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A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken zwischen Rohrbach und Sankt Ingbert-Mitte Unfallaufnahme, Gefahr, Richtungsfahrbahn gesperrt, Staugefahr (16:10)

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Saarlouis: Stefan-Morsch-Stiftung und DRK suchen Lebensretter für Leukämie- und Tumorkranke

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Die Helfer von den DRK-Ortsvereinen im Kreis Saarlouis sowie der Stefan-Morsch-Stiftung laden im Januar zu drei Blutspende- und Typisierungsaktionen ein. Foto: Pressestelle Stefan-Morsch-Stiftung

Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. In den meisten Fällen sind es Krebspatienten, die diese Transfusionen bekommen. Aus diesem Grund starten die DRK-Ortsvereine im Kreis Saarlouis zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung (Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke) regelmäßige Aufrufe, die Menschen zu wichtigen Blut- und Stammzellenspenden bewegen sollen. Mit diesen Spenden könnte das Leben zahlreicher Krebspatienten gerettet werden.

Drei Blutspende- und Typisierungsaktionen in Saarlouis im Januar

Unter dem Motto "Leben retten - Tod verhindern" finden im Januar 2020 drei Veranstaltungen in Saarlouis statt, die eine Gelegenheit zur Blutspende und zu Registrierung als Stammzellenspender bieten. Die Blutspende- und Typisierungsaktionen finden zu folgenden Zeiten an den angegebenen Orten statt:
- Dienstag, 14. Januar 2020, 16.00 bis 20.00 Uhr in der Litermont-Halle (Josefstraße 1) in Nalbach
- Donnerstag, 16. Januar 2020, 16.30 bis 20.00 Uhr in der Turn- und Festhalle (Sebastianstraße 16) in Elm
- Donnerstag, 23. Januar 2020, 16.00 bis 19.30 Uhr in der Michaels-Halle (Pastor-Jakob-Woll-Weg) in Körprich

Voraussetzungen zur Stammzellenspende

Stammzellenspender kann prinzipiell jede gesunde und mindestens 50 Kilogramm schwere Person sein, die im Alter zwischen 18 und 60 Jahren ist. Über mögliche Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld auf der Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung oder unter der gebührenfreien Hotline (0800)7667724 informieren.

Voraussetzungen für die Blutspende

Auch bei der Blutspende müssen die Personen grundsätzlich gesund sein und ein Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm aufweisen. Die Altersgrenzen liegen hier allerdings zwischen 18 und 68 Jahren.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter der Telefonnummer (0800)1194911 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man unter blutspendedienst-west.de.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Stefan-Morsch-Stiftung vom 04.01.2020

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Nach tödlichem Brand in Steinberg-Deckenhardt: Spendenkonto eingerichtet

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Der Familienvater soll den Brand gelegt haben - und zwar nach einem Streit. Foto: BeckerBredel

Am Samstag (4. Januar 2020) wurde eine Familie in Steinberg-Deckenhardt, einem Ortsteil der Gemeinde Oberthal, ihrer Existenzgrundlage beraubt: Ein 50-jähriger Familienvater hatte nach einem heftigen Ehestreit, so der aktuelle Erkenntnisstand der Polizei, das Wohnhaus der vierköpfigen Familie in Brand gesetzt. Infolgedessen ist die Betroffenheit im Ort groß - so aber auch die Hilfsbereitschaft.

Hilfsaktionen für Familie

Wie der "SR" berichtet, hat Ortsvorsteherin Inken Ruppenthal ein Spendenkonto eingerichtet. Ebenso sei sie für Sachspenden verantwortlich: Die Hilfsbereitschaft ist bislang riesig und geht "über die Gemeindegrenzen hinaus", sagte Ruppenthal der "SZ".

Darüber hinaus sammelt auch Damian Klee, ein Nachbar der Familie, Geld. Bislang kamen (insgesamt) mehr als 21.000 Euro für die Betroffenen zusammen, gibt der "SR" an.

Wer helfen möchte, kann dazu das eingerichtete Spendenkonto nutzen: Kreissparkasse St. Wendel, Spendenkonto "Familie" mit der IBAN-Nummer: DE 39 5925 1020 0120 4342 12. Sachspenden sollten im Vorfeld unter der Mail inken.ruppenthal@t-online.de angemeldet werden.

