-Plane über die A8. Die alarmierte Bundespolizei leitete anschließend zusammen mit der Landespolizei eine Großfahndung ein. Auch französische Beamte suchten nach den drei blinden Passagieren.

Rund eine Stunde später konnte die Bundespolizei die drei Personen im nahegelegenen Scheuerwald finden. Der Mann ist 25 Jahre alt, die beiden Frauen sind 21 und 26.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Bexbach, 11.12.19

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33-Jährige schwer verletzt bei Unfall in Perl

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Symbolfoto: Andreas Gebert/dpa-Bildfunk.

Eine 33-Jährige ist bei einem Unfall auf der B419 zwischen den Perler Ortsteilen Nenning und Besch schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete er sich am Dienstag (10. Dezember 2019) gegen 17.40 Uhr.

Auto erfasst Fußgängerin

Die Frau mit einer kleinen Personengruppe unterwegs, als sie in Höhe des römischen Hügelgrabs in Höhe einer Kurve die Fahrbahn überqueren wollte. Hierbei erfasste sie ein 42-Jähriger mit seinem Auto. Die Frau wurde zu Boden geschleudert und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Polizei sucht spezielle Zeugin

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Tel. (06861)7040 zu melden. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei auch die Ärztin, die zufällig am Unfallort vorbeikam und Erste Hilfe leistete.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 11.12.19

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Pascal aus Burbach wurde heute vor 24 Jahren geboren

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Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem verschwundenen Pascal Zimmer aus Saarbrücken-Burbach. Foto: dpa-Bildfunk.

Der Fall Pascal Zimmer ist einer der größten ungeklärten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mehr als 18 Jahre nach dem Verschwinden des damals Fünfjährigen in Saarbrücken-Burbach ist noch immer offen, was mit dem Jungen passiert ist. Unter massiver Kritik wurden 2007 alle zwölf Angeklagten im Prozess um den mutmaßlichen Mord an Pascal freigesprochen. Ein Gedenkstein in Schwalbach erinnert mittlerweile an den Jungen.

Wer ist Pascal Zimmer und wer ist seine Familie?

Pascal Zimmer ist ein mutmaßlich ermordeter Junge aus dem Saarbrücker Stadtteil Burbach. Er wird am 11. Dezember 1995 geboren. Am 30. September 2001 verlässt er die Wohnung seiner Eltern und verschwindet mit seinem Fahrrad auf dem Weg zum Oktoberfest.

Bis zum heutigen Tag ist Pascals Schicksal ungeklärt. Seine Eltern, Karl-Heinz Coen (Gerüstbauer) und Sonja Zimmer, sind mittlerweile tot. Sonja stirbt während der Verhandlung um Pascals Verschwinden mit 46 Jahren an einer Hirnblutung. Zwei Wochen später stirbt Karl-Heinz (50) an einem Herzinfarkt. Pascal hat noch zwei Stiefschwestern und eine Tante. Sie sind die einzigen Angehörigen. Tante Sigrid Hübner gibt der „Bild" 2016 ein Interview.

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Pascals Vater Karl-Heinz Coen wenige Tage nach dem Verschwinden von Pascal. Er verstarb 2005. Archivofoto: bub/dpa-Bildfunk.

Fall Pascal: So liefen die Ermittlungen

Die Polizei richtet nach Pascals Verschwinden schnell eine Sonderkommission (Soko) namens „Hütte" ein. In den Tagen nach dem 30. September suchen die Ermittler fieberhaft nach dem Fünfjährigen, werten hunderte Hinweise aus.

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Hunderte Helfer suchten nach dem vermissten Pascal. Archivfoto: Becker & Bredel/dpa-Bildfunk.

Nach zwei Wochen gerät Pascals 18-jährige Stiefschwester in Verdacht. Ihre jüngere Schwester hatte gesagt, Pascals Stiefschwester hätte mit Pascal gestritten, ihn mit einer Schaufel erschlagen und die Tat gestanden. Die beiden Schwestern verstricken sich im weiteren Verlauf der Ermittlungen in Widersprüche, zu einer Anklage gegen Pascals Stiefschwester kommt es nicht.

Parallel dazu laufen Ermittlungen wegen einer möglichen Kindswohlgefährdung in Saarbrücken-Burbach. Dabei geht es um den damals sechsjährigen „Kevin", der Jahre später unter seinem echten Namen Bernhard Müller sein Schweigen brechen wird.

