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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis zwischen Wadgassen und Lisdorf Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (05:59)

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Rabenschwarzer Tag: Gusswerke Saarbrücken entlassen alle Mitarbeiter

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Halberg Guss entlässt alle Mitarbeiter. Archivfoto: BeckerBredel

Alle Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken werden entlassen

Erst vor wenigen Wochen gaben die Gusswerke Saarbrücken bekannt, dass Hunderte Mitarbeiter freigestellt werden: "600 Mitarbeiter der Gusswerke Saarbrücken verlieren ihren Job".

Am heutigen Mittag kam dann die absolute Hiobsbotschaft: Sämtliche Mitarbeiter von Halberg Guss werden entlassen. So sollen alle Beschäftigten ihre Kündigungen noch vor Jahresende erhalten. Damit fallen auch die letzten rund 450 verbliebenen Arbeitsplätze weg, um die lange Zeit gebangt wurde.

Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert

Die Belegschaft der Gusswerke wurden über die Entlassungen am heutigen Freitagmittag von Insolvenzverwalter Franz Abel im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert.

Die Gusswerke Saarbrücken sollen aufgrund ihrer Insolvenz spätestens bis zum 31. März 2020 schließen.

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Krankenhäuser im Saarland sollen mit 33,4 Millionen Euro ausgebaut werden

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Unter anderem sollen am DRK Krankenhaus in Saarlouis Baumaßnahmen durch Investitionen gefördert werden. Archivfoto: BeckerBredel

Die Pläne für die saarländischen Krankenhäuser wurden am gestrigen Mittwoch von Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling vorgestellt. Insgesamt sollen 308 Millionen Euro bis 2025 in die saarländischen Krankenhäuser investiert werden. 33,4 Millionen fließen in konkrete Maßnahmen an sieben Krankenhäusern. 

Vier Millionen Euro mehr im Jahr

Von den Krankenhausträgern wurden insgesamt 70 Anträge für Bauarbeiten gestellt. Kostenpunkt: 477 Millionen Euro. „Uns allen ist bewusst, dass die bereitgestellten Mittel nicht ausreichen werden, um den Investitionsstau zu beseitigen. Die Investitionsmittel werden von 28,5 auf 32,5 Millionen Euro jährlich erhöht. Das trägt dazu bei, dass die Krankenhäuser eigenständig arbeiten können und langfristig überlebensfähig sind“, sagte Ministerin Bachmann.

Vor allem Brand- und Katastrophenschutz sind wichtig

Die Projekte betreffen nicht nur Sanierungen, sondern sollen vor allem die Versorgungsstrukturen verbessern. Besonders wichtig seien laut Bachmann die Brandschutzmaßnahmen und der Katastrophenschutz im Caritas Klinikum Saarbrücken, im Diakonie Klinikum Neunkirchen und im DRK-Krankenhaus Saarlouis. 

Die Maßnahmen an den Krankenhäusern im Saarland

Klinikum Saarbrücken:

• Neubau einer organisatorisch der Zentralen Notaufnahme (ZNA) zugeordneten Beobachtungsstation
• Erweiterung der Zentralen Notaufnahme um einen Schockraum mit CT-Ausstattung

Caritas Klinikum Saarbrücken:

• Errichtung einer Zentralen Notaufnahme mit Notfallröntgen
• Ausbau der Brandmeldeanlage

Kreiskrankenhaus St. Ingbert:

• Umbau Geriatrie und physikalische Therapie

SHG Kliniken Sonnenberg:

• Verlagerung und Zentralisierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Sonnenberg

Knappschaftskrankenhaus Püttlingen:

• Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) inklusive Brandschutz

Diakonie Klinikum Neunkirchen:

Brandschutzmaßnahmen

Krankenhaus Saarlouis vom DRK:

• Neustrukturierung der Interdisziplinären Notaufnahme (INA)
• Schaffung eines neuen OP Saales
Katastrophen- und Brandschutzmaßnahmen

„Wir müssen alles dafür tun, unsere stationäre Versorgung an die aktuellen medizinischen Anforderungen anzupassen und die bereits anerkannt gute Qualität der saarländischen Kliniken noch weiter zu verbessern“, erklärte Ministerin Bachmann abschließend.