Feuer nach Familienstreit

An jenem Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in Steinberg-Deckenhardt aus. Wohl nach einem Familienstreit setzte ein Mann (50) das Wohnhaus seiner vierköpfigen Familie in Brand. Bei dem Feuer ging er selbst in Flammen auf; seinen Verletzungen erlag er später in einer Klinik.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Rettet den Fleischkäs: Große Globus-Aktion in Saarlouis

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Rettet den Fleischkäs im Globus Saarlouis

Lernen Sie das Metzgerhandwerk und den Globus-Markt in Saarlouis kennen! Am Samstag, dem 25. Januar 2020, findet in der Eventküche des Warenhauses das Event "Rettet den Fleischkäs" statt.

Dabei warten viele tolle Aktionen auf Sie, etwa eine Verköstigung oder eine Führung. Das sind die Details dazu:

Gläserner Globus

Um 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr findet eine Führung durch die Fachmetzgerei statt. Teilnehmer erhalten hier einen Einblick in die Produktion sowie die Verkaufstheke. 

Anmelden können Sie sich am Veranstaltungstag vor Ort! (maximale Teilnehmerzahl 20 Personen)

Fleischkäs-Verköstigung

Schon gewusst, dass jeder Fleischkäse der sechs Globus-Märkte im Saarland anders schmeckt? Bei einer Verköstigung können Sie sich davon überzeugen und alle Sorten probieren. Zudem gibt es eine Bewertung: Welcher Fleischkäse hat Ihnen am besten geschmeckt? 

Mehr Informationen gibt es hier: https://globus-fleischkaesretter.de/

Gewinner-Fleischkäsbrät

Globus-Fans können vor dem Event ein Rezept für ihren Lieblings-Fleischkäsbrät einsenden. Das ermittelte Gewinner-Rezept wird am Event-Tag nachgebacken und den Besuchern präsentiert. Machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Gutschein im Wert von 50 Euro. 

Bewerber-Ecke 

Interesse am Job des Metzgers oder Metzgereifachverkäufers? Dann füllen Sie doch gleich vor Ort ein Kurzbewerbungsformular aus. Der Fleischkäs braucht Sie!

Das Event findet am 25. Januar 2020 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Globus in Saarlouis statt. Adresse: Dieselstraße, 66740 Saarlouis.

Was die Ausbildung bei Globus so besonders macht

-          Übernahmegarantie
-          Attraktive Ausbildungsvergütung
-          Personalrabatt
-          Azubiprojekte
-          Regelmäßiger Azubidialog
-          Plattenschulung
-          Und vieles mehr!

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Testen Sie Ihr "Globus-Wissen"

Beantworten Sie alle Fragen und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Gutschein für einen gratis Fleischkäsweck. Teilnahmebedingungen hier.

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US-Militär plant Großübung "Defender" - Das sind die Auswirkungen auf das Saarland

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Im Frühjahr soll die Großübung starten. Symbolfoto: Yoan Valat/dpa-Bildfunk

Die Großübung "Defender Europe 20" soll "die umfangreichste Truppenverlegung aus den USA nach Europa in den vergangenen 25 Jahren" beinhalten, so "dpa". Ziel sei es, den reibungslosen Ablauf einer Verlegung von US-Soldaten nach und in Europa zu testen. Die logistische Drehscheibe der Übung: Deutschland. Doch wird die Maßnahme auch im Saarland spürbar sein?

US-Großübung: Auswirkungen auf das Saarland

Gegenüber "dpa" erklärte Thomas Dillschneider vom Landeskommando Saarland: "Derzeit ist kein Straßentransport der US-Streitkräfte durch das Saarland geplant". Demgemäß wird die geplante Übung hierzulande "kaum zu spüren sein". Möglicherweise könne sich das Flugverkehrsaufkommen erhöhen.

