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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Einfahrt Saarbrücken-Güdingen Gefahr besteht nicht mehr (09:13)

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Rabenschwarzer Tag: Gusswerke Saarbrücken entlassen alle Mitarbeiter

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Halberg Guss entlässt alle Mitarbeiter. Archivfoto: BeckerBredel

Alle Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken werden entlassen

Erst vor wenigen Wochen gaben die Gusswerke Saarbrücken bekannt, dass Hunderte Mitarbeiter freigestellt werden: "600 Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken verlieren ihren Job".

Am heutigen Mittag kam dann die absolute Hiobsbotschaft: Sämtliche Mitarbeiter von Halberg Guss werden entlassen. So sollen alle Beschäftigten ihre Kündigungen noch vor Jahresende erhalten. Damit fallen auch die letzten rund 450 verbliebenen Arbeitsplätze weg, um die lange Zeit gebangt wurde.

Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert

Die Belegschaft der Gusswerke wurden über die Entlassungen am heutigen Freitagmittag von Insolvenzverwalter Franz Abel im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert.

Die Gusswerke Saarbrücken sollen aufgrund ihrer Insolvenz spätestens bis zum 31. März 2020 schließen.

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Krankenhäuser im Saarland sollen mit 33,4 Millionen Euro ausgebaut werden

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Unter anderem sollen am DRK Krankenhaus in Saarlouis Baumaßnahmen durch Investitionen gefördert werden. Archivfoto: BeckerBredel

Die Pläne für die saarländischen Krankenhäuser wurden am gestrigen Mittwoch von Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling vorgestellt. Insgesamt sollen 308 Millionen Euro bis 2025 in die saarländischen Krankenhäuser investiert werden. 33,4 Millionen fließen in konkrete Maßnahmen an sieben Krankenhäusern. 

Vier Millionen Euro mehr im Jahr

Von den Krankenhausträgern wurden insgesamt 70 Anträge für Bauarbeiten gestellt. Kostenpunkt: 477 Millionen Euro. „Uns allen ist bewusst, dass die bereitgestellten Mittel nicht ausreichen werden, um den Investitionsstau zu beseitigen. Die Investitionsmittel werden von 28,5 auf 32,5 Millionen Euro jährlich erhöht. Das trägt dazu bei, dass die Krankenhäuser eigenständig arbeiten können und langfristig überlebensfähig sind“, sagte Ministerin Bachmann.

Vor allem Brand- und Katastrophenschutz sind wichtig

Die Projekte betreffen nicht nur Sanierungen, sondern sollen vor allem die Versorgungsstrukturen verbessern. Besonders wichtig seien laut Bachmann die Brandschutzmaßnahmen und der Katastrophenschutz im Caritas Klinikum Saarbrücken, im Diakonie Klinikum Neunkirchen und im DRK-Krankenhaus Saarlouis. 

Die Maßnahmen an den Krankenhäusern im Saarland

Klinikum Saarbrücken:

• Neubau einer organisatorisch der Zentralen Notaufnahme (ZNA) zugeordneten Beobachtungsstation
• Erweiterung der Zentralen Notaufnahme um einen Schockraum mit CT-Ausstattung

Caritas Klinikum Saarbrücken:

• Errichtung einer Zentralen Notaufnahme mit Notfallröntgen
• Ausbau der Brandmeldeanlage

Kreiskrankenhaus St. Ingbert:

• Umbau Geriatrie und physikalische Therapie

SHG Kliniken Sonnenberg:

• Verlagerung und Zentralisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Sonnenberg

Knappschaftskrankenhaus Püttlingen:

• Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) inklusive Brandschutz

Diakonie Klinikum Neunkirchen:

Brandschutzmaßnahmen

Krankenhaus Saarlouis vom DRK:

• Neustrukturierung der Interdisziplinären Notaufnahme (INA)
• Schaffung eines neuen OP Saales
Katastrophen- und Brandschutzmaßnahmen

„Wir müssen alles dafür tun, unsere stationäre Versorgung an die aktuellen medizinischen Anforderungen anzupassen und die bereits anerkannt gute Qualität der saarländischen Kliniken noch weiter zu verbessern“, erklärte Ministerin Bachmann abschließend.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 11. Dezember 2019

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Reifen Blank in der Heusweiler Straße in Riegelsberg

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Foto: PR

Reifen Blank im Riegelsberger Gemeindeteil Walpershofen ist der Top-Spezialist, wenn es um Reifen geht. Die Experten weisen bereits jetzt auf den anstehenden Reifenwechsel für die Wintersaison hin. Frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, empfiehlt sich.