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 11. Dezember 2019

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

Wenn es Ihnen beiden gut geht, streben wir ein sogenanntes 24h-Rooming-In an. So können Sie nah bei Ihrem Baby sein – das fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind ab der ersten Stunde. Manche Paare möchten die Ankunft ihres Babys und die Dauer des Klinikaufenthaltes gemeinsam erleben und genießen. Hierfür ermöglichen wir, ein Familienzimmer. Sprechen Sie unser Personal auf der Mutter-Kind-Station gerne darauf an.

Direkt neben dem Kreißsaal befinden sich die Mutter-Kind-Station sowie unsere leistungsstarke Neonatologie. Alle Zimmer sind modernisiert und mit einer Wickeleinheit ausgestattet.

Für eine bestmögliche Versorgung Ihres Kindes arbeiten wir eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, des Klinikums Saarbrücken unter der Leitung von Professor Möller, zusammen. Damit ist auf unserer Neonatologie eine 24-stündige ärztliche Betreuung durch erfahrene Neonatologen gegeben, die bei Bedarf auch die Geburt selbst begleiten.

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Foto: Pixabay

Unsere Klinik erfüllt die strukturellen und qualitativen Voraussetzungen eines perinatalen Schwerpunktes. Wir versorgen Schwangere nach der 32. Schwangerschaftswoche (einschließlich Mehrlingsschwangerschaften) sowie nicht lebensbedrohlich erkrankte Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1500 Gramm. In der medizinischen Versorgung von Frühgeborenen unter 32 Wochen besteht eine enge Kooperation mit der neonatologischen Abteilung des Klinikums Saarbrücken.

Auch vor und nach der Geburt unterstützen wir Sie dabei, die neue Lebenssituation möglichst stressfrei genießen zu können. Neben Elterninformationsabenden und Geburtsvorbereitungskursen bieten wir Ihnen auch Säuglingspflegeseminare und Stillberatungen an.

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Foto: Pixabay

Informationsabende für werdende Eltern

Informationsabend für werdende Eltern (Klinik):
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende unser Team kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung beantworten unsere Hebammen, Ärzte aus Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Anästhesie sowie Kinderkrankenschwestern. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Informationsabend für werdende Eltern (Beleghebammen):
Jeden dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende die Beleghebammen kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung werden beantwortet. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Die genauen Termine finden Sie unter http://www.caritasklinikum.de/Aktuelles-Presse/Veranstaltungshinweise

Nach Absprache führen wir auch gesonderte Kreißsaal-Besichtigungen durch.

Caritasklinikum Saarbrücken

Angebote unserer Elternschule

In unserer Elternschule erhalten werdende Mütter und Väter Informationen rund um die Geburt und Betreuung ihres neugeborenen Kindes. Auch nach der Geburt stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nachfolgend finden Sie alle Kurse und Seminare, die Sie auf die Geburt vorbereiten und Ihnen die ersten Schritte im Alltag mit Ihrem Baby erleichtern:

Tapingsprechstunde
Taping kann gegen Schwangerschaftsbeschwerden, bei Muskelverspannungen, zur Stabilisation des Bewegungsapparates und zur Entlastung des Schwangerenbauches genutzt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Anmeldung zur Geburt
Sie haben sich für eine Entbindung in unserem Haus entschieden? Das freut uns. Vor der Geburt ist es sinnvoll, sich einmal in unserem Haus vorzustellen. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für die 35. Schwangerschaftswoche unter: (0681) 406-1370

Geburtsvorbereitungskurs
Ein Kind zur Welt zu bringen gehört zur elementarsten Erfahrung im Leben einer Frau und des werdenden Vaters. In unseren Geburtsvorbereitungskursen tauschen wir uns über den Geburtsverlauf und über die Zeit danach aus, üben Atemtechniken, machen Entspannungsübungen und vermitteln Ihnen Methoden zur Schmerzlinderung.

