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Saarland: Ärztlicher Bereitschaftsdienst jetzt rund um die Uhr erreichbar

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Der Bereitschaftsdienst ist über die Telefonnummer 116117 zu erreichen. Foto: dpa-Bildfunk/Patrick Pleul

Seit etwa fünf Jahren ist sie aktiv, die Rufnummer 116117: Der sogenannte Patientenservice hilft in akuten Fällen (wenn beispielsweise die Praxis geschlossen hat), vermittelt Termine oder gibt Auskunft. Wie der "SR" berichtet, hat die Kassenärztliche Vereinigung Saarland (KV) den Service nun ausgeweitet

116117 jetzt rund um die Uhr erreichbar

Seit Beginn des Jahres ist der ärztliche Bereitschaftsdienst jederzeit unter der Rufnummer 116117 erreichbar. Das gilt nun auch für HNO-, Augen- und Kinderärzte, so "SR". Zuvor waren die spezialisierten Ärzte teilweise noch über gesonderte Nummern erreichbar.

Ebenso neu zum Jahresbeginn: Die 116117 ist "zugleich die ausschließliche Terminservicestelle der KV Saarland", heißt es im Medienbericht. Möchte man beispielsweise einen Termin bei einem Hausarzt über die KV vereinbaren, muss die 116117 gewählt werden.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen gilt weiterhin die Rufnummer 112.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Metz: Nach versuchtem Messerangriff - Polizei nimmt zweiten Mann fest

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Wie auch bei dem Vorfall nahe Paris (hier als Symbolfoto zu sehen), war der Angreifer in Metz mit einem Messer bewaffnet. Foto: dpa-Bildfunk/Michel Euler

Im französischen Metz, etwa 50 Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt, ereignete sich am gestrigen Sonntag ein versuchter Angriff: Laut "dpa" hatte ein Mann dort ein Messer gezückt und auf Arabisch "Gott ist der Größte", also "Allahu Akbar", gerufen. 

Im Verlauf des Einsatzes schoss die Polizei auf den mutmaßlichen Angreifer. Dieser befindet sich nun mit Verletzungen in einem Krankenhaus - und zwar bewacht.

Weiterer Mann festgenommen

Nach Angaben des "Le Républicain Lorrain" kam es in Zusammenhang mit dem Vorfall zu einer weiteren Festnahme: "Am frühen Nachmittag wurde ein zweites Individuum festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht", heißt es. Wie genau diese Person mit der mutmaßlichen Tat in Verbindung steht, ist aktuell noch unklar.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Gegen den verletzten Mann werde wegen versuchten Mordes ermittelt, so "Le Républicain Lorrain". Der 22-jährige Tatverdächtige sei radikalisiert gewesen und habe die Tat zuvor vorbereitet.

In der Nachbarschaft ("Stadtteil Borny") sorgte der Fall für "große Emotionen". Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, wurde der Mann, der dort mit seiner Familie lebt, als "ruhig, respektvoll und zurückhaltend" beschrieben.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur
- "Le Républicain Lorrain"

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Praktikum, Duales Studium, Ausbildung: Entscheide jetzt für deine Zukunft!

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Foto: Anastasiya Gepp

Was jetzt? Diese Frage beschäftigt junge Menschen , sobald sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben. Denn der berufliche Werdegang sollte gut durchdacht und überlegt sein: Schließlich ist es eine Tatsache, dass im Schnitt 30 bis 40 Arbeitsjahre vor einem liegen. Erfolg und Zufriedenheit im Arbeitsleben sind dabei die Grundsteine für ein glückliches Leben. Dein Ziel ist also: Ein sicherer Job, der dir Spaß macht, Abwechslung bietet sowie die Möglichkeit, dich regelmäßig fortzubilden und weiterzuentwickeln.

Beste Zukunftschancen bei einem regionalen Unternehmen 

Die Sparkasse Saarbrücken ist ein starkes,regionales Unternehmen, mit dessen Hilfe du deine Zukunftsträume verwirklichen könntest: 

- Wie wäre es zu Beispiel mit einem Schülerpraktikum, in dessen Rahmen du dich bereits vor deinem Schulabschluss über einen Arbeitsplatz und die Tätigkeitsbereiche bei der Sparkasse Saarbrücken informieren kannst?