"Defender Europe 20": Das ist geplant

Die Übung bringe im Zeitraum Februar bis April 2020 US-Soldaten aus den Staaten nach Europa, um sie - Deutschland als Transitland nutzend - nach Polen und ins Baltikum zu verlegen, so Thomas Dillschneider. Insgesamt sollen nach Angaben der US-Streitkräfte 37.000 Soldaten an der Übung teilnehmen

Deutschland wird logistische Drehscheibe bei der von den US-Streitkräften geführten Übung, an der sich insgesamt 19 Staaten beteiligen. Nach Angaben der Staatskanzlei in Wiesbaden werden unter anderem 8.600 Radfahrzeuge und 1.100 Kettenfahrzeuge aus Nordamerika eingeschifft oder eingeflogen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Masern-Fall an Klinikum Saarbrücken: Patienten sollen sich melden

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Betroffene sollen sich beim Gesundheitsamt bei ihrem behandelnden Arzt oder dem Gesundheitsamt melden. Symbolfoto: Ole Spata/dpa-Bildfunk

Der Regionalverband Saarbrücken richtet sich in einer Mitteilung vom Donnerstag (9. Januar 2020) an alle Patienten, die am Sonntag (5. Januar 2020) zwischen 14.00 und 21.00 in der Notaufnahme der Kinderklinik des Winterberg-Klinikums Saarbrücken behandelt wurden: "Bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt oder dem Gesundheitsamt auf", heißt es dort.

Es bestünde die Möglichkeit, dass sich die betroffenen Patienten mit Masern angesteckt haben. Der Appell gilt auch für Patienten, die zu diesem Zeitpunkt stationär dort waren, aber bereits wieder entlassen wurden.

Erst später stellte sicher Masern-Fall heraus

Auslöser war offenbar ein Kind, das am Sonntag in der Klinik aufgenommen worden war. Zunächst habe der Verdacht auf einen fieberhaften Infekt bestanden, so Regionalverbands-Sprecher Lars Weber. "Leider stellte sich erst nach stationärer Aufnahme heraus, dass das Kind an Masern erkrankt war", so Weber weiter.

Deshalb versucht das Gesundheitsamt, alle Personen zu ermitteln, die sich in der besagten Zeit in der Notaufnahme der Kinderklinik aufgehalten haben. Laut Regionalverband konnten die meisten Patienten bereits informiert werden.

Impfung kann bis Freitag nachgeholt werden

Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, sei es nötig, alle Personen, die Kontakt hatten, nach dem Impfstatus zu befragen, so Weber. Sollten diese noch keine Impfung erhalten haben oder noch nie an Masern erkrankt gewesen sein, könne die Impfung im vorliegenden Fall bis zum morgigen Freitag nachgeholt werden.

Bei ungeimpften Kleinkindern, für die eine Impfung bisher noch nicht möglich war, können Immunglobuline, ähnlich einem "Antiserum", verabreicht werden. Diese können eine Erkrankung verhindern - und damit auch die möglicherweise lebensbedrohlichen Folgen.

Informationen können über das Infektionsschutztelefon des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes im Gesundheitsamt des Regionalverbands angefragt werden. Die Telefonnummer lautet (0681)5065428.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 09.01.2020

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Tage der Saarlandhalle gezählt? Conradt will Ersatz bauen lassen

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Die Tage der Saarlandhalle scheinen gezählt. Archivfoto: Anna16/CC BY-SA 3.0

Wird es die Saarlandhalle in fünf bis zehn Jahren nicht mehr geben? Wenn es nach Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) geht, so ist das nicht unwahrscheinlich. Wie der Politiker laut "SZ" sagte, neige sich die Lebensdauer der Saarlandhalle dem Ende zu und eine neue Multifunktionshalle müsse her.

Conradt will Platz für mindestens 10.000

Ähnlich sieht das der Ministerrat der Landesregierung. Dieser hat entschlossen, einen Standort für einen "Ersatzneubau" zu prüfen, heißt es im Medienbericht. Conradt hätte am liebsten eine Halle, die mehr als 10.000 Zuschauer fasst, um mit Eventlocations in Luxemburg und Trier konkurrieren zu können. In die Saarlandhalle passen zurzeit maximal 6.500 Menschen.

Linke begrüßen Wunsch

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag begrüßte Conradts Wunsch nach einem Neubau. Sie fordert ein klares Konzept von Stadt und Land. Es sei schon viel "geschwätzt" worden, jetzt sollte "langsam mal ernsthaft 'geschafft' werden", so der jugendpolitische Sprecher, Dennis Lander.

