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Rabenschwarzer Tag: Gusswerke Saarbrücken entlassen alle Mitarbeiter

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Halberg Guss entlässt alle Mitarbeiter. Archivfoto: BeckerBredel

Alle Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken werden entlassen

Erst vor wenigen Wochen gaben die Gusswerke Saarbrücken bekannt, dass Hunderte Mitarbeiter freigestellt werden: "600 Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken verlieren ihren Job".

Am heutigen Mittag kam dann die absolute Hiobsbotschaft: Sämtliche Mitarbeiter von Halberg Guss werden entlassen. So sollen alle Beschäftigten ihre Kündigungen noch vor Jahresende erhalten. Damit fallen auch die letzten rund 450 verbliebenen Arbeitsplätze weg, um die lange Zeit gebangt wurde.

Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert

Die Belegschaft der Gusswerke wurden über die Entlassungen am heutigen Freitagmittag von Insolvenzverwalter Franz Abel im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert.

Die Gusswerke Saarbrücken sollen aufgrund ihrer Insolvenz spätestens bis zum 31. März 2020 schließen.

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Krankenhäuser im Saarland sollen mit 33,4 Millionen Euro ausgebaut werden

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Unter anderem sollen am DRK Krankenhaus in Saarlouis Baumaßnahmen durch Investitionen gefördert werden. Archivfoto: BeckerBredel

Die Pläne für die saarländischen Krankenhäuser wurden am gestrigen Mittwoch von Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling vorgestellt. Insgesamt sollen 308 Millionen Euro bis 2025 in die saarländischen Krankenhäuser investiert werden. 33,4 Millionen fließen in konkrete Maßnahmen an sieben Krankenhäusern. 

Vier Millionen Euro mehr im Jahr

Von den Krankenhausträgern wurden insgesamt 70 Anträge für Bauarbeiten gestellt. Kostenpunkt: 477 Millionen Euro. „Uns allen ist bewusst, dass die bereitgestellten Mittel nicht ausreichen werden, um den Investitionsstau zu beseitigen. Die Investitionsmittel werden von 28,5 auf 32,5 Millionen Euro jährlich erhöht. Das trägt dazu bei, dass die Krankenhäuser eigenständig arbeiten können und langfristig überlebensfähig sind“, sagte Ministerin Bachmann.

Vor allem Brand- und Katastrophenschutz sind wichtig

Die Projekte betreffen nicht nur Sanierungen, sondern sollen vor allem die Versorgungsstrukturen verbessern. Besonders wichtig seien laut Bachmann die Brandschutzmaßnahmen und der Katastrophenschutz im Caritas Klinikum Saarbrücken, im Diakonie Klinikum Neunkirchen und im DRK-Krankenhaus Saarlouis. 

Die Maßnahmen an den Krankenhäusern im Saarland

Klinikum Saarbrücken:

• Neubau einer organisatorisch der Zentralen Notaufnahme (ZNA) zugeordneten Beobachtungsstation
• Erweiterung der Zentralen Notaufnahme um einen Schockraum mit CT-Ausstattung

Caritas Klinikum Saarbrücken:

• Errichtung einer Zentralen Notaufnahme mit Notfallröntgen
• Ausbau der Brandmeldeanlage

Kreiskrankenhaus St. Ingbert:

• Umbau Geriatrie und physikalische Therapie

SHG Kliniken Sonnenberg:

• Verlagerung und Zentralisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Sonnenberg

Knappschaftskrankenhaus Püttlingen:

• Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) inklusive Brandschutz

Diakonie Klinikum Neunkirchen:

Brandschutzmaßnahmen

Krankenhaus Saarlouis vom DRK:

• Neustrukturierung der Interdisziplinären Notaufnahme (INA)
• Schaffung eines neuen OP Saales
Katastrophen- und Brandschutzmaßnahmen

„Wir müssen alles dafür tun, unsere stationäre Versorgung an die aktuellen medizinischen Anforderungen anzupassen und die bereits anerkannt gute Qualität der saarländischen Kliniken noch weiter zu verbessern“, erklärte Ministerin Bachmann abschließend.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 11. Dezember 2019

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Hilft LSD beim Bitcoin-Trading?

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Von den "Rosenheim Cops" bis zur "Küchenschlacht" - ARD & ZDF senden ziemlich viel Unfug. Daher stellt sich die Frage: Brauchen sie dafür wirklich ZWEI Kanäle?