- Mit einer klassischen Ausbildung kannst du die Abschlüsse Bankkauffrau/Bankkaufmann oder Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement oder Dialogmarketing anstreben.

- Für Fachoberschul-Absolventen gibt es die Möglichkeit, das Praktikum gleich ein ganzes Jahr bei der Sparkasse zu absolvieren. Studierende oder Umschüler können ebenfalls spezielle, auf sie abgestimmte, mehrwöchige Praktika durchlaufen.

- Wer BWL, Wirtschaft oder Recht an der Uni Saarbrücken studiert, kann im Rahmen eines sogenannten Dualen Studiums gleichzeitig eine Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken absolvieren.

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Foto: Sparkasse Saarbrücken

Worauf kommt es an?

Wer in einer Bank arbeitet, hat in der Regel viel mit Kunden zu tun, denn deren Geld wird von dem Geldinstitut verwaltet. Ein sicheres und freundliches Auftreten ist deshalb von Vorteil – wenn du außerdem noch gerne mit Kunden kommunizierst, bist du bei der Sparkasse genau richtig! Denn während der Ausbildung steht die Kundenberatung an erster Stelle. Natürlich lernst du auch, wie Kredite funktionieren, Konten geführt werden oder wie du für Geldanlagen den größten Gewinn erzielen kannst.

Übrigens: Gute Auszubildende sind der Sparkasse etwas wert – deshalb erhalten Berufseinsteiger auch von Beginn an eine ordentliche Bezahlung (ab 1000 Euro aufwärts) sowie die Möglichkeit einer vermögenswirksamen Leistung. Außerdem bietet die Sparkasse hervorragende Weiterbildungsangebote, Qualifizierungsmodule sowie berufsbegleitende Studiengänge an Akademien und Hochschulen der Sparkassenfinanzgruppe.

Sie haben's getan: Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken

Wer kann besser erzählen, welche Vorteile eine Berufsausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken mit sich bringt, als die jungen Leute, die dort arbeiten? Nina, Julian und Albina sind Feuer und Flamme für ihren Arbeitgeber - und brennen für das, was zu ihrer täglichen Arbeit gehört.

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Nina Leinenweber (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Nina Leinenweber zum Beispiel ist im 1. Ausbildungsjahr bei der Sparkasse Saarbrücken. Mutter und Tante der jungen Frau sind beide dort beschäftigt und haben über die Jahre viel Positives berichtet. Ihre Tätigkeit und der Kontakt mit Kunden gefallen Nina sehr: „Ich bin hauptsächlich am Kundenschalter tätig. Das ist sehr abwechslungsreich“. Die Bewerbung war unkompliziert: „Das war ehrlich gesagt total einfach! Ich schrieb eine Bewerbung und absolvierte den Online-Test und kurz darauf wurde ich auch schon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.“

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Julian Ewerling (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Ninas Kollege Julian Ewerling ist schon fertiger Sparkassenfachwirt und arbeitet auch in seinem Beruf – gleichzeitig besucht er an drei Abenden pro Woche Seminare und Vorlesungen. „Mein Ziel ist der Bachelor“, erklärt er. „Die Sparkasse Saarbrücken fördert mich auf meinem Weg in vielerlei Hinsicht. Das ist sehr motivierend“. Derzeit berät und begleitet er seine Kundinnen und Kunden in allen finanziellen Belangen – und ist außerdem Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen in Sachen Online-Banking.

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Albina Kashtanjeva (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Albina Kashtanjeva wollte eigentlich Wirtschaftspädagogin werden –und ist dann über Umwege bei der Sparkasse Saarbrücken gelandet. Die Sauerländerin fühlt sich gut aufgehoben: „Ich fühle mich hier sehr wohl – sowohl bei meinem Arbeitgeber als auch in Saarbrücken. Hier liegt meine Zukunft“.