Warum die Tage der Saarlandhalle gezählt scheinen und warum auch die geplante neue Congresshalle sie wohl nicht ersetzen kann, steht auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Mitteilung der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, 09.01.2020
- Foto (zugeschnitten): Anna16/CC BY-SA 3.0

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Nach zehn Jahren: Bistum Trier zahlte bislang 506.000 Euro an Missbrauchsopfer

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Mehr als 150 mutmaßlich Betroffene haben sich bislang gemeldet. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

2010 war die katholische Kirche vom Skandal um jahrzehntelangen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen erschüttert worden. Seitdem kümmern sich die Geistlichen um die Aufarbeitung. Damit verbunden: die Zahlung von "materiellen Leistungen in Anerkennung des erlittenen Leids" - also von Geldern an Betroffene. Darüber berichtet "dpa".

506.000 Euro an Opfer gezahlt

Wie aus der Meldung der Presse-Agentur hervorgeht, hat das Bistum Trier bislang 506 000 Euro an Opfer gezahlt. Insgesamt seien 105 Anträge bewilligt worden; 162 Betroffene hätten sich in den vergangenen Jahren gemeldet, so Bistumssprecherin Judith Rupp.

Das ausgezahlte Geld stamme nicht aus der Kirchensteuer, sondern aus Mitteln des Bischöflichen Stuhls. Von den Opfern wurden den Angaben zufolge 53 bereits verstorbene und 36 noch lebende Priester beschuldigt. Wo möglich, fordere das Bistum die finanziellen Leistungen von den Tätern zurück.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vermisst: Wo ist Mädchen (13) aus Neunkirchen?

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Per Öffentlichkeitsfahndung sucht die Polizei in Neunkirchen aktuell die vermisste Dalila Zoltan (13). Foto: Polizei

Die Polizei fahndet öffentlich nach der vermissten Dalila Zoltan aus Neunkirchen. Die 13-Jährige wird seit der Nacht auf Montag (6. Januar 2020), circa 3.00 Uhr, gesucht, teilen die Beamten mit. Zu diesem Zeitpunkt verließ sie das elterliche Wohnhaus in der Kreisstadt.

Möglicherweise ist Dalila in Begleitung eines 16-Jährigen aus Neunkirchen. Auch dessen jetziger Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Nach derzeitigen Ermittlungen wird vermutet, dass sich beide noch im Bereich Neunkirchen aufhalten könnten.

Dalila Zoltan wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- circa 165 Zentimeter groß
- kräftige Statur
- lange braune Haare
- zur Bekleidung ist nichts bekannt
- wirkt älter als sie ist; scheinbares Alter: 16 bis 18

Wo ist Dalila Zoltan aus Neunkirchen? Hinweise an die Polizei, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 09.01.2020

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Brennende Autos in St. Wendel sorgen für Aufregung

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In St. Wendel ging am heutigen Donnerstag (09.01.2020) ein Transporter in Flammen auf. Fotos: Feuerwehr

Transporter geht in Flammen auf

Gegen 11.30 Uhr war ein Autofahrer mit seinem "Peugeot Boxer"-Transporter im Bereich der Fausenmühle in St. Wendel unterwegs, als er plötzlich feststellte, dass sein Fahrzeug technische Probleme aufwies. Der Mann steuerte sofort den nächstgelegenen Parkplatz an, um sich den technischen Defekt genauer anzusehen.

Feuer greift auf weitere Fahrzeuge über

Bereits beim Verlassen des Wagens stellte der Fahrer eine Rauch- und Flammenentwicklung im Motorbereich fest. Binnen weniger Minuten stand der komplette Transporter in Vollbrand. Das Feuer griff zügig auf einen unmittelbar in der Nähe geparkten "Ford Focus" über, der innerhalb kürzester Zeit ebenfalls in Flammen aufging. Daneben wurde laut Angaben der Feuerwehr noch ein drittes Fahrzeug ("Mazda 5") in Mitleidenschaft gezogen.

Die Hitzeentwicklung durch den Brand war derart stark, dass an einem rund 15 Meter entfernten Gebäude die Rollläden geschmolzen sind. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude sowie auf weitere Fahrzeuge verhindert werden.

Zwei Autos brannten völlig aus

Der "Peugeot Boxer" sowie der "Ford Focus" brannten vollständig aus. Am "Mazda 5" entstand zwar ebenfalls ein Brandschaden. Diesen konnte die Feuerwehr allerdings durch ihr beherztes Einschreiten vergleichsweise gering halten. Personen wurden durch die Fahrzeugbrände keine verletzt.

