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Unheilbar kranker Gino (2) aus Homburg benötigt dringend Unterstützung

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Der kleine Gino (2) aus Homburg leidet an Mukoviszidose. Die Familie braucht Unterstützung. Foto: Privat

Gino aus Homburg unheilbar krank

Der kleine Gino aus Homburg musste in seinem kurzen Leben bereits viel mitmachen. Nach der Geburt des Zweijährigen stellten die Ärzte bei ihm die unheilbare Krankheit Mukoviszidose (Cystische Fibrose) fest. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung, durch die wichtige Sekrete im Körper zu zähflüssig sind. Dadurch kommt es zu starken Beschwerden im Verdauungstrakt und in den Atemwegen.

Zahlreiche Operationen und Krankenhausaufenthalte

Durch die Krankheit musste Gino bereits zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Wegen einiger Komplikationen und eines Darmverschlusses folgten weitere Notoperationen, bei denen der Zweijährige sogar einen Herzstillstand erlitt und reanimiert werden musste. Das blieb nicht folgenlos: So konnte Ginos Bauchdecke nicht wieder geschlossen werden. Ihm musste ein sogenannter Patch eingesetzt werden, der die Wunde verschließt. Mittlerweile hat der Junge einen künstlichen Darmausgang und muss nachts über eine Pumpe ernährt werden.

Neben den Problemen im Verdauungstrakt hat Gino auch mit seiner Lunge zu kämpfen. Das hat zur Folge, dass er dreimal am Tag inhalieren muss. Die dafür benötigten Medikamente werden von der Krankenkasse erst ab dem sechsten Lebensjahr übernommen. Das liegt daran, dass manche Medikamente in Zulassungsstudien nur bei Kindern einer bestimmten Altersklasse untersucht worden sind. Wenn jüngere Kinder die entsprechenden Mittel benötigen, dann hängt es vom guten Willen der Krankenkasse ab, ob die Kosten übernommen werden.

Familie befindet sich in einer absoluten Notsituation

Die teuren Medikamente, die Verbrauchsmaterialien (diese muss die Familie selbst zahlen) sowie die zahlreichen Krankenhausaufenthalte bringen die Familie aktuell an ihre absolute Belastungsgrenze. Nach der Trennung von ihrem Ehemann muss sich Ginos Mutter allein um den Zweijährigen sowie seine beiden Brüder im Alter von zwölf und 17 Jahren kümmern.

Folglich kann die Mutter ihrem Job nur noch in Teilzeit nachgehen. Ein ausreichendes Einkommen sei daher Fehlanzeige, was die Familie vor enorme finanzielle Probleme stelle. Die Mutter Sabrina gab SOL.DE gegenüber an, das sie sich seither schon oft Geld leihen musste und viele Rechnung liegen geblieben seien. Dies hätte zur Folge gehabt, dass man der Familie sogar schon Mal den Strom abgestellt habe.

Spendenkampagne für unheilbar kranken Gino

Da sich die aufopferungsvolle Mutter nicht mehr anders zu helfen wusste, hat sie im Oktober 2019 eine Fundraising-Kampagne auf GoFundMe erstellt. Bereits im Oktober hatte SOL.DE darüber berichtet: "Hilfe für Gino - Unheilbar kranker Junge (2) aus Homburg braucht Unterstützung". Die saarländische Bevölkerung zeigte Herz und spendete damals über 3.000 Euro an die Familie: "Saarländer spenden tausende Euro für kranken Gino (2)".

An diesem Wochenende (4. und 5. Januar 2020) nahm die Mutter Sabrina jedoch erneut Kontakt mit uns auf. Das Spendenziel von 13.000 Euro sei leider noch nicht erreicht und die Situation sei immer noch sehr schwer. Sie bat uns deshalb darum, einen weiteren Aufruf zu starten, da es ohne eine medienwirksame Unterstützung nicht zu schaffen sei.