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Bernhard Müller, ein Spielkamerad von Pascal, ging 2017 an die Öffentlichkeit. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

Er ist ein Spielkamerad von Pascal und berichtet rund ein Jahr nach dessen Verschwinden von Missbrauch in der Burbacher „Tosa Klause". Pascal sei von einer Gruppe Erwachsener dort sexuell missbraucht worden. Mitglieder seien die Kneipenwirtin und ehemalige Pflegemutter Christa W., Andrea M., Bernhards leibliche Mutter, und weitere Stammgäste der „Tosa Klause". Wenige Monate nach Bernhards Aussagen wird gegen die Verdächtigen Haftbefehl erlassen.

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Die „Tosa-Klause", in der Pascal sexuell missbraucht und getötet worden sein soll. Archivfoto: Becker & Bredel/dpa-Bildfunk.

Andrea M. gesteht in Vernehmungen, Pascal in die Kneipe gelockt, mehrmals vergewaltigt und mit einem Kissen erstickt zu haben. Die Leiche hätte sie zusammen mit den weiteren Personen aus der mutmaßlichen Missbrauchs-Gruppe in einen Müllsack gesteckt und in einer Sandgrube im französischen Schoeneck vergraben. Eine Einsatzgruppe untersucht daraufhin die Grube, findet aber keinen Leichnam. Auch andere Verdächtige geben zu, am Tod von Pascal beteiligt gewesen zu sein.

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Zwei der Hauptangeklagten im Pascal-Prozess. Links Andrea M., Mutter von Bernhard Müller, und rechts Christa W., Wirtin der „Tosa-Klause". Archivfoto: Becker & Bredel/dpa-Bildfunk.

Fall Pascal: Prozess ohne Leiche

Am 20. September 2004 beginnt vor dem Landgericht Saarbrücken der Prozess gegen zwölf Verdächtige. Sechs von ihnen sind wegen Mordes angeklagt, die anderen wegen sexuellen Missbrauchs. Zitat aus der Anklageschrift: „Pascal habe zunächst Süßigkeiten erhalten. Danach habe die Angeklagte M. den sich heftig sträubenden Pascal in ein zu der 'Tosa-Klause' gehörendes Kämmerchen geschleppt, um [...] weiteren Mitangeklagten, die dafür an die Angeklagte W. jeweils 20 D-Mark hätten zahlen müssen, zu ermöglichen, das Kind sexuell zu missbrauchen. Danach hätten [weitere Angeklagte] nacheinander mit dem sich weiterhin heftig wehrenden und schreienden Pascal den Analverkehr ausgeübt. Die Angeklagte M. habe sie dabei unterstützt und ebenfalls sexuelle Handlungen an dem Kind vorgenommen. [...] M. habe [später] den Kopf von Pascal gewaltsam nach unten in ein Kissen gedrückt."

Der Prozess basiert alleine auf Andrea M.s Zeugenaussage, die sie anfangs vor Gericht auch wiederholt. Es gibt keine Leiche, die Ermittler fanden auch Pascals Fahrrad nicht. Außerdem entdeckten die Polizisten auf der Matratze in der „Tosa-Klause", auf der Pascal vergewaltigt worden sein soll, keine Spuren.

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Pascal Zimmer aus Saarbrücken-Burbach verschwand am 30. September 2001 spurlos. Foto: dpa-Bildfunk.

Andrea M. widerruft im Laufe des Verfahrens ihre Aussage. Es kommt Kritik an den Behörden auf: Die teils geistig minderbegabten und alkoholkranken Beschuldigten seien in Vernehmungen unter Druck gesetzt worden. Auch gibt es jetzt Zweifel an der Aussage von Bernhard Müller.

Der Prozess dauert deutlich länger als erwartet, die Verhandlung gerät immer wieder ins Stocken. Die Oberstaatsanwaltschaft fordert schließlich in ihrem Plädoyer im August 2007 in elf Fällen Freiheitsstrafen, in fünf davon lebenslange Freiheitsstrafe. Einer der Angeklagten sei freizusprechen. Die Verteidiger fordern Freisprüche. In ihren letzten Worten beteuern die Angeklagten ihre Unschuld.

Sie werden alle nach 147 Verhandlungstagen und 294 Zeugenvernehmungen am 7. September 2007 freigesprochen. Es gebe „nicht ausgeräumte Zweifel" an der Schuld der Angeklagten, begründet Richter Ulrich Chudoba die Entscheidung.