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Der Transporter brannte völlig aus. Fotos. Feuerwehr

Der Einsatz dauerte etwa eineinhalb Stunden. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Polizei und des DRK sowie Feuerwehrleute des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt.

Verwendete Quellen:
- Bericht des Feuerwehrsprechers Dirk Schäfer vom 09.01.2020

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Lieferwagen prallt auf Lkw: Zwei Verletzte bei Unfall nahe Freisen

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Die Insassen des Transporters wurden mit ihren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehren im Landkreis St. Wendel

Zwei Personen sind bei einem Unfall auf der A62 zwischen Freisen und Birkenfeld/Rheinland-Pfalz verletzt worden. Zu dem Crash war es gegen 8.00 Uhr gekommen, berichtet die Polizei

Demnach sei aus bislang unbekannten Gründen ein Lieferwagen auf einen vor ihm fahrenden Laster mit Tieflader aufgefahren. Dieser war mit einem Bagger beladen.

Zwei Personen im Krankenhaus

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 26-jährige Beifahrerin des Sprinters im Fahrerhaus eingeklemmt. Nach rund 30 Minuten gelang es der Feuerwehr, die Frau zu befreien. Der 64-jährige Fahrer des Transporters konnte den Wagen selbstständig verlassen. Beide Verletzten aus dem Landkreis Neunkirchen wurden ins Krankenhaus gebracht. Ein Gutachter soll jetzt den genauen Unfallhergang klären. Nach Zeugenaussagen war die Sicht zum Unfallzeitpunkt durch plötzlich auftretende Nebelschwaden und aufgewirbeltes Regenwasser in Form von Sprühnebel und Gischt eingeschränkt.

Die Autobahn war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis in die Mittagsstunden voll gesperrt. Die Rettungsgasse ist laut Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer vorschriftsmäßig gebildet worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 09.01.2020
- Facebook-Post der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel, 09.01.2020

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Videoüberwachung in Saarbrücken: Erneut Mehrkosten und Verzögerung

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Unter anderem sollen die Kameras an der Saarbrücker Johanneskirche stehen. Fotos: BeckerBredel

Eigentlich hätte die Überwachung mit Videokameras an Brennpunkten in Saarbrücken bereits im November an den Start gehen sollen. Doch technische Probleme bedingten eine Verzögerung, sodass Ende Januar 2020 als Termin festgesetzt wurde. Doch daraus wird jetzt auch nichts, geht aus einem "SR"-Bericht hervor.

Saarbrücken: Videoüberwachung verzögert sich

Innenminister Klaus Bouillon erklärte, dass sich die Installation der Kameras um bis zu drei Monate verzögern werde. Der Grund: ein technisches Problem, so "SR". Die Stromversorgung der Geräte bereite aktuell Probleme.

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Saarlands Innenminister Klaus Bouillon beim Start der Arbeiten am Saarbrücker Hauptbahnhof. Foto: BeckerBredel.

Mehrkosten entstehen

Ursprünglich waren die Gesamtinvestitionskosten mit rund 860.000 Euro veranschlagt. Dazu kämen laufende Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr. Laut des Medienberichts entstehen durch die Verzögerungen nun Mehrkosten von 200.000 Euro. Eingeplant seien infolgedessen Gesamtkosten von über einer Million Euro.

Videoüberwachung in Saarbrücken: Funktionsweise, Kosten und Bauzeit

Bouillon ist davon überzeugt, dass mit den Kameras "ein Mehr an Sicherheit" für die Bürger gewährleistet werden könne. Die Videoüberwachung soll künftig am Saarbrücker Hauptbahnhof sowie im Bereich der Johanneskirche stehen. Beide gelten als Kriminalitätsbrennpunkte.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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Völklingen: Zu langsam über die Straße? Hupender Fahrer wird von Fußgänger blutig geschlagen

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In Völklingen-Wehrden eskalierte ein Streit; infolgedessen schlug ein Mann zu. Symbolfoto (Hintergrund): BeckerBredel | Symbolfoto (Faust): Unsplash

Ein Fußgänger (36) hat am Mittwoch in Völklingen-Wehrden einen Autofahrer (50) beschimpft und geschlagen. Wie aus einem Bericht der Polizei Völklingen hervorgeht, war der Attacke ein kurzer Streit zwischen den Männern vorausgegangen, die beide auf der Schaffhauserstraße unterwegs waren.