Na – Lust bekommen, dich über eine Ausbildung bei der Sparkasse Saarbrücken zu informieren? Das nächste Ausbildungsjahr startet am 16.08.2021 - du kannst dich schon jetzt bewerben!

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Logo: Sparkasse Saarbrücken

KONTAKT:
Sparkasse Saarbrücken
Neumarkt 17
66117 Saarbrücken
Tel: (0681) 504-2411
Internet: https://www.sparkasse-saarbruecken.de 

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"The Biggest Loser": Sascha (28) aus Saarlouis sichert sich Platz in Abnehm-Camp

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Sascha (28) überstand das dreitägige Bootcamp. Foto: Sat.1/Arya Shirazi

Auf der griechischen Insel Naxos wird sich der 28-jährige Sascha aus Saarlouis künftig zahlreichen schweißtreibenden Herausforderungen stellen müssen. Denn dort findet das Abnehm-Camp von "The Biggest Loser" statt, für das sich der Saarlouiser am gestrigen Sonntag (5. Januar 2020) qualifizieren konnte.

Saarlouiser übersteht erste Herausforderung

Zu Beginn der ersten Sendung gab es 34 Bewerber - jedoch nur 18 Plätze. Um sich einen davon zu sichern, mussten die Kandidaten ein dreitägiges Bootcamp überstehen. Geschafft hat dies unter anderem Sascha. Mit einem Gewicht von 160,4 Kilogramm geht er nun ins Rennen um den Titel "The Biggest Loser".

In den kommenden Wochen ist die Sendung immer sonntags um 17.30 Uhr auf "SAT.1" zu sehen. Mindestens ein Kandidat wird pro Folge ausscheiden. Wie viele Runden Sascha übersteht, ist demgemäß noch unklar. Doch er möchte kämpfen: "Ich habe eine achtjährige Tochter und möchte für sie da sein", so der 28-Jährige.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Mitteilung von "SAT.1"

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Tödlicher Unfall auf A 8 bei Zweibrücken - weitere Spur führt ins Leere

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Hier zu sehen: Die Unfallstelle auf der A8 bei Zweibrücken. Das Motorrad (oben links) ging in Flammen auf. Archivfoto (Hintergrund): BeckerBredel. Archivfoto (Motorrad): Polizei

Der tragische Unfall auf der A8 bei Zweibrücken, der sich vor etwa eineinhalb Jahren ereignete, sorgte 2018 und 2019 für viel Aufsehen. Durch TV-Berichte im Südwestrundfunk und im ZDF gingen Hinweise aus ganz Deutschland bei der Polizei ein. Zuletzt verfolgten die Ermittler eine Spur nach Österreich - doch leider ohne Erfolg. Das meldet die "Rheinpfalz".

Spur nach Österreich ohne Erfolg

Nach Angaben des Medienberichts bestätigte die Zweibrücker Staatsanwaltschaft: Anfang Dezember richteten sich Ermittlungen erneut ins Ausland. Ein Hinweis habe nach Österreich geführt, so "Rheinpfalz". Laut Staatsanwaltschaft führte dieser allerdings nicht zum Erfolg.

Bereits im Mai hatten Ermittler einen Hinweis aus Luxemburg verfolgt. Doch auch dieses sogenannte Rechtshilfeersuchen der deutschen Beamten verlief ohne Ergebnis.

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Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel

Kind (13) stirbt bei Crash auf A 8 - Verursacher flüchtet

Am 1. Juli 2018 kam ein 13-Jähriger als Beifahrer eines Motorrads bei einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Zweibrücken ums Leben. Ein Auto fuhr damals ungebremst von hinten in das Motorrad. Der Unfallverursacher, mutmaßlich in einem weißen Mercedes der E-Klasse unterwegs, flüchtete in Richtung Saarland.