Der Sommer verabschiedet sich leise, die Temperaturen werden niedriger; da ist es eindeutig: Der Winter naht in großen Schritten. Damit kommt auch die Zeit der nassen und verschneiten Straßenverhältnisse – man sollte also nicht mehr allzu lange darauf warten, sein Auto mit Winterreifen zu bestücken. „Grundsätzlich ist in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben, ab welchem Datum Winterreifen aufzuziehen sind“, erklärt Sylvia Blank. Sie teilt sich mit ihrem Vater Werner die Geschäftsführung von Reifen Blank in Heusweiler-Walpershofen und weist darauf hin, dass der perfekte Zeitpunkt vor allem vom Wetter abhängig ist. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen müssen genutzt werden, wenn Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte vorherrschen.

Als Bezugspunkt kann man sich an die „7-Grad-Regel“ halten. Diese besagt, dass man die Reifen am besten dann wechselt, wenn die Temperatur konstant unter 7 Grad liegt. Das ist jedoch eher als Richtlinie zu sehen. Nichtsdestotrotz rät sie dazu, bei über längerer Zeit niedriger Temperatur die Reifen zu wechseln. Der Fachbetrieb nimmt für den Umstieg auf die Winterreifen gerne den passenden Wunschtermin entgegen – so entfallen lange Wartezeiten. Beachten sollte man, dass der Terminkalender von Reifen Blank im Oktober bereits gut gefüllt ist, eine rasche Vereinbarung ist also von Vorteil.

Bis zu 4000 Modelle aller namhaften Hersteller

Der Fachbetrieb, der seit 1963 in der Heusweiler Straße zu finden ist, hat alle gängigen Größen von allen namhaften Herstellern stets auf Lager. In der Hochsaison können Kunden so aus bis zu 4000 Modellen für Pkw, Lkw, Leicht-Lkw, Motorräder, Roller und AS-Reifen auswählen. Daneben können Alufelgen oder Kompletträder aufgezogen werden. Die bereits 1960 gegründete Firma montiert im Pkw- und Offroad-Bereich Reifen bis zu einer Größe von 28 Zoll und im AS-Bereich bis zu einer Größe von 52 Zoll. Aktuelle Angebote sind im Herbstprospekt einsehbar, den man online abrufen kann.

Werkstattleiter Walter Scherer erklärt eine weitere Dienstleistung von Reifen Blank: die Achsvermessung. „Dadurch wird der Reifen weniger verschlissen und das Fahrwerk optimal eingestellt“, so Scherer. Durch starke Belastung im täglichen Verkehr, beispielsweise durch Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Fahrbahnschäden, kann sich die Achsgeometrie verstellen. Das wirkt sich auf die Fahrsicherheit aus. Durch die 3D-Vermessung erkennen die Fachkräfte genau, wo Hand angelegt werden muss und bringen das Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes wieder sicher auf die Spur. Einseitig abgefahrene Reifen gehören somit der Vergangenheit an. Die Achsvermessung sollte auch bei Unfall-Fahrzeugen oder nach einer Tieferlegung durchgeführt werden.

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Foto: PR

Überragendes Know-how

Als Reifenfachhändler und Mitglied der Einkaufsgesellschaft freier Reifenfachhändler (EFR) hat sich das qualifizierte Fachpersonal von Reifen Blank in fast sechs Jahrzehnten ein überragendes Know-how und ein umfangreiches Serviceangebot erarbeitet. Dazu gehören neben dem großen Reifensortiment beispielsweise Reifenreparaturen, fachgerechte Einlagerung von Sommer- und Winterreifen sowie Reinigung und Aufbereitung von Felgen, etwa bei starker Verschmutzung durch Streusalz. Seit vielen Jahren betreut Reifen Blank viele namhafte Leasing- und Flottenfuhrparks, beispielsweise von Lease Plan, Deutsche Leasing, Athlon, Sixt, Mobility Concept und viele weitere mehr. Somit können Leasing- und Flottenkunden auf ein weitgehend einheitliches Serviceangebot zugreifen.