Außerdem:
Wenn Ihr bei Bitcoin & GameStop einfach nicht mehr durchblickt, dann versucht es mit mal mit LSD. Denn anscheinend kann das helfen.

Und im heutigen Lesetipp:
Angela Merkel gilt als geborene Krisen-Managerin. Aber stimmt das überhaupt? Wir haben einen kritischen Kommentar gefunden, der dieses Mantra poinitiert in Frage stellt.

 

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Tägliches Update erwünscht?
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Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

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Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

NEWS

 

Eine Fusion von ARD & ZDF?

Das will die Unions-Mittelstandsvereinigung.
Ist aber ein schwieriges Thema: Die Öffis gelten als eine der "Lehren aus dem Untergang der Weimarer Republik" und sollen uns vor künftigen Diktaturen bewahren.

Passenderweise ...
... will die AFD die Sender am liebsten gleich abschaffen

Unsere MEINUNG:
Die Öffis sorgen mit ca. 9 Milliarden (pro Jahr!) für "die beste Medienlandschaft der Welt". Und Ihr lest trotzdem lieber die fruehstart-News? Finde den Fehler!

Spaß beiseite:
AFD hin oder her - ARD & Co. produzieren massenhaft Schmu. Das kann niemand leugnen. Denn es steht schwarz auf weiß in jeder Programmzeitschrift. Und für das, was sie eigentlich ganz gut machen, unterhalten sie Doppel- und Dreifachstrukturen (u.a. 74 (!) Radioprogramme ...).  

Die "Lehre aus Weimar" ...
... kann aber nicht lauten, dass wir untergehen, sobald wir aufhören "Sturm der Liebe" oder "Eisenbahnromantik" zu produzieren. 

Daher:
Lest Euch die Fusions-Vorschläge einfach selber kurz durch. Und sagt mir ggf., welcher davon nicht zu 100% vernünftig klingt. Ich würde nämlich alle unterschreiben!

 

 

WIRTSCHAFT

 

Ist die Börse auf LSD?

Das Internet ...
... musste gestern ohne Deckblatt auskommen: Reddit, die (selbsternannte) "front page of the internet", war eine Zeit lang down.

Interessanterweise ...
... ging gleichzeitig auch die gute alte GameStop-Aktie (mal wieder) durch die Decke. Ein Anstieg von mehr als 100% an einem Tag sorgte dafür, dass der Handel mit der Aktie mehrmals ausgesetzt wurde. 

Hängt das zusammen?
Denn wir erinnern uns: Das letzte Mal wurde der GameStop-Kurs von einem Subreddit namens r/wallstreetbets getrieben.

Charly Munger wird das alles zu bunt.
Die 97-Jährige Investment-Legende ist über die neuesten Börsen-Entwicklungen überhaupt nicht amused. Er gibt Robinhood die Schuld für die Achterbahnfahrten vieler Aktienkurse: Die Plattform sei darauf ausgelegt, möglichst viele Menschen in einen wilden Zockerwahn zu versetzten.

In diesem Zusammenhang ...
... sieht er auch die irrsinnige Rallye von Tesla im letzten Jahr (plus ca. 800%). Und den Run auf Bitcoins.

Und diese "Wahn-Theorie" wurde sogleich bestätigt.
Der Mann, der Elon Musks großes Bitcoin-Invest vorhersagte, hat nun etwas sehr erhellendes gestanden: Er arbeitet gar nicht bei Tesla - und hat auch keine Insider-Informationen. Stattdessen hatte er einfach LSD konsumiert ...

 

GEWINNER DES TAGES:

 

 

Künstliches Fleisch. Denn "Burger ohne Kuh" geht bekanntlich schon länger. Neuerdings ist aber auch "huhnfreies Brathendl" möglich.

Gig Worker. Denn für sie braucht es ganz neue Ansätze. Und die will die EU nun finden

Elon Musk. Denn sein Starlink-Programm könnte die Telekommunikations-Branche aufrollen

Roblox. Denn für die Gen-Z ist es weit mehr als nur ein Game.

Valencia. Denn anscheinend lebt es sich nirgendwo besser als dort.

 

READ THIS TODAY:

 

Haben wir uns Mutti zu schön geredet?

Zwischen Brexit & Trump ...
... schien die Welt den Verstand zu verlieren.

Die GANZE Welt?
Nein. Ein von unaufgeregten Germanen bevölkertes Land blieb von der globalen Massenhysterie weitestgehend verschont. 