Geschwisterkurs
Geschwisterkinder tun sich oft schwer mit der Ankunft eines Babys, fühlen sich weniger beachtet und allein gelassen. Im Geschwisterkurs bereiten wir die Kinder auf die neue Familiensituation vor. Wir zeigen ihnen, wie sie auch mit negativen Empfindungen wie Eifersucht umgehen können. Wir möchten dem Kind das Gefühl vermitteln, nun etwas ganz Besonderes zu sein: ein Geschwisterkind! Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

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Foto: Pixabay

Säuglingspflegeseminar
In unserem Säuglingspflegeseminar möchten wir Sie optimal auf die Ankunft Ihres Babys vorbereiten. In diesem Kurs werden Eltern bereits vor der Geburt über Ernährung, Pflege und Entwicklung eines Neugeborenen eingehend informiert. Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Nachsorge
Auch nach der Geburt steht Ihnen und Ihrem Kind die Betreuung durch eine Hebamme zu. Kleine Anfangsschwierigkeiten sowie normale Alltagssituationen können so mit einer kompetenten Beraterin besprochen werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Rückbildungsgymnastik
Bestimmte Übungen unterstützen die Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers nach der Geburt. Wir trainieren dabei insbesondere die Muskulatur des Beckenbodens, damit die ursprüngliche Festigkeit wiedererlangt wird.

Stillberatung
Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby. Am Anfang ist das Stillen aber nicht immer ganz einfach. Auf unserer Mutter & Kind Station steht Ihnen regelmäßig eine speziell ausgebildete Stillberaterin zur Verfügung.

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Foto: Pixabay

Erste Hilfe am Baby
Dieser Kurs vermittelt Ihnen Grundkenntnisse bei der richtigen Versorgung Ihres Kindes im Notfall und richtet sich an Eltern, Großeltern und Interessierte. Dieses Seminar soll Ihnen helfen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten und akute Gefahren zu erkennen.  Anmeldung über den Kreißsaal: (0681) 406-1380

Babys in Bewegung
Babys erobern mit all ihren Sinnen die Welt. Mit diesem Kurs werden Babys ab dem 3. Monat in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt.  Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Kontakt Geburtshilfe

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Dr. Mustafa Deryal , Chefarzt

Dr. Mustafa Deryal 

Chefarzt

Ambulanz: (0681) 406-1370
geburtshilfliche Sprechstunde
Pränataldiagnostik und Therapie
Kreißsaal: (0681) 406-1380
Neonatologie: (0681) 406-1350
Mutter & Kind Station: (0681) 406-1310

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CaritasKlinikum Saarbrücken
St. Theresia
Rheinstraße 2
66113 Saarbrücken
Tel.: (0681) 406-0
info@caritasklinikum.de
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Leider zu spät für Weihnachten: Erscheinungstermin von Monopoly-Saar verschoben

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Die Saarland-Edition von Monopoly erscheint erst im März 2020 - kurz vor Ostern. Foto: Polar 1

Die saarländische Monopoly-Edition wird erst kurz vor Ostern auf dem Markt erscheinen. Statt wie angekündigt im Dezember, gibt es das Spiel erst im März„Aus produktionstechnischen Gründen ist es leider nicht möglich, dass das Spiel noch vor Weihnachten geliefert werden kann“ so Florian Freitag von der Zwickauer Agentur polar|1, die das Spiel in Kooperation mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves entwickelt.

3.500 Vorbestellungen verzögern sich

Die etwa 3.500 Vorbestellungen müssen bis dahin leider warten. Um an Weihnachten nicht mit leeren Händen dastehen zu müssen, bieten die Spielehersteller über ihre Homepage einen Gutschein für das Monopoly Saarland an. Der kann dann im Onlineshop eingelöst werden. Auch Vorbestellungen werden weiter über die Seite angenommen. 