Ein weiteres Angebot von Reifen Blank ist das Auslesen und die Neuprogrammierung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS). Beim RDKS überwachen Sensoren den Druck der Reifen und melden einen auftretenden Druckabfall unverzüglich ins Cockpit. „Damit werden gefährliche Unfälle deutlich reduziert“, erklärt Sylvia Blank. Doch nicht nur das: durch die stetige Kontrolle und das rasche Beseitigen eines falschen Druckes werden auch der Kraftstoffverbrauch optimiert und unnötiger Verschleiß vermieden. PR/bo

Kontakt:

Reifen Blank
Heusweiler Straße 18
66292 Riegelsberg

Telefon (06806) 6674
E-Mail: info@reifen-blank.de
Internet: www.reifen-blank.de

Öffnungszeiten
Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr; samstags von 8 bis 12 Uhr

Aktion:

Meilen sammeln ist jetzt auch auf dem Asphalt möglich. Wer bei Reifen Blank Reifen von Michelin kauft, profitiert von der Partnerschaft des Reifenherstellers mit Miles & More. Einfach Reifen kaufen, Rechnung behalten und diese bei der Miles & More-App hochladen. Innerhalb von sechs Wochen werden die Meilen gutgeschrieben. Alle Infos und Vorteile auch unter miles-and-more.com/michelin. PR/bo

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Leider zu spät für Weihnachten: Erscheinungstermin von Monopoly-Saar verschoben

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Die Saarland-Edition von Monopoly erscheint erst im März 2020 - kurz vor Ostern. Foto: Polar 1

Die saarländische Monopoly-Edition wird erst kurz vor Ostern auf dem Markt erscheinen. Statt wie angekündigt im Dezember, gibt es das Spiel erst im März„Aus produktionstechnischen Gründen ist es leider nicht möglich, dass das Spiel noch vor Weihnachten geliefert werden kann“ so Florian Freitag von der Zwickauer Agentur polar|1, die das Spiel in Kooperation mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves entwickelt.

3.500 Vorbestellungen verzögern sich

Die etwa 3.500 Vorbestellungen müssen bis dahin leider warten. Um an Weihnachten nicht mit leeren Händen dastehen zu müssen, bieten die Spielehersteller über ihre Homepage einen Gutschein für das Monopoly Saarland an. Der kann dann im Onlineshop eingelöst werden. Auch Vorbestellungen werden weiter über die Seite angenommen. 

22 saarländische Orte auf dem Spielbrett

In der saarländischen Version werden statt der "Schlossallee" und der "Parkstraße" etwa die Saarschleife, die Völklinger Hütte oder der Bostalsee auf dem Spielbrett zu finden sein. Insgesamt 22 Orte im Saarland wurden in einem Voting von den Saarländern bestimmt. Auch die Vorschläge für Orte, Sehenswürdigkeiten und Texte für Spielfeld und Verpackung wurden aus der Bevölkerung gesammelt. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von polar|1

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Saarländer leiden überdurchschnittlich häufig an Schlafstörungen

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In fast allen Landkreisen leiden Beschäftigte überdurchschnittlich oft an Schlafproblemen. Symbolfoto: obs/IKEA Deutschland/Inter IKEA Systems B.V. 2019

Im Saarland leiden 4,26 Prozent der arbeitenden Bevölkerung an Schlafstörungen. Während deutschlandweit zwischen 2015 und 2017 etwa bei 3,82 Prozent der Beschäftigten Probleme diagnostiziert wurden, übersteigt die Quote in vielen saarländischen Landkreisen die Vier-Prozent-Marke

Vor allem Neunkircher leiden an Schlafproblemen

Vor allem Menschen, die im Landkreis Neunkirchen wohnen, sind betroffen. Etwa 4,5 Prozent der Beschäftigten haben hier Schwierigkeiten wie Ein- und Durchschlafstörungen, Albträume und Nachtangst. Damit liegt Neunkirchen auf dem traurigen ersten Platz. 

Nur Saarlouis liegt über dem Bundesdurchschnitt

Es folgen der Saarpfalz-Kreis mit 4,47 Prozent, Saarbrücken mit 4,31 Prozent und Merzig-Wadern mit 4,09 Prozent. St. Wendel liegt mit 3,85 Prozent zwar unter der Vier-Prozent-Marke, allerdings immer noch über dem Bundesdurchschnitt. Der einzige Landkreis, in dem weniger Menschen an Schlafproblemen leiden als im Rest von Deutschland ist Saarlouis. Hier wurden nur bei etwa 3,74 Prozent der Beschäftigten entsprechende Störungen diagnostiziert. 