Die Familie benötigt weiterhin dringend Hilfe aus der Bevölkerung. Wer den kleinen Gino und seine Mutter Sabrina unterstützen möchte, kann dies unter dem folgenden Link tun: "Spendenaufruf für Gino aus Homburg".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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Sprit in Luxemburg jetzt so teuer wie zuletzt vor fünf Jahren

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Kraftstoff kostet in Luxemburg jetzt so viel wie zuletzt vor mehr als fünf Jahren. Symbolfoto: Pixabay

Wer in diesen Tagen an Luxemburgs Zapfsäulen tankt, wird sich möglicherweise wundern: Der Preis für Kraftstoff steht so hoch wie seit langem nicht. Für Super 95 werden jetzt rund 1,23 Euro pro Liter fällig, Benzin mit 98 Oktan kostet seit Dienstag (7. Januar 2020) circa 1,36 Euro und der Dieselpreis pro Liter steigt um 6,8 Cent auf 1,20 Euro. Laut dem Online-Portal "L'essentiel" ist das der höchste Stand seit Juli 2014 - also seit fast fünfeinhalb Jahren.

Ein Sprecher des Mineralölverbandes machte in dem Bericht auch die Europäische Union für die Erhöhung der Kraftstoffpreise verantwortlich. Sie hatte vorgegeben, dass sich der Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren müsse. Dadurch seien die Preise nach oben getrieben worden, so der Sprecher. Daneben seien die internationale politische Lage und die Krise zwischen dem Iran und den USA Schuld an der Preiserhöhung.

Luxemburg will im ersten Halbjahr die Steuern auf Benzin und Diesel um einen bis fünf Cent pro Liter erhöhen. Dann dürfte es wieder Unmut an den Zapfsäulen geben.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- L'essentiel

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

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Mettlach: Villeroy & Boch 2019 mit weniger Umsatz

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Im Vergleich zu 2018 fiel das Geschäftsjahr 2019 von Villeroy & Boch schwächer aus. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Im vergangenen Juli hatte der Keramikhersteller Villeroy & Boch seine Prognose für 2019 gesenkt. Und zwar auf 825 Millionen bis 850 Millionen Euro, meldet "dpa". Nun liegen die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres vor.

Weniger Umsatz für Villeroy & Boch

Laut des Medienberichts beliefen sich die Erlöse des Geschäftsjahres 2019 auf 833 Millionen Euro. Damit ist der Umsatz im Vergleich zu 2018 um rund 20 Millionen Euro niedriger ausgefallen, heißt es.

Das Unternehmen stellt Keramikprodukte für Bad und Toilette sowie Geschirr her und beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 7.500 Mitarbeiter. Die endgültigen Zahlen für 2019 sollen am 6. Februar veröffentlicht werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Versuchter Messerangriff in Metz war kein terroristischer Akt

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Während des Vorfalls in Metz befanden sich zahlreiche Passanten vor Ort. Screenshot: Youtube/Abou Yahya Al Faranssy

Am Sonntag kam es im französischen Metz zu einem versuchten Angriff. Ein Mann hatte dort nach Angaben von "dpa" ein Messer gezückt und "Allahu Akbar", also "Gott ist der Größte", gerufen. Im Verlauf des Einsatzes schoss die Polizei auf ihn.

Nun steht fest: Im Gegensatz zu einem ähnlichen Vorfall in Paris übernimmt nicht die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Das meldet der "Le Républicain Lorrain".

Vorfall bleibt in Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Metz

Da es sich bei dem versuchten Messer-Angriff um keinen Terror-Akt handele, bleibt der Fall somit beim Metzer Staatsanwalt Christian Mercuri. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes.

Beweismaterial muss ausgewertet werden

Noch befindet sich der verletzte Tatverdächtige bewacht in einem Krankenhaus, so "Le Républicain Lorrain". Währenddessen gilt es, Beweismaterial zu sichten. Unter anderem sollen Bilder aus Überwachungskameras ausgewertet werden. Da die Polizei auf den Mann schoss, muss geprüft werden, "ob die Bedingungen der Selbstverteidigung gegeben sind".

In einem zweiten Schritt gehe es um den Täter selbst: Dieser sei laut des Medienberichts radikalisiert gewesen; zudem sei bei ihm ein "Verhaltensproblem" gegeben. So äußerte sich jedenfalls Staatsanwalt Christian Mercuri.

Mann ruft "Allahu Akbar" und zückt Messer

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in Metz-Borny, im Bereich "Boulevard de Guyenne". Dort hatte sich der Tatverdächtige mit einem Küchenmesser auf der Straße aufgehalten. Infolgedessen verständigten Passanten die Polizei, berichtet "Le Républicain Lorrain".