22 saarländische Orte auf dem Spielbrett

In der saarländischen Version werden statt der "Schlossallee" und der "Parkstraße" etwa die Saarschleife, die Völklinger Hütte oder der Bostalsee auf dem Spielbrett zu finden sein. Insgesamt 22 Orte im Saarland wurden in einem Voting von den Saarländern bestimmt. Auch die Vorschläge für Orte, Sehenswürdigkeiten und Texte für Spielfeld und Verpackung wurden aus der Bevölkerung gesammelt. 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung von polar|1

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Saarländer leiden überdurchschnittlich häufig an Schlafstörungen

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In fast allen Landkreisen leiden Beschäftigte überdurchschnittlich oft an Schlafproblemen. Symbolfoto: obs/IKEA Deutschland/Inter IKEA Systems B.V. 2019

Im Saarland leiden 4,26 Prozent der arbeitenden Bevölkerung an Schlafstörungen. Während deutschlandweit zwischen 2015 und 2017 etwa bei 3,82 Prozent der Beschäftigten Probleme diagnostiziert wurden, übersteigt die Quote in vielen saarländischen Landkreisen die Vier-Prozent-Marke

Vor allem Neunkircher leiden an Schlafproblemen

Vor allem Menschen, die im Landkreis Neunkirchen wohnen, sind betroffen. Etwa 4,5 Prozent der Beschäftigten haben hier Schwierigkeiten wie Ein- und Durchschlafstörungen, Albträume und Nachtangst. Damit liegt Neunkirchen auf dem traurigen ersten Platz. 

Nur Saarlouis liegt über dem Bundesdurchschnitt

Es folgen der Saarpfalz-Kreis mit 4,47 Prozent, Saarbrücken mit 4,31 Prozent und Merzig-Wadern mit 4,09 Prozent. St. Wendel liegt mit 3,85 Prozent zwar unter der Vier-Prozent-Marke, allerdings immer noch über dem Bundesdurchschnitt. Der einzige Landkreis, in dem weniger Menschen an Schlafproblemen leiden als im Rest von Deutschland ist Saarlouis. Hier wurden nur bei etwa 3,74 Prozent der Beschäftigten entsprechende Störungen diagnostiziert. 

Die Dunkelziffer ist wohl noch höher

Die Zahlen stammen aus einer Auswertung für den Gesundheitsreport der BARMER. Die Krankenkasse wertete dafür die Daten von rund 52.000 Versicherten mit Wohnsitz im Saarland anonymisiert aus. Die Regionalgeschäftsführer der BARMER im Saarland meinen: „Die Dunkelziffer bei Schlafstörungen liegt höher. Patienten sprechen Schlafstörungen beim Arztbesuch oft nicht an, wenn sie nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen führen oder andere gesundheitliche Probleme wesentlicher erscheinen." 

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilungen der BARMER Versicherung

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81-Jährige fährt bei Rot über Ampel: Zwei Personen bei Unfall in Homburg verletzt

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In Homburg kam es zu einem Unfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Grund für den Unfall: eine 81-Jährige fuhr einfach über eine rote Ampel. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Unfall in Homburg: 81-Jährige überfährt rote Ampel

Gegen etwa 16.00 Uhr kam es am gestrigen Donnerstag zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bexbacher Straße/Richard-Wagner-Straße in Homburg. Zu dem Unfall kam es laut Angaben der Polizei, weil eine 81-jährige Autofahrerin aus unbekannten Gründen die zu diesem Zeitpunkt für sie geltende rote Ampel einfach überfuhr, als sie mit ihrem Fahrzeug auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Bexbach unterwegs war.

