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Wechselhaftes Wetter im Saarland erwartet - DWD warnt auch vor Sturmböen

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Im Saarland ist am Wochenende mit wechselhaftem Wetter zu rechnen. Möglich seien auch Sturmböen. Symbolfoto: Chiang Ying-YingAP/dpa-Bildfunk.

Teilweise sonnig, aber auch regnerisch und grau: So ließe sich das Wetter der kommenden Tage im Saarland zusammenfassen. Die Menschen müssen sich hierzulande demnach "auf wechselhaftes Wetter einstellen", meldet die "Deutsche Presse-Agentur" auf Grundlage des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Wetter am Freitag - Sturmböen möglich

Zunächst ziehen am heutigen Freitag dichte Wolken auf. "Bei 5 bis 9 Grad ist es teils regnerisch", teilt der DWD mit. Darüber hinaus sind im Bergland stürmische Böen aus Südwest möglich. Diese könnten Geschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde erreichen.

Die Nacht bleibt vielerorts regnerisch und "böig", bei Temperaturen um den Gefrierpunkt warnen die Meteorologen vor möglicher Glätte.

So wird das Wetter am Samstag

Den DWD-Experten zufolge bringt der Samstag erneut "vielerorts dichte Wolken und vereinzelte Schauer". Aber: Zwischenzeitlich dürfte sich auch die Sonne zeigen. Bei 3 bis 8 Grad ziehen von West erneut vereinzelte starke Böen auf. Die Nacht bleibt bedeckt, mancherorts mit Regenfällen. Zudem kann es bei -1 bis 4 Grad erneut glatt werden. 

Saarland: Sonntag bleibt trocken

Der erste Sonntag des neuen Jahres dürfte meist trocken bleiben, so der DWD. Zumindest zwischenzeitig setze sich zudem die Sonne durch, ansonsten bleibe es bewölkt. Die Temperaturen: 3 bis 8 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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So wenig Verkehrstote wie noch nie im Saarland

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Die Zahl der Verkehrstoten im Saarland sank 2019 auf einen neuen Tiefststand. Symbolfoto: BeckerBredel

Auf saarländischen Straßen sind 2019 so wenig Menschen wie noch nie zuvor getötet worden. Das haben Recherchen von SOL.DE ergeben. Im vergangenen Jahr starben im Saarland demnach 23 Männer und Frauen bei Verkehrsunfällen. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1953.

2018 waren laut der polizeilichen Unfallstatistik noch 35 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts starben bis Oktober 2019 22 Personen im Saarland bei Unfällen. Im November kam schließlich der letzte Tote hinzu: Ein 61-Jähriger starb bei einem Unfall auf der A8 bei Saarlouis. Der Dezember blieb im Saarland ohne Verkehrstote.

Tiefststand wohl auch deutschlandweit zu verzeichnen

Das Statistische Bundesamt schätzt, dass 2019 deutschlandweit das Jahr mit der niedrigsten Zahl an Verkehrstoten gewesen sein wird. Die Experten rechneten auf Basis der Zahlen von Januar bis September damit, dass die Zahl der tödlich verletzten Opfer bei etwa 3.090 liegen würde - so wenig wie seit Beginn der Erfassung.

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Verschiedene Gesetze waren in den vergangenen Jahrzehnten neben der verbesserten Sicherheit von Fahrzeugen dafür verantwortlich, dass die Zahl der Getöteten auf einen historischen Tiefstwert gesunken ist. Grafik: Statistisches Bundesamt

Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle wird 2019 voraussichtlich leicht angestiegen sein. Das Bundesamt rechnet mit 2,6 Millionen Unfällen auf Deutschlands Straßen. Endgültige Zahlen sind im Februar zu erwarten.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Mitteilung des Statistischen Bundesamts, 23.12.2019
- Verkehrsunfallstatistiken des Saarlandes, 2000-2018

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Fluch oder Segen: Kind sein in der Corona-Krise

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Foto: Michal Jarmoluk/Pexels

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unseren Alltag. Täglich stellen wir uns in diesem Zusammenhang Fragen und schlagen uns mit Ängsten und Sorgen herum. Wann erlangen wir wieder etwas Normalität? Wann dürfen wir wieder Freunde treffen oder ins Restaurant gehen?

Auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft werden durch die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt: Kinder und Jugendliche sind sehr empfänglich für Einflüsse, die auf sie niederprasseln. Zunächst gehen sie in der Regel zwar unbefangen mit Neuem um - die drastischen Veränderungen ihrer gewohnten Lebensumstände, denen sie in der Corona-Krise ausgesetzt sind, könnten jedoch Ängste und seelische Belastungen zur Folge haben. Gerade die soziale Isolation von Freunden und Schule und Kita kann für sehr junge Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen.

Mit der Villa durch die Zeit - per Live-Stream

Wie gehen Kinder und Jugendliche mit dieser außergewöhnlichen Situation um und kann ihre gesunde Entwicklung dadurch zu Schaden kommen – das fragen sich vor allem Eltern. In der Reihe „Mit der Villa durch die Zeit“ hat die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken bereits mehrere Aspekte der Corona Krise explizit beleuchtet und Experten zu den jeweiligen Themen befragt. Handwerk , Kunst, Studium oder Veranstaltungen wurden im Zusammenhang mit der Pandemie bereits auf dem Online-Podium der Villa von verschiedenen Fachleuten erörtert. Per Live-Stream hat das Publikum natürlich immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren.

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Foto: Villa Lessing

Fachvortrag in  der Villa Lessing

Eine Fachveranstaltung der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken widmet sich der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise – und hat einen interessanten Gesprächspartner zu Gast.

ONLINE AUS DER VILLA am Mittwoch, 20.05.2020 ab 19 Uhr:

 "CORONA UND DIE ENTWICKLUNGSFOLGEN VON KINDERN UND JUGENDLICHEN DURCH DEN SHUTDOWN"

Gast: Onur Kirik, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut an der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik Kleinblittersdorf
Moderator: Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten

Verlieren Kinder in der Corona-Krise am meisten? Werden sie vielleicht sogar durch das in der Krise erlebte nachhaltig geprägt? Wie können Eltern dazu beitragen, dass ihr Kind „Corona-Begleiterscheinungen“ wie soziale Isolation, Verlust gewohnter Umfelder wie Schule und Kita .o.ä möglichst gut verkraftet? Das und mehr gibt's am 20.05.2020 aus der Villa Lessing. Wie bei allen Experten-Gesprächen sind die Zuschauer der Video-Sessions eingeladen, sich online zu beteiligen.

>>> Live auf der Facebook-Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der >>> Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Diese Themen liegen vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und die Villa Lessing möchte mit Euch ins Gespräch kommen. Die Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an >>> veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf >>> Facebook direkt gestellt werden.

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Foto: Villa Lessing

KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Trotz Kritik und Skandalen: Neuer Investor sichert Fortbestand des Zoos in Amnéville

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Die Tiger-Show soll den Zoo viel Geld gekostet haben; das führte wohl zu Schulden. Archivfoto: dpa-Bildfunk/epa Christophe Karaba

Weiterhin soll der nicht unumstrittene Zoo im französischen Amnéville bestehen bleiben. Wie aus einer Pressemitteilung der "Prudentia Capital" hervorgeht, übernimmt der neue Investor und Mehrheitsaktionär nun den Zoo.

Neuer Investor für Zoo in Amnéville

Nach eigenen Angaben des neuen Investors "Prudentia Capital" wurde eine "Einigung gefunden, die eine komplette Refinanzierung" des Betriebs ermöglicht. Die Absprache wurde bereits vom französischen Zivilgericht für rechtmäßig erklärt. Folgende Punkte seien innerhalb des neuen Tilgungsplans (laut "Républicain Lorrain") vorgesehen:

- "Prudentia Capital" übernimmt den lothringischen Zoo zu 82 Prozent
- 18 Prozent bleiben somit bei Michel Louis (Gründer)
- Der Investmentfonds tilgt einen Teil der Gesamtschulden (53 Millionen Euro)
- Der Mehrheitsaktionär übernimmt die bisherigen Angestellten.