Tödlicher Unfall in Zweibrücken: Alle Berichte auf einen Blick

- 02.07.2018: Ein Tag nach dem Unfall. Die Polizei sucht nach Zeugen13-Jähriger stirbt auf A8 bei Zweibrücken - Unfallverursacher flüchtet Richtung Saarland
- 03.07.2018: Die Polizei geht davon aus, das unfallverursachende Fahrzeug sei ein weißer Mercedes SLK gewesen: Polizei jagt Todesfahrer von Zweibrücken
- 04.07.2018: Die Beamten hoffen, der Unfallfahrer meldet sich selbst: Polizei appelliert an Unfallverursacher
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09.07.2018: Einsatzkräfte gehen neuen Hinweisen nach: Tödlicher Unfall auf A 8 bei Zweibrücken - Neue Hinweise und aktueller Stand
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18.07.2018: Ein neuer Zeugenaufruf soll weitere Anhaltspunkte liefern: Polizei startet neuen Zeugenaufruf
- 24.07.2018: Aus ganz Deutschland kommen Hinweise. Doch der entscheidende fehlt: Tödlicher Unfall auf A8 nahe Zweibrücken: Bundesweit Hinweise
- 25.07.2018: 10.000 Euro Belohnung werden ausgeschrieben. Daran beteiligt sich auch eine Motorrad-Gang: Todesfahrt auf A8 bei Zweibrücken: 10.000 Euro Belohnung für Hinweise
- 09.08.2018: Ausstrahlung eines Fernsehbeitrags über den Unfall: Fernsehbericht soll neue Hinweise liefern
- 14.08.2018: Nach der TV-Sendung gehen rund 20 neue Hinweise ein: Rund 20 Hinweise nach Fernsehbericht eingegangen
- 16.08.2018: Heißer Tipp für die Polizei? Möglicherweise wurde der Mercedes nach Norddeutschland verkauft: Tödlicher Crash auf A8 bei Zweibrücken: Unfall-Mercedes nach Norddeutschland verkauft?
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21.08.2018: Der „Pfälzische Merkur" (PM) sprach mit einem Augenzeugen: So erlebte ein Augenzeuge den Crash
- 22.08.2018: Ausstrahlung eines TV-Beitrages bei „Aktenzeichen XY": Der Fall heute bei "Aktenzeichen XY"
- 03.09.2018: Eine Kooperation mit der Firma Mercedes soll neue Hinweise liefern: Polizei arbeitet jetzt mit Mercedes zusammen
- 05.10.2018: Die Polizei ermittelt weiterhinDas ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

- 21.05.2019: Eine Spur führt nach Luxemburg: Kommt der Unfallverursacher einfach davon?
- 02.07.2019: Es wird ein eher unüblicher Ansatz verfolgt: Ein Jahr nach tödlichem Unfall bei Zweibrücken: Hypnose soll neue Hinweise liefern

Hinweise nimmt die Polizei in Zweibrücken unter der Telefonnummer (06332)9760 entgegen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Rheinpfalz

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Wolfgang Jung/dpa

Saarländerin gewinnt WM im Weihnachtsbaumwerfen

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Margret Klein-Raber gewann bei den Damen die 14. Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Es sieht so einfach aus. „Und doch machen Ungeübte beim Werfen eines Weihnachtsbaums immer wieder Fehler“, sagt Christopher Milloth. „Anfängern fehlt meist das Timing, wann man den Baum loslässt.“

Milloth muss es wissen: Der 29-Jährige wurde im vergangenen Jahr Weltmeister im Weihnachtsbaumwerfen. An diesem nasskalten Januarsonntag steht er auf dem Sportplatz der pfälzischen Gemeinde Weidenthal, um den Titel zu verteidigen. Sein Erfolgsrezept: Kakao mit Alkohol. „Erlaubtes Doping“, sagt Milloth schmunzelnd.

„Drei Glühwein, dann ist der Körper bereit“

Sein schärfster Konkurrent steht ganz in der Nähe. Frank Schwender, Verkaufsleiter aus dem Nachbarort Frankeneck, gilt als ein Star der Szene. „Jeder muss seine eigene Technik finden“, sagt der 56-Jährige. „Wenn der Baum falsch geworfen wird, bläht er sich auf und fällt schnell.“ Schwender ist fünffacher Turniersieger und hält mit 25,01 Metern den - freilich inoffiziellen - Weltrekord. Sein Geheimtrunk? „Drei Glühwein, dann ist der Körper bereit“, sagt er.