Fall Pascal: Reaktionen auf das Urteil und Revision

Von Seiten der Öffentlichkeit gibt es an den Freisprüchen viel Kritik. Der damalige Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und heutige Außenminister Heiko Maas, sagt: „Ich finde die Freisprüche zum Kotzen. Es ist unfassbar, dass es in einem der aufwändigsten Prozesse der deutschen Justizgeschichte nicht gelungen ist, den Tatvorwurf des Mordes und des Missbrauchs an einem kleinen Kind zu beweisen. Heute haben viele den Glauben an den Rechtsstaat verloren.“ Die Deutsche Kinderhilfe spricht von einem „schwarzen Tag für kindliche Opfer in deutschen Strafverfahren“.

Die Staatsanwaltschaft legt gegen die Freisprüche der Wirtin Christa W. und drei weiterer Angeklagter Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) ein. Der BGH bestätigt Anfang 2009 allerdings das Urteil des Landgerichts. Es habe keine Fehler bei der Beweiswürdigung gegeben, außerdem habe das Saarbrücker Gericht das Urteil sorgfältig und eingehend begründet.

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Die Richter sprachen alle zwölf Angeklagten im Pascal-Prozess frei. Vorsitzender Ulrich Chudoba (Mitte): Es gebe nicht ausgeräumte Zweifel an der Schuld der Angeklagten. Archivfoto: Beckerbredel/dpa-Bildfunk.

Fall Pascal: Was nach dem Prozess geschah

Einer der Angeklagten, Martin R., ersticht Ende Mai 2009 einen Nachbarn mit einem Küchenmesser. Ein Gericht verurteilt ihn zu sechs Jahren Haft wegen Totschlags; 2015 kommt er aus dem Gefängnis. Etwa ein Jahr später wird er wegen Körperverletzung zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Im Mai 2011 kommt heraus, dass es 2005 einen Hinweis zur Leiche von Pascal gegeben haben soll, dem die Ermittler aber nicht nachgegangen seien. Der Leichnam sei in einer französischen Grube verscharrt, später aber wieder ausgegraben und in Luxemburg wieder vergraben worden. Aufgrund des Hinweises kamen laut Staatsanwaltschaft keine anderen Tatverdächtigen als die ehemals Angeklagten in Betracht. Deshalb kann sie „keine weiteren Schritte unternehmen“.

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Beamte durchsuchten die Grube in Schoeneck, in der Pascal vergraben worden sein soll. Archivfoto: bub/dpa-Bildfunk.

Die „Tosa-Klause" wird 2012 abgerissen. Heute wird das Gelände als Parkplatz genutzt. Der Spielkamerad von Pascal, der wie der Vermisste missbraucht worden sein soll, geht 2017 mit seinem echten Namen Bernhard Müller an die Öffentlichkeit.

Im gleichen Jahr wird in Schwalbach eine Gedenkstelle aufgestellt. Saarbrücken hatte sich aus „rechtlichen und inhaltlichen" Gründen geweigert, den Stein in Burbach aufzustellen.

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Sozialpädagoge Johannes Heibel und Sigrid Hübner neben dem Gedenkstein für Pascal. Heibel ist Vorsitzender der „Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen", die den Gedenkstein in Auftrag gegeben hatte, Hübner ist die Tante des Jungen, der als Fünfjähriger spurlos verschwand. Archivfoto: Monika Heibel/dpa-Bildfunk.

Fall Pascal: Der aktuelle Stand

Pascal Zimmer aus Saarbrücken-Burbach bleibt bis heute verschwunden. Laut Polizei ist der Fall aber nicht abgeschlossen. Gibt es neue Hinweise, so wollen die Ermittler wieder aktiv werden. Für tot erklären kann Pascal letzten Endes nur die Staatsanwaltschaft, da dessen Eltern verstorben sind.

Fall Pascal: Weitere Infos

Wer sich weiter mit dem Fall befassen möchte, findet im Internet viel Hintergrund-Material. Eine ARD-Dokumentation namens „Die großen Kriminalfälle: Ein Kind verschwindet - Der Fall Pascal" dröselt das Verschwinden und den Prozess nochmal auf. Sie ist unter anderem auf YouTube zu finden. Eine Facebook-Seite namens „Pascal Zimmer - Gegen das Vergessen" erinnert an den Jungen.

Außerdem sind zwei Bücher erschienen: Zum einen von „Spiegel"-Reporterin Gisela Friedrichsen („Im Zweifel gegen die Angeklagten: Der Fall Pascal – Geschichte eines Skandals") und von Journalist Dieter Gräbner („Pascal: Anatomie eines ungeklärten Falles").

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Bis heute ist das Schicksal von Pascal Zimmer aus Saarbrücken-Burbach ungeklärt. Foto: dpa-Bildfunk.