Ungebremster Crash an Kreuzung

Eine 32-jährige Autofahrerin war zeitgleich auf der Bexbacher Straße in Fahrtrichtung Homburg unterwegs und wollte bei Grünlicht an der Kreuzung in die Richard-Wagner-Straße abbiegen. Da die 32-Jährige nicht damit rechnen konnte, dass die 81-jährige Fahrerin einfach bei Rot über die Ampel fährt, konnte sie nicht mehr reagieren, sodass beide Fahrzeuge ungebremst ineinander krachten.

Beide Frauen verletzt

Die zwei Fahrerinnen wurden durch den heftigen Zusammenprall verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten durch die Kollision einen wirtschaftlichen Totalschaden. Im Bereich der Unfallstelle kam es während der Unfallaufnahme zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Verkehrsunfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg unter der Telefonnummer (06841) 1060 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg, 13.12.19

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Jeder sechste Saarländer lebt in Armut

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Mit einer Armutsquote von 16 Prozent liegt das Saarland knapp über dem Bundesdurchschnitt. Symbolfoto: Stephanie Pilick/dpa-Bildfunk

Die Quote beträgt im Saarland laut des Sozialverbandes 16 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als jeder sechste Saarländer in Armut lebt. "Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab", heißt es in dem Bericht.

Regionale Unterschiede in der Armutsquote

In 35 von 95 Regionen ist die Armut laut Bericht zwischen 2008 und 2018 gesunken, darunter sind vor allem ostdeutsche Regionen. In gut einem Viertel aller Regionen ist die Armut im gleichen Zeitraum um mehr als 20 Prozent gestiegen. Den "wohlhabenden" Ländern Bayern und Baden-Württemberg mit einer Armutsquote von zusammen 11,8 Prozent, stünden Nordrhein-Westfalen und der Osten mit rund 18 Prozent gegenüber. Dazwischen lägen die weiteren Regionen Westdeutschlands mit einer Armutsquote von zusammen knapp 16 Prozent.

So wird die Quote berechnet

Armut wird in Deutschland über das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe definiert. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Für die Armutsquote wurden dem Bericht des Paritätischen zufolge alle Personen gezählt, die in Haushalten leben, deren Einkommen diese Grenze unterschreitet. Basis waren unter anderem bereits veröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamts.

Erhöhung des Mindestlohns überfällig

Die Ergebnisse zeigen nach Ansicht des Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid, "dass eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns überfällig ist und die Grundrente ein erster richtiger Schritt gegen die steigende Altersarmut werden kann".

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Schwerer Pedelec-Unfall in Weiskirchen: 58-Jähriger bleibt bewusstlos liegen

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Bei seinem Sturz zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Symbolfoto: Polizei Olpe

Schwerer Unfall in Weiskirchen-Thailen

Am heutigen Freitag ereignete sich gegen etwa 05:05 Uhr ein Unfall in der Hauptstraße in Weiskirchen-Thailen, bei dem ein 58-jähriger Mann mit seinem Pedelec schwer stürzte. Warum es zu dem Sturz gekommen ist, ist bislang noch ungeklärt. Der 58-Jährige zog sich laut Angaben der Polizei schwere Verletzungen zu und blieb bewusstlos auf der Fahrbahn liegen.

Ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer fand den am Boden liegenden Verletzten und  meldete den Vorfall umgehend der Polizei Wadern.

Bewusstloser Mann in Klinik gebracht

Bei der Unfallaufnahme war der gestürzte Radfahrer laut Angaben der Polizei weiterhin nicht bei Bewusstsein. Er wurde mit dem Rettungswagen in die Winterbergklinik in Saarbrücken gebracht. An der Unfallstelle konnten bis dato weder Unfallzeugen, noch Unfallspuren festgestellt werden, sodass aktuell nicht abschließend geklärt ist, ob es sich um einen Sturz oder doch um einen Verkehrsunfall handelt.