Mehr als 100 Teilnehmer in Weidenthal

Zum 14. Mal trägt der örtliche Fußballclub Wacker das Turnier aus. Im vergangenen Jahr nahmen 55 Männer und 30 Frauen teil. Am Sonntag (5. Januar 2020) meldeten sich 92 Männer, 40 Frauen und 35 Kinder an. Hunderte Zuschauer wollen in dem Ort mit rund 2.000 Einwohnern im Kreis Bad Dürkheim sehen, wie Männer und Frauen trotz Kälte und Feuchtigkeit Fichten über den Sportplatz schleudern - bei der „Weltmeisterschaft“ im Weihnachtsbaumwerfen. Im Hintergrund dröhnt Blasmusik.

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Weltrekord im Weitwurf sind 5,50 Meter. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Obwohl das Nadelgewächs längst auch anderswo in Deutschland über Plätze gepfeffert wird, gilt Weidenthal als Klassiker. Hier messen sich die Kontrahenten in drei Kategorien: Die Teilnehmer müssen eine etwa 1,50 Meter große Fichte wie einen Speer werfen, wie einen Hammer in der Leichtathletik schleudern und über eine Hochsprung-Latte bugsieren. Die Höhe bestimmen sie selbst. Die Einzelwerte werden addiert - wer auf den größten Gesamtwert kommt, gewinnt.

Saarländerin gewinnt

An diesem Sonntag ist Frank Schwender der Stärkste. Mit 23,17 Metern gewinnt er vor Clemens Hötger aus Kaiserslautern (22,49 Meter). Titelverteidiger Christopher Milloth wird Neunter (21,43 Meter). Bei den Damen setzt sich Titelverteidigerin Margret Klein-Raber (17,47 Meter) aus Rehlingen-Siersburg gegen Annika Lange aus Kaiserslautern (16,18 Meter) durch. Mit einer „bunt gemischten Gruppe“ nehme sie schon seit etwa zehn Jahren an solchen Wettbewerben teil, erzählt Klein-Raber. „Am Ende spielt der Spaßfaktor eine große Rolle - und das schöne Fest.“ Die Sieger erhalten Elchfiguren aus Holz.

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Das "Knutfest" lockt Hunderte Zuschauern an. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die Christbäume wurden eigens für den Wettstreit aus dem Wald geholt. „Sie stammen aus dem Gemeindewald und werden kurz vor der WM geschlagen“, erzählt Organisator Herbert Laubscher. „Echte gebrauchte Weihnachtsbäume können wir nicht verwenden, da sie ausgetrocknet sind, ihre Nadeln schnell verlieren und auch die Zweige leichter brechen würden.“

Vorbereitung unwahrscheinlich

Die Idee hatten Laubscher zufolge ehemalige Fußballer von Wacker, inspiriert von der Aktion einer bekannten schwedischen Möbelkette. Diese lädt seit Jahren zum Weihnachtsbaumwerfen ein - und nennt das Knutfest. Der „Tjugondag Knut“ ist in Schweden, Norwegen und Finnland der letzte Tag der Weihnachtszeit - und ein Feiertag. Man habe das „Weidenthaler Knutfest“ zum Dreikampf ausgebaut, sagt Laubscher.

Um dem Klamauk mehr Gewicht zu verleihen, wurde er zur Weltmeisterschaft erklärt. Und wie ist das mit der Vorbereitung? „Zum Trainieren komme ich nicht, da ich voll involviert bin in die Organisation des Festes“, sagt Milloth. Leider müsse bei ihm der Wettbewerb ohne Vorbereitung klappen. Auch sein Rivale Schwender bezweifelt, dass die Teilnehmer trainieren. „Man kann ja schlecht den Christbaum zur Übung durchs Wohnzimmer werfen“, sagt er und packt eine Fichte mit geübtem Griff am Stamm.