Wie kams?
Mutti hat stoisch dafür gesorgt, dass die hiesige Politik angenehm langweilig blieb.

"Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen".
Helmut Schmidt hat das gesagt. Und Mutti hat es gelebt. Oder erinnert ihr Euch an ambitionierte Merkel-Projekte? Das mit den Elektro-Autos vielleicht. Aber davon redet schon sehr lange Keiner mehr. Genauso wenig, wie von der "Klima-Kanzlerin". Und aus "Wir schaffen das!" wurde eigentlich auch eher ein "wir mogeln uns da mit irgendwelchen Abkommen irgendwie durch". Von Verhandlung zu Verhandlung, von Kompromiss zu Kompromiss. Aussitzen. Bloß keinen Staub aufwirbeln.

Diese Strategie hat aber auch Nachteile.
Und die hat Sascha Lobo nun gnadenlos aufgezählt.

WERDET PATRONS!

 

Denn Ihr werdet sehen, wie toll das ist ;)

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Fragen?
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Leider zu spät für Weihnachten: Erscheinungstermin von Monopoly-Saar verschoben

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Die Saarland-Edition von Monopoly erscheint erst im März 2020 - kurz vor Ostern. Foto: Polar 1

Die saarländische Monopoly-Edition wird erst kurz vor Ostern auf dem Markt erscheinen. Statt wie angekündigt im Dezember, gibt es das Spiel erst im März„Aus produktionstechnischen Gründen ist es leider nicht möglich, dass das Spiel noch vor Weihnachten geliefert werden kann“ so Florian Freitag von der Zwickauer Agentur polar|1, die das Spiel in Kooperation mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves entwickelt.

3.500 Vorbestellungen verzögern sich

Die etwa 3.500 Vorbestellungen müssen bis dahin leider warten. Um an Weihnachten nicht mit leeren Händen dastehen zu müssen, bieten die Spielehersteller über ihre Homepage einen Gutschein für das Monopoly Saarland an. Der kann dann im Onlineshop eingelöst werden. Auch Vorbestellungen werden weiter über die Seite angenommen. 

22 saarländische Orte auf dem Spielbrett

In der saarländischen Version werden statt der "Schlossallee" und der "Parkstraße" etwa die Saarschleife, die Völklinger Hütte oder der Bostalsee auf dem Spielbrett zu finden sein. Insgesamt 22 Orte im Saarland wurden in einem Voting von den Saarländern bestimmt. Auch die Vorschläge für Orte, Sehenswürdigkeiten und Texte für Spielfeld und Verpackung wurden aus der Bevölkerung gesammelt. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von polar|1

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Saarländer leiden überdurchschnittlich häufig an Schlafstörungen

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In fast allen Landkreisen leiden Beschäftigte überdurchschnittlich oft an Schlafproblemen. Symbolfoto: obs/IKEA Deutschland/Inter IKEA Systems B.V. 2019

Im Saarland leiden 4,26 Prozent der arbeitenden Bevölkerung an Schlafstörungen. Während deutschlandweit zwischen 2015 und 2017 etwa bei 3,82 Prozent der Beschäftigten Probleme diagnostiziert wurden, übersteigt die Quote in vielen saarländischen Landkreisen die Vier-Prozent-Marke

Vor allem Neunkircher leiden an Schlafproblemen

Vor allem Menschen, die im Landkreis Neunkirchen wohnen, sind betroffen. Etwa 4,5 Prozent der Beschäftigten haben hier Schwierigkeiten wie Ein- und Durchschlafstörungen, Albträume und Nachtangst. Damit liegt Neunkirchen auf dem traurigen ersten Platz. 

Nur Saarlouis liegt über dem Bundesdurchschnitt

Es folgen der Saarpfalz-Kreis mit 4,47 Prozent, Saarbrücken mit 4,31 Prozent und Merzig-Wadern mit 4,09 Prozent. St. Wendel liegt mit 3,85 Prozent zwar unter der Vier-Prozent-Marke, allerdings immer noch über dem Bundesdurchschnitt. Der einzige Landkreis, in dem weniger Menschen an Schlafproblemen leiden als im Rest von Deutschland ist Saarlouis. Hier wurden nur bei etwa 3,74 Prozent der Beschäftigten entsprechende Störungen diagnostiziert. 