Die Dunkelziffer ist wohl noch höher

Die Zahlen stammen aus einer Auswertung für den Gesundheitsreport der BARMER. Die Krankenkasse wertete dafür die Daten von rund 52.000 Versicherten mit Wohnsitz im Saarland anonymisiert aus. Die Regionalgeschäftsführer der BARMER im Saarland meinen: „Die Dunkelziffer bei Schlafstörungen liegt höher. Patienten sprechen Schlafstörungen beim Arztbesuch oft nicht an, wenn sie nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen führen oder andere gesundheitliche Probleme wesentlicher erscheinen." 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilungen der BARMER Versicherung

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81-Jährige fährt bei Rot über Ampel: Zwei Personen bei Unfall in Homburg verletzt

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In Homburg kam es zu einem Unfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Grund für den Unfall: eine 81-Jährige fuhr einfach über eine rote Ampel. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Unfall in Homburg: 81-Jährige überfährt rote Ampel

Gegen etwa 16.00 Uhr kam es am gestrigen Donnerstag zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bexbacher Straße/Richard-Wagner-Straße in Homburg. Zu dem Unfall kam es laut Angaben der Polizei, weil eine 81-jährige Autofahrerin aus unbekannten Gründen die zu diesem Zeitpunkt für sie geltende rote Ampel einfach überfuhr, als sie mit ihrem Fahrzeug auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Bexbach unterwegs war.

Ungebremster Crash an Kreuzung

Eine 32-jährige Autofahrerin war zeitgleich auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Homburg unterwegs und wollte bei Grünlicht an der Kreuzung in die Richard-Wagner-Straße abbiegen. Da die 32-Jährige nicht damit rechnen konnte, dass die 81-jährige Fahrerin einfach bei Rot über die Ampel fährt, konnte sie nicht mehr reagieren, sodass beide Fahrzeuge ungebremst ineinander krachten.

Beide Frauen verletzt

Die zwei Fahrerinnen wurden durch den heftigen Zusammenprall verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten durch die Kollision einen wirtschaftlichen Totalschaden. Im Bereich der Unfallstelle kam es während der Unfallaufnahme zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Verkehrsunfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg unter der Telefonnummer (06841) 1060 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg, 13.12.19

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Jeder sechste Saarländer lebt in Armut

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Mit einer Armutsquote von 16 Prozent liegt das Saarland knapp über dem Bundesdurchschnitt. Symbolfoto: Stephanie Pilick/dpa-Bildfunk

Die Quote beträgt im Saarland laut des Sozialverbandes 16 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als jeder sechste Saarländer in Armut lebt. "Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab", heißt es in dem Bericht.

Regionale Unterschiede in der Armutsquote

In 35 von 95 Regionen ist die Armut laut Bericht zwischen 2008 und 2018 gesunken, darunter sind vor allem ostdeutsche Regionen. In gut einem Viertel aller Regionen ist die Armut im gleichen Zeitraum um mehr als 20 Prozent gestiegen. Den "wohlhabenden" Ländern Bayern und Baden-Württemberg mit einer Armutsquote von zusammen 11,8 Prozent, stünden Nordrhein-Westfalen und der Osten mit rund 18 Prozent gegenüber. Dazwischen lägen die weiteren Regionen Westdeutschlands mit einer Armutsquote von zusammen knapp 16 Prozent.

So wird die Quote berechnet

Armut wird in Deutschland über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Für die Armutsquote wurden dem Bericht des Paritätischen zufolge alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen diese Grenze unterschreitet. Basis waren unter anderem bereits veröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamts.

Erhöhung des Mindestlohns überfällig

Die Ergebnisse zeigen nach Ansicht des Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid, "dass eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns überfällig ist und die Grundrente ein erster richtiger Schritt gegen die steigende Altersarmut werden kann".

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Schwerer Pedelec-Unfall in Weiskirchen: 58-Jähriger bleibt bewusstlos liegen

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Bei seinem Sturz zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Symbolfoto: Polizei Olpe

Schwerer Unfall in Weiskirchen-Thailen

Am heutigen Freitag ereignete sich gegen etwa 05:05 Uhr ein Unfall in der Hauptstraße in Weiskirchen-Thailen, bei dem ein 58-jähriger Mann mit seinem Pedelec schwer stürzte. Warum es zu dem Sturz gekommen ist, ist bislang noch ungeklärt. Der 58-Jährige zog sich laut Angaben der Polizei schwere Verletzungen zu und blieb bewusstlos auf der Fahrbahn liegen.

Ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer fand den am Boden liegenden Verletzten und  meldete den Vorfall umgehend der Polizei Wadern.