Diesbezüglich kommentierte Roland Germain, Vorstandsvorsitzender von "Prudentia Capital": "Einer der wichtigsten französischen Zoos ist gerettet, dies ist eine exzellente Nachricht für die Ausstrahlung der gesamten Region."

Kritik an Zoo in Amnéville

Zuletzt war der Zoo in die Schlagzeilen geraten, nachdem Mitarbeiter schwere Vorwürfe erhoben hatten. Mutmaßlich habe der Zoo als Arbeitgeber "schwarze Listen" über unliebsame Angestellte geführt. Zudem geriet auch das Tierwohl mehrfach in Kritik.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung "Prudentia Capital"
- "Républicain Lorrain"

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In Saargemünd verschwunden: Wo ist Louis S. (18)?

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Der als vermisst gemeldete Louis S. wurde wohlbehalten aufgefunden. Foto: RL/DR

Wo ist Louis S.(18)? Wie aus einem Bericht des "Républicain Lorrain" hervorgeht, hat es seit Donnerstagmorgen um 10.00 Uhr kein Lebenszeichen von dem 18-Jährigen gegeben. Nun sucht die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften nach ihm.

Vater setzte Louis vor Sporthalle ab

Nach Angaben des "Républicain Lorrain" wurde Louis von seinem Vater am Donnerstag vor einer Sporthalle in der "Rue du Champ-de-Mars" in Saargemünd abgesetzt. Als er zurückgekommen war, um seinen Sohn abzuholen, konnte er diesen nicht mehr antreffen. Seitdem ist der 18-Jährige auch nicht mehr nach Hause gekommen, heißt es.

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben: Louis nahm seinen Termin beim Sport nicht wahr. Sein Telefon wurde zuletzt im Hambacher Raum (Frankreich) lokalisiert. Doch auch dort war er bislang nicht auffindbar, berichtet "Républicain Lorrain". Gesucht wird nach dem 18-Jährigen aktuell am Boden sowie in der Luft. Dazu setzt die Polizei unter anderem einen Helikopter ein.

So wird Louis S. beschrieben

Laut des Medienberichts trifft folgende Beschreibung auf den Vermissten zu:
- 1,80 Meter groß
- helle Augen
- schlank
- trug am Tag des Verschwindens eine schwarze Sportjacke mit Kapuze, eine schwarze Sporthose mit weißem Schriftzug sowie eine schwarze Sporttasche mit orangefarbenen Griffen

Hinweise an die Gendarmerie in Saargemünd, Tel. (+33)387-9522-88.

Verwendete Quellen:
- Républicain Lorrain

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Mitarbeiter mit Schusswaffe bedroht: Überfall auf Casino in Großrosseln

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In Großrosseln kam es erst kürzlich zu einem Fall von räuberischer Erpressung. Symbolfoto: BeckerBredel

Raub-Überfall auf Casino in Großrosseln

In der vergangenen Nacht überfielen zwei maskierte Personen gegen etwa 04.30 Uhr ein Spielcasino in der Straße "Am Bahnhof" in Großrosseln. Unter Vorhalt einer Schusswaffe erbeuteten die Täter Bargeld aus der Registrierkasse des Casinos.

Mitarbeiter mit Schusswaffe bedroht

Nach Angaben der Polizei bedrohte einer der beiden Täter den Angestellten des Spielcasinos mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe der Einnahmen. Der zweite Unbekannte hielt währenddessen die anwesenden Gäste in Schach. Beide Täter sprachen Französisch, so die Polizei.

Nachdem der Angestellte den Unbekannten das Bargeld ausgehändigt hatte, verließen sie umgehend das Casino und flüchteten mit einem Auto in Richtung Bahnhofstraße - vermutlich über die Landesgrenze nach Frankreich.

Polizei sucht Zeugen

Das Dezernat für Eigentumskriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die am 3. Januar 2020, zwischen 04.00 und 05.00 Uhr, verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Hinweise an die Telefonnummer (0681)962-2133.