Fußgänger greift an

Als der 50-jährige Autofahrer hupte, weil der 36-Jährige zusammen mit einem Sohn (19) seiner Meinung nach wohl zu langsam die Straße überquerte, schlug dieser zunächst mit seinen Fäusten auf die Motorhaube. Dann öffnete der 36-Jährige die Fahrertür, beleidigte den Mann und schlug ihm schließlich ins Gesicht. Danach flüchteten die beiden Fußgänger. Der 50-Jährige erlitt durch den Faustschlag eine blutende Unterlippe.

Polizei fasst Männer

Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnten beide Männer später kurz darauf durch ein Kommando der Polizeiinspektion Völklingen gestellt werden. Bei dem 36-Jährigen wurde ein Teleskop-Schlagstock sichergestellt. Gegen ihn leiteten die Beamten ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 09.01.2020

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Giftköder in Dudweiler: Ein Hund tot, einer verletzt - PETA bietet 1.000 Euro für Hinweise

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In Dudweiler kam durch das Fressen eines Giftköders ein Hund ums Leben. Symbolfoto (Hintergrund): Wikimedia Commons/Dguendel (GNU-Lizenz) | Symbolfoto (Köder): Presseportala/Polizei

Tierquäler von Saarbrücken-Dudweiler gesucht: Von einem Unbekannten im Bereich der Herrensohrer Wiesen ausgelegte Giftköder haben vor knapp drei Wochen einen Hund verletzt. In diesem Zusammenhang lobten die Tierschützer von PETA nun eine Belohnung aus.

1.000 Euro für Hinweise

Wie aus einer Mitteilung der Organisation hervorgeht, "setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus." Im Namen der Tierschützer erklärte Judith Pein, dass der Unbekannte gefunden werden müsse. "Bevor noch weitere Vierbeiner verletzt oder getötet werden", so Pein.

Hunde fressen Köder

Am 22. Dezember 2019 hatte der Hund einer 36-jährigen Frau im Bereich der Herrensohrer Wiesen einen Köder gefressen. Als das Tier Vergiftungserscheinungen zeigte, musste es in einer Tierklinik behandelt werden. Etwa zwei Monate zuvor verstarb ein Hund nach dem Fressen eines ausgelegten Giftköders. Dieser war auch in der Nähe der Herrensohrer Wiesen ausgelegt worden.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Ebenso möglich ist das Kontaktieren von PETA (auch anonym) unter der Telefonnummer (0711)860-5910 oder per E-Mail.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Mitteilung von PETA, 08.01.2020

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Drei Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall auf Landstraße in Rheinland-Pfalz

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Bei dem Unfall auf der L307 im Westerwaldkreis sind drei Menschen ums Leben gekommen. Foto: Sascha Ditscher/dpa-Bildfunk

Auf einer Landstraße in Rheinland-Pfalz kam es am Mittwochabend (8. Januar 2020) zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem drei Personen ums Leben kamen. Über die Hintergründe dazu informiert das zuständige Polizeipräsidium Koblenz in einer Pressemitteilung.

Drei Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall auf Landstraße

Gegen 20.40 Uhr war ein 23-Jähriger in seinem VW auf der L307 im Westerwaldkreis in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der junge Mann auf die Gegenfahrbahn, teilt die Polizei mit.

Anschließend stieß das Auto mit einem entgegenkommenden Mercedes frontal zusammen. "Zwei weibliche Insassen aus dem VW erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen", teilen die Beamten mit. Drei weitere Beteiligte des Unfalls wurden schwer verletzt.

Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 05.00 Uhr, (9. Januar 2020) meldete die "Deutsche Presse-Agentur", dass mittlerweile ein dritter Mensch gestorben sei.

Vollsperrung der L 307

An beiden Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, heißt es. Infolge des Unfalls war die Landstraße 307 für mehrere Stunden (bis 00.24 Uhr) voll gesperrt.

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Die Straße musste nach dem schweren Crash für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Foto: Sascha Ditscher/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Koblenz, 09.01.2020

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