Bewusstloser Mann in Klinik gebracht

Bei der Unfallaufnahme war der gestürzte Radfahrer laut Angaben der Polizei weiterhin nicht bei Bewusstsein. Er wurde mit dem Rettungswagen in die Winterbergklinik in Saarbrücken gebracht. An der Unfallstelle konnten bis dato weder Unfallzeugen, noch Unfallspuren festgestellt werden, sodass aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob es sich um einen Sturz oder doch um einen Verkehrsunfall handelt.

Die Polizeiinspektion Nordsaarland (Telefon: 06871-90010) bittet um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 13.12.19

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Es stürmt und schneit

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Vor allem am Freitag, den 13. Dezember wird es im Saarland ungemütlich. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk

Sturmböen und Schnee am Freitag

Am Freitag ist im Saarland mit Sturmböen von bis zu 80 Kilometer pro Stunde zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitagmorgen mit. Dabei könne es bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen geben. Im Bergland kann es laut DWD bis zum Mittag zwei bis sechs Zentimeter hoch schneien. In höheren Lagen sei sogar mit bis zu 10 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Der DWD warnt vor Glättegefahr.

Das Wochenende wird trüb, nass und stürmisch

Am Samstag wird es stark bewölkt und regnerisch. Bei Höchsttemperatur zwischen 6 und 9 Grad, in Hochlagen um 3 Grad, könne es im Bergland auch Schneeregen geben. In exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich.

Auch am Sonntag bleibt es laut DWD bei Höchsttemperaturen von 8 bis 11 Grad, im Bergland um 6 Grad, bewölkt. Der Wind lasse dann deutlich nach.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Gefahrengut-Laster umgekippt: A62 für mehrere Stunden vollgesperrt

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Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse kippte der Lkw auf der L62 um. Foto: Dirk Schäfer

Die Feuerwehren der Gemeinde Freisen und aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld wurden gegen 9:51 Uhr alarmiert und rückten zur Unfallstelle kurz hinter dem Rastplatz Karlswald aus. Nach ersten Informationen sei es zu auslaufenden Betriebsmittel von etwa 1.000 Liter Umfang gekommen.

Laster im Straßengraben umgekippt

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass ein Gefahrgut-Sattelzug bei winterlichen Straßenverhältnissen rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben umgekippt war. Die Unfallursache jedoch noch unklar. Dank des Hanges wurde ein vollständiges Umstürzen verhindert. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Laster befreien. 

Keine Gefahrenstoffe ausgelaufen

Der Transporter war beladen mit Harnstofflösung (AdBlue). Die Feuerwehren konnten bei einer ersten Erkundung jedoch keine auslaufenden Flüssigkeiten feststellen - weder im Treibstofftank, noch im Transporttank, der laut Lkw-Fahrer noch mehrere tausend Liter des Stoffes enthält. 

Vollsperrung der A62 in Richtung Kaiserslautern

Die A62 war im Unfallbereich zunächst nur einspurig befahrbar. Wegen der Bergung des Lkws kam es jedoch für mehrere Stunden zu einer Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Kaiserslautern

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Die Maßnahmen dauern jedoch noch an. Die widrigen Wetterverhältnisse stellten bei der Anfahrt eine Herausforderung dar. Etwa 50 Helfer der Wehren der Gemeinden Freisen und Birkenfeld, Rettungswagen und das Landesamt für Straßenwesen sowie ein Bergeunternehmen sind und waren im Einsatz. 

Verwendete Quellen:
• Einsatzticker der Feuerwehren Landkreis St. Wendel/Dirk Schäfer

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Fiese Telefonabzocke: "Bankmitarbeiter" betrügt 65-Jährige um 120.000 Euro

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Der angebliche Bankmitarbeiter brachte in Telefonaten die Sicherheitsdaten der Frau in Erfahrung. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat sich im Laufe mehrerer Telefonate die Kontozugangsdaten einer 65-jährigen Frau beschafft und 120 000 Euro von ihrem auf ein türkisches Konto überwiesen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die Frau aus Saarbrücken Ende Oktober mehrfach angerufen worden, weil ihr Online-Banking angeblich nicht sicher sei. Innerhalb von zwei Wochen überzeugten die Betrüger die Frau demnach von den Sicherheitslücken und erlangten schließlich die nötigen Daten, um frei über das Konto der Frau verfügen zu können. Sie führten acht einzelne Überweisung über je 15.000 Euro aus. Den Betrug bemerkte die 65-Jährige erst, als ihr ihre aktuellen Kontoauszüge zugeschickt wurden.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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