Am Einsatzort angekommen, forderten die Beamten den mutmaßlichen Angreifer wiederholt dazu auf, das Messer mit der rund 20 Zentimeter langen Klinge fallen zu lassen. Stattdessen kam der Mann näher und rief "Allahu Akbar", heißt es. Schließlich waren Schüsse zu hören. Einer davon traf den Tatverdächtigen in den Oberschenkel. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt der Tatverdächtige dadurch nicht.

Weiterer Mann festgenommen

Nach Angaben des "Le Républicain Lorrain" kam es in Zusammenhang mit dem Vorfall zu einer weiteren Festnahme: "Am frühen Nachmittag wurde ein zweites Individuum festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht". Wie genau diese Person mit der mutmaßlichen Tat in Verbindung steht, ist aktuell noch unklar.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur
- "Le Républicain Lorrain"

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dpa/lrs

Saarländer sollen sich mit Vögeln beschäftigen

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Saarländer sind dazu aufgerufen, in Gärten und Parks eine Stunde lang Vögel zu zählen. Symbolfoto: Pixabay

Naturschützer rufen im Saarland und in Rheinland-Pfalz bereits zum zehnten Mal zur Zählung von Vögeln in Gärten und Parks auf. Vom 10. bis 12. Januar können Naturfreunde die Tiere im Laufe einer Stunde zählen und die Ergebnisse an den Naturschutzbund Saarland oder Rheinland-Pfalz (Nabu) weiterleiten.

Die Stunde könne man nutzen, wenn "man sich fürs neue Jahr mehr Achtsamkeit und Ruhe vorgenommen hat oder man mehr über die heimische Natur erfahren möchte", teilte der Nabu mit. Jeder könne mitmachen.

Wen die Saarländer am häufigsten zählten

Die Ergebnisse können am 11. und 12. Januar telefonisch und bis zum 20. Januar im Internet gemeldet werden. Im Saarland beteiligten sich an der bundesweiten Aktion im vergangenen Jahr knapp 1.000 Vogelfreunde. Der meist gezählte Wintervogel war die Kohlmeise, Haussperling und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei

In Rheinland-Pfalz waren es rund 6.000 Tierliebhaber. Sie zählten am häufigsten den Star, dahinter kamen Haussperling und Kohlmeise.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Nabu.de: Stunde der Wintervögel 2020

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"Hunde-Blutspenden-Notlage" in Tierklinik Elversberg entpuppt sich als Fehlinformation

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Die angebliche Blutspende-Notlage in der Tierklinik Elversberg ist eine Fehlinformation. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Facebook-Aufruf wegen angeblicher Blutspende-Notlage

Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich am vergangenen Wochenende der Aufruf einer Privatperson über Facebook, wonach die Tierklinik Spiesen-Elversberg dringend Hunde für Blutspenden benötige. In dem Beitrag hieß es weiter, dass der erhöhte Bedarf deswegen bestehe, weil sich aktuell schlagartig die Fälle von Vergiftungen in und um Kaiserslautern vermehrten. Am Ende des Beitrages wurde dann noch behauptet, dass auch die umliegenden Kliniken keine Ressourcen mehr hätten und abschließend dazu aufgefordert, die Nachricht weiterzuverbreiten.

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Über Facebook verbreitete sich am Wochenende ein Beitrag über eine angebliche "Hunde-Blutspenden-Notlage"in der Tierklinik Elversberg. Eine Falschinformation wie sich jetzt herausstellte. Screenshot Facebook

Hunderte Menschen teilen den Beitrag

Dieser Bitte kamen zahlreiche hilfsbereite Menschen im Saarland schließlich nach, sodass der Beitrag innerhalb kurzer Zeit mehrere hundertmal geteilt wurde. Doch wie sich nun herausgestellt hat, handelt es sich bei der angeblichen Blutspenden-Notlage um eine Fehlinformation. So stellte eine Verantwortliche der Tierklinik Elversberg gegenüber dem "SR" klar, dass es sich bei der Meldung, wonach in der Klinik dringend Blutspenden benötigt würden, um eine Falschinformation handele.