Die Dunkelziffer ist wohl noch höher

Die Zahlen stammen aus einer Auswertung für den Gesundheitsreport der BARMER. Die Krankenkasse wertete dafür die Daten von rund 52.000 Versicherten mit Wohnsitz im Saarland anonymisiert aus. Die Regionalgeschäftsführer der BARMER im Saarland meinen: „Die Dunkelziffer bei Schlafstörungen liegt höher. Patienten sprechen Schlafstörungen beim Arztbesuch oft nicht an, wenn sie nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen führen oder andere gesundheitliche Probleme wesentlicher erscheinen." 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilungen der BARMER Versicherung

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81-Jährige fährt bei Rot über Ampel: Zwei Personen bei Unfall in Homburg verletzt

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In Homburg kam es zu einem Unfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Grund für den Unfall: eine 81-Jährige fuhr einfach über eine rote Ampel. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Unfall in Homburg: 81-Jährige überfährt rote Ampel

Gegen etwa 16.00 Uhr kam es am gestrigen Donnerstag zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bexbacher Straße/Richard-Wagner-Straße in Homburg. Zu dem Unfall kam es laut Angaben der Polizei, weil eine 81-jährige Autofahrerin aus unbekannten Gründen die zu diesem Zeitpunkt für sie geltende rote Ampel einfach überfuhr, als sie mit ihrem Fahrzeug auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Bexbach unterwegs war.

Ungebremster Crash an Kreuzung

Eine 32-jährige Autofahrerin war zeitgleich auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Homburg unterwegs und wollte bei Grünlicht an der Kreuzung in die Richard-Wagner-Straße abbiegen. Da die 32-Jährige nicht damit rechnen konnte, dass die 81-jährige Fahrerin einfach bei Rot über die Ampel fährt, konnte sie nicht mehr reagieren, sodass beide Fahrzeuge ungebremst ineinander krachten.

Beide Frauen verletzt

Die zwei Fahrerinnen wurden durch den heftigen Zusammenprall verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten durch die Kollision einen wirtschaftlichen Totalschaden. Im Bereich der Unfallstelle kam es während der Unfallaufnahme zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Verkehrsunfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg unter der Telefonnummer (06841) 1060 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg, 13.12.19

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Jeder sechste Saarländer lebt in Armut

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Mit einer Armutsquote von 16 Prozent liegt das Saarland knapp über dem Bundesdurchschnitt. Symbolfoto: Stephanie Pilick/dpa-Bildfunk

Die Quote beträgt im Saarland laut des Sozialverbandes 16 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als jeder sechste Saarländer in Armut lebt. "Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab", heißt es in dem Bericht.

Regionale Unterschiede in der Armutsquote

In 35 von 95 Regionen ist die Armut laut Bericht zwischen 2008 und 2018 gesunken, darunter sind vor allem ostdeutsche Regionen. In gut einem Viertel aller Regionen ist die Armut im gleichen Zeitraum um mehr als 20 Prozent gestiegen. Den "wohlhabenden" Ländern Bayern und Baden-Württemberg mit einer Armutsquote von zusammen 11,8 Prozent, stünden Nordrhein-Westfalen und der Osten mit rund 18 Prozent gegenüber. Dazwischen lägen die weiteren Regionen Westdeutschlands mit einer Armutsquote von zusammen knapp 16 Prozent.

So wird die Quote berechnet

Armut wird in Deutschland über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Für die Armutsquote wurden dem Bericht des Paritätischen zufolge alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen diese Grenze unterschreitet. Basis waren unter anderem bereits veröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamts.

Erhöhung des Mindestlohns überfällig

Die Ergebnisse zeigen nach Ansicht des Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid, "dass eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns überfällig ist und die Grundrente ein erster richtiger Schritt gegen die steigende Altersarmut werden kann".

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Schwerer Pedelec-Unfall in Weiskirchen: 58-Jähriger bleibt bewusstlos liegen

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Bei seinem Sturz zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Symbolfoto: Polizei Olpe

Schwerer Unfall in Weiskirchen-Thailen

Am heutigen Freitag ereignete sich gegen etwa 05:05 Uhr ein Unfall in der Hauptstraße in Weiskirchen-Thailen, bei dem ein 58-jähriger Mann mit seinem Pedelec schwer stürzte. Warum es zu dem Sturz gekommen ist, ist bislang noch ungeklärt. Der 58-Jährige zog sich laut Angaben der Polizei schwere Verletzungen zu und blieb bewusstlos auf der Fahrbahn liegen.

Ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer fand den am Boden liegenden Verletzten und  meldete den Vorfall umgehend der Polizei Wadern.