Erneut Überfall in Großrosseln

Zuletzt kam es an Heiligabend (24. Dezember 2019) zu einem bewaffneten Überfall in Großrosseln. Auch in diesem Fall hatten zwei maskierte Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe versucht, Geld zu erbeuten. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, ist derzeit nicht bekannt. Weitere Details gibt es hier zum Nachlesen: An Heiligabend: Bewaffnete Männer überfallen Lidl in Großrosseln.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 03.01.2020

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Weiter Rätselraten nach Leichenfund in Trierer Kläranlage

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Die tote Person befand sich zum Zeitpunkt des Fundes in einem Schlammbecken einer Kläranlage in Trier. Symbolfoto: Pixabay

Nach dem Leichenfund im Trierer Hauptklärwerk suchen die Ermittler weiter nach den Hintergründen. Es sei unklar, ob der Tod des 48-jährigen Mannes ein Unfall war oder bewusst herbeigeführt wurde, sagte ein Polizeisprecher am Freitag (3. Januar 2020) in Trier. Die Obduktion hatte keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod ergeben.

Analyse läuft

In der Regel werde bei einer solchen Untersuchung auch etwa auf die Einnahme von Alkohol, Drogen oder Medikamenten geprüft, sagte der Sprecher. Eine Analyse der Uniklinik Mainz könne einige Zeit dauern.

Ein Mitarbeiter der Anlage hatte den leblosen Körper am Donnerstag im Schlammbecken des Hauptklärwerks entdeckt. Bei dem Toten handelt es sich demnach um einen alleinstehenden 48-Jährigen aus Trier

Wie kam Mann auf Anlage?

Unklar sei, was den Mann bewogen habe, die Kläranlage aufzusuchen. Die Mitarbeiter kannten den 48-Jährigen der Polizei zufolge nicht. Wie er den Zaun überwunden habe, müsse ebenfalls erst ermittelt werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Brandstiftung in Neunkircher Frauenhaus? Aktuell Tatverdacht gegen Kind (14)

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Infolge der Alarmierung rückte auch der Rettungsdienst in die Neunkircher Innenstadt aus. Foto: Brandon Lee Posse

Gegen 15.00 Uhr wurden am Donnerstag Einsatzkräfte in die Neunkircher Innenstadt alarmiert. Dort sei es zu einem Brand im Frauenhaus der AWO gekommen, so die Meldung.

Größerer Einsatz in der Innenstadt

Zunächst ging man von einem "größeren Vorfall" aus; daher rückten Polizei, Feuerwehr sowie der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen an. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass Bewohner sowie AWO-Mitarbeiter den Brand bereits gelöscht hatten.

Infolgedessen führte die Neunkircher Feuerwehr, mit den Löschbezirken Wellesweiler sowie Innenstadt im Einsatz, Kontrollarbeiten durch.

Brandstiftung? Kind (14) tatverdächtig

Auf SOL.DE-Anfrage teilte Polizeipressesprecher Stephan Laßotta mit: Nach aktuellem Ermittlungsstand bestehe Tatverdacht gegen ein 14 Jahre altes Kind. Zusammen mit einem anderen Kind (ebenfalls 14 Jahre alt) musste es aufgrund des Verdachts einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Gebäude selbst stellte die Polizei drei Brandstellen fest, so Laßotta. Man gehe derzeit von Brandstiftung aus.

Frauenhaus weiterhin bewohnbar

Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro, so die Schätzung. Das Gebäude ist nach Angaben der Polizei jedoch weiterhin bewohnbar. Derzeit wird das Frauenhaus von etwa 14 Personen genutzt, darunter auch von Kindern. Betreut werden die Bewohner von drei AWO-Mitarbeitern.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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mit dpa/lrs

Arbeitslosigkeit im Saarland stark gestiegen

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An der Saar waren im Dezember rund 33.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist zum Jahresende deutlich gestiegen. Rund 33.000 Menschen waren im Dezember 2019 arbeitslos gemeldet, das waren 9,1 Prozent oder 2.800 mehr als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum November betrug das Plus 700 Menschen oder 2,1 Prozent, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Freitag (3. Januar 2020) in Saarbrücken mitteilte.

Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember auf 6,2 Prozent - das waren 0,5 Prozentpunkte mehr als vor Jahresfrist und 0,2 Punkte mehr als im Vormonat. Besonders hoch ist die Quote im Regionalverband Saarbrücken: Hier lag sie bei 9,1 Prozent. Am niedrigsten ist die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent im Landkreis St. Wendel.