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Spendenaktion für Tafeln im Saarland sucht noch weitere Unterstützer

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Aktuell läuft die Spendenaktion "Wir spenden für die Tafeln im Saarland". Symbolfoto: Markus Scholz/dpa-Bildfunk

Am Montag läutete die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann zusammen mit zahlreichen Sponsoren die Spendenaktion "Wir spenden für die Tafeln im Saarland" mit einem Besuch bei der Lebacher Tafel ein. In der Vorweihnachtszeit werden insgesamt 15 saarländische Tafeln mit Sach- und Geldspenden beschenkt.

Diese saarländischen Unternehmen zeigen Verantwortung

Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen saarländischen Unternehmen. So steuert die "Globus Handels GmbH" im Rahmen der Weihnachtsaktion 1.500 Kilo-Säcke Clementinen sowie 750 Päckchen Weihnachtsgebäck bei. Auch der Fleischwarenhersteller "Schwamm" wird den Tafeln aus seinem Sortiment spenden. Unter den weiteren Sponsoren befinden sich "Ludwig Schokolade", "Dr. Theiss Naturwaren", die "Wochenblatt Verlagsgesellschaft", "Gillen - der Bäcker" sowie die "Saarbrücker Zeitung".

Weitere Unterstützer werden gesucht

Sozialministerin Bachmann appelliert an alle saarländischen Unternehmen, sich an der Spendenaktion "Wir spenden für die Tafeln im Saarland" mit Geld- oder Sachspenden zu beteiligen: "Wir alle tragen Verantwortung, auch für unsere Mitmenschen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch an diejenigen denken und unterstützen, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Wir rufen daher die saarländische Bevölkerung auf, die Tafeln in ihrer Region mit Sach- oder Geldspenden zu unterstützen."

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

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Zoo von Amnéville wollte Eisbär auf Müllhalde entsorgen

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Der Zoo hat versucht, einen Eisbären auf einer Mülldeponie zu entsorgen. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Der Zoo von Amnéville/Frankreich hat im vergangenen Jahr versucht, einen toten Eisbären auf einer Mülldeponie zu entsorgen. Das berichtet der Radiosender "France bleu".

Eigentlich werden auf der Halde in Aboncourt Haushaltsabfälle entsorgt. Der Betreiber der Deponie bestätigte, dass der Zoo den Kadaver von Eisbär Olaf dort entsorgen wollte. Er war Ende Juli 2018 im Alter von 31 Jahren gestorben. Friedlich, berichtet ein Zoo-Angestellter. Die Deponie soll laut "France bleu" die Entsorgung abgelehnt haben.

Der Chef-Tierarzt äußerte sich jetzt zu den Vorwürfen. Der Transport nach Aboncourt sei ein Fehler gewesen. Eisbär Olaf sei letztendlich zu einer Tierkörper-Beseitigungsanstalt gebracht worden. Das haben auch die Behörden bestätigt.

"France bleu" hatte in der vergangenen Woche bereits über mögliche Tierquälerei, schwarze Listen und finanzielle Unzulänglichkeiten des Zoos von Amnéville berichtet.

Verwendete Quellen:
- France bleu
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Aktuelle Umfrage: Wähler strafen Saar-Groko ab - Grüne im Aufwind

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Die Große Koalition unter Führung von Anke Rehlinger (SPD) (links) und Tobias Hans (CDU) ist in einer aktuellen Umfrage abgestraft worden. Foto: BeckerBredel

In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Insa" haben die Wähler die Große Koalition im Saarland abgestraft. Die CDU verliert hier im Vergleich zur Landtagswahl 2017 fünf Prozentpunkte und kommt auf 36 Prozent. Die SPD liegt laut Umfrage bei 24 Prozent (-6).

Die Grüne fährt deutliche Gewinne ein und landet bei 15 Prozent (+11). Die Linke verliert knapp zwei Prozentpunkte und steht bei 11 Prozent, die AfD hat leichte Zuwächse (ein Prozentpunkt) und ist aktuell im Saarland bei sieben Prozent. Die FDP gewinnt rund einen Prozentpunkt und landet bei vier Prozent.

Wäre am Sonntag Landtagswahl im Saarland, so gäbe es Mehrheiten für schwarz-rot, schwarz-grün und rot-grün-rot. "Die Grünen werden auch im Saarland wichtig", so "Insa"-Chef Hermann Binkert laut "Bild".

1.000 Menschen wurden für die Umfrage im Auftrag von "Bild" zwischen dem 19. November und dem 2. Dezember befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten.