Tierklinik Elversberg distanziert sich ausdrücklich

In dem Bericht des "SR" heißt es weiterhin, dass die Aktion nicht von der Klinik ausgegangen sei und das Team in Elversberg sehr überrascht gewesen sei, als zahlreiche Hundehalter (teilweise von weiten Entfernungen aus) in die Klinik kamen, um zu spenden. Auch von der angeblichen Zunahme von Vergiftungen im Raum Kaiserslautern sei der Tierklinik Elversberg nichts bekannt. Jedenfalls seien in Elversberg keine Vergiftungsfälle aus Kaiserslautern aufgelaufen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Bericht des "Saarländischen Rundfunk"

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Zwei Tote bei Unfall auf A6 in Luxemburg

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Bei dem Unfall auf der A6 kamen zwei Personen ums Leben. Foto: Polizei

Zwei Menschen sind am Montagabend (6. Januar 2020) bei einem Unfall auf der A6 in Luxemburg ums Leben gekommen. Wie das Online-Portal "L'essentiel" mit Berufung auf die Polizei schreibt, kam es gegen 19.00 Uhr in Höhe der Ausfahrt Strassen in Richtung Gaspericher Kreuz zu dem verheerenden Crash. Der Ort liegt nordöstlich von Luxemburg-Stadt.

Laster fährt auf Stauende auf

Ein Lkw fuhr hier auf ein Stauende auf. In der Folge wurden zwei andere Lastwagen und zwei Pkws ineinander geschoben. Die Fahrer der beiden Autos starben noch an der Unfallstelle, heißt es im Medienbericht. Eine weitere Person wurde verletzt. Über Geschlecht und Alter der getöteten Personen war zunächst nichts bekannt.

Nebel erschwerte Sicht

Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Laut Polizei herrschten aufgrund von Nebel schwierige Sichtverhältnisse. Zum Stau, der dem tödlichen Unfall vorausging, war es gekommen, als ein Lkw und ein Auto zusammenstießen. Die A6 musste in der Folge der Unfälle für mehrere Stunden gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- L'essentiel

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Prozess gegen "Robin Hood der Kleinanleger" aus Ottweiler wieder verschoben - das ist der Grund

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Hier zu sehen: Medard Fuchsgruber. Archivfoto: BeckerBredel

Ein mutmaßlicher Gesamtschaden von rund einer Million Euro sowie Vorwürfe der gewerbsmäßigen Untreue (196 Fälle), des Betrugs (39 Fälle), der Urkundenfälschung und der Insolvenzverschleppung: Die Anklagepunkte gegen den bundesweit bekannten Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber wiegen schwer.

Wegen Krankheit: Fuchsgruber nicht vor Gericht

Ab heute sollte sich Fuchsgruber für die Anklagepunkte vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten - zumindest in der Theorie. Wie der "SR" berichtet, blieb der "Robin Hood der Kleinanleger" dem Prozess jedoch fern. Per Anwalt ließ er verkünden, dass er einen "akuten Nabelbruch" erlitten habe. Aus diesem Grund sei er "in ein Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen gebracht worden", heißt es.

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Der für Fuchsgruber vorgesehen Stuhl blieb heute am Landgericht in Saarbrücken unbesetzt. Denn der Wirtschaftsdetektiv erschien nicht. Foto: BeckerBredel

Ursprünglich sollte das Gerichtsverfahren gegen den Finanzbetrugs-Experten bereits im April 2018 stattfinden. Doch auch jener Termin wurde ausgesetzt. Und zwar aus Krankheitsgründen, so "SR".

Fuchsgruber soll Anlegern Geld schulden

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, soll der "Robin Hood der Kleinanleger" bei Anlagebetrügern erhebliche Summen gesichert haben. Das mutmaßliche Problem: An die geschädigten Anleger weitergegeben habe er das Geld nicht, heißt es.

Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen: Der Wirtschaftsdetektiv soll von Anlegern Geld bekommen haben, "um in ihrem Namen zu klagen, ohne dann aber tatsächlich tätig zu werden". Das schreibt der "SR" auf Grundlage der Anklage. Der Prozess könnte sich bis in den März ziehen.