Strukturprobleme wirken sich auf Arbeitsmarkt aus

"Nach einer langen Phase einer guten Entwicklung wirken sich jetzt die konjunkturellen und strukturellen Probleme der Saarwirtschaft auf den Arbeitsmarkt aus", so Arbeitsagentur-Chef Jürgen Haßdenteufel.

Einer steigenden Arbeitslosigkeit in vielen industriellen Bereichen stünde ein wachsender Fachkräftebedarf vor allem Handwerk, im Dienstleistungsbereich oder in pflegerischen und erzieherischen Berufen gegenüber. "In diesem Zusammenhang wird es häufig darum gehen, dass arbeitslose Menschen sich offen zeigen für eine berufliche Umorientierung, dies auch verbunden mit einer beruflichen Weiterbildung", so Haßdenteufel weiter.

Die Arbeitslosigkeit hat auch im Jahresdurchschnitt 2019 zugelegt: Rund 32.900 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet - 1,9 Prozent oder 600 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Für 2020 sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine weitere Zunahme um 1,5 Prozent voraus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Rasante Nacht in Saarbrücken: Berauschter Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

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In Saarbrücken kam es am frühen Freitagmorgen (03.01.2020) zu einer Verfolgungsfahrt. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

Mann will sich Polizeikontrolle entziehen

Gegen etwa 01.40 Uhr kam es am heutigen Freitag in Saarbrücken-Malstatt zu einer Verfolgungsfahrt zwischen einem Streifenwagen der Polizei und einem Mann, der in einem schwarzen VW Passat unterwegs war. Zuvor wollten die Polizisten den Fahrer einer Verkehrskontrolle in der "Breite Straße" unterziehen. Dieser beschleunigte jedoch plötzlich stark und flüchtete über eine rote Ampel nach links in die Brückenstraße.

Gefährdung des Verkehrs

Hier überfuhr der flüchtige Mann zwei weitere rote Ampeln mit stark überhöhter Geschwindigkeit und gefährdete damit andere Verkehrsteilnehmer. In der Folge fuhr der Flüchtige weiter über die Malstatter Straße nach links in die Hohenzollernstraße. Hier brach der Sichtkontakt der Polizei zu dem verfolgten Fahrzeug zunächst ab.

Augenzeuge verhilft Polizei zu Festnahme des Flüchtigen

Durch die Mithilfe eines Augenzeugens konnte das Fahrzeug allerdings wenig später an einem nahegelegenen Parkplatz im Bereich der Alvenslebenstraße festgestellt und der vermutliche Fahrzeugführer festgenommen werden. Dieser stand zum Zeitpunkt der Festnahme unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Darüber hinaus war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Polizei Saarbrücken sucht Zeugen

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem beschriebenen Geschehen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach unter der Telefonnummer (0681)97150 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Burbach, 03.01.20

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"Fridays for Future" heute wieder im Saarland unterwegs

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Die Demonstration von "Fridays for Future" in Saarlouis findet ab 14.00 Uhr statt. Archivfoto: BeckerBredel

Zum ersten Mal in diesem Jahr gehen am heutigen Freitag (3. Januar 2020) wieder Schüler für eine Klima-Demonstration in Saarlouis auf die Straße. Wie die Umweltschützer von "Fridays for Future" mitteilen, geht der Protest um 14.00 Uhr auf dem Kleinen Markt in der Innenstadt los.

Die Demo läuft unter dem Motto "Rückblick auf 2019 und Vorsätze fürs neue Jahr". Ein zentrales Anliegen der Aktivisten: Saarlouis soll ein klares Zeichen gegen den Klimawandel setzen und den Klimanotstand ausrufen.

Bei dem Protest mit dabei sind auch Redner vom "Unverpackt"-Laden der Kreisstadt sowie von der "Fridays for Future"-Studentengruppe. Bei der letzten Demo der Aktivisten in Saarbrücken Ende November hatten 3.500 Menschen teilgenommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Fridays for Future" Saarlouis, 30.12.2019

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