Auch diesmal wird in Weidenthal viel gelacht und geflachst. Aber das Turnier ist mit den Jahren ernster geworden. „Dass sich unter den ersten Fünf ein gewisser Wettbewerb entwickelt im Laufe des Wettkampfes, liegt in der Sache der Natur“, sagt Milloth. Die meisten Teilnehmer seien aber nicht verbissen. Spätestens am Abend, wenn ausgediente Weihnachtsbäume auf einem großen Haufen verbrannt werden, scheint jede Rivalität vergessen. Zumindest für ein Jahr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ottweiler: Algerier nach Selbstmordversuch im Gefängnis außer Lebensgefahr

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Ein 26-jähriger Algerier hat sich versucht, in der JVA Ottweiler das Leben zu nehmen. Zuvor wurde dem Mann mitgeteilt, dass er abgeschoben werde. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Nicht mehr in Lebensgefahr schwebt der Algerier, der am Freitag (3. Januar 2020) in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Ottweiler versucht hatte, sich umzubringen. Das berichtet der "SR" mit Berufung auf Polizeiangaben.

Der 26-Jährige befinde sich weiter im Krankenhaus, sei aber auf dem Wege der Besserung, heißt es im Medienbericht. Im Hospital überwachen ihn Beamte.

Beamten gelang Wiederbelebung

Der leblose Körper des Mannes war in seiner Zelle gefunden worden. Mitarbeiter der JVA konnten ihn anschließend wiederbeleben.

Der Algerier sollte in sein Heimatland abgeschoben werden und sei vor dem Selbstmordversuch darüber informiert worden. Justizstaatssekretär Roland Theis (CDU) sagte laut "SR", es habe keine Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht bei dem Mann gegeben. Die Mitarbeiter der JVA hätten vorbildlich gehandelt und sein Leben gerettet.

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide und Suizidversuche, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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dpa/lrs

Rehlinger will Wiedereinführung von Nachtzügen

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Anke Rehlinger macht sich für die Wiedereinführung von Nachtzügen stark. Fotos: Christian Beutler/Keystone | Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

"Nachtzüge sind eine prima Sache, um auch lange Strecken organisatorisch hinzubekommen", sagte die saarländische Ressortchefin am Montag (6. Januar 2020) der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

Ein Angebot mit Schlaf- und Liegewagen wäre für eine bessere Anbindung des Südwestens von Deutschland an die Bundeshauptstadt "eine gute Option". Die Bahn wolle die Fahrgastzahlen verdoppeln: "Dann muss sie die Menschen auch abholen", sagte Rehlinger.

Immer mehr nutzen Nachtzüge

Die Bahn hatte ihre rund 40 Jahre alten Schlaf- und Liegewagen 2016 den Österreichischen Bundesbahnen vermacht, weil sie damit Verluste einfuhr. Inzwischen reisen immer mehr Menschen in Mitteleuropa in Nachtzügen: Es gibt Überlegungen, das Angebot weiter auszubauen. Auch die Deutsche Bahn ist daran beteiligt. In welcher Form sie sich engagieren könnte, ist aber noch offen.

Rehlinger: Bahn nicht auf "Höhe der Zeit"

Rehlinger sagte: "Die Bahn ist noch bei weitem nicht auf der Höhe der Zeit - wir brauchen eine bessere Anbindung der Regionen, pünktliche Züge und wettbewerbsfähige Preise." Eine "sehr wichtige Entlastung der Bahnfahrer" sei die von der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung: Sie führe seit Jahresbeginn zu zehn Prozent niedrigeren Preisen im Fernverkehr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Skelett an Saar-Grenze gefunden: Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

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In einem Waldstück nahe der Saar-Grenze wurde am Sonntag (01. Dezember 2019) ein menschliches Skelett gefunden. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Zu wem gehören die menschlichen Überreste, die am 1. Dezember 2019 zwischen Palzem und Wehr nahe der rheinland-pfälzisch/saarländischen Grenze gefunden wurden? Diesbezüglich laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren. Aktuell erhoffen sich die Behörden eine Identifizierung durch den Vergleich von Genproben. Das berichtet der "TV".