Bewusstloser Mann in Klinik gebracht

Bei der Unfallaufnahme war der gestürzte Radfahrer laut Angaben der Polizei weiterhin nicht bei Bewusstsein. Er wurde mit dem Rettungswagen in die Winterbergklinik in Saarbrücken gebracht. An der Unfallstelle konnten bis dato weder Unfallzeugen, noch Unfallspuren festgestellt werden, sodass aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob es sich um einen Sturz oder doch um einen Verkehrsunfall handelt.

Die Polizeiinspektion Nordsaarland (Telefon: 06871-90010) bittet um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 13.12.19

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Es stürmt und schneit

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Vor allem am Freitag, den 13. Dezember wird es im Saarland ungemütlich. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk

Sturmböen und Schnee am Freitag

Am Freitag ist im Saarland mit Sturmböen von bis zu 80 Kilometer pro Stunde zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitagmorgen mit. Dabei könne es bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen geben. Im Bergland kann es laut DWD bis zum Mittag zwei bis sechs Zentimeter hoch schneien. In höheren Lagen sei sogar mit bis zu 10 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Der DWD warnt vor Glättegefahr.

Das Wochenende wird trüb, nass und stürmisch

Am Samstag wird es stark bewölkt und regnerisch. Bei Höchsttemperatur zwischen 6 und 9 Grad, in Hochlagen um 3 Grad, könne es im Bergland auch Schneeregen geben. In exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich.

Auch am Sonntag bleibt es laut DWD bei Höchsttemperaturen von 8 bis 11 Grad, im Bergland um 6 Grad, bewölkt. Der Wind lasse dann deutlich nach.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Gefahrengut-Laster umgekippt: A62 für mehrere Stunden vollgesperrt

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Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse kippte der Lkw auf der L62 um. Foto: Dirk Schäfer

Die Feuerwehren der Gemeinde Freisen und aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld wurden gegen 9:51 Uhr alarmiert und rückten zur Unfallstelle kurz hinter dem Rastplatz Karlswald aus. Nach ersten Informationen sei es zu auslaufenden Betriebsmittel von etwa 1.000 Liter Umfang gekommen.

Laster im Straßengraben umgekippt

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass ein Gefahrgut-Sattelzug bei winterlichen Straßenverhältnissen rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben umgekippt war. Die Unfallursache jedoch noch unklar. Dank des Hanges wurde ein vollständiges Umstürzen verhindert. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Laster befreien. 

Keine Gefahrenstoffe ausgelaufen

Der Transporter war beladen mit Harnstofflösung (AdBlue). Die Feuerwehren konnten bei einer ersten Erkundung jedoch keine auslaufenden Flüssigkeiten feststellen - weder im Treibstofftank, noch im Transporttank, der laut Lkw-Fahrer noch mehrere tausend Liter des Stoffes enthält. 

Vollsperrung der A62 in Richtung Kaiserslautern

Die A62 war im Unfallbereich zunächst nur einspurig befahrbar. Wegen der Bergung des Lkws kam es jedoch für mehrere Stunden zu einer Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Kaiserslautern

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Die Maßnahmen dauern jedoch noch an. Die widrigen Wetterverhältnisse stellten bei der Anfahrt eine Herausforderung dar. Etwa 50 Helfer der Wehren der Gemeinden Freisen und Birkenfeld, Rettungswagen und das Landesamt für Straßenwesen sowie ein Bergeunternehmen sind und waren im Einsatz. 

Verwendete Quellen:
• Einsatzticker der Feuerwehren Landkreis St. Wendel/Dirk Schäfer

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Fiese Telefonabzocke: "Bankmitarbeiter" betrügt 65-Jährige um 120.000 Euro

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Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat sich im Laufe mehrerer Telefonate die Kontozugangsdaten einer 65-jährigen Frau beschafft und 120 000 Euro von ihrem auf ein türkisches Konto überwiesen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die Frau aus Saarbrücken Ende Oktober mehrfach angerufen worden, weil ihr Online-Banking angeblich nicht sicher sei. Innerhalb von zwei Wochen überzeugten die Betrüger die Frau demnach von den Sicherheitslücken und erlangten schließlich die nötigen Daten, um frei über das Konto der Frau verfügen zu können. Sie führten acht einzelne Überweisung über je 15.000 Euro aus. Den Betrug bemerkte die 65-Jährige erst, als ihr ihre aktuellen Kontoauszüge zugeschickt wurden.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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