Die Polizeiinspektion Nordsaarland (Telefon: 06871-90010) bittet um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 13.12.19

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Es stürmt und schneit

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Vor allem am Freitag, den 13. Dezember wird es im Saarland ungemütlich. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk

Sturmböen und Schnee am Freitag

Am Freitag ist im Saarland mit Sturmböen von bis zu 80 Kilometer pro Stunde zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitagmorgen mit. Dabei könne es bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen geben. Im Bergland kann es laut DWD bis zum Mittag zwei bis sechs Zentimeter hoch schneien. In höheren Lagen sei sogar mit bis zu 10 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Der DWD warnt vor Glättegefahr.

Das Wochenende wird trüb, nass und stürmisch

Am Samstag wird es stark bewölkt und regnerisch. Bei Höchsttemperatur zwischen 6 und 9 Grad, in Hochlagen um 3 Grad, könne es im Bergland auch Schneeregen geben. In exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich.

Auch am Sonntag bleibt es laut DWD bei Höchsttemperaturen von 8 bis 11 Grad, im Bergland um 6 Grad, bewölkt. Der Wind lasse dann deutlich nach.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Gefahrengut-Laster umgekippt: A62 für mehrere Stunden vollgesperrt

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Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse kippte der Lkw auf der L62 um. Foto: Dirk Schäfer

Die Feuerwehren der Gemeinde Freisen und aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld wurden gegen 9:51 Uhr alarmiert und rückten zur Unfallstelle kurz hinter dem Rastplatz Karlswald aus. Nach ersten Informationen sei es zu auslaufenden Betriebsmittel von etwa 1.000 Liter Umfang gekommen.

Laster im Straßengraben umgekippt

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass ein Gefahrgut-Sattelzug bei winterlichen Straßenverhältnissen rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben umgekippt war. Die Unfallursache jedoch noch unklar. Dank des Hanges wurde ein vollständiges Umstürzen verhindert. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Laster befreien. 

Keine Gefahrenstoffe ausgelaufen

Der Transporter war beladen mit Harnstofflösung (AdBlue). Die Feuerwehren konnten bei einer ersten Erkundung jedoch keine auslaufenden Flüssigkeiten feststellen - weder im Treibstofftank, noch im Transporttank, der laut Lkw-Fahrer noch mehrere tausend Liter des Stoffes enthält. 

Vollsperrung der A62 in Richtung Kaiserslautern

Die A62 war im Unfallbereich zunächst nur einspurig befahrbar. Wegen der Bergung des Lkws kam es jedoch für mehrere Stunden zu einer Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Kaiserslautern

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Die Maßnahmen dauern jedoch noch an. Die widrigen Wetterverhältnisse stellten bei der Anfahrt eine Herausforderung dar. Etwa 50 Helfer der Wehren der Gemeinden Freisen und Birkenfeld, Rettungswagen und das Landesamt für Straßenwesen sowie ein Bergeunternehmen sind und waren im Einsatz. 

Verwendete Quellen:
• Einsatzticker der Feuerwehren Landkreis St. Wendel/Dirk Schäfer

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Fiese Telefonabzocke: "Bankmitarbeiter" betrügt 65-Jährige um 120.000 Euro

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Der angebliche Bankmitarbeiter brachte in Telefonaten die Sicherheitsdaten der Frau in Erfahrung. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat sich im Laufe mehrerer Telefonate die Kontozugangsdaten einer 65-jährigen Frau beschafft und 120 000 Euro von ihrem auf ein türkisches Konto überwiesen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war die Frau aus Saarbrücken Ende Oktober mehrfach angerufen worden, weil ihr Online-Banking angeblich nicht sicher sei. Innerhalb von zwei Wochen überzeugten die Betrüger die Frau demnach von den Sicherheitslücken und erlangten schließlich die nötigen Daten, um frei über das Konto der Frau verfügen zu können. Sie führten acht einzelne Überweisung über je 15.000 Euro aus. Den Betrug bemerkte die 65-Jährige erst, als ihr ihre aktuellen Kontoauszüge zugeschickt wurden.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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