Spur führt nach Finnland

Neben den menschlichen Knochen wurde der Personalausweis einer finnischen Staatsangehörigen gefunden. Dieser bilde derzeit den wichtigsten Ermittlungsansatz. Denn: Gelingt es den finnischen Behörden, Verwandte der Ausweisbesitzerin ausfindig zu machen, ließe sich ein Vergleich von Genproben durchführen. Zumindest wenn ein Verwandter die Probe zulässt, so "TV". Bislang habe die Polizei allerdings noch keine entsprechenden Personen feststellen können.

Zu einem weiteren Ermittlungsansatz habe "der gut erhaltene Zahnstatus" des Skeletts geführt. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Warum auch die Zähne bislang nicht zur Identifizierung geführt haben, gibt es auf volksfreund.de zum Nachlesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „TV+“-Angebot des Trierischen Volksfreunds. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.)

Skelett lag wohl schon lange dort

Jagdteilnehmer hatten die Knochen in dem schwer zugänglichen Waldstück entdeckt. Dort lagen auch noch Reste von Kleidung. Die Feuerwehr barg anschließend das Skelett. "Wir gehen davon aus, dass diese Teile dort schon mehrere Jahre gelegen haben", so der Polizeisprecher gegenüber dem "TV".

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Trierischer Volksfreund
- Mitteilung der Polizei Trier, 02.12.19

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Erschossene Katze in St. Ingbert gefunden

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Eine Zeugin fand die Katze auf einem Parkplatz in Oberwürzbach. Foto: Facebook

Schreckensfund im St. Ingberter Ortsteil Oberwürzbach: Eine Zeugin entdeckte am Neujahrstag (1. Januar 2020) auf einem Parkplatz in der Ommersheimer Straße eine tote Katze.

Katze wurde erschossen

Sie sei erschossen worden, fand später eine Tierarztpraxis heraus. Beim Röntgen sei die Metallspitze eines Projektils im Unterkiefer des Tieres festgestellt worden, teilt die Katzenfinderin bei Facebook mit. Dem Tier sei aus "direkter Entfernung" mittig in den Schädel geschossen worden.

Polizei bestätigt Fund

Die Polizei Homburg bestätigte auf SOL.DE-Anfrage den Fund. Ermittelt werde jetzt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Um welche Schusswaffe es sich gehandelt hat, sei unklar. Die Katze sei an den Eigentümer übergeben worden, so die Finderin.

Sie beschreibt das Tier wie folgt:
- circa eineinhalb Jahre alt
- weiblich
- tätowiert
- weiße Schwanzspitze

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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dpa/lrs

Trauer im Saar-Fußball: Ex-Nationalspieler Binkert tot

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Der saarländische Fußball trauert um Herbert Binkert. Fotos: Saarländischer Fußballverband

Der Fußball im Saarland trauert um Herbert Binkert. Der frühere saarländische Nationalspieler ist am Samstag (4. Januar 2020) im Alter von 96 Jahren gestorben, wie der SFV am Wochenende mit Verweis auf die Familie Binkerts mitteilte.

Der in Karlsruhe geborene Stürmer stand 1943 und 1952 mit dem FV Saarbrücken beziehungsweise mit dem 1. FC Saarbrücken in den Endspielen um die deutsche Meisterschaft, die gegen den Dresdner SC und den VfB Stuttgart verloren gingen.

Die Saar-Fußballer spielen zur Zeit in der Bundesliga

Binkert spielte für Saar-Elf

Binkert spielte auch für den Karlsruher FC Phönix und den VfB Stuttgart sowie zwölfmal in der saarländischen Nationalmannschaft. Er war 1954 in Saarbrücken dabei, als es in der WM-Qualifikation gegen Deutschland ein 1:3 gab.