Verwendete Quellen:
- Bild

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Barbara Meyer-Gluche ist die neue Bürgermeisterin von Saarbrücken

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Barbara Meyer-Gluche (Grüne) ist neue Bürgermeisterin von Saarbrücken. OB Uwe Conradt (CDU) hat schon gratuliert. Foto: BeckerBredel

Die Kandidatin der Jamaika-Koalition, Barbara Meyer-Gluche, wurde mit 36 Stimmen aus dem Stadtrat zur neuen Bürgermeisterin von Saarbrücken gewählt. Sie galt als Favoritin für die Position. Die Konkurrentin der SPD, Christine Jung erhielt 22 Stimmen. 

Meyer-Gluche ist Fraktionsvorsitzende der Grünen und bislang Referentin im Finanzministerium. Künftig wird sie neben dem Bürgermeisterposten auch die Stelle als Dezernentin für Finanzen und Nachhaltigkeit übernehmen. Die gebürtige Saarländerin verließ das Bundesland für ihr Volkswirtschafts- und Politikstudium in München, kehrte vor acht Jahren zurück und ist seither bei den Grünen der Stadt Saarbrücken aktiv.

Bei der Wahl um das Oberbürgermeisteramt ging Meyer-Gluche im Mai ins Rennen, schaffte es aber nicht mit Uwe Conradt (CDU) und Charlotte Britz (SPD) in die Stichwahl. In einem Interview haben wir die neue Bürgermeisterin damals vorgestellt: Interview mit OB-Kandidatin Barbara Meyer-Gluche (Die Grünen)

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• eigene Artikel

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Brand mehrerer Papier-Container in St. Ingbert-Oberwürzbach

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In St. Ingbert-Oberwürzbach musste die Feuerwehr zu dem Brand mehrerer Papier-Container ausrücken. Foto: Christian Weber/Feuerwehr Oberwürzbach

Am Dienstag kam es gegen 18.45 Uhr zu dem Brand mehrerer Papiercontainer in der Reichenbrunner Straße in St. Ingbert-Oberwürzbach. Durch das schnelle und fähige Handeln der Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die beiden Papiercontainer fielen dem Feuer allerdings zum Opfer.

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Die Papier-Container fielen dem Brand zum Opfer. Foto: Christian Weber/Feuerwehr Oberwürzbach

Zeugen haben den Täter gesehen

Zeugenaussagen zufolge habe eine männliche Person die Container in Brand gesetzt und sei anschließend mit einem bislang unbekannten Fahrzeug geflüchtet. Der Mann sei etwa 1,80 Meter groß, schlank und habe dunkle Kleidung getragen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung durch Feuer eingeleitet. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion St. Ingbert unter der Telefonnummer (06894)1090.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei St. Ingbert vom 11.12.19
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert vom 11.12.19

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Täter griffen rücklings an: Raub auf 54-Jährigen in Friedrichsthal

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Unbekannte haben einen 54-Jährigen in Friedrichsthal ausgeraubt. Symbolfoto: Fotolia

Der 54-Jährige aus Friedrichsthal war am heutigen Mittwochmorgen gegen 5:05 Uhr auf dem Weg zur Arbeit im Bereich des Fußgängerpfads zur Straße "Untere Hofwiesen".

Täter griffen von hinten an

Er befand sich in der Nähe des Wasgau Marktes als er von zwei Unbekannten von hinten angegriffen wurde. Die beiden Männer brachten den Fußgänger zu Boden und durchsuchten seinen Rucksack nach Bargeld. Dabei konnten sie einen kleineren Geldbetrag erbeuten. Daraufhin verließen sie zu Fuß fluchtartig den Tatort. 

Mann aus Friedrichsthal verletzt

Der 54-Jährige wurde an Armen und Beinen verletzt und musste sich zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus begeben. Die Polizei sucht nur nach Zeugen des Vorfalls. Wer sachdienliche Hinweise zu den Tätern machen kann, soll sich an die Polizeiinspektion Sulzbach unter der Telefonnummer (06897) 933 262 wenden. 

Verwendete Quellen:
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach vom 11. Dezember

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24-Jähriger bei Unfall in Neunkirchen in Auto eingeklemmt

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Der Unfallfahrer krachte in einen Baum und wurde in seinem Auto eingeklemmt. Symbolfoto: Polizei Herford

Der 24-Jährige aus Schiffweiler war auf der B41 in Richtung Ottweiler unterwegs, als er aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam. 

Er kollidierte mit einem Baum und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die freiwillige Feuerwehr befreite ihn aus seinem Fahrzeug. Der junge Mann wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Er war an Beinen und Brust schwer verletzt worden.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen vom 11. Dezember 2019

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