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Medard Fuchsgruber sollte sich vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Foto (Hintergrund): dpa-Bildfunk/Oliver Dietze | Foto (Kammer): dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Bundesweit bekannt

Im Fernsehen hatte Medard Fuchsgruber den Ruf als seriöser Wirtschaftsdetektiv; unter anderem trat er in der ARD-Sendung "Plusminus" auf. Ebenso war er mit seiner Detektei in Ottweiler über mehrere Jahrzehnte hinweg Betrügern auf der Schliche.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Mädchen (12) auf Parkplatz in Völklingen mit Tritten attackiert - Polizei sucht Täterin

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Unter anderem wurde das Mädchen zu Boden geschubst. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Am frühen Montagabend ereignete sich auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Straße des 13. Januar in Völklingen-Luisenthal ein Körperverletzungsdelikt. Verletzt wurde dabei ein zwölfjähriges Mädchen, berichtet die Polizei.

Angriff wegen Parkplatz?

Wie die Beamten beschreiben, hatte das Mädchen zuvor ihr Fahrrad auf einem Parkfeld für Autos abgestellt, denn die Parkfläche für Fahrräder war mit einem Pkw besetzt. Plötzlich wurde das Mädchen von einer Jugendlichen angesprochen - und schließlich zu Boden geschubst.

Unbekannte verletzt Mädchen mit Tritten

Als sich die Zwölfjährige auf dem Boden befand, wurde sie von der Jugendlichen mit Fußtritten attackiert. Anschließend soll die Angreiferin "in einen älteren Wagen eingestiegen sein", schreibt die Polizei. Der Pkw sei dann vom Parkplatz weggefahren. Das Opfer erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.

Das Mädchen beschrieb die Täterin folgendermaßen:
- etwa 15 Jahre alt
- circa 160 cm groß
- pummelige Gestalt
- kurze braune Haare
- trug eine blau-graue Jacke

Hinweise zu dem Vorfall erbittet die Polizei in Völklingen unter der Telefonnummer (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 07.01.2020

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Brand in Homburg-Beeden: Einfamilienhaus unbewohnbar

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Am gestrigen Montagabend musste die Feuerwehr zu einem Brand nach Homburg-Beeden ausrücken. Foto: BeckerBredel

Brand in Homburg-Beeden

Am gestrigen Montag wurde die Feuerwehr gegen etwa 23:15 Uhr zu dem Brand eines Einfamilienhauses in der Remigiusstraße in Homburg-Beeden alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Erdgeschoss des Hauses bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr musste sich durch den dichten Qualm kämpfen, um die Löscharbeiten ausführen zu können. Diese dauerten bis tief in die Nacht an.

Bewohnerin rettet sich aus Haus

Die Bewohnerin des Einfamilienhauses konnte sich laut Angaben der Polizei selbstständig aus dem brennenden Haus retten, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Haus aktuell unbewohnbar

Durch das Feuer entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Wie die Polizei mitteilt, ist das Haus derzeit unbewohnbar, sodass die Bewohnerin des Hauses anderweitig untergebracht werden muss.

Die Remigiusstraße musste während der Löscharbeiten für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an, ein Fremdverschulden könne laut Angaben der Polizei jedoch zum jetzigen Stand ausgeschlossen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg vom 07.01.2020

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Tödlicher Unfall in Saarlouis-Steinrausch

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Bei einem Unfall in Saarlouis-Steinrausch wurde ein 42-jähriger Fußgänger von einem Auto erfasst. Er starb noch am Unfallort. Foto: Brandon-Lee Posse

Fußgänger stirbt bei Unfall in Saarlouis-Steinrausch

Am heutigen Dienstagnachmittag kam es gegen etwa 16.10 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in Saarlouis-Steinrausch. Auf SOL.DE-Nachfrage bestätigte das Landespolizeipräsidium des Saarlandes (LPP), dass ein 42-jähriger Fußgänger in der Konrad-Adenauer-Allee in Saarlouis-Steinrausch von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt wurde.

Gutachter aktuell vor Ort

Über den genauen Unfallhergang konnte die Polizei am Dienstagabend (Stand 19.37 Uhr) noch keine Angaben machen. Die Pressestelle des LPP teilte auf SOL.DE-Anfrage mit, dass bezüglich des Unfallgeschehens unterschiedliche Aussagen getätigt wurden. Aktuell ist deswegen ein Gutachter vor Ort, um den Unfallhergang zu ermitteln.

Update: Tödlicher Unfall in Saarlouis: Verursacher (18) wohl viel zu schnell unterwegs

Aufgrund des Einsatzes, der zurzeit noch läuft (Stand 19.42 Uhr), ist die Konrad-Adenauer-Allee gesperrt. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet um den Unfallort weiträumig zu umfahren.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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