Nach seiner Spielerkarriere arbeitete Binkert unter anderem bei Röchling Völklingen, Borussia Neunkichen, beim FC Homburg und 1. FC Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Metz: Mit Messer bewaffneter Mann ruft "Allahu Akbar" - Polizei gibt Schüsse ab

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Wie auch bei dem Vorfall nahe Paris (hier als Symbolfoto zu sehen), war der Angreifer in Metz mit einem Messer bewaffnet. Foto: dpa-Bildfunk/Oleg Cetinic/AP

Bei der tödlichen Messerattacke nahe Paris (3. Januar 2020) verdichten sich die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Der 22-jährige Tatverdächtige sei radikalisiert gewesen und habe die Tat vorbereitet, berichtet "dpa". Einen ähnlichen Vorfall gab es laut lokalen Medien am gestrigen Sonntag in Metz.

Polizei schießt auf bewaffneten Mann

Bekannt ist: Ein Mann hatte in Metz ein Messer gezückt und auf Arabisch "Gott ist der Größte", also "Allahu Akbar", gerufen. Als die Polizei eintraf, habe er die Beamten bedroht. Im Verlauf des Einsatzes schoss die Polizei schließlich auf den Angreifer, so "dpa".

Update: Polizei nimmt zweiten Mann fest

Dabei wurde der Tatverdächtige (nicht lebensgefährlich) verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Laut Staatsanwaltschaft litt er an psychischen Problemen. Darüber hinaus war der Mann auch "auf einer Extremisten-Beobachtungsliste der staatlichen Sicherheitsorgane". Das geht ebenso aus der "dpa"-Meldung hervor.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Gegen den Angreifer "werde nun wegen versuchten Mordes ermittelt", berichtet der "SR". Aufgrund seiner Radikalisierung und einer Persönlichkeitsstörung soll er polizeibekannt gewesen sein, so die Angaben der Staatsanwaltschaft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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mit dpa/lrs

Unfall bei Schwalbach: Mehrere Schwerverletzte bei Crash

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Mehrere Verletzte gab es bei einem Unfall in Schwalbach-Elm. Foto: BeckerBredel

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos beim Schwalbacher Ortsteil Elm sind am Sonntag (5. Januar 2020) mehrere Menschen verletzt worden. Ein drittes Auto sei anschließend noch in die Unfallstelle gekracht, teilte die Polizei Saarlouis mit.

Mit Pkw in Gegenverkehr geraten

Laut Polizei war ein 56-Jähriger aus Heusweiler gegen 14.40 Uhr mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache auf der L140 kurz hinter dem Ortsausgang Elm in den Gegenverkehr geraten und habe den Unfall so verursacht, hieß es.

Mehrere Verletzte in Klinik

Die Insassen sämtlicher Autos seien in Krankenhäuser gebracht worden, hieß es in einer Mitteilung. Die L140 war für die Unfallaufnahme und wegen der Bergungsarbeiten für rund zwei Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ein Hund tot, einer verletzt: Polizei ermittelt wegen Giftködern in Dudweiler

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Ein Hund wurde durch einen Giftköder getötet. Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa-Bildfunk

Erneut hat ein Unbekannter Giftköder im Saarland ausgelegt und damit ein Tier in Gefahr gebracht. Wie aus einer Meldung der Polizeiinspektion Sulzbach hervorgeht, hatte der Hund einer 36-jährigen Frau aus Saarbrücken-Dudweiler bereits am 22. Dezember 2019 den Köder im Bereich der Herrensohrer Wiesen in Dudweiler gefressen. Der Köder, eine bislang unbekannte Substanz, war laut Polizei im Grünbereich neben dem Wanderweg in Höhe des dortigen Sportplatzes ausgelegt.

Hund musste in Tierklinik

Als das Tier Vergiftungserscheinungen zeigte, musste es in einer Tierklinik behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie Sachbeschädigung.

Ein Tier kurz zuvor gestorben

Bereits am 19. Oktober 2019 war ein Hund durch ausgelegte Giftköder in der Nähe der Herrensohrer Wiesen verstorben. Hundebesitzer werden gebeten, verstärkt auf ihre Tiere zu achten und verdächtige Wahrnehmungen bei der Polizei Sulzbach unter der (06897)9330 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Meldung der Polizeiinspektion Sulzbach, 05